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Europa

Die Deutsche Bahn geht mit der Zeit – Endlich!

Als ich mit meinem Blog angefangen habe, habe ich relativ schnell einen Artikel gegen die Deutsche Bahn verfasst. Ich habe ihr vorgeworfen, dass sie sich selbst abschafft.

Ich saß im Zug und einfach ALLES lief schief und ich war angepisst, aber so richtig.

Nun, der Artikel ist jetzt 3,5 Jahre her. Höchste Zeit also, für ein Update.

Die Mängel der Deutschen Bahn

Ich hatte damals einiges zu bemängeln:

• Die Pünktlichkeit
• Umsteigen hat den Preis erhöht
• Der grandios schlecht ausgestattete Speisewaagen
• Kein kostenloses Internet
• Echt widerliche Toiletten

Da ich vor Kurzem erneut das Vergnügen hatte, mit der Deutschen Bahn zu fahren, weil ich nach Rotterdam gereist bin, werde ich jetzt mal meinen Artikel auffrischen, bzw. neu bewerten.

Wichtig dabei zu wissen: In diesem Artikel geht es alleine um meine subjektive Meinung. Natürlich sind einige Dinge auch recherchiert, aber trotzdem, geht es, wie immer in diesem Blog, um mein Empfinden und meine Meinung. So… Be nice! <3

Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn

Ich hatte immer das Gefühl, dass die Deutsche Bahn es eigentlich jedes Mal schafft, zu spät zu kommen, wenn ich sie mal verwenden muss. Im speziellen dann, wenn ich umsteigen muss und so ein enges Zeitfenster habe.

Dieses Mal, waren die Anschlüsse tatsächlich so pünktlich, dass ich meinen Anschluss nicht verpasst habe. Über die tatsächlichen fünf Minuten Verspätung, kann ich hinweg sehen. Ich glaube fast, dass die obligatorisch sind?

Das scheint die Bahn übrigens ähnlich zu sehen, denn scheinbar ist, laut ihren Berechnungen, ein Zug dann pünktlich, wenn er weniger als 6 Minuten Verspätung aufweist.

„Ein Halt wird als pünktlich gewertet, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 bzw. 16 Minuten überschritten wurde.“
(Quelle: Deutsche Bahn)

Die Bahn hat zwei Graphen in Ihrer Statistik. Der eine zeigt pünktliche Züge bis zu einer Verspätung von unter 6 Minuten an, der andere Züge bis zu einer Verspätung von unter 16 Minuten)

Bei einer Umsteigezeit von 8 Minuten, kann das echt kritisch werden. Zumindest dann, wenn ich innerhalb von 2 Minuten von Gleis 5 auf Gleis 20 rennen muss. (Utrecht hat einen verdammt großen Bahnhof – übrigens auch echt freundlich, aber das ist ein anderes Thema.)

Im Jahr 2017 hat sich die Pünktlichkeit zum Vorjahr leicht gesenkt. Im Jahr 2018 war der Start im Januar von eine durchschnittlichen Pünktlichkeit von 82% (unter 5 Minuten Verspätung), verhältnismäßig gut. Im April lagen wir aber schon wieder bei 76,5%. Ein leichter Anstieg zum Vormonat, aber immer noch nicht sonderlich toll. Vor allem, wenn man in Betracht zieht, dass 5 Minuten Verspätung eingerechnet sind und die oft schon ausreichen, um den Anschluss zu verpassen.

Fazit: Immer noch nicht sonderlich toll. Vor allem, weil ich das Gefühl bekomme, die Statistik wird geschönt.

Das Umsteigen mit der Deutschen Bahn, erhöht den Preis

Es kann durchaus sein, dass ich damals einfach echt Pech hatte. Ich brauchte sehr kurzfristig ein Ticket und kurzfristig bekommt man natürlich nicht die besten Preise.

Das ich aber mehr zahlen muss, wenn ich länger unterwegs bin und mehr Umsteigen muss, fand ich damals echt merkwürdig.

Also habe ich jetzt den Test gemacht. Da, genau wie nach Rom, auch nach Rotterdam viele Wege führen, habe ich einfach mal einen beliebigen Tag ausgewählt und die Strecke Köln-Rotterdam eingegeben.

Interessanter Weise gibt es hier keine Direktverbindung. Man muss also mindestens ein mal umsteigen.

Als Datum habe ich den 18. Juni gewählt. Der liegt, zum Zeitpunkt des Schreibens, noch knapp 3 Wochen entfernt. Ich sollte also noch Sparpreise bekommen können.

Ich suche mit den Kriterien: 1 Person, ab 8.00 Uhr Morgens, 2. Klasse, ohne Bahncard und ich suche nur eine Hinfahrt.

Um 8:44 Uhr finde ich einen Zug, bei dem ich nur ein mal umsteigen muss und der Sparpreis ist noch verfügbar. In diesem Fall sind es 39,90 € und ohne Sparpreis 67,80 €. Ich wäre 3:41 Stunden unterwegs.

Um 9:25 Uhr bekomme ich ebenfalls eine Verbindung. Einen Sparpreis gibt es hier schon nicht mehr (Da komme ich wohl zu spät – Nicht die Schuld der Bahn!). Der normale Preis liegt bei 43,30€, also 24,50€ günstiger und ich würde, bei dreimaligem Umsteigen, 3:22 Stunden unterwegs sein. Also 19 Minuten weniger, obwohl ich mehr umsteige. Das finde ich schon mal positiv.

Diese beiden Verbindungen finde ich über den ganzen Tag verteilt. Da ich weder die Zeit, noch die Lust habe, nun alle Möglichen und Unmöglichen Verbindungen zu testen, gebe ich den Punkt an die Deutsche Bahn. Außerdem möchte ich jetzt auch nicht suchen, nur damit ich am Ende sagen kann: „HA! Siehst Du! Ich habs Dir doch gesagt!“

Scheinbar war ich damals einfach nur ein Pechvogel.

Fazit: Punkt an die Deutsche Bahn. Lange Verbindungen und mehrfaches Umsteigen, scheint nicht teurer zu sein.

Der schlecht Ausgestattete Speisewaagen der Deutschen Bahn

Ich lasse diesen Punkt aus, da ich die Speisewaagen nicht wirklich beurteilen kann. Ich nutze sie nur im Notfall, da sie meist recht teuer sind und deshalb schenke ich ihnen auch kaum Beachtung.

Ich weiß zumindest, dass es einen Speisewaagen bei meiner Rückfahrt gab, da ich einmal durchlaufen musste, um zu meinem Abteil zu kommen.

Ob diese nun regelmäßig ausfallen oder nicht und wie die Qualität des Essens ist, kann ich nicht beurteilen.
Wenn Du dazu mehr sagen kannst, würde ich mich freuen, wenn Du es mir in den Kommentaren mitteilst.

Fazit: Kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht darauf achte und es nicht nutze.

Kein kostenloses Internet in den Zügen der Deutschen Bahn

Als ich den Artikel damals geschrieben habe, gab es zwar W-LAN in den Zügen, das war aber entweder teuer oder den T-Mobile Kunden vorbehalten.

Hier freue ich mich zu sagen, dass die Deutsche Bahn echt Fortschritte gemacht hat. Sie hat erkannt, dass sie nur Konkurrenzfähig ist, wenn sie sich anderen Unternehmen anpasst. Dementsprechend ist nun kostenloses W-LAN für alle in den Zügen zu bekommen.

Man muss sich einfach nur verbinden und den Nutzungsbedingungen zustimmen. Ich hatte, soweit ich weiß, auch keine Begrenzung im Sinne von Minuten oder MB. Ich hatte während der kompletten Fahrt Internet auf meinem Handy.
Da natürlich einige Leute auf dieses Netz zugreifen und der Zug sich zudem (im besten Fall) bewegt, kann die Verbindung natürlich sehr schwanken. Das ist aber kein Fehler der Deutschen Bahn. Das ist eben so. Deshalb meckere ich auch nicht darüber.

Ich habe bei meinem ersten Artikel ein oder zwei harsche Kommentare bekommen, weil ich es bemängelt habe, dass das W-LAN etwas kostet und wir nur noch in einer „Nehmen-Kultur“ leben würden, in der jeder alles kostenlos will.
Das war aber überhaupt nicht der Grund für die Kritik. Die DB hat richtig erkannt, dass sie, wenn sie konkurrenzfähig bleiben will, Anpassungen machen muss. In einer Zeit in der es Billigflieger gibt und preiswerte Reisebusse nicht nur kostengünstiger transportieren, sondern zu dem günstigen Preis auch noch freies W-LAN anbieten, hatte die Deutsche Bahn leider einfach keine Wahl.

Das ist einfach Angebot und Nachfrage. Natürlich kann man das Konsumverhalten kritisieren. Wenn aber ein Anbieter mehr für weniger anbietet, dann ist es ganz natürlich, dass die Menschen das bevorzugen.

Fazit: Die Deutsche Bahn entwickelt sich weiter und sorgt dafür weiter konkurrieren zu können! Daumen hoch!

Die Deutsche Bahn hat echt widerliche Toiletten

Was soll ich dazu sagen? Da fährt man stundenlang herum und irgendwann ruft halt die Natur.

Natürlich liegt es auch zum großen Teil an den Mitpassagieren, wie reinlich die Toiletten sind. Leider gibt es immer noch viele Schweine, die das stille Örtchen in einem desolaten Zustand hinterlassen.

Dass das Personal da nicht ständig hinterher sein kann und es eventuell auch gar nicht zu ihren Aufgaben gehört, sehe ich ein.

Mittlerweile habe ich des öfteren gesehen, dass Toiletten als Defekt zugeschlossen werden. Ob das daran liegt, dass sie tatsächlich defekt sind oder einfach nur nicht betretbar, kann ich natürlich nicht sagen.

Die Male, in denen ich mit der Bahn gefahren bin, waren die Toiletten im Zug zumindest annehmbar. Sie werden nie wie meine Toilette daheim sein, aber dafür sind sie ja auch nicht da.

Ich habe das Gefühl, dass zumindest versucht wird, den Kunden einen vernünftigen Klo zur Verfügung zu stellen und wenn das nicht geht, dann wird sie geschlossen. Im Normalfall sind die Züge auch lang genug, so dass sich eine finden wird, die nicht defekt oder versifft ist.

Fazit: Eine wirkliche Besserung oder Verschlechterung kann ich nur schwer beurteilen, aber mein subjektives Empfinden sagt, dass eine Besserung da ist.

Hat sich die Deutsche Bahn sonst verändert?

Oh ja, in den letzten Jahren ist einiges bei der Deutschen Bahn passiert. Nachdem Flixbus den Fernbusmarkt in Deutschland (und Europa?) dominiert und nun auch noch die Schienen im Visier haben, blieb der DB eigentlich auch nichts anderes mehr übrig.

Natürlich ist die Deutsche Bahn immer noch die Nummer 1, wenn es um die Schienen geht, aber nachdem die Monopolstellung quasi aufgehoben wurde und nun andere Mitbewerber die Chance haben, diese zu erobern, musste sie handeln. Eher früher als später. Anders wäre das Überleben langfristig gar nicht möglich gewesen.

Nachdem auf einigen Strecken nun schon der Self-Checkin eingeführt wurde, bei dem man sich, via App und digitalem Ticket, selber „einloggt“ und so das kontrollieren wegfällt (Bedingung ist meines Wissens nach eine Sitzplatzreservierung), wird sich nun auch noch einiges an den Preisen ändern.

Bisher war es noch so, dass nur Bahncard Kunden die öffentlichen Verkehrsmittel am Start- und Endpunkt nutzen durften, sofern sie eine Strecke von mindestens 100 Km zurückgelegt haben. Das nennt sich City-Ticket.
Das wird sich nun ändern. Sofern man kein Super-Sparpreis- Ticket hat, ist das City-Ticket (ab August 2018), im Preis enthalten.

Apropos Super-Sparpreis. Bisher konnte man die nur bei vereinzelten Aktionen der Deutschen Bahn erwerben. Jetzt sollen sie dauerhaft kommen, wenn auch nur in begrenztem Kontingent und scheinbar nur auf Strecken, die nicht sehr frequentiert sind.

Das heißt, für stark genutzte Züge wird es diese wohl nicht geben. Wenn man aber flexibel ist und in der Woche fahren kann, hat man wohl bessere Chancen schon für 19,90€ zu fahren.

Auch den Sparpreis wird es weiterhin geben. Soweit ich es gelesen habe, bekommt man das City-Ticket hier für einen Aufpreis. Da muss man eventuell vorher recherchieren, ob sich dieser auch wirklich lohnt, oder ob das Ticket am Automaten nicht doch günstiger ist.

Mein Gesamtfazit zur Deutschen Bahn

Ich bin immer noch kein Nummer 1 Fan, aber ich bin zumindest soweit von den Änderungen überzeugt worden, dass ich nicht mehr Kategorisch ausschließe, die Bahn zu nutzen. Zumindest habe ich jetzt nicht mehr das Gefühl, dass die DB sich auf ihre alten Gewohnheiten versteift und sich endlich Mühe gibt, mit der Zeit zu gehen.

Wo ich vorher versucht habe, die Bahn zu umgehen, wo ich es konnte, werde ich jetzt doch nochmal genauer schauen und wer weiß? Vielleicht werde ich ja doch noch ein Fan und nutze die DB dann öfter.

Sie sind zumindest auf einem guten Weg auch langfristig relevant zu bleiben.

Was denkst Du über die Deutsche Bahn? Bist Du ohnehin schon ein Fan oder bist Du, trotz der Änderungen, immer noch kritisch und versuchst sie zu umgehen? Ich würde mich über eine angeregte Diskussion in den Kommentaren freuen.

Städte-Hopping mal anders – Eine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

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Eine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau? Hättest Du mir vor zwei Jahren gesagt, dass ich mal freiwillig auf ein Schiff gehen werde, dann hätte ich Dich vermutlich für bescheuert erklärt. Das meine ich überhaupt nicht böse, aber seit meiner Kindheit leide ich unter Seekrankheit. Also… nur wenn ich auf Schiffen bin natürlich.

Da ich aber die 9-stündige Überfahrt mit der Fähre von Athen nach Astypalea überlebt habe, dachte ich mir so bei mir: Corinna… Du führst ohnehin schon ein Leben am Limit. Geh doch mal auf eine Flusskreuzfahrt.

Gesagt getan. Ein Jahr, nachdem ich schon an einer After-Work Kreuzfahrt der A-Rosa in Köln teilgenommen habe, an dem wir die wahnsinnige Strecke Köln-Bonn-Köln zurückgelegt haben, wurde ich für eine Pressereise erneut eingeladen.

Jetzt hieß es also: Kreuzfahrtschiff vs. Corinna. Eine Woche leben an Deck, nur unterbrochen von Sightseeing in coolen Städten und kleinen Orten. Was ich dabei erlebt habe, das kannst Du hier nachlesen, in meinem wahnsinnigen Erlebnisbericht von der A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau.

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Die Route der A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

Die A-Rosa Bella erwartet uns in einem süßen kleinen Ort namens Engelhartszell. Das liegt etwa eine halbe Stunde hinter Passau im beschaulichen Österreich. Früher wurde direkt in Passau gestartet, aber weil das Verkehrsaufkommen hier wohl ziemlich dicht ist und man deshalb ewig an der Schleuse warten muss, spart man sich diese jetzt und bringt die Gäste einfach mit dem Bus vom Bahnhof Passau zum Schiff in Engelhartszell. Das ist für alle entspannter.

A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Engelhartzell

Die A-Rosa Bella hat ihren Start in Engelhartszell

Von Engelhartszell geht es an der Donau-Schlaufe vorbei in Richtung Wien. Hier liegt man dann volle 28 Stunden. Das gibt einem genug Zeit diese schöne Stadt zu erkunden.

Nach Wien geht es nach Esztergom, wo man sagenhafte zwei Stunden ankert. Das gibt einem aber tatsächlich Zeit, um sich die wirklich schöne Basilika anzuschauen. Da selbst unsere Fremdenführerin gesagt hat, dass es in dem Ort nicht mehr zu sehen gibt, war ich beruhigt und ganz ehrlich? Die Basilika ist es wirklich wert, den Ausflug, würde ich mir also nicht entgehen lassen!

Nachdem man so lange in Esztergom war, geht es weiter in das wunderschöne Budapest. Das Schiff liegt sehr zentral und der Ausblick aus meiner Kabine war einfach himmlich. Dazu gleich mehr. Zur Markthalle sind es übrigens auch nur 5 Minuten zu Fuß. In Budapest liegt das A-Rosa Schiff dann etwa 24 Stunden.

Budapest ist auch der höchste Punkt, den man an dieser Reise erreicht. Von hier aus, geht es wieder zurück. In der Nacht, auf dem Weg nach Budapest, sind wir schon daran vorbei gefahren, aber jetzt halten wir auch in Bratislava. Die Altstadt ist wirklich wunderschön. Ich kann den Rundgang wirklich empfehlen. Nach kurzen 7 Stunden geht es allerdings auch schon wieder weiter Richtung Melk.

Melk ist für seinen Stift bekannt, der, vor allem von außen, wirklich unglaublich schön ist. Der Landgang dauert allerdings nur etwa 3,5 Stunden und dann geht es wieder zurück nach Engelhartzell, wo ich wirklich traurig wieder von Bord gegangen bin.

Das war der kurze Überblick über die Reise. Du hast doch nicht geglaubt, dass ich hier Ende? Nein, wirklich nicht. Das war die Kurzfassung. Jetzt folgt der ausführliche Bericht.

 

Vorbereitungen auf die A-Rosa Flusskreuzfahrt

Schon vor der Reise muss man ein paar kleine Dinge vorbereiten.

Bis spätestens zwei Wochen vor der Reise solltest Du online das sogenannte Schiffsmanifest ausgefüllt haben. Hier trägst Du eigentlich nur übliche Daten ein und kannst auch Allergien oder sonstige Krankheiten angeben, die Deine Reise unter Umständen beeinträchtigen könnten. Es ist wichtig hier ehrlich zu sein, damit einer entspannten Reise nichts im Wege steht.

Natürlich ist es egal ob Du eine Hausstaubmilbenallergie hast, aber was zum Beispiel nicht egal ist, ist eine Laktoseintoleranz. So weiß der Koch z.B. schon im Vorhinein Bescheid und kann es im Buffet berücksichtigen.

Spätestens beim Check-In solltest Du es aber sagen, damit dann noch darauf eingegangen werden kann.
Die A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Flotte

Auf der Donau fahren zur Zeit drei A-Rosa Schiffe. Das sind die A-Rosa Mia, die A-Rosa Bella, auf der ich war und zu guter Letzt die A-Rosa Donna.

Alle sind Baugleich und unterscheiden sich eigentlich nur in den Farben der Ausstattung voneinander.

Anders als damals bei der A-Rosa Viva, die nun auf der Seine schippert, haben die drei keinen Whirlpool im Spa-Bereich, aber dafür einen kleinen Pool auf dem Sonnendeck.

Die Flusskreuzfahrtschiffe sind 124,5 Meter lang und können bei stillem Wasser maximal 24 km/h fahren.

Das Wasser an Board hat übrigens Trinkwasserqualität und von diesem Trinkwasser passen etwa 223.000 Liter in den Tank. Etwa 25.000 Liter werden pro Tag verbraucht. Das natürlich nicht nur von den Gästen, sondern auch von der Küche und so weiter. Der Abwassertank fasst übrigens sogar 550.000 Liter.

Es gibt 100 Doppelkabinen, die alle ca 16qm groß sind. In 42 davon findet man noch ein extra Schlafsofa. Damit kann das Schiff insgesamt maximal 242 Passagiere fassen. Für diese 242 Passagiere gab es, während meiner Reise, 51 Crewmitglieder.

Die Kabine auf der A-Rosa Bella

Ich hatte eine Kabine der Kategorie C. Das heißt, dass man eine 16m² große Kabine, mit einem französischen Balkon hat. Falls Du Dich jetzt, genau wie ich, fragst, was ein französischer Balkon ist: Man kann die Türen öffnen, hat aber quasi nur einen kleinen Austritt von etwa 10cm Breite.

Das ist natürlich super, weil man so die Kabine lüften kann und außerdem oft noch tolle Bilder schießen kann. In Budapest zum Beispiel hatte ich einen Mega Ausblick.

A-Rosa Bella Flusskreuzfahrt Donau Budapest Französischer Balkon

Der Französische Balkon ist nicht nur zum Lüften toll, sondern bietet auch tolle Aussichten

Wenn man allerdings mal an einem anderen Schiff andockt, wie es bei uns in Wien war, dann kann es auch passieren, dass man einem anderen genau in seine Kabine schaut.

Das ist aber auch nicht so wahnsinnig tragisch. Dafür gibt es ja Vorhänge. Länger als ein paar Stunden dauert das ohnehin nicht an. Das Schiff an das man angedockt hat, ist einem in der Regel 24 Stunden voraus in der Planung (oder, je nach Schiff, 24h hinter einem). Das heißt, es wird aller Voraussicht nach auch bald wieder ablegen (oder eben Dein Schiff legt ab).

Ausgestattet sind die Kabinen mit einem kleinen Bad, welches, wie meistens auf Schiffen, über eine Unterdrucktoilette verfügt. Im Prinzip sind das die gleichen Toiletten, wie Du sie im Flugzeug oder in der Bahn findest. Du schließt den Deckel, drückst den Knopf und schon ist allen mit einem lauten Wusch weg gesaugt.

Das Bett fand ich sehr bequem. Das ist gar nicht so häufig, dass ich Hotelbetten gut finde, bei meinem Gewicht! Ich hatte ein Doppelbett mit zwei separaten Matratzen. Jede Bettleuchte hatte einen eigenen Schalter.

Der Schreibtisch hatte noch einmal eine Extra-Leuchte und hier befand sich auch eine der zwei Steckdosen. Die zweite befindet sich neben der Eingangstür.

Im Bad ist natürlich auch nochmal eine, für einen elektrischen Rasierer. Die habe ich zeitweise auch genutzt

Ansonsten kommt hier schon mein erster Tipp: Nimm eine Dreifachsteckdose mit und am besten eine mit einem Verlängerungskabel daran. Wenn Du, wie ich und die meisten anderen unserer Generation, Dein Smartphone auch als Wecker verwendest, es aber Nachts auflädst, dann kann es schon mal ein wenig nervig sein, wenn das Handy auf dem Schreibtisch liegt.

Meine Kabine empfand ich nicht als zu laut. Natürlich macht ein Schiff Geräusche, aber keine, die mich zu sehr gestört hätten. Allerdings kann man hier auch Pech haben. Manche Kabinen haben sich als lauter erwiesen als andere. Hier kann ich nur den Tipp geben, für alle Fälle Ohropax mitzunehmen. Die sollten das Gröbste aufhalten und für einen ruhigen Schlaf sorgen.

A-Rosa Bella Kabine Kategorie C

Die A-Rosa Kabine

Neben dem Bett befindet sich nicht nur ein zweiter Lichtschalter, für das Deckenlicht, was ich immer praktisch finde, weil ich mich dann nicht nochmal hochquälen muss. (Vergisst Du auch ständig das Licht auszumachen und merkst es erst, wenn Du Dich schon hingelegt hast?) Hier befinden sich auch die Schalter für das Radio welches über Deckenlautsprecher in der Kabine abgespielt wird.

Ich fand es ab und an ganz nett, den Sessel an die geöffnete Tür zu stellen und während der Fahrt gemütlich rauszuschauen. Besonders schön fand ich auch, dass die Sessel und allgemein die Stühle an Board so breit sind, dass auch Übergewichtige keine Probleme haben sollten.

Übrigens wird auf der A-Rosa, wie auch in vielen Hotels, Dein Zimmer für den Abend vorbereitet. Das heißt, dass die Vorhänge geschlossen werden und Dein Bett schon aufgeschlagen wird. Ich fand, dass hatte etwas sehr einladendes, wenn man den ganzen Tag unterwegs war. Da ist die Freude aufs Bett gleich doppelt so groß.

A-Rosa Bella Bett Kategorie C

Super einladend und gemütlich.

Auch einen Fernseher hast Du auf der Kabine. Das erste Programm ist besonders praktisch. Hier erfährst Du nicht nur, was am Tag noch so passiert, Du siehst hier auch, wo auf der Donau Du Dich gerade befindest. Die Durchsagen, welche Du normalerweise nur auf dem Gang hörst, werden auch über diesen Kanal abgespielt. Der Fernseher braucht aber eine Weile um anzuspringen, also war das immer eine meiner ersten Handlungen am Morgen, damit ich für Durchsagen, nicht die Tür aufmachen muss.

Die Durchsagen sind eigentlich meist Infos über den Verlauf des Tages und wo die Treffpunkte für Ausflüge sich befinden. Ab und zu werden aber auch mal Infos zur Route, Wettervorhersagen und auch anderes Wichtiges durchgesagt.

In der Nähe von Wien muss zum Beispiel das Sonnendeck gesperrt werden, weil die Brücken an einigen Stellen zu niedrig sind. Zwar ist das Sonnendeck dann auch überall abgesperrt, aber durch die Durchsage weiß man auch wieso und vor allen Dingen, weißt Du so, dass Du runter musst, falls Du Dich gerade an Deck befindest. Ansonsten würde das vermutlich eine ganz üble Beule geben…

Das Leben an Board bei einer A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

Nachdem man an Board mit einer Rose, dem Erkennungszeichen von A-Rosa, begrüßt wurde, kann man es sich erst einmal im Zimmer gemütlich machen. Das aber nicht zu lange, denn die Schiffseinweisung, die für jeden Passagier Pflicht ist, findet bald statt. Dazu bekommt man einen kleinen Einschiffungssnack. So kann es gleich entspannt losgehen.

Das Sonnendeck ist natürlich ein Highlight auf jedem Schiff. Die A-Rosa Flotte der Donau hat hier einen kleinen Pool und man kann sogar Riesen-Schach spielen. Auch Minigolf geht und ein Spiel, bei dem ich nicht ganz verstanden habe, was es ist. Ich vermute, eine Art Boule.

Natürlich befinden sich auch jede Menge Sonnenliegen an Deck. Was ich besonders erfreulich fand war, dass die auch wirklich richtig stabil sind. Ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl, dass mein breiter Hintern sie auch nur zum wackeln bringt. So stabil ist nicht mal die Liege auf meiner Terrasse! Also auch hier braucht man keine Angst haben, mit Übergewicht unterwegs zu sein. Alles sicher!

A-Rosa Bella Sonnendeck Pool

Der Pool der A-Rosa Bella. Die Kapitänskabine im Hintergrund, lässt sich übrigens runterfahren. Besonders praktisch, wenn die Brücken niedrig sind.

Es gibt immer ein Hauptrestaurant, auf den A-Rosa Flusskreuzfahrtschiffen. Bevor Du es betrittst, solltest Du Dir Deine Hände desinfizieren. Das ist eigentlich auf jedem Schiff wichtig. Damit wird verhindert, dass eine Seuche das komplette Schiff lahm legt. Damit meine ich natürlich nicht so etwas wie die Pest, aber ein Magen-Darm-Virus, ist zum Beispiel gar nicht so unwahrscheinlich.

Da die Mahlzeiten überwiegend in Buffet-Form angeboten werden, kannst Du Dir sicher vorstellen, wie schnell sich so etwas verbreiten könnte.

Doch nun zurück zu den schöneren Dingen des Lebens und was könnte schöner sein, als Essen? Und was soll ich sagen? Das ist echt lecker. Es ist für jeden was dabei. Für den Fleischliebhaber genauso, wie für den Vegetarier.

Den Anfang macht natürlich das Frühstück, das es entweder von 7.00 Uhr bis 10 Uhr gibt (in Esztergom und Budapest) oder von 7.30 Uhr bis 10.00 Uhr (in jeder anderen Stadt) gibt. Hier kannst Du Dich perfekt für den Tag stärken! Ich hatte das Gefühl, dass wirklich nichts fehlt. Es gibt sogar ein A-Rosa Brot! Ansonsten natürlich Aufschnitte, Marmeladen, Quark und Joghurt, Früchte, Eier in jeder erdenklichen Form… Ich könnte wohl ewig so weiter machen.

Manchmal habe ich es auch zum Mittagsessen geschafft. Meistens dann, wenn das Schiff Mittags schon wieder abgelegt hat oder wenn ich einfach mal eine kurze Pause brauchte. Die Zeiten des Mittagessens variieren ein wenig. So gibt es am ersten Tag in Wien von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr Mittag und am Tag darauf zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr. Das sind auch die Zeiten in denen es sich die ganze Fahrt über mal mehr, mal weniger verschiebt.

Ich kann Dir sagen, auch das Mittagessen ist toll und es gibt nie das Gleiche, wie beim Abendessen. Es lohnt sich also, ab und an mal vorbei zu schauen.

Wer jetzt noch nicht satt ist, könnte auch nochmal Nachmittags zur Kaffeezeit etwas zu essen bekommen. Die ist immer zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr und es gibt eine kleine Auswahl an Kuchen und frischen Kaffee.

Das Abendessen gibt es dann meist zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Die einzige Ausnahme bildet der Anreiseabend. Hier geht es dann erst eine halbe Stunde später los und geht dementsprechend auch 30 Minuten länger.

Hier gibt es dann wirklich alles, was das Herz begehrt. Wichtig ist nur, dass Du eventuelle Lebensmittelallergien auch wirklich angibst, so dass die Küche Bescheid weiß und sich darauf einrichten kann.

Wirklich schön fand ich, dass jeder Abend sein eigenes Thema hatte.

Das bietet sich natürlich an, da man auf der A-Rosa Donau-Route durch drei Länder fährt. Da wir aber mehr als 3 Abende auf dem Flusskreuzfahrtschiff verbringen durften, gab es auch mal Themen, die nichts mit der Donau-Route zu tun hatten.

Das sind die Themenabende, die wir auf der A-Rosa Bella genießen durften:

  • Österreichisch
  • Asiatisch
  • Ungarisch
  • Südamerikanisch
  • Böhmisch
  • Farewell (Hier gab es noch mal richtig viele, leckere Desserts!!!)

Da kommt garantiert keine Langeweile auf. Übrigens fand ich das Gulasch am Ungarischen Themenabend echt richtig lecker. Unbedingt probieren!

Zusätzlich zu dem üblichen Buffet-Abendessen, das im Preis enthalten ist, kann man auch spezielle Abendmenüs bestellen, wie z.B. das Wine& Dine. Bei dieser Gelegenheit wird der Tisch extra hübsch dekoriert und das Essen ist auf das Thema abgestimmt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass das Essen richtig gut war, hat mir hier besonders die Präsentation gefallen. Die ist bei einem Buffet natürlich sonst nicht so gegeben, wenn man sich selber den Teller füllt. Da es hier nochmal frischer gemacht wird, war zum Beispiel die Haube der Crème Brûlée, die es auch so ab und zu als Nachtisch gibt, richtig knackig. Da sie beim Buffet vorbereitet wird, ist sie es da natürlich nicht. Trotzdem sehr lecker!

A-Rosa Bella Wine & Dine Vorspeise

Die Vorspeise

A-Rosa Bella Wine&Dine Hauptgang

Der Hauptgang

A-Rosa Bella Wine & Dine Dessert

Das Dessert

Neben dem Restaurant gibt es auch eine Lounge, vorne im Schiff. Hier findest Du bequeme Sofas und Sessel und noch eine zweite Bar. Abends finden hier oft Veranstaltungen statt. Ich habe beim Musik-Bingo mitgemacht. Leider habe ich nicht gewonnen, aber es war sehr lustig. Das war vor allen Dingen deshalb so, weil der DJ toll durch den Abend geführt hat, meine Gruppe toll war und wir den ein oder anderen Gin-Tonic gekillt haben.

Zu jedem Essen wird eine Karaffe mit stillem Wasser auf den Tisch gestellt. So braucht meine keine Getränke dazu zu bestellen. Allerdings haben, bis auf wenige Ausnahmen, fast alle einen Premiumtarif. Bei diesem bekommt man eine silberne Keycard für das Zimmer und der Vorteil ist, dass man den ganzen Tag über Getränke trinken kann, ohne extra dafür zu bezahlen.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, aber die stehen dann immer auf der Getränkekarte drauf und sind so leicht zu erkennen.

Übrigens sind es nicht nur einfache Getränke, wie Cola oder Wasser, sondern auch leckere Cocktails, Kaffee, Tee und verschiedene Weine. Außerdem bekommst Du jeden Tag zwei Flaschen Wasser auf Dein Zimmer gestellt (sofern Du es ausgetrunken hast). Immer eine mit Sprudel und eine mit stillem Wasser. Da ich nur Stilles trinke, habe ich häufiger mal mit Barbara von Barbaralicious getauscht.

Cocktails A-Rosa

Die leckeren Cocktails kannst Du natürlich mit aufs Zimmer oder das Sonnendeck nehmen. Prost!

Ich fand die 0,5 Liter Flaschen vor allem deshalb praktisch, weil ich sie eingepackt habe und so mit auf Ausflüge nehmen konnte. Sollte Dir das Wasser am Tag ausgehen, dann kannst Du Dir einfach eines an der Bar besorgen. Das kostet ebenfalls nichts extra, wenn man den Premiumtarif hat.

SPA-Rosa – Wellness auf der A-Rosa Bella

Wenn Du meinen Blog schon einige Zeit verfolgst, dann weißt Du, dass ich immer den Wellness-Bereich checke, wenn einer vorhanden ist.

Anders als auf der A-Rosa Viva, auf der ich ja auch schon eine Nacht verbringen durfte, hat der Spa auf der A-Rosa Bella keinen Whirlpool. Dafür dann aber den Pool an Deck. Das ist auch ein schöner Ausgleich.

A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Pool

Der Pool ist ein Highlight

Das Highlight für mich war aber mit Sicherheit die Sauna. Sie hat ein großes Panoramafenster und so kannst Du, während Deinem Saunagang, sehen, wie die Welt an Dir vorüber zieht. Das hat mich, ungelogen, noch mehr entspannt.

A-Rosa Bella Flusskreuzfahrt Sauna

Die Sauna der A-Rosa Bella mit Panoramafenster zum Träumen

Zwischen den Saunagängen, sollst Du ruhen und dafür ist der Ruheraum, mit ein paar Liegen, ebenfalls perfekt geeignet. Auch hier hat man wieder eine riesige Fensterfront und kann dabei zusehen, wie man sanft auf der Donau fährt.

A-Rosa Bella Spa-Rosa Ruhebereich

Der Ruhebereich auf der A-Rosa Bella

In der Sauna gibt es übrigens jeden Tag einen anderen Aufguss. Die Zeiten variieren ein wenig, dadurch, dass das Schiff zu verschiedenen Zeiten ablegt. Sie stehen aber immer im aktuellen A-Rosa Journal, welches Du am Vortag erhälst.

Im Spa gibt es neben der „normalen“ Sauna, auch ein Dampfbad. Wenn Du also keine trockene Sauna magst, dann ist das was für Dich. Leider ohne Panoramablick (das Fenster würde eh nur beschlagen), aber trotzdem schön gemacht!

Wenn Dir eher nach ein bisschen Bewegung ist, dann kann ich Dir den Fitnessraum empfehlen. Genau wie der Spa-Bereich, ist auch dieser nicht sehr groß. Der Platz auf einem Schiff ist natürlich begrenzt. Trotzdem gibt es hier genug für ein gutes Workout.

Ein Laufband ist vorhanden, genauso wie verschiedene andere Geräte und auch ein kleiner Platz auf dem man Dehnungen machen könnte oder andere Übungen. (Merkt man, dass ich kaum Sport mache?)

Ein Spa wäre aber kein Spa, wenn es nicht auch verschiedene Behandlungen geben würde. Mit dem Premium-Tarif bekommst Du hier sogar 15% Ermäßigung!

Im sogennanten SPA-Rosa (clever!), wird mit den Marken Babor und La Mer gearbeitet. Babor ist recht weit verbreitet in Spas und durchaus eine gute Marke, auch wenn ich persönlich kein großer Fan davon bin.

Eine Babor-Gesichtsbehandlung auf der A-Rosa Bella kostet zwischen 69€ und 119€ (je nach Länge der Behandlung). Eine Körperbehandlung bekommst Du schon ab 64€.

Die La Mer Behandlungen bekommst Du schon ab 59€, genau wie die Körperbehandlungen.

Zusätzlich zu den „Marken-Behandlungen“ , gibt es auch noch A-Rosa eigene Spa-Treatments.

Die SPA-Rosa Öffnungszeiten

Fitness: 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Sauna: 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Behandlungen: 8.00 Uhr bis 20.00

Nun aber zum eigentlich wichtigsten Teil: Der Reise selbst! In den sieben Tagen sieht man sieben verschiedene Orte (wenn man Engelhartszell nicht dazu zählt). Also, Los geht‘s!

Wien

Der erste Stop, nach dem Start in Engelhartszell, ist Österreichs Hauptstadt Wien. Hier hast Du etwas über 24 Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden. Die A-Rosa Bella legt gegen Mittag an und legt am folgenden Tag, am frühen Abend, wieder ab. Du hast also genug Zeit Wien zu erkunden.

Da ich die Stadt schon von meiner Zeit beim Circus Roncalli kannte (Ich war mit ihm ganze fünf Wochen in der Stadt), hat es mich nicht mehr so sehr gereizt, mir die Stadt anzuschauen. Von allem Stops, hatte ich mich auf diesen am wenigsten gefreut.

Trotzdem war es echt toll dort. Ich war positiv überrascht. Der Liegeplatz ist nicht weit von berühmten Wiener Prater entfernt, also sind wir dort als erstes hin gelaufen. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Franz von Assisi Kirche vorbei. Hier lohnt sich ein kleiner Schlenker. Ich habe ihn auf dem Rückweg gemacht.

Franz von Assisi Kirche Wien

Die Franz von Assisi Kirche

Ich muss wirklich sagen, dass ich den Prater eigentlich ganz cool finde. Das Riesenrad ist zumindest richtig toll und ich hatte damals auch Spaß bei Madame Tussauds. Ich weiß… Das ist nicht Jedermans Sache. ;)

Wiener Prater Riesenrad

Das Riesenrad ist das Highlight im Wiener Prater

Nachmittags habe ich dann noch den Ausflug „Rundfahrt durch das historische Wien“ gemacht. Das fand ich tatsächlich ganz spannend, weil ich nochmal eine andere Seite der Stadt kennenlernen durfte und auch hier nochmal an Orten war, die ich in den fünf Wochen nicht abgeklappert habe. Das Belvedere Museum zum Beispiel ist einfach echt schön anzuschauen und natürlich geht es auch zum Hunderwasser-Haus. Das kannte ich ja schon, fand es aber trotzdem schön.

Belvedere Museum Wien

Das Belvedere Museum in Wien

Belvedere Museum Wien Garten

Am Belvedere Museum vorbei, hat man einen hübschen Garten und diesen schönen Ausblick.

Wenn Du Wien also auf eine wirkliche entspannte Art Kennenlernen willst, ist diese Tour die perfekte Gelegenheit dazu.

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Alle meine Tipps zu Wien, kannst Du in diesem Artikel nachlesen. Ansonsten kann ich Dir wirklich die Stadtrundfahrt durch das historische Wien empfehlen.

Alle Buchbaren Ausflüge

Tag 1

  • Zauberhaftes Wien bei Nacht
  • Konzert im Kursalon

Tag 2

  • Wien individuell entdecken
  • Sisis Schönbrunn
  • Vom Stephansdom zu den Wiener Kaffeehäusern

Esztergom

In Esztergom (auf Deutsch auch Gran genannt) bleibt einem wirklich nicht viel Zeit, zwei Stunden um genau zu sein, aber es lohnt sich trotzdem, von Board zu gehen. Da die Zeit so knapp bemessen ist, ist die beste Idee, hier einen Ausflug zu buchen. So weiß man, dass man auch pünktlich wieder zurück ist und das Beste aus der Zeit gemacht hat.
Ich habe den Ausflug zur Basilika gemacht, weil mir die Radtour (von Esztergom nach Budapest) zu dem Zeitpunkt einfach zu anstrengend war.

Trotzdem war ich nicht enttäuscht. (Das Wetter war an dem Tag auch nicht so schön) Der Minizug, der einen zur Basilika bringt hat mein Kinderherz direkt höher schlagen lassen. Für sowas bin ich echt immer zu haben! Die Basilika selbst ist auch sehr spannend!

Mit dem Minizug zur Basilika A-Rosa Donau Flusskreuzfahrt

Mit dem Minizug geht es zur Basilika in Esztergom

Alleine unter der 100 Meter hohen Kuppel, der größten Kirche Ungarns, zu stehen, fand ich toll! Doch hier ist nicht nur die Kirche groß, sondern auch das Altarbild. Es ist das größte, auf einer Leinwand, gemalte Bild der Welt und wirklich, wirklich schön.

Basilika Eszergom Altarbild

Das größte, auf einer einzigen Leinwand gemalte, Bild der Welt und dazu diese Deckenbilder… Einfach Toll!

 

Estergom Basilika Kuppel

Einmal von unten in die Kuppel fotografiert.

Basilika Esztergom

Noch mehr schöne Wandgemälde mit Mosaiken…

Während der Tour wirst Du auch durch die Schatzkammer der Basilika gehen und Dir wird viel Hintergrundwissen vermittelt. Unter anderem über die Entstehungsgeschichte und das jüngste Ausstellungsstück der Kirche, bekommst Du auch zu sehen. Einen Kelch, den Papst Johannes Paul II der Sankt-Adalbert-Kathedrale, wie sie richtig heißt, geschenkt hat.

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Falls Du Radtouren gut findest, dann solltest Du die Tour von Esztergom nach Budapest buchen. Ansonsten kann ich Dir die Tour der Basilika wirklich empfehlen. Ansonsten gibt es in dem Ort nicht viel zu entdecken.

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Im Minizug zur Basilika
  • Vom Donauknie nach Budapest (Ganztägig)

Budapest

A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau in Budapest

Die A-Rosa Bella liegt in Budapest vor Anker

Nachmittags kommst Du dann im wunderschönen Budapest an. Auf diese Stadt habe ich mich besonders gefreut. Alleine die Einfahrt in die Stadt ist großartig. Alle waren an Deck und haben die ersten Sehenswürdigkeiten bewundert.

In Budapest hatte ich wirklich den schönsten Ausblick aus meiner Kabine! Aber sieh selbst:

A-Rosa Schiffskreuzfahrt Donau-Route Budapest Ausblick Kabine

Mein Ausblick bei Tag

A-Rosa Flusskreuzfahrt Budapest Ausblick Nacht

Mein Ausblick in der Nacht.

In Budapest habe ich zwei Ausflüge gemacht. Einmal eine Stadtrundfahrt und einmal den Gang durch die Markthalle mit dem Chefkoch der A-Rosa Bella. Obwohl ich bei der Stadtrundfahrt einiges gelernt habe und es auch Spaß gemacht hat, fand ich es ein wenig Schade, dass ich keine guten Bilder machen konnte. Zumindest nicht aus dem Bus heraus. Wo es mir bei anderen Bustouren schon gelungen ist, gute Bilder durch ein Fenster zu schließen, war es hier einfach unmöglich. Die Fenster waren getönt und so hatte einfach jedes Bild einen Grünstich.

Bei den Haltestopps aber, habe ich dann wirklich tolle Bilder machen können. Der Stop oben an der Fischerbastei ist wahrscheinlich das Highlight überhaupt in Budapest. Von hier hat man einfach den tollsten Ausblick auf das Parlamentsgebäude. Außerdem hat die Bastei einfach ein tolles, buntes Dach. Dafür alleine solltest Du schon hin gehen.

Fischerbastei Budapest Dach

Das Dach der Fischerbastei. Die Markthalle hat ein Ähnliches.

Barbara von Barbaralicious und Julia von Globusliebe konnten mich dann doch tatsächlich noch Überreden in aller Herrgottsfrühe, am nächsten Tag, aufzustehen, damit wir bei Sonnenaufgang Bilder schießen können. Du weißt schon… Diese typischen Bloggerbilder, in denen man verträumt in die Ferne schaut. Ich finde, es sind wirklich tolle Bilder dabei rausgekommen, oder was meinst Du?

Fischerbastei Budapest Parlament Sonnenaufgang

Pose, Baby! Fotocredits: Julia von Globusliebe

Budapest Sonnenaufgang Fischerbastei Parlamentsgebäude

Der Sonnenaufgang über dem Parlamentsgebäude ist wirklich magisch! Fotocredits: Julia von Globusliebe

Als wir fertig waren, haben wir dann noch ein paar Bilder unten gemacht. Direkt gegenüber des Parlamentsgebäudes und direkt am Fluss. Die Architektur in Budapest ist einfach toll! Ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt.

Parlamentsgebäude Budapest Sonnenaufgang

Julia (Globusliebe), ich und Barbara (Barbaralicious) Danke, fürs überreden! Fotocredits: Barbara von Barbaralicious

Die Markthalle ist auch lohnenswert. Von außen ist sie wunderschön und innen gibt es ein paar tolle Geschäfte, die Leckereien anbieten. Unter anderem kann man hier auch das eingelegte „Deko-Obst“ kaufen, was die A-Rosa Bella im Restaurant ausstellt. Auch gibt es hier super leckere Lángos. Yummy!

Budapester Markthalle

Die Markthalle in Budapest

Budapest Markthalle Gemüse

Hier bekommt man so ziemlich alles.

Budapest Markthalle Lángos

Ein Luxus-Lángos. Super lecker!

Da ich ja leider nicht so viel Zeit in der Stadt hatte, habe ich mir fest vorgenommen, sie zu einem anderen Zeitpunkt genauer zu erkunden, denn es gibt hier einfach zu viel Schönes zu entdecken!

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp
  • Versuche Budapest auf eigene Faust zu entdecken. So schön die Ausflüge waren, lohnt es sich hier wirklich am meisten, wenn man alleine die Dinge erkundet, die einen interessieren! Mit Metro und Bussen kannst Du die Stadt ganz gut erkunden. Beachte aber, dass in Budapest nicht in Euro gezahlt werden kann, sondern Korint die dort geltende Währung ist.
  • Wenn das Schiff Budapest verlässt, wird es Abends an Esztergom vorbei fahren. Lass Dir das auf keinen Fall entgehen. Die Basilika sieht beleuchtet einfach wunderschön aus!
    Basilika Esztergom bei Nacht

    Die Basilika Esztergom bei Nacht – nicht verpassen!

Alle Buchbaren Ausflüge

Tag 1

  • Nachtfahrt durch Budapest
  • Stadtrundfahrt durch Budapest

Tag 2

  • Kutschfahrt durch die Puszta
  • Mit dem Chefkoch in die Markthalle
  • Rundflug über Budapest (Individuell)
  • Budapest individuell entdecken

Bratislava

A-Rosa Bella in Bratislava

Die A-Rosa Bella in Bratislava

Bratislava war das zweite Ziel der Reise, auf das ich mich unheimlich gefreut habe. Auch diese Stadt habe ich vorher noch nicht erkunden können.

Bei schönstem Sonnenschein haben wir dann dort angelegt und ich glaube der Liegeplatz hier, ist wirklich mit der Beste, der ganzen A-Rosa Donau-Route, denn es ist wirklich ein Katzensprung in die süße Altstadt.

Die Tour die ich hier gemacht habe, war wohl eine meiner Liebsten. Es war ein Spaziergang durch die Stadt, in dem natürlich ganz viele Informationen geteilt wurden. Ich mag solche geführten Touren, weil die Tourguides meistens über Wissen verfügen, dass ich mir bei einem normalen Spaziergang natürlich nicht aneignen kann. Ich denke das solche Infos einfach nochmal ein ganz anderes Verständnis für einen Ort geben.

Besonders schön fand ich die kleinen Cafés und die Stadthalle auf dem Platz Hlavné námestie. Witzig fand ich auch, dass in der Stadt verteilt immer wieder Bögen zu finden sind, aus denen Wasser ganz fein gesprüht wird. Die Leute laufen darunter durch, um sich abzukühlen. Durch die Verdunstungskälte ist das quasi eine Art Klimaanlage. Clever.

Bratislava Cafe

Ein kleines Café in Bratislava

Bratislava

Bratislava Stadthalle Platz Hlavné námestie

Hier sieht man den feinen Nebel, der gesprüht wird.

Während der Stadtführung kommt man auch an Čumil vorbei. Der kleine Kerl, schaut aus einem Gullideckel hervor und die Leute streicheln wie wild seinen Kopf. Das soll Glück bringen. Wenn Du allerdings seine Nase reibst, dann wirst Du bald ein Kind erwarten! Also nur die Nase reiben, wenn Du mit den Konsequenzen leben kannst. ;)

Bratislava Čumil

Čumil schaut ganz frech aus dem Gulli hervor.

Ich habe mich ein wenig in diese bezaubernde Stadt verliebt. Sie wird mich mit Sicherheit wiedersehen!

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Schaue unbedingt bei Luculus vorbei. Hier gibt es das beste Eis, dass ich seit langer Zeit gegessen habe und Du bekommst Deine Eiskugeln auch nicht in langweiligen Waffeln, sondern in vielen Verschiedenen. Ich habe mich für eine helle Waffel entschieden, die innen und am oberen Rand mit Schokolade bedeckt und dann in Nüsse getaucht war. Im Ernst. Das Beste Eis! Auf keinen Fall verpassen!!!

Falls Du Veganer oder Laktose-intolerant bist oder auch einfach nur auf Zucker verzichtest, dann kann ich Dich beruhigen. Hier gibt es sowohl veganes (und damit auch Laktosefreies) Eis (man nennt es auch Sorbet), als auch Eis, das mit Stevia gesüßt wird. Es gibt also keine Ausreden. ;)

Luculus Bratislava

Du kannst die alle Möglichen Eiswaffeln aussuchen.

Mangoeis und Zitroneneis Luculus Bratislava

Mango- und Zitroneneis ♥♥♥

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Mit dem City-Express zur Burg und zu Fuß durch die Altstadt
  • Raftig Weltcup Kurs in Čunovo
  • Bratislava individuell entdecken

Melk

A-Rosa Bella in Melk

Die A-Rosa Bella in Melk

Bevor man gegen Mittag in Melk ankommt, hat man erst einmal eine wunderschöne Fahrt durch die Wachau. Der perfekte Zeitpunkt um im SPA-Rosa zu entspannen, da der Ausblick hier einfach toll und entspannend ist.

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Da man in Melk, genau wie in Esztergom kaum Zeit hat, bietet es sich an die Ausflugstour des Stift Melk zu buchen. In dem Benediktiner-Kloster haben zu den besten Zeiten bis zu 100 Mönche gelebt. Heute sind es ca. 30.

Stift Melk Treppe

Die Treppe, welche zum Stift führt.

Obwohl ich den Stift an sich sehr schön finde und auch die Aussicht von hier toll ist, muss ich sagen, dass der Besuch, für mich als Blogger, einigermaßen frustrierend war. Ich durfte innen keine Bilder machen und so fällt es mir auch schwer darüber zu berichten.

Stift Melk Ausblick

Der Stift hat eine tolle Aussicht

Ausblick von Stift Melk

Noch mehr Aussicht

Den Eintritt von 12€ fand ich ein wenig teuer, dafür, dass ich quasi keine Erinnerungsbilder machen durfte, aber ich sehe ein, dass der Stift natürlich erhalten werden muss und so kann ich darüber echt hinwegsehen.

Was ich wirklich beeindruckend fand, war die Bibliothek. Die ist wirklich wunderschön und ich habe mich ein bisschen wie in einem Harry Potter Film gefühlt. (Ja, ich bin ein Nerd. Ich weiß!)

Auch die Kapelle war toll. Alles war golden und hat geglänzt, aber auch hier: Fotoverbot!

Ich möchte dazu sagen, dass ein Journalist, der auch bei der Pressetour dabei war, die zuständige Dame am Telefon breitschlagen konnte, dass wir Bilder machen durften. Jetzt das ABER: Ich habe nichts schriftlich. Nachdem das Ganze auch wirklich ein Kampf war, habe ich auch nicht wirklich Lust, dort anzufragen damit ich dann darum bettele Bilder veröffentlichen zu dürfen. Deshalb ein dickes SORRY! Nur Bilder von außen, nicht von innen! Ich hoffe Du siehst es mir nach.

Stift Melk

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Wenn Du Dir den Stift nicht von innen ansehen möchtest, mach einfach nur einen Spaziergang dorthin. Der Ausblick lohnt sich wirklich! (Und Du hast 12€ gespart)

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Stift Melk – Das Wahrzeichen der Wachau

Allgemeine Tipps für Deine A-Rosa Donau Flusskreuzfahrt

Nachdem ich nun ganz ausführlich von allem Berichtet habe, möchte ich Dir hier nochmal gerafft Tipps und Hinweise geben, die Du für Deine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau und auch auf anderen Routen, gebrauchen kannst.

Ausflüge

Wenn Du schon vor Deiner Reise Ausflüge gebucht hast, dann findest Du Deine Tickets bei Ankunft an der Zimmertür. Wenn Du Zwischendrin noch eine Aktivität dazubuchen möchtest, dann werden Dir die Tickets ebenfalls rechtzeitig an die Tür gehängt.

Musik auf dem Zimmer abstellen

Wenn Du in Dein Zimmer kommst, dann läuft Musik. Die ist schön, läuft aber theoretisch auch Nachts. Ausschalten kannst Du sie am Bett. Ich brauchte etwas um den Schalter zu finden.

Steckdosen

Nimm auf jeden Fall einen Mehrfachstecker mit! Ich hatte es oben schon erwähnt. Steckdosen sind im Zimmer Mangelware und die, die da sind, sind leider nicht nah am Bett. Für jemanden, wie mich, der das Handy als Wecker nutzt, ist das blöd. Mit einem Verlängerungskabel bzw. einer Mehrfachsteckdose, wäre das nicht passiert.

Fernseher
  • Im Urlaub fernsehen? Für manche ein Unding. Es gibt schließlich viel zu erleben. Es ist trotzdem gut, wenn Du morgens den Fernseher anmachst. Hier findest Du nämlich wichtige Infos für den Tag, wie z.B. wann man wieder an Board sein muss. Aber auch während der Fahrt lohnt es sich reinzuschauen. Man kann darauf nämlich wunderbar die Route sehen oder eine der Boardkameras. Als wir einmal etwas länger gefahren sind, bin ich morgens ein wenig verwirrt aufgewacht und wusste nicht recht, wo wir uns jetzt befinden. Der Fernseher hat es mir schnell verraten!
  • Apropos Fernseher. Ich war ganz schön blöd. Ich habe alles daheim vergessen. Inklusive Handyladekabel. Ein Kabel habe ich dann noch gefunden, aber keinen Stecker dazu. Der Trick 17 aus Hotelzimmern hat leider nicht funktioniert. Der TV hat nämlich keinen eigenen USB-Anschluss. Also dran denken und zur Not einen USB-Hub mitnehmen, falls Du mehr als einen Anschluss brauchst
  • Noch ein Hinweis zum Fernseher. Wenn Du gerade eine Sendung schaust, dann kann es sein, dass er während der Fahrt ab und zu aus geht. Das ist vollkommen normal. Es kann einfach sein, dass sich das Schiff gerade im Funkloch befindet und dann geht der Sender schon mal verloren. Genauso übrigens, wie das Handy-Netz.
Geräusche

Lass Dich nicht von Schiffsgeräuschen erschrecken. Für mich als Schiffahrts-Neuling, war das am Anfang ungewohnt, aber auch das ist alles normal.

Internet
  • Wenn Du ein Internetjunkie bist, wie ich, dann kannst Du Dir an der Rezeption einen W-Lan Code kaufen. Meiner war für 7 Tage und 10 Minuten gültig… Damit man bis zum Schluss nicht darauf verzichten muss.
  • Leider funktioniert das W-Lan aber nicht überall. Nur in der Nähe der Rezeption, bzw. auf dem Deck, auf dem auch die Rezeption, Bars und Restaurant sind. Nahe der Treppen gab es bei uns eine bequeme Couch. Da die Rezeption direkt über uns war, hat das Internet auch dort funktioniert.
Auf dem Laufenden bleiben

Du bekommst jeden Tag das sogenannte A-Rosa Journal auf Dein Zimmer gelegt. Darin siehst Du, was für den nächsten Tag alles ansteht. Hier stehen zum Beispiel die buchbaren Ausflüge drin, kleine Infos zum Ort selbst und auch welche Tagesaktion SPA-Rosa heute anbietet.

Besonders wichtig ist aber natürlich wann man in einem Ort ankommt und wann man wieder an Board sein muss.

Das findest Du alles im Journal:

  • Die Ankunft und das Landgangsende
  • Eine kurze Information über den Ort
  • Die Öffnungszeiten des Restaurants und der Bars, sowie die Essenszeiten
  • Eventuelle Anmeldeschlusszeiten
  • Weinempfehlungen und den Cocktail des Tages
  • Eventuelle Schiffsaktivitäten, wie ein Rundgang oder Präsentationen
  • Die Abendveranstaltungen (wie z.B. das Musik-Bingo oder ein Lügenquiz)
  • Die Öffnungszeiten und Angebote des SPAs
Landgang

Apropos an Board sein. Wenn Du das Schiff verlässt, musst Du unbedingt Deine Landgangskarte mitnehmen und sie wieder an der Rezeption abgeben, wenn Du zurück bist. Hieran kann die Crew sehen, ob noch ein Passagier fehlt.

Hafeninformationen

An der Rezeption findest Du übrigens auch Hafenführer. Immer den passenden, je nachdem, wo Du gerade bist. Hierauf findest Du Infos zur Stadt, den Sehenswürdigkeiten vor Ort und eine kleine Stadtkarte auf der Rückseite.

Seekrankheit

Falls Du leicht Seekrank wirst: Keine Angst! Ich bin sogar schon auf Hausbooten seekrank geworden (alles Kopfsache!), aber hier war es wirklich easy. Ich brauchte meine Reisetabletten gar nicht, die ich für den Notfall dabei hatte.

Ich war am Anfang echt skeptisch, ob ich so eine Flusskreuzfahrt gut finde, aber ich wurde bekehrt. Nichts mit „Das ist Alte-Leute Kram“! Die Reise war super und ich habe einen guten Vorgeschmack von verschiedenen Städten bekommen. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr!

Mehr über die A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau-Route kannst Du bei meinen Bloggerkollegen nachlesen, die ebenfalls bei der Tour dabei waren:

City Cruising auf der Donau von Barbaralicious

Donau Kreuzfahrt: Mit A-ROSA Cruises in Wien, Budapest und Bratislava von Globusliebe

Gold am Morgen und Ufo in der Nacht – Flusskreuzfahrt auf der Donau von Meike Meilen

Die A-Rosa fährt natürlich nicht nur auf der Donau. Sie veranstaltet auch Flusskreuzfahrten über die Rhône/Saône, die Seine (beides Frankreich), den Rhein und ab 2019 ganz neu auch in Portugal, über den Douro. Hier erfährst Du mehr über die Flusskreuzfahrten im Allgemeinen und hier geht es zu der Fahrt, die ich gemacht habe.

So. Das war viel. Ich hoffe das Dir der Artikel gefallen hat. Warst Du vielleicht schon mal auf einer Flusskreuzfahrt, vielleicht sogar mit A-Rosa, planst Du eine oder kommt das für Dich alles gar nicht in Frage? Erzähl es mir in den Kommentaren! Ich bin gespannt!

Offenlegung: Ich wurde von A-Rosa zu der Flusskreuzfahrt eingeladen. Ich habe dafür nichts bezahlt. Meine Meinung bleibt hiervon aber unbeeinflusst.

Mit dem Boot durch die Algarve – Geschichten, die das Meer erzählt

Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber wenn ich am Meer bin, dann macht meine Seele einen tiefen, zufriedenen Seufzer und wenn die Sonne strahlt, dann geht mein Herz auf, wie eine Blüte, sobald die Sonnenstrahlen auf meine Haut treffen.

Kein Wunder also, dass ich nicht lange überlegt habe, als Algarve Tourismus mich unter dem Motto „Geschichten die das Meer erzählt“ eingeladen hat. Obwohl das Programm gleich zweimal sagte, dass ich auf ein Boot muss. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass Schiffe und ich eine lange Vorgeschichte haben. Schon seit meiner Kindheit kann ich nicht auf eines gehen, ohne vorher eine Tablette gegen Reiseübelkeit zu nehmen.

Das ist wahrscheinlich mehr Kopfsache als alles andere. Nichts desto trotz bin ich nicht ohne ein Päckchen mit eben diesen Tabletten aufgebrochen.

Heute möchte ich Dir von beiden Boots-Touren an der Algarve erzählen. Beide sehr unterschiedlich und trotzdem waren beide unfassbar schön. Jede auf Ihre Weise.

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Mit dem Speedboat die Algarve-Küste entlang

In Albufeira ging es zu Algar Experience. Sie sind die Veranstalter von verschiedenen Touren und für uns sollte es die Delfine & Höhlen Tour sein. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Unser Boot war ein Speedboat.

Das hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich innerlich ruhiger werde, aber was solls. Komfortzone ist langweilig! Unsere beiden Tourguides geben uns eine kurze Einweisung. Da wir alle schwimmen können, muss die Schwimmweste nicht unbedingt angezogen werden. Das finde ich gut. So kann ich die Sonne wirklich genießen.

Vorbei ging es an den verschiedensten kleinen Höhlen und Felsformationen an der Algarve-Küste. Die verschiedenen Formen finde ich dabei immer wieder faszinierend. Irgendwie ist es wie bei Wolken. Wenn man sich die Felsen lange genug anschaut, dann findet man die ulkigsten Formen darin. Einer war zum Beispiel geformt wie ein Dinosaurier. In einem anderen habe ich eindeutig ein Gesicht ausgemacht.

Gesicht Felsen Algarve

Wer erkennt noch ein Gesicht in dem Fels?

Was ich wirklich spannend fand war, dass man hier ähnliche Felsen findet, wie in Punakaiki in Neuseeland. Dort werden sie Pancake Rocks genannt. Die verschiedenen Gesteinsformen werden unterschiedlich vom Wasser abgetragen. Sandstein natürlich zuerst und so sorgt die Erosion dafür, dass die Felsen geschichtet ausschauen. Ähnlich wie Pfannkuchen eben. Anders als in Punakaiki sieht man hier aber auch viel grünes Gestein dazwischen, was das Ganze gleich anders ausschauen lässt. Um das Ganze aber noch zu toppen, sind die „Pfannkuchen“ hier seitwärts gestapelt. Echt cool.

Algarve Küste Pancake Rocks

Wie die Pancake Rocks in Neuseeland – nur seitlich geschichtet

Vorbei ging es unter anderem an Leuchttürmen und Stränden, die nur vom Meer aus zu erreichen sind. Hier veranstaltet Algar Experience auch Touren hin – BBQ-Touren. Da siehst Du nicht nur die coolen Felsformationen und Höhlen, sondern machst auch noch einen Zwischenstopp an einem dieser kleinen Strände und bekommst frisches Seafood direkt vom Grill serviert.

Algarve Küste Strand Höhle

Ein versteckter Strand

Algarve Küste Strand

An solchen Stränden, werden häufig BBQs veranstaltet.

Algarve Küste Triumphbogen

Sieht aus wie ein Triumphbogen, oder?

Algarve Küste

Wunderschöne kleine Grotten, sieht man auch.

Leuchtturm Algarve Küste

Ein Leuchtturm lugt hervor

Für uns ging es allerdings nicht an den Strand, was ich eigentlich nicht schlimm fand. Das einzige Mal, dass ich gerne kurz vom Boot gestiegen wäre war, als wir an der Algar de Benagil waren. Eine Höhle, die direkt neben dem Benagil Strand, welcher ganz normal, von der Straße aus, zugänglich ist. Doch obwohl der Strand so einfach zu erreichen ist, ist es die Höhle nicht. Man hat hier zwei Möglichkeiten. Entweder man kommt, wie wir, mit dem Boot an oder man schwimmt vom Strand aus hin. Das würde ich aber nur guten Schwimmern empfehlen. Auch wenn es vielleicht nicht weit scheint, ist es doch ein ganz schönes Stück um den Felsen herum.

Innen wird man dann aber wirklich belohnt. Denn die Höhle hat nicht nur einen eigenen, kleinen Strand, sondern ist vor allem dafür bekannt, dass in der Höhlendecke ein riesiges Loch klafft, durch das die Sonne scheint.

Das macht sie natürlich zu etwas Besonderem und zu einem kleinen Hot Spot der Algarve. Hier wäre ich wirklich gerne mal ausgestiegen und hätte mir alles genauer angeschaut, doch auch aus der Entfernung sah es schon toll aus. Vor allem, dass wirklich alle Menschen dort, auf dem Fleckchen Sonne standen und nach oben geschaut haben.

Algar de Benagil Algarve

Algar de Benagil

Für uns ging es aber bald weiter. Nachdem wir auch unser erstes Hotel, das Tivoli Carvoeiro,  vom Meer aus bestaunt haben, bretterten wir los. Es ging aufs Meer hinaus und das richtig schnell. Vor uns nur der Horizont und im Gesicht der Wind und ein wenig Gischt. Für mich hat es sich gar nicht angefühlt, als sei ich auf einem Speedboat. Eher in einem echt schnellen Auto auf einer manchmal echt holprigen Straße. Eine Welle fühlt sich manchmal an wie ein Schlagloch – und wie ein Schlag in den Magen. Machte aber nichts, denn ich fand es überraschend lustig und am Ende war ich sogar fast traurig, dass wir nicht mehr so schnell gefahren sind. Ja, ich gebe es zu. Mir ist auch mal ein WOHOOOO rausgerutscht. Es war einfach echt lustig so über das Meer zu brettern.

Der Grund für unsere Raserei war die Durchsage, dass Delfine gesichtet wurden. Zu diesem Spot wollten wir natürlich so schnell wie möglich. Leider waren wir wohl einen Tacken zu spät, denn wir haben keine mehr gesehen.

Da ich im Mai an der Algarve war, gab es leider noch keine Garantie auch wirklich Delfine zu sehen. Von Juni bis September allerdings, gibt die Firma tatsächlich eine Garantie darauf auch wirklich die Tiere zu sehen. Sollte es bei der ersten Tour nicht klappen, dann sicher bei einer anderen.

Wenn Du Glück hast, kannst Du bei Deiner Tour auch noch andere tierische Bewohner sehen. An der Algarve leben in Küstennähe vor allem verschiedene Vogelarten und im Meer lebt natürlich auch noch einiges.

Wenn Du aber gerne Vögel beobachtest, dann ist die zweite Tour etwas für Dich.

Mit dem Boot durch Ria Formosa – den Nationalpark der Algarve

Der Nationalpark Ria Formosa hatte für mich etwas von einem Abenteuerspielplatz. Abgesehen davon, dass ich die Bootsfahrt genossen habe (Wer hätte gedacht, dass ich sowas mal sagen werde…), gibt es hier einfach jede Menge zu entdecken!

Stell Dir bitte keinen tatsächlichen Park vor. Es ist eine Lagunenlandschaft und zwar eine wunderschöne, mit vielen kleinen Inseln, die dazugehören und bei Ebbe kann man mit dem Boot wunderbar die entstandenen Kanäle lang fahren.

Nationalpark Ria Formosa

Leider hatten wir schlechtes Wetter…

Besonders beliebt ist der Park bei Vogelkundlern, denn hier gibt es richtig viele verschiedene Arten. Mir haben es ja die Stelzenläufer angetan. Die sind einfach lustig auf ihren langen Beinen, wie sie so durch die Gegend laufen. Leider bin ich in der Tierfotografie eine Niete und hatte gleich mal die falsche Linse drauf, so das ich nicht nah genug heranzoomen konnte.

Der Nationalpark ist so groß, dass viele kleine Inseln zu ihm gehören. Hier findet also jeder einen Ort, an dem er sich wohlfühlt.

Wir haben an dem Tag ein kleine Insel-Hopping Tour gemacht.

Unser erster Halt war Armona. Die kleine Insel ist vor allem ein Ferienort für viele Einheimische. Sie kommen am Wochenende oder in ihrem Urlaub hierher. Ich fand es spannend, die Straße ein wenig hinauf zu gehen, weil wirklich jedes Haus in einem anderen Stil gebaut wurde. Es gab sogar Häuser, die irgendwie griechisch aussahen.

Griechisches Haus Portugal

Das Haus kommt mir irgendwie griechisch vor…

Portugal Algarve Haus

 

Mein absolutes Highlight der Tour war aber die Insel Culatra. Schon bei der Ankunft merkt man, dass es sich nicht um einen touristischen Ort handelt. Es ist ein Fischerdorf und das sieht man auch. Überall liegen Netze und Fallen herum und direkt am Steg wurden wir quasi von einem Fischer begrüßt. Nicht wirklich… Er stand einfach dort und tat das, was er am besten konnte und was ihm anscheinend auch Freude bereitet – Er hat geangelt.

Culatra Algarve Portugal

 

Kaum ein paar Meter ins Dorf getan, ist uns dieser unglaubliche Duft in die Nase gekrochen, dem wir direkt gefolgt sind. Man muss es der Bäckerin schon lassen. Sie weiß genau, wann Touristen zu erwarten sind. Hat man nämlich einmal den Duft ihrer Jesuita in der Nase, kann man gar nicht anders, als ihm zu folgen. Für nur einen Euro hatten wir einen lecker süßen Snack in der Hand. Ich weiß nicht, womit die Teigtaschen gefüllt waren, aber das machte auch nichts.

Culatra Bäcker

Nun ging die Lauferei los. Ein Spaziergang durch den Ort, bis wir am Strand waren. Nur das der unglaublich lang war. Es war nämlich gerade Ebbe. Du kennst mich… Ich mag Laufen nicht besonders. Hier aber, habe ich sehr gerne ab und an einfach mal angehalten, weil der Ausblick einfach so schön war. Überall leuchteten Lila Blumen und es sah fast aus wie Lavendel. Tatsächlich ist es aber keiner. Die Pflanzen werden sonst vom Meer verschluckt.

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Ab und zu sieht man noch kleine Rinsale, an denen sich das Meer noch nicht komplett zurückgezogen hat. Und auch hier sieht man sie wieder: Die vielen Meeresvögel.

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Einen kurzen Augenblick nur, hatte ich den Geruch von Maggi in der Nase, denn dort scheint auch Liebstöckel wild zu wachsen. Gesehen habe ich es leider nicht, aber man sagte mir, dass man es hier sammeln kann.

Am Ende des Steges wartet dann der tatsächliche Strand auf einen. Normalerweise wohl ein schöner Badestrand, war an diesem Tag nicht daran zu denken. Der Wind war so stark, dass die Wellen richtig hoch waren und mit dem zugezogenen Himmel, hatte es etwas bedrohlich faszinierendes.

Wirklich weit konnten wir nicht schauen, aber irgendwie machte das nichts. Obwohl wir an diesem Tag nicht am Strand liegen oder spazieren konnten, hat mich diese kleine Insel gepackt. Auf den ersten Blick nicht unbedingt die größte Schönheit, bietet sie, für denjenigen der sich die Zeit nimmt, eine wunderschöne Natur und noch wunderbarere Gerüche.

Wenn Du also die Chance bekommst, dann besuche unbedingt diese Insel.

Noch mehr Tipps und Wissenswertes:

  • Wenn Du Kite Surfen liebst, dann solltest Du nach Fuseta. Dieser Ort ist vor allem dafür beliebt.
  • Montags gibt es keinen frischen Fisch, da die Fischer Sonntags ihren Ruhetag haben.
  • Solltest Du zum Vögel beobachten in den Nationalpark Ria Formosa fahren, dann empfehle ich Dir den Frühling oder Herbst. Dann ist die Saison für Ornithologen.
  • Im Dorf Cavacos kreieren Ebbe und Flut kleine, natürliche Pools hinter den Mauern der ansässigen Häuser. Bei Flut können sie also schwimmen gehen und bei Ebbe sammeln sie das frische Seafood ein. Praktisch.
  • Wenn Du eine große, alleinstehende, einsame Pinie in der Landschaft herumstehen siehst, dann schau noch ein zweites Mal hin. Es ist wahrscheinlich ein „verkleideter“ Sendemast. Eine clevere Methode um die ansonsten hässlichen Masten der Umgebung anzupassen.

Hast Du auch schon mal eine ähnliche Tour an der Algarve gemacht und hast vielleicht noch mehr Tipps? Dann lass es uns in den Kommentaren wissen.

Ich wurde von Algarve Tourismus zu dieser Reise eingeladen. Trotzdem erzähle ich von meinen persönlichen Erfahrungen und der Artikel spiegelt meine Meinung wieder.

24 Stunden in Luxemburg – Stadt

Luxemburg, das kleine Land, an der Grenze zu Deutschland, das irgendwie kaum einer beachtet. Vollkommen zu Unrecht, wie ich finde. Man kann hierher nämlich wunderbare Wochenendausflüge machen und in 24 Stunden eine Menge sehen. Die Stadt ist ja, genau wie das Land, nicht groß.

Luxemburg-Stadt ist dadurch auch super zu Fuß zu erkunden. Du solltest aber gutes Schuhwerk mitbringen! Ich war im Januar hier und ich fand die Straßen extrem glatt. Selbst wenn man nicht im Winter hierherkommt, würde ich zu rutschfesten Sohlen raten. Ich hatte das Gefühl, dass die meisten Straßen, wenn sie einmal nass werden, zur Rutschbahn werden können. Sicher ist sicher.

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Doch was gibt es in Luxemburg-Stadt eigentlich zu sehen? Eine ganze Menge, wie sich herausgestellt hat. Hier habe ich es mal ganz anders gemacht, als ich es sonst mache. Ich habe nicht viel gelesen und mich auf die Stadt vorbereitet. Ich bin einfach hin und bin rumgelaufen. Ich habe mich treiben lassen, ohne mir vorzunehmen, was ich auf keinen Fall verpassen darf.

Erst am Ende, habe ich mir angeschaut, was ich überhaupt gesehen habe und nur die Sachen, die mir auch im Gedächtnis geblieben sind, möchte ich Dir auch empfehlen.

Luxemburg-Stadt Hauptbahnhof

Viele Reisende kommen hier an. So auch ich und selbst wenn Du vielleicht über den Flughafen kommst, dann solltest Du dem Hauptbahnhof trotzdem einen Besuch abstatten.

Klein aber fein ist hier die Devise und obwohl er nicht gerade groß ist, ist er von außen und auch von innen wirklich wunderschön. Allein der Uhrenturm an der Front ist einfach nur toll.

Innen drin sieht man dann ein tolles Mosaikfenster, das Luxemburg zeigen soll und die Decke ist auch wunderschön bemalt.

Vorbeischauen lohnt sich also.

 

Place de Paris

Eigentlich wäre der Place de Paris überhaupt nicht spannend, wenn er nicht diese seltsamen Bäume da stehen hätte. Eigentlich mehr… „Bäume“. Sie sehen ein bisschen gruselig aus und trotzdem cool. Aber seht selbst…

Irgendwie finde ich die so schräg, dass sie schon wieder cool sind und deshalb empfinde ich sie durchaus als erwähnenswerten Luxemburg-Tipp. ;)

Place de Paris

Verrückter Baum…

Place de la Constitution

Hier findest Du ein Wahrzeichen von Luxemburg. Die goldene Frau. Sie wurde 1923 aufgestellt. Die Säule, auf er sie steht, sollte an die gefallenen Luxemburger des 1. Weltkrieges erinnern und steht heute für die Freiheit und den Wiederstand der Luxemburger.

Der Platz ist aber noch aus einem ganz anderen Grund ein Highlight. Von hier aus hast Du einen tollen Ausblick und kannst definitiv tolle Bilder schießen. Von hier siehst Du die Nationalbank „Spuerkees“ und die Adolph-Brücke. Leider war sie bei meinem Besuch verhüllt, da gerade an ihr gebaut wurde.

Place de la Cinstitution - Goldene Frau Luxemburg Stadt

Die goldene Frau

Die Notre Dame – In Luxemburg Stadt

Wie die Notre Dame in Paris, ist auch die Notre Dame in Luxemburg ein Ort, den man gesehen haben muss. Der Grundriss erinnert allerdings so gar nicht an den Namensvetter in der Hauptstadt Frankreichs. Sie ist deutlich kleiner und soll auch von innen ein Highlight sein.

Notre Dame Luxemburg Stadt

Die Notre Dame in Luxemburg Stadt

Ich bin tatsächlich daran vorbeigelaufen, worüber ich mich heute ein wenig ärgere. Außen sind die Bäume mit Blättern verziert. Ich weiß… Das hört sich merkwürdig an. Bäume mit Blättern verziert?? HÄ?? Normal… Nein! Ich meine große, leuchtende Blätter. Die sehen in der Nacht sicher toll aus.

Hinter Notre Dame Luxemburg

Blätter an Bäumen… shocking.

Place Clairefontaine

Ein kleiner Platz, aber er ist mir sofort wegen der Statue in der Mitte aufgefallen. Ich fand sie einfach total schön.

Place Clairefontaine Luxemburg Stadt

Place Clairefontaine

Sie wurde zu Ehren der Großherzogin Charlotte aufgestellt. Der Name des Platzes leitet sich von einer Abtei ab. Die Abtei Clairefontaine hatte hier ein Refugium, welches aber nicht mehr steht. Unweit von hier steht auch der nächste Ort, den ich Dir unbedingt ans Herz legen möchte!

Place Clairefontaine Luxemburg Stadt

Ebenfalls am Place Clairefontaine findet man diese Skulptur

Chocolate House

Das Einzige, dass ich vorher recherchiert hatte und wo ich dann natürlich auch unbedingt hinmusste. Von außen eher unscheinbar, macht man die Tür auf und dieser unglaublich geile Geruch von Schokolade steigt einem in die Nase.

Der Laden ist gar nicht so groß und bei schönem Wetter, kann man auch draußen sitzen. Da es aber im Januar nass und kalt war, war mir ein Platz im Warmen, mit einer heißen Schokolade gerade recht. Und hier wurde dann auch eine Enttäuschung  meiner Kindheit wieder gut gemacht. Der Tag an dem ich entdeckte, dass heiße Schokolade, gar keine geschmolzene Schokolade, sondern einfach nur Kakao ist, war ein dunkler.

Chocolate House Luxemburg Stadt

Das Chocolate House von außen

Warum wurde die Enttäuschung meiner Kindheit weggewischt? Weil man hier Schokoladenlöffel bestellen kann. Dazu bekommt man eine Tasse heiße Milch serviert und da tunkt man besagten Löffel dann rein, bis er vollkommen geschmolzen ist.

Chocolate House

Yummy!

Chocolate House Hot Chocolate

Noch mehr Yummy!

Gut, keine komplette Tasse voll geschmolzener Schoki, aber es ist gerade genug, damit die ganze Tasse so schmeckt. Wirklich unglaublich lecker!

Das Ganze gibt es dann auch noch in verschiedenen Ausführungen, mit und ohne Sahne und mit und ohne Marshmallow. Ich habe damals Vollmilchschokolade mit Vanille und Karamell, mit Sahne und mit Marshmallow genommen. Wenn schon Kalorienbombe, dann auch richtig!

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass oben wirklich schöne, bunte Bilder von Elvis, Bob Marley und dergleichen hingen. Die Decke ist dazu noch unglaublich schön und dazu die Kronleuchter… Ich habe mich wohl gefühlt, auch wenn es wirklich sehr klein und eng ist.

Chocolate Housse Luxemburg Stadt von innen

Ich fand es im Chocolate Haus gemütlich

Unten kann man dann auch noch mal die Löffel kaufen und sie kosten, wenn ich mich richtig erinnere, unter 3€.

Chocolate House Löffel

Ein Löffel für zuhause gefällig?

Übrigens bekommt man im Chocolate House natürlich nicht nur heiße Schokolade, sondern auch Pralinen und Schokokuchen. Unbedingt vorbeischauen!

 

Torten Chocolate House

Wahnsinns Torten kann man hier auch bestellen

Chocolate House Torten

Und vor Ort welche essen, geht natürlich auch.

 

Pralinen im Chocolate House Luxemburg Stadt

Wem der Sinn eher nach Pralinen steht, der bekommt auch die.

Hier siehst Du ein 360° Bild der Umgebung, damit Du Dich selber umschauen kannst.

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Palais Grand-Ducal

Genau gegenüber des Chocolate House‘ steht der Palais Grand-Ducal. Die Residenz des Luxemburgischen Großherzogs. Wo man in London am Buckingham Palace einen Zaun in gebührendem Abstand gezogen hat, steht hier eine Samtkordel und ein einsamer Soldat, der auf und Ab marschiert. Mit Waffe natürlich.

Palais Grand-Ducal Luxemburg Stadt2

Der Palais Grand-Ducal

Aber da merkt man schon… Ein Großherzog ist nicht die Queen von England. Der Palast ist von außen aber sehr schön und jeden Tag um 16 Uhr gibt es eine Wachablösung. In den Sommermonaten (von Mitte Juli bis Anfang September) kann man den Palast auch von innen sehen. Der Eintritt kostet 12€.

Bei meinem Besuch, war der Wachwechsel wenig spektakulär. Ich habe aber Videos gesehen, wo es eine komplette Parade gibt. Ich nehme an, dass dies dann ebenfalls in den Sommermonaten stattfindet.

Palais Grand-Ducal Luxemburg Stadt

Palais Grand-Ducal

Göthe-Gedenkstein

Göthe Gedenkstein Luxemburg

Der Göthe Gedenkstein

Fast unscheinbar und ich habe ihn nur durch Zufall gesehen. Ich fand den Spruch darauf aber so passend und schön, dass ich ihn glatt fotografiert habe und erst später gelesen habe, dass er tatsächlich auch als Sehenswürdigkeit gilt.

Für mich ist er das aber ohnehin und wegen dem schönen Spruch, ist er auch auf der Liste.

„Hier findet sich soviel Grösse mit Anmut, soviel Ernst mit Lieblichkeit verbunden, dass wohl zu wünschen wäre, Poussin hätte sein herrliches Talent in solchen Räumen betätigt.“

– Göthe über Luxemburg. Campagne in Frankreich, 15. Oktober 1972

Der Stein steht hier übrigens schon seit 1935.

Chemin de la Corniche Spazierweg

Der Chemin de la Corniche ist vor allem deshalb so toll, weil man viele Möglichkeiten hat, die schöne Landschaft zu fotografieren. Man sieht unglaublich viele der Sehenswürdigkeiten Luxemburgs von oben und bei schönem Wetter, kann man sicher auch weit sehen.

Doch auch wenn das Wetter nicht so toll, sondern trüb ist, wie es bei mir war, lohnt sich der Weg. Nicht umsonst wird er „der schönste Balkon der Welt“ genannt. Der Weg endet in der Nähe des Palastes, Du kannst ihn also auch so rumgehen. Ich würde aber die andere Seite bevorzugen. Bergab mag ich lieber!

Johanneskirche Luxemburg Stadt

Johanneskirche Luxemburg Stadt

Solltest Du im Winter nach Luxemburg-Stadt fahren und diesen Weg laufen wollen, dann ziehe Dir bitte Schuhe mit rutschfesten Sohlen an. Obwohl der Großteil des Weges gepflastert ist und somit nicht so eine große Rutschgefahr besteht, solltest Du vorsichtig sein. Ich bin etwas früher vom Weg abgegangen und hatte plötzlich Pflastersteine vor mir und einen steilen Aufgang, der mir, im wahrsten Sinne des Wortes, fast das Genick gebrochen hätte.

St. Johanneskirche

Vor allem vom Chemin de la Corniche kannst Du die Johanneskirche, oder Sankt Johann, begutachten. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Man kann sie natürlich auch besichtigen oder eine Messe besuchen. Leider habe ich das nicht mehr geschafft. Warst Du schon einmal dort? Wie war es?

Auch hier kannst Du Dich noch einmal, mithilfe eines 360° Bildes, umschauen.

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Nicht verpassen!

Was Du bei Deinem Spaziergang durch die Stadt auf keinen Fall verpassen solltest, sind die vielen, kleinen Gässchen und die Architektur. Ich bin ein „Hans Guck in die Luft“. Oft findet man dann die tollsten Sachen. Probiere es doch auch einmal und erzähl mir, was Du dabei gefunden hast. Nur pass dabei auf Dich auf! Nicht, dass ich am Ende schuld bin, dass Du vor ein Auto gelaufen oder in den Fluss gefallen bist.

Gasse Luxemburg Stadt

Luxemburg Stadt hat wirklich wunderschöne, kleine Gässchen.

Noch mehr Luxemburg

Wenn Du noch mehr über Luxemburg lesen möchtest, dann kann ich Dir diese Artikel empfehlen:

Janett von Teilzeitreisender, schreibt über die Schloss-Ruinen von Esch Sauer und hat ganz tolle schwarz/weiß Bilder in Ihrem Beitrag.

Christina von Trip to the Planet war, genau wie ich, nur kurz in Luxemburg-Stadt. Über ihre 5 Highlights, kannst Du in diesem Artikel mehr erfahren und sie hat sogar noch einen extra Tipp für Dich.

Chris hat Luxemburg mal ganz anders erlebt. Statt in einem Hotel zu übernachten, hat er Glamping ausprobiert. Was das ist und was er erlebt hat, kannst Du in seinem Artikel nachlesen.

Dir steht eher der Sinn nach einem Roadtrip? Dann schau doch mal bei Tanja von Vielweib on Tour vorbei. Sie hat über Ihren Roadtrip in Luxemburg geschrieben und einen Bericht mit tollen Bildern verfasst.

Warst Du schon einmal in Luxemburg? Was war Dein Highlight?

 

Die Blue Man Group in Berlin – Erlebe Dein blaues Wunder

Ich gebe zu, ich bin ein Spielkind. Ich bin oft albern und für die kleinen Dinge des Lebens zu begeistern. Sehe ich ein Bällebad, will ich reinspringen und wenn ich eine Schaukel sehe, dann laufe ich begeistert darauf zu.

Eigentlich ist es also kein Wunder, dass ich total begeistert war, als ich diese blau angemalten Männer das erste Mal bei „Wetten, Dass?!“ im TV gesehen habe. Sie durften sich kostümieren und alle haben begeistert geklatscht, als sie mit Farbe um sich gespuckt haben und Marshmallows mit dem Mund aufgefangen haben.

Wo man als Kind oft hört: „Mit Essen spielt man nicht!“ und „Das gehört sich nicht!“ haben sich diese blauen Jungs einfach mal gedacht: „Ist uns egal!“

Alleine deshalb wollte ich sie sehen. Weil sie in diesen 10 Minuten diese kindliche Begeisterung in mir ausgelöst haben. Letzten Oktober war es dann endlich so weit. Ich wurde von Reisehummel.de nach Berlin geschickt und durfte mir die Show anschauen.

Ein eigenes Theater für die Blue Man Group

Die Blue Man Group spielt, wie passend, im Bluemax Theater Berlin, am Potsdamer Platz. Ganze neun Shows pro Woche, werden hier gezeigt. 2007 sind sie in dieses, eigens an ihre Bedürfnisse angepasste, Theater gezogen.

Ich muss sagen, dass ich es auch wirklich gelungen finde. Wir saßen in der hinteren Mitte, frontal zur Bühne und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich zu wenig sehe. Ich denke, selbst in der hintersten Reihe sieht man noch gut.

Vor dem Blumax Theater finden sich drei Berliner Bären. Diese sind natürlich blau und tragen die schwarze Kleidung der Blue Man Group. Außerdem haben sie die typische Pose, die die Jungs einehmen, wenn sie finden, dass sie gerade etwas ganz toll gemacht haben. (Meistens zu Recht!)

Blue Man Group Bären

Vor dem Theater findet man 3 blaue Berliner Bären.

Vor der Show kann man sich, wie eigentlich überall, etwas zu trinken oder zu essen kaufen. Auch Souveniers gibt es natürlich genügend. Ein besoderes Highlight ist wohl der Raum, in dem man die Instrumente selber ausprobieren kann, die man später in der Show sieht. Hier braucht man eventuell starke Nerven, denn natürlich haben die Kinder einen heidenspaß daran, auf die Trommeln zu dreschen. Jeder in seinem eigenen Takt.

Obwohl die Sitzreihen, wie in den meisten Theatern, recht nah aneinander gebaut sind, damit mehr Leute reinpassen, fand ich die Sitze in Ordnung. Sie waren für jemanden, der so breit ist wie ich, nicht zu schmal. Leider ist es oft so, dass man die Beine nicht mal ansatzweise ausstrecken kann. Mir fällt es oft schwer, eine Stunde auf einem Fleck zu sitzen, ohne meine Beine ein wenig zu bewegen. Bei der Blue Man Group ging es einigermaßen gut. Da die Show aber keine Pause hat und fast zwei Stunden dauert, fällt es mir dann immer ein wenig schwer, nicht in meinem Sitz zu zappeln, weil die Knie langsam jammern.

Die Show

Der Humor geht schon bei der Einweisung los. Jeweils rechts und links der Bühne befindet sich einer dieser „LED-Schrift-Durchlauf-Dinger“ (Weiß Du wie die heißen?), auf denen zuerst einmal Begrüßt wird und darauf hingewiesen wird, dass Stroboskop-Licht verwendet wird.

Solltest Du Epileptiker sein, ist diese Show also leider nichts für Dich!

Danach kommen die üblichen Hinweise einer solchen Show: Keine Bilder! Handy aus! Nochmal zur Toilette gehen! Nun wäre es nicht die Blue Man Group, wenn nicht auch hier schon Witz dabei wäre. Der folgende Text läuft ebenfalls durch:

„Falls Sie noch eine Bio Pause benötigen: Jetzt wäre der Moment.

Das Papier, das in dieser Vorstellung genutzt wird, ist Umweltpapier.

Meine Damen und Herren, jetzt wäre die letzte Chance, ihre elektronischen Geräte zu benutzen. Das ist ihre letzte Gelegenheit ihrer BFF eine SMS zu schicken, ein Selfie zu machen, ein Essens-Foto zu posten, einen Star zu stalken. Außerdem ist jetzt ihre letzte Chance zu chatten, teilen, posten, anzustubsen, liken, zu Hashtaggen, Hashtag, Hash, Tag, Haschkeks, eine Petition zu unterschreiben, zu Hyperlinken, rechts wischen, links wischen, Wiki zu checken, Wookie zu taggen, mit Deinem Affen zu skypen oder alle Game of Thrones Folgen zu streamen.“

Nachdem man nun also informiert ist, fängt die Show an. Musik in ohrenbetäubender Lautstärke legt los und man sieht die Schatten der 3 blauen Wesen, hinter einer Leinwand. Wie gut, dass vor dem Zuschauerraum Automaten stehen, an denen man sich Ohrenstöpsel nehmen kann. Für empfindliche Ohren, ist das sicher besser.

Blue Man Group Instrument

Ein paar Instrumente sind im Bluemax Theatre ausgestellt

Als die Jungs dann richtig loslegen, kann man nicht anders, als begeistert mit zu klatschen. Es ist ein musikalisches, farbenfrohes Spektakel, was sich da auf der Bühne ereignet.

Es werden Farbkugeln quer über die Bühne geworfen und mit dem Mund gefangen. Danach wird die Farbe auf Leinwände gespuckt und die entstandenen Kunstwerke, werden an die Menschen in den ersten Reihen verteilt. (Ein bisschen neidisch war ich ja schon!) Nach den Farbkugeln sind Marshmallows dran. Ich habe mal gelesen, dass diese eigentlich aus Frischkäse bestehen, damit die blauen Jungs sich mehr davon in den Rachen stopfen können.

Der Trick funktioniert! Unfassbar, wie viele von den Teilen in einen Mund passen. Auf das Kunstwerk, das damit dekoriert wurde, bin ich nicht ganz so neidisch. Obwohl… Nein… doch nicht!

Übrigens: Wenn Du Karten in den vorderen Reihen hast, dann wird dort ein Regenponcho auf Dich warten. Zieh ihn besser an!

Ich möchte gar nicht mehr zu viel verraten. Nur so viel: Die Show begeistert. Sie ist im richtigen Wechsel zwischen Action und ruhigen Momenten. Die Musik ist mitreißend und es ist unglaublich toll, wie die Blue Man Group auf den selbstgebastelt, anmutenden Instrumenten spielen. Dabei werden sie übrigen von einer echt guten Live-Band begleitet, die am Ende auch noch einmal für Fotos zur Verfügung stand.

Blue Man Group Bären

Was kosten die Tickets?

Ein Ticket für die Blue Man Group bekommst Du schon ab 59,90€. Wenn Du nicht aus Berlin kommst, bietet es sich an ein ganzes Wochenende daraus zu machen. So habe ich es auch gemacht.

Die Dauer der Vorstellung ist etwa zwei Stunden und es wird ohne Pause gespielt.

Wir waren im Abba Hotel, in Charlottenburg. Von hier aus kann man bequem mit der Bahn zum Potsdamer Platz fahren.

Mein Fazit

Ich war am Ende total zufrieden. Mein lang gehegter Traum, die Blue man Group zu sehen, hatte sich erfüllt und ich war überhaupt nicht enttäuscht! Im Gegenteil sogar. Ich würde mir die Shows jederzeit noch einmal anschauen! Sie spielen (buchstäblich) auf der ganzen Welt, unter anderem in Las Vegas.

Wenn Du jetzt noch ein bisschen mehr über meine Erlebnisse bei der Blue Man Group lesen möchtest, dann empfehle ich Dir meinen zweiten Artikel darüber. Im Bericht für Reisehummel erzähle ich Dir dann auch, warum mir während der Show einmal das Herz in die Hose gerutscht ist und ein paar andere Infos bekommst Du auch.

Warst Du schon einmal bei der Blue Man Group? Ich würde mich freuen, von Deinem Erlebnis zu hören. Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Die Reise, das Hotel und die Karten für die Show, wurden mir von Reisehummel.de zur Verfügung gestellt. Meine Meinung von der Show ist aber meine Eigene und davon nicht beeinflusst worden!

Griechische Ostern auf Astypalea

Bald ist es wieder soweit. Ostern steht vor der Tür. Letztes Jahr durfte ich gleich zweimal feiern. Einmal „unseres“ und einmal das griechische Ostern.

Eigentlich ist Ostern ja eher etwas für die Kinder. Man darf Ostereier suchen und bekommt Schokolade. Kaum einer denkt noch daran, dass ja eigentlich die Auferstehung Christi gefeiert werden soll – inklusive mir. Ich bin nicht religiös. Doch als ich letztes Jahr zu einer etwas anderen Osterfeier eingeladen wurde, wurde ich neugierig.

Dass ich mich in Astypalea verliebt habe, wisst ihr ja nun. Diese kleine, schmetterlingsförmige Insel im Herzen der Ägäis hat sich einfach in mein Herz geschossen. Doch eigentlich war ich nicht nur dort, um die Insel kennenzulernen. Unsere Truppe wurde eigentlich auch eingeladen, damit wir das griechisch-orthodoxe Osterfest mitfeiern.

Ich finde solche Ereignisse toll, denn sie lassen Dich in die Kultur eintauchen und ich muss sagen, die Griechen sind so herzlich, dass ich quasi eingesogen wurde. Widerstand zwecklos. Da wurde selbst ich zum Kirchengänger. Freiwillig und gerne.

Doch von Vorne…

Im Mai 2016 wurde ich nach Griechenland eingeladen. Da ich dieses Land schon von Kindesbeinen an lieben gelernt habe, war die Entscheidung eigentlich keine. Von Anfang an stand fest: Da muss ich mit!

Nach einigen Turbulenzen (Streik an den Flughäfen und dadurch eine kurzfristige Umbuchung, die mir eine Anreise von mehr als 24 Stunden beschert hat – zugegeben, mit langen Pausen dazwischen), bin ich dann doch wohlbehalten in Astypalea angekommen.

Doch dieser Trip sollte nicht nur Sightseeing und jede Menge Essen sein. (Gott… so viel Essen! So unfassbar viel Essen!!!)

Was heißt griechisch-orthodox eigentlich?

Laut Wikipedia gehören rund 97% der Griechen der orthodoxen Kirche an. Wie ich es erlebt habe, spielt die Religion auch eine unglaublich wichtige Rolle hier. Vor allem auf so einer kleinen Insel wie Astypalea. An so hoch religiösen Feiertagen wie Ostern ist wirklich das ganze Dorf auf den Beinen. Alle gehen zur Kirche. An allen fünf Tagen!

Astypalea hat sogar 365 kleine Kirchen auf der ganzen Insel verteilt. Eine für jeden Tag des Jahres. Viele „Kirchen“ sind dabei eigentlich nur kleine Gebetsräume, aber es unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit, die Religion im Leben der Griechen spielt.

Für sie gibt es scheinbar keinen Unterschied zwischen orthodoxen Christen und griechisch-orthodoxen Christen. Es ist die orthodoxe Kirche, die als Einheit angesehen wird, mit allen seinen kleinen Facetten. Sie ist vor dem 16. Jahrhundert entstanden. Also vor der Zeit der Reformationen, in der es zahlreiche Abspaltungen gab.

Da ich aber selbst nicht einmal getauft bin und Dir auch keinen vom Pferd erzählen will und auch nicht viel davon halte, von Dingen zu reden, von denen man keine Ahnung hat und/oder, die man nicht versteht, werde ich es Dir und mir jetzt ersparen, noch weiter darüber zu schreiben.

Wenn Du mehr darüber weißt, dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich finde Geschichte immer spannend!

Was passiert beim griechisch-orthodoxen Osterfest auf Astypalea?

Ein ganz großer Unterschied zu unserem Osterfest ist das Datum. Während wir im Jahr 2016 vom 24.03. (Gründonnerstag) bis 28.03. (Ostermontag), also Ende März, die Osterfeiertage gefeiert haben, waren Sie in Griechenland erst vom 28.04. bis 02.05., also Ende April/Anfang Mai. Mehr als einen Monat später.

Das liegt daran, dass, anders als bei uns, Ostern nach dem Julianischen Kalender und nicht nach dem Gregorianischen Kalender gefeiert wird.

Da an vier Tagen gefeiert wird, passiert eine ganze Menge. Natürlich darfst Du Dir das ganze nicht als durchgehende Party vorstellen. Wann was passiert, das erzähle ich Dir jetzt.

Eine Woche vor Ostern

Bereits am Samstag vor Ostern, wird fleißig gebacken. Am „Samstag des Lazarus“ wird „Lazarakia“ gebacken. Ein Teig mit Zucker, Zimt und Muskatnuss, der in kleine Gesichter des Lazarus geformt wird und der die ganze Woche über, gegessen wird.

Ostern ist eigentlich das wichtigste Fest für Christen. An Ostern wird die Auferstehung von Jesus zelebriert und deshalb dürfen Kirchengänge natürlich nicht fehlen.

Gründonnerstag

Bei Sonnenuntergang hört man die Glocken der Kirche läuten. In ihr versammelt sich das halbe Dorf. Wer keinen Sitzplatz mehr ergattert, steht an der Seite oder im Vorraum.

Die Lady Portaitissa Kirche ist innen wirklich wunderschön. Die Decke ist mit Mustern und Gold verziert und Kronleuchter strahlen von der Decke. Alleine deshalb, sollte man sie sich anschauen.

Lady Portaitissa Kirche Astypalea Decke

Die Decke der Lady Portaitissa Kirche in Astypalea

Da ich nicht stören wollte und mich auch ein wenig unwohl und fehl am Platz gefühlt habe, habe ich meist vor der Kirche gewartet. Für mich hatte das auch ein wenig mit Respekt zu tun. Ich wollte nicht in die tief religiöse Veranstaltung eingreifen oder die Gemeinde stören. Deshalb ist es mir auch schwergefallen, Bilder zu schießen. Ich empfand das Klicken der Kamera schon als zu laut.

Eine Sache, die es auch in Griechenland gibt, ist das Ostereier färben. Allerdings nur in einer Farbe, nämlich rot. Das passiert traditionell am Gründonnerstag, nach der Kirche. Außerdem werden Christopsomo (Brot Christi) und Lambrokouloures gebacken. Letzteres wird dann mit den roten Eiern dekoriert.

Karfreitag

Am Karfreitag darf nicht gearbeitet werden und es ist ein strenger Fastentag. Es darf nur Wasser getrunken werden und eventuell ein paar Oliven. Nicht mal Olivenöl ist gestattet.

Ein Tintenfisch aus Gemüse

Ein Tintenfisch aus Gemüse (klicken zum Vergrößern)

Keine Sorge, Du bekommst dort trotzdem etwas zu Essen, aber eventuell nur Gemüse. Da an dem Tag kein Seafood serviert wurde, wurde unser Gemüse einfach mal in der Form eines Tintenfischs serviert. Sehr kreativ und unglaublich lecker!

Übrigens solltest Du Dir Deine Haare an Karfreitag nicht waschen. Ein Sprichwort besagt nämlich: Wer sich die Haare an Karfreitag wäscht, hat das ganze Jahr über Kopfschmerzen. Das hat mir eine Freundin (und Vizebürgermeisterin von Astypalea) leider erst jetzt mitgeteilt. Als ich dort war wusste ich davon nichts. Da ich aber gerade nicht an Kopfschmerzen leide, habe ich mir an dem Tag wohl nicht die Haare gewaschen. Phew. Gerade noch mal gut gegangen.

Wenn Abends die Kirchenglocken rufen, gehen die Ortsansässigen zu drei verschiedenen Kirchen um an drei Epitaphien zu beten. Ich selber war nur in einer Kirche. Das Epitaphium ist wunderschön mit Blumen verziert und steht in der Mitte der Kirche.

Lady Portaitissa Kirche Astypalea - Epitaphie griechische Ostern

Die verzierte Epitaphie der Lady Portaitissa Kirche (klicken zum Vergrößern)

Später wird sie dann, begleitet vom Pfarrer und der Gemeinde, durch das Dorf getragen, bis in das Zentrum. Jeder trägt dabei eine Kerze in der Hand. Ein wirklich wunderschönes Bild und ich fand es wirklich spannend und berührend mitzugehen.

Im Dorfzentrum trifft dann das Epitaphium der oberen Kirche (Lady Portaitissa) auf die der unteren Kirche (St. Nicholas). Sie werden zusammen aufgestellt, so dass jeder darunter hergehen kann. Dahinter warten dann Heiligenbilder und Kreuze, die geküsst werden. Alles natürlich Begleitet von Gebeten.

Das mag sich jetzt alles super religiös anhören, was es natürlich auch ist, aber trotz der Ernsthaftigkeit, konnte ich sehen, wie viel Spaß die Menschen dabei hatten und es ist toll zu sehen, wie eng die Gemeinschaft auf der Insel ist, wenn sich alle treffen.

Manchmal, wenn man so durch die engen Gassen von Astypalea läuft, hat man das Gefühl fast alleine zu sein und plötzlich stehen da hunderte von Menschen vereint. Auch wenn es sich jetzt unglaublich kitschig anhört, aber ich finde, gerade in Zeiten wie diesen, ist das doch echt etwas sehr Schönes. So ein Gefühl von Zusammenhalt anstatt dem, das alle sich voneinander entfernen und sich irgendwie bekriegen.

Kerzen griechische Ostern Astypalea

Epitaphie Astypalea griechische Ostern

Die Epitaphie wird durch die Stadt getragen

Epitaphie Astypalea griechische Ostern

Beide Epitaphien treffen aufeinander

Ostersamtag

Samstagmittag beginnen dann schon die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Der Ostersonntag ist nämlich das Highlight der Ostertage und ist der wichtigste Tag, denn an diesem Tag soll Jesus wieder auferstanden sein.

Wo bei uns die Osterlämmer aus Teig bestehen, darf es in Griechenland dann doch bitte ein Echtes sein. Unsere Gruppe hat sogar ihr eigenes bekommen. Hatte ich eigentlich mal erwähnt, dass wir so unglaublich viel, unglaublich gutes Essen bekommen haben, dass ich am letzten Abend wirklich nichts mehr runter bekommen habe? Ich war einfach pappsatt. Bis obenhin. Kein Platz mehr für mehr. Nichtmal für Nachtisch.

Doch zurück zum Lamm. Es wird wirklich alles von dem Tier genutzt. Die Innereien werden, zusammen mit Reis und Zimt und einigen anderen Gewürzen gekocht und später für die Füllung verwendet. Das „Lambriano“, wie das Lamm genannt wird, wird dann zugenäht, in Wachspapier eingeschlagen, darum kommt Alufolie und das Ganze wird dann, zusammen mit Weinzweigen, die ganze Nacht in einem Außenofen gegart.

Osterlamm wird gefüllt - griechisch-orthodoxe Ostern Astypalea

Das Osterlamm wird gefüllt

Am Ende wird das Lamm zugenäht

Gute verpackt kann es dann in den Ofen

Ofen für Osterlamm Griechenland Ostern

Die ganze Nacht wird es hier drin garen

Um uns das Füllen „unseres“ Lamms anzuschauen, sind wir sogar zu Marias Mama gefahren. Dort hat ihre Familie dann alles zubereitet und uns total herzlich empfangen und sogar bereitwillig für Fotos posiert. Überhaupt sind die Griechen ein unglaublich herzliches Volk. Du wirst sofort auf einen Ouzo oder, wie in Astypalea üblicher, einen Raki eingeladen und zwar einen, der es in sich hat. Wenn Du den sonst üblichen Lakritzgeschmack von Raki nicht magst, dann ist dieser auf jeden Fall etwas für Dich, denn er schmeckt gar nicht danach.

Doch das ist nicht das eigentliche Spektakel des Tages, denn das Highlight folgt erst um Mitternacht. Denn um Punkt 0 Uhr erklingen wieder die Kirchenglocken. So laut, dass wir sie sogar von unserem Aussichtsplatz hören konnten. Den guten Platz konnten wir auch brauchen, denn das Osterfeuerwerk fing an.

Feuerwerk Astypalea griechische Ostern 2

Vorher durften wir uns aussuchen, ob wir von oben zuschauen wollen oder lieber im Getümmel sind. Nachdem uns aber gesagt wurde, dass es wie Krieg sein wird, habe ich mich für die Variante entschieden, in der ich möglichst weit weg bin.

Ein Krieg ist es tatsächlich. Nämlich der zwischen der oberen und der unteren Kirche im Dorf. Gebattelt wird darum, wer das bessere Feuerwerk macht. Ich konnte mich am Ende nicht entscheiden. Beide waren toll.

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Ein Teil unserer Gruppe hatte sich entschieden im Kriegsgebiet zu bleiben und hat später berichtet, dass es keine Untertreibung war. Überall wurde wie wild geböllert. Ähnlich wie bei uns an Silvester.

Das Feuerwerk war wirklich grandios schön und mit Sicherheit eines der Dinge, die ich nicht vergessen werde. Hier ein paar Impressionen:

Feuerwerk Astypalea griechische Ostern 4

 

Ostersonntag

Am Ostersonntag wird man überall mit „Christos Anesti“ begrüßt, was übersetzt so viel heißt wie: Christus ist auferstanden!

Das fertige Osterlamm - griechische Ostern Astypalea

Unser fertiges Osterlamm (klicken zum Vergrößern)

Überall, im ganzen Ort stehen Leute zusammen, trinken, essen, lachen, machen Musik und haben einfach Spaß. Es wird Lamm gegessen, was am Spieß oder im Ofen gegart wurde und es wird jede Menge Raki getrunken. Eine große Party.

Obwohl wir quasi Touristen waren, wurden wir einbezogen und direkt eingeladen mitzufeiern. Ein wirklich toller Tag, voller Violienenklänge, Gesang und… Hatte ich schon erwähnt, dass es wirklich jede Menge zu Essen gab? So viel Essen… Puh.

Am Ostersonntag kommen übrigens auch wieder die roten Eier zum Vorschein. Anders als bei uns, werden diese nicht versteckt und gesucht. Die Tradition ist eine Andere. Jeder in der Runde bekommt ein Ei und diese werden dann mit den Spitzen (oder den Enden voran) gegeneinander geschlagen. Derjenige, dessen Ei am Ende noch heil ist, hat das ganze Jahr Glück. So manches Kind bekommt dabei übrigens ein rotes Holzei untergejubelt. Man will ja, dass die Kleinen sich freuen.

griechische Ostern - rote Ostereier

In Griechenland gibt es nur rote Ostereier

Ostermontag

Genau wie bei uns auch, ist der Ostermontag ein Feiertag für die griechische Bevölkerung. Trotzdem wird hier nichts spezielle mehr gemacht. Ich für meinen Teil, würde wahrscheinlich, nach all der Feierei und spätabendlichen Kirchgänge, ausschlafen. Muss auch mal sein.

Muss man das wirklich mitgemacht haben?

Natürlich musst Du gar nichts, aber ich fand es total spannend. Gerade, weil ich eigentlich keinen religiösen Bezug zu solchen Festen habe. So konnte ich doch einmal eintauchen in eine für mich fremde Welt. Ich fand auch, obwohl es viel mit Kirchgängen zu tun hatte, dass es relativ locker abging. Selbst in der Kirche sind die Leute ab und zu mal raus gekommen und haben frische Luft geschnappt und es war nie so lange, dass man auf die Uhr geschaut hat, wann es denn nun vorbei ist.

Für mich war es eine tiefgehende Reise in die ich wirklich eintauchen konnte. Tagsüber haben wir uns die Insel angeschaut und Abends hatten wir das Osterprogramm. Es war also aufgelockert und nicht in steife, religiöse Hüllen gepackt.

Ich fand es toll, dass ich die Tage einmal so erleben konnte, wie sie dort eben tatsächlich passieren und ich keinen Touristenzirkus vorgesetzt bekommen habe. Wir wurden einbezogen und nie kritisch von der Seite angeschaut. Das wie ich wirklich zu schätzen.

Wann Du griechische Ostern in Astypalea erleben kannst

Das Osterfest 2017 fällt tatsächlich mit unserem Ostern zusammen, doch in den nächsten Jahren wirst Du vermutlich mehr Glück haben. Du kannst gleich zweimal Ostern feiern. Meistens im April, wie bei uns. Nur 2021 wird fast einen ganzen Monat später bei den Griechen gefeiert. Genau wie in letzten Jahr, als ich dort war. Da war Ostern eigentlich schon fast wieder vergessen und da haben wir es einfach noch einmal gefeiert.

Hier sind die Daten für den Ostersonntag in den kommenden Jahren:

Ostersonntag bei uns Ostersonntag in Griechenland
2017 16.04.2017 16.04.2017
2018 01.04.2018 08.04.2018
2019 21.04.2019 28.04.2019
2020 12.04.2020 19.04.2020
2021 04.04.2021 02.05.2021
2022 17.04.2022 24.04.2022

Wie Du nach Astyplaea kommst

Ich muss zugeben, es ist ein wenig Zeitfressend. Am preiswertesten ist es wohl, wenn man nach Athen fliegt und vom Hafen Piräus die Fähre nimmt. Die Überfahrt dauert 9 Stunden und ich kann wirklich nur empfehlen einen Airseat zu buchen. Die erste Klasse bringt übrigens keine wirkliche Bequemlichkeit mit sich.

Auch eine Möglichkeit ist es, bis Paros zu fliegen und dann von hier die Fähre zu nehmen. Da hat man sich die Hälfte an Zeit gespart. Allerdings ist es auch um einiges teurer hierher zu fliegen.

Wo Du in Astypalea wohnen kannst

Es gibt wirklich einige Hotels in Astypalea. Ich habe damals direkt in Chora, gegenüber der Chora gewohnt. Das Hotel heißt Vithos und bietet kleine Apartements an.

Andere Hotels in denen die Gruppe untergebracht war, sind:

Andromeda Resort

Kallichoron Art Boutique Hotel

Ixthioessa Hotel

Touren kannst du über Elementi Travels buchen und Leihwagen bekommst Du bei Delis Rent a car. Einen Leihwagen kann ich nur empfehlen, um die Insel zu erkunden. Wenn Du keinen Führerschein hast, so wie ich, dann würde ich Dir fast empfehlen Dir ein Hotel im Ort Chora zu suchen, denn hier bist Du mittendrin, statt nur dabei.

Ich hoffe Dir hat der Artikel über das etwas andere Osterfest gefallen. Hast Du auch schon mal griechische Ostern gefeiert und vielleicht noch Ergänzungen zu diesem Artikel, dann schreib Sie mir doch in die Kommentare. Ich freue mich immer über Feedback!

Ich wurde 2016 von Astypalea zu dieser Reise eingeladen. Meine Anreise, sowie mein Aufenthalt wurden übernommen. Meine Meinung bleibt natürlich wie immer meine Eigene!

Ozeanien

Wai O Tapu – Das Thermal Wunderland bei Rotorua

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Wer an Rotorua in Neuseeland denkt, der denkt vermutlich als Erstes an faule Eier. Neuseeland ist dafür bekannt auf dem Feuerring zu liegen. Das sorgt für unglaublich viel vulkanische Aktivität. In Rotorua bekommt man das am meisten zu spüren.

An jeder Ecke dampft und qualmt es. Fast jedes Hostel und Hotel hat eine eigene heiße Quelle, in der man sich entspannen kann. Der Nachteil dieser Aktivität ist, dass jede Menge Schwefelgeruch in der Luft liegt und Schwefel riecht nun mal wie faule Eier.

Ehrlich gesagt, hat es bei mir eher den Effekt gehabt, dass ich ständig Hunger auf Eiersalat hatte. Wo andere sich geschüttelt haben, fand ich den Geruch nicht so dramatisch. Witzig wie unterschiedlich Menschen sind. Andererseits spricht das wohl eher nicht für meinen Eiersalat, oder?

Nahe Rotorua kann man die volle Pracht der vulkanischen Aktivitäten bewundern. Hier nämlich ist das Thermal Wonderland Wai O Tapu. Der Name kommt von den Maori und heißt so viel wie „heiliges Wasser“.

Übrigens: Am Ende des Artikels wartet noch ein Gewinnspiel von Qatar Airways auf Dich. (Aber hey… Erst Artikel lesen und dann zu Qatar Airways gehen! Ich kenne Dich doch! ;) )

Was hat Wai O Tapu zu bieten?

Eine Menge. Zum einen ist es natürlich ein toller Spaziergang. Mich haben die vielen verschiedenen Farben fasziniert und das, obwohl es eine so unwirtliche Gegend zu sein scheint, doch so viel drum herum wächst.

Man sieht aber nicht nur unglaubliche Farben, sondern auch tolle Formen. Dazu das Brodeln und blubbern… Ich fand es wirklich toll.

Ich kann aber nur empfehlen, auf dem ausgeschilderten Weg zu bleiben. Ab und an warnen kleine Schilder davor, die Flächen zu betreten, da der Boden teilweise 100°C hat. Da bekommt man ganz schön heiße Füße.

Wai O Tapu heißer Boden

Komme in Wai O Tapu besser nicht vom Weg ab!

Lady Knox Geysir

Direkt zu Anfang des Geländes, findet man den Lady Knox Geysir. Er wird täglich um 10.30 Uhr zum Ausbrechen gebracht. Vorher wird noch allerhand darüber erzählt. Wie er entdeckt wurde zum Beispiel.

Lady Knox Geysir Wai O Tapu

Komme pünktlich, um Dir einen guten Platz zu sichern!

Damals wollten die Ortsansässigen ihre Wäsche reinigen. Sie sind also zu dem Geysir gegangen, der damals noch nicht als solcher identifiziert war und wollten dort ihre Wäsche reinigen. Die Seife führte aber zu einer chemischen Reaktion und so flog Ihnen das heiße Wasser buchstäblich um die Ohren. Die Wäsche mussten sie danach wohl nochmal machen…

Nachdem sie herausgefunden hatten, dass die Seife der Übeltäter war, haben sie das Ganze noch ein paar Mal wiederholt. Diesmal zum reinen Vergnügen und genau das ist es, was jeden Tag wiederholt wird.

Es war der erste Geysir, den ich live habe ausbrechen sehen und ich muss sagen, dass ich es wirklich beeindruckend fand.

Erst fängt er an zu schäumen und leicht zu sprudeln um dann urplötzlich eine Fontäne in die Luft zu schießen. Wirklich ein Spektakel und ich kann nur empfehlen, dass man das mitnimmt.

Lady Knox Geysir Wai O Tapu3

Der Lady Knox GeEysir bricht aus

Champagne Pools

Auch ein beliebtes Fotomotiv und sicher das Erste, was Du findest, wenn Du bei Instagram nach #waiotapu suchst, sind die Champagne Pools. Lass Dich aber nicht von ihrem schönen Orange und teilweise Türkis täuschen. Die Farbe kommt nämlich daher zustande, dass im Wasser unter Anderem Arsen und Quecksilber sind, aber auch Gold und Silber. Eine ziemlich giftige Mischung also. Trotzdem bringt die Mischung tolle Farben zustande und damit sind die Champagne Pools berechtigterweise  eine der meistfotografierten Stationen in Wai O Tapu.

Wai O Tapu Champagne Pool

Besser nicht vom Wasser trinken, auch wenn sie Champagne Pools heißen!

Du erkennst übrigens an den Farben, was an der Stelle im Wasser überwiegt:

Klares oder blaues Wasser: Alkalichlorid
Trübes gelb / grünes Wasser: Schwefelsäure
Orange: Antimon / Arsen
Grün/Gelb: Schwefel / Arsen
Grau: Kohlenstoff

Krater und Löcher

Wären sie nicht mit so lustigen Namen wie „Devils Home“ und „Inferno Crater“ benannt – man würde vermutlich daran vorbeilaufen. Durch die Beschilderung schaut man dann aber doch genauer und auch wenn ich nicht jedes Loch spannend fand, hat man doch immer wieder etwas Neues entdeckt.

Seien es neue Formationen, die eine interessante Form hatten oder die Farben, die sich immer wieder bilden. Ich fand es teilweise auch wirklich spannend, auf karge Landschaften zu schauen, über denen dieser mystische Dampf schwebt.

Allein wegen dieser tollen Landschaft sollte man sich Wai O Tapu anschauen. Es ist abwechslungsreich und es wird einem sicher nicht langweilig.

Der Inferno-Krater in Wai O Tapu

 

Wai O Tapu

Wai O Tapu hat eine tolle Landschaft!

 

Wai O Tapu

Überall dampft es

 

Wai O Tapu

Auch kleine Flüsse laufen durch die unwirtliche Landschaft

Drei verschiedene Walks

Wenn Du, wie ich, nicht so wahnsinnig gerne läufst, dann musst Du auch nicht den ganzen Park ablaufen. Ich würde es Dir aber empfehlen. Wenn ich das schaffe, dann Du auch! So lang sind sie wirklich nicht.

Walk 1 ist etwa 1,5 Kilometer lang. Dafür braucht man nur etwa eine halbe Stunde, wenn man nicht, wie ich, ständig stehen bleibt um alle möglichen und unmöglichen Bilder zu schießen.

Wenn Du nach Walk 1 auch noch Walk 2 machst, bist Du etwa 40 Minuten unterwegs und läufst ca. 2 Kilometer.

Mit Walk 3 dazu läufst Du etwa 75 Minuten und 3 Kilometer.

Das ist doch echt machbar oder? Jeder dieser Walks ist ein kleiner Rundgang, deshalb kann man sie auch schön nacheinander machen, oder eben etwas weglassen. Da sie aber quasi aneinandergereiht sind, funktioniert es leider nicht nur Walk 1 und 3 zu machen und die 2 auszulassen. Man muss sie dann alle nacheinander ablaufen.

Mud Pools

Wenn Du keinen Eintritt zahlen möchtest, dann schau Dir zumindest die Mud Pools an. Sie sind kostenfrei zugänglich und geben Dir einen kleinen Eindruck in die vulkanische Aktivität dieser Gegend.

Die Mud Pools waren mal ein Schlammvulkan, der aber in den 1920ern durch Erosion zerstört wurde. Nun sieht man hier nur noch lustige Schlammblasen blubbern. Die können allerdings manchmal bis zu einem Meter hoch spritzen.

Tipps für Deinen Besuch im Wai O Tapu Thermal Wonderland

Damit Dein Besuch auch möglichst Reibungslos vonstatten geht, solltest Du ein paar Dinge beachten.

1. Es gibt im Park keine Toiletten!
Die einzigen Toiletten befinden sich im Visitors Center ganz am Anfang (oder eben am Ende Deine Besuches). Geh besser nochmal vorher. Zwischendrin lässt es sich schlecht anhalten, vor allem, wenn rechts und links des Weges nur 100°C heiße Flächen auf dich warten. Da kann man nicht mal eben in den Busch machen, ohne sich den Hintern zu verbrennen.

2. Beachte die Zeiten!
Der Lady Knox Geysir wird jeden Tag um 10.15 Uhr zum Ausbruch gebracht. Sei früh genug da, um Dir das Spektakel anzuschauen. Am besten schon gegen 9.45 Uhr. Dann kannst Du Dir auch einen guten Platz sichern und siehst alles aus der ersten Reihe!

3. Zieh festes Schuhwerk an!
Auch, wenn die Wege oft befestigt sind, würde ich Dir raten, nicht in Flip-Flops durch den Park zu laufen. Es ist immer noch eine vulkanische Gegend und ab und an bist Du eventuell an einer Stelle, an der festes Schuhwerk einfach praktischer ist.

Wai O Tapu Devils Home

Festes Schuhwerk ist immer eine gute Idee in Wai O Tapu

4. Lade Deine Batterien auf!
Wie schon gesagt, man hat wirklich viele Motive, die sich für ein Foto lohnen, deshalb lade die Akkus Deiner Kamera auf und sorge dafür, dass Du genügend Speicher auf Deiner SD-Karte hast.

5. Plane extra Zeit ein!
Auch wenn die Zeiten für die Walks grob angegeben sind, würde ich mehr Zeit einplanen. Es macht einfach keinen Spaß, wenn man sich abhetzen muss. Außerdem weiß man nie, wie voll es tatsächlich an dem Tag ist, deshalb plane ein wenig mehr Zeit ein, um den Besuch auch genießen zu können.

Wie viel kostet der Eintritt?

Wai O Tapu ist leider nicht kostenlos. Der Eintritt kostet momentan 32,50 NZ$ für Erwachsene, 11 NZ$ für Kinder (von 5-15 Jahren, Kinder die jünger als 5 Jahre sind, kommen frei rein) und 80 NZ$, wenn man als Familie rein möchte. (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder)

Umgerechnet sind das etwa 21,30 € für Erwachsene, 7,20€ für Kinder und 52,40 für Familien.  (Stand April 2017)

Da der Park aber auch Mitarbeiter hat, die bezahlt werden wollen und die sich um den Park kümmern, finde ich den Preis in Ordnung.

Die Öffnungszeiten

Wai-O-Tapu ist jeden Tag geöffnet. Der einzige Feiertag, an dem der Park ein wenig andere Öffnungszeiten hat, ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Da schließt er eine Stunde früher.

Ansonsten kommst Du zu folgenden Zeiten rein:

April – Oktober: 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr (Letzer Einlass 15.45 Uhr)
November – März: 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr (Letzter Einlass 16.45 Uhr)
1. Weihnachtstag (25.12.): 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr (Letzter Einlass 15.45 Uhr)

(Die Öffnungszeiten habe ich der offiziellen Webseite entnommen. Bitte schau dort noch einmal nach, ob sich etwas geändert hat.)

Wie kommst Du nach Neuseeland?

Neuseeland liegt, von Deutschland aus gesehen, ziemlich genau auf der anderen Seite der Erde.

Würdest Du von Berlin aus, ein Loch durch die Erde graben, würdest Du im Meer kurz vor Neuseeland herauskommen. (Natürlich würdest Du vorher vermutlich verbrennen, wegen der Lava und so. Du weißt schon…)

Qatar Airways bietet seit Februar 2017 den längsten Nonstop-Direktflug der Welt an. Du kannst von Doha (Katar) in 16,5 Stunden nach Auckland/Neuseeland fliegen. Nach Doha selber kommst Du ebenfalls mit Qatar Airways von Frankfurt oder München aus.

16,5 Stunden im Flieger, 10 Zeitzonen, 14.535 Kilometer und 5 Länder reißt man da mal eben runter. Schon beeindruckend. Ich fand die 11 Stunden von Seoul nach Auckland schon krass.

Gewinne einen Flug mit Qatar Airways nach Auckland

Die Airline hat noch bis zum 31.05.2017 ein Gewinnspiel laufen, bei dem Du einen Flug für zwei Personen nach Auckland gewinnen kannst. Von hier aus bist Du dann auch relativ schnell in Rotorua und kannst Wai O Tapu besuchen. Mit dem Bus würdest Du in etwa 3,5 Stunden da sein.

Die Teilnahme ist easy peasy. Gehe einfach auf die Seite, scrolle bis ganz nach unten und melde Dich für den Newsletter an. Ich habe es auch schon gemacht.

Ich wünsche Dir viel Glück!

Warst Du auch schon mal im Wai O Tapu Thermal Wonderland? Was hat Dir am besten gefallen? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen sponsored Post von Qatar Airways. Solche Beiträge helfen mir, den Blog zu finanzieren.

Sag niemals nie – Die Geschichte wie ich mich zu einem Skydive überwand

Neuseeland ist bekannt für seine Fun-Sportarten. Sie erfinden ständig neues Zeug, mit dem sie sich den nächsten Adrenalin-Kick holen können. Ein Fallschirmsprung gehört zu den Dingen, die viele als Must-Do für Ihren Neuseelandaufenthalt ansehen.

Ich tat das nie. Ich habe schon zwei Jahre vor meiner Reise gesagt: „Ich werde mich niemals einen Skydive machen! Niemalsnimmernicht kann man mich dazu bekommen!“ Tja wie heißt es so schön? Sag niemals nie!

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Andere waren mutiger als ich

Während einer langen Reise lernt man ja so einige Menschen kennen. Da war zum Beispiel ein Mädel, dass ich während meiner Zeit in Franz Josef kennenglernt habe. Sie hat gleich den höchsten Skydive der südlichen Hemisphäre gewagt. Den kann man nämlich tatsächlich in Franz Josef machen. Okay, ich gebe zu, dass ich das nicht nachgeprüft habe, aber ich finde, dass man bei 19000 Fuß (5791,2 m) nicht unbedingt nachschauen muss. Egal ob es nun der Höchste Neuseelands oder der südlichen Hemisphäre ist oder nicht – Das ist einfach verrückt.

Ich meine… Wir sprechen hier von einer Höhe, in der Du schon Sauerstoff im Flugzeug bekommst. Sie setzen Dir eine Maske auf den Mund, damit Du nicht umkippst, bevor es überhaupt losgeht. Irgendwie finde ich das nicht sehr vertrauenserweckend und fand es damals auch schon nicht. Meine Freundin konnte das aber nicht aufhalten. Sie hat sich, mit einem Tandem-Master auf den Rücken geschnallt, todesmutig aus diesem Flugzeug gestürzt.

Ich war wirklich beeindruckt. Allerdings meinte sie, wenn sie nochmal springen würde, dann wahrscheinlich nicht ganz so hoch, weil sie Probleme hatte, überhaupt zu atmen. Der Ausblick aber war atemberaubend. Man war so hoch, dass man von einer Küste zur anderen schauen konnte. Bis auf die andere Seite der Südinsel.

Der Wandel der Gedanken

So beindruckend das war… Mich bekommt man nicht in so ein Flugzeug. Das habe ich mir geschworen und auch immer und immer wieder beteuert.

So setzte ich dann meine Reise fort. Etwa sieben Monate später, lag ich dann in Napier, auf der Nordinsel Neuseelands, in meinem Bett und habe so bei mir gedacht: „Ach weißte was, scheiß drauf. In Taupo sind die Preise für den Sprung am niedrigsten und wenn ich für die nicht zu fett bin (damals wog ich immerhin 108 kg – weitaus weniger als jetzt übrigens *snif*), dann springe ich.“

Frag mich bitte nicht, wie es plötzlich dazu kam. Ich habe bis heute nicht die leiseste Ahnung, was meinen Sinneswandel ausgelöst hat. Ich hatte schon vorher immer mal kurz darüber nachgedacht und das war dann in etwa so:

„Soll ich vielleicht doch? Nääää!“

Aber in Napier hat mich dann auf einmal so eine Gewissheit gepackt. So ein Gefühl, dass ich das jetzt einfach tun muss und das es toll wird und ich war mir einfach sicher.

Ich hatte dieses Gefühl schon ein paar Mal im Leben. Zum Beispiel als ich drei Mal hintereinander in den Schuhladen gegangen bin, um mir immer wieder die gleichen, wunderschönen Ledersandalen mit Keilabsatz und zauberschöner Lederblüte anzuschauen, die damals mit 50€ mein kleines Azubigehalt eigentlich gesprengt haben. Nach dem dritten Mal im Laden überkam mich dann dieses „Ach-Scheiß-Drauf“-Gefühl. Was soll ich sagen? Ich habe diese Schuhe immer noch.

Oder das Mal, als ich dachte, dass es doch eigentlich ganz geil wäre, wenn ich mal reisen würde und im Ausland Erfahrungen sammele und darin von meiner damaligen Dozentin bestärkt wurde und ich über zwei Jahre lang wusste: Das ist es was ich will auch wenn die anderen denken, dass ich es eh nie mache! (An der Stelle zum 1001 Mal: Danke Kirsten!)

Aber ich meine… Kann ich einen Schuhkauf wirklich mit einem Fallschirmsprung vergleichen? Eigentlich nicht und dann auch wieder doch, weil es einfach eine Kopfsache war. Wenn ich mich einmal wirklich für eine Sache entschieden habe, dann kann man sie mir nur noch schwer ausreden. Dann glaube ich einfach ganz fest daran, dass es schon irgendwie hinhaut und mein Gefühl sagt mir dann einfach, dass nichts mehr schiefgehen kann.

Die Umsetzung des Plans

In Taupo angekommen, musste ich es mir dann allerdings selbst beweisen. Ein bisschen ging mir schon die Muffe. Erst Mal bin ich zum Hostelbesitzer gegangen und habe mich erkundigt, welches der beiden ansässigen Unternehmen denn das bessere ist und er meinte, dass sie sich beide nichts geben, er aber Leuten, die alleine springen, immer Skydive Taupo empfehlen würden, weil die die Videos von den einzelnen Personen schneiden, während das andere Unternehmen ein Video von der ganzen Truppe schneidet, welche gerade springt.

Skydive Taupo sollte es also sein. Sie haben gesagt, ich soll mal vorbeikommen und der Tandem-Master entscheidet dann, ob er mit mir springt, denn ich lag 8 Kilo über der eigentlichen Grenze! Termine für den Fallschirmsprung gab es bereits am nächsten Tag. Gesagt, getan!

Teresa, eine Freundin, die ich erst in Taupo kennengelernt habe, hat sich netterweise bereiterklärt, mich zu begleiten. Springen wollte sie aber nicht. Würde sie niemals tun, hat sie gesagt (und auch bisher gehalten!). Sie hatte damals eine viel tollere Kamera als ich und ich hatte sie gebeten Bilder von mir zu schießen.

Ein Vorteil von Skydive Taupo ist übrigens, dass sie Dich in Deinem Hostel abholen – mit einer Limo. Die eigene Anfahrt hat man sich so gespart. Praktisch!

So sollte es dann nicht nur das erste Mal überhaupt sein, dass ich mich aus einem Flugzeug stürze, nein es war auch das erste Mal, dass ich Limo gefahren bin und soll ich Dir was sagen? Es ist wie bei anderen Autos auch. Ich konnte mich aber auch gar nicht wirklich darauf konzentrieren, dass ich nun in einer geilen Limo sitze. Bei der Hinfahrt musste ich das obligatorische „Ich-weiß-ich-könnte-drauf-gehen-aber-ich-lege-mein-Leben-vertrauensvoll-in-Eure-Hände“-Schreiben ausfüllen und bei der Rückfahrt… Ach dazu später mehr.

Skydive Taupo Limousine

Man wird stilecht zum Skydive gefahren.

Komischerweise war ich relativ ruhig. Ich wusste es wird schon alles gut gehen. Gut, es gab einen Moment, da habe ich mir gewünscht, dass sie mir sagen ich bin zu schwer. Dann wäre es nicht meine Schuld gewesen. Ich hätte es zumindest probiert. Doch es kam, wie es kommen musste. Das Wetter war brillant. Die Winde auch in luftiger Höhe waren in Ordnung und so sagte der Andrew, mein Tandem-Master, dass er mit mir springt.

Gar nicht nervös vor dem Skydive

Also habe ich mich in einen dieser schon Minimum 20000 Mal getragenen Overalls gequetscht, die am Hintern schon fast durchgescheuert sind und habe mir aus einer Kiste Schuhe in meiner Größe rausgekramt. Ich Doofbirne hatte nämlich Ballerinas an und dachte, ich könnte ohne Schuhe springen. Äh, falsch gedacht. Was ich nicht bedacht hatte war, dass es da oben ja ganz schön kalt ist und ich auch noch zum Flugzeug laufen muss und wir ja schließlich auch irgendwann mal landen würden.

Zu guter Letzt bekam ich noch ein ultra-stylisches Lederkäppchen auf die Birne geschnallt. Im Ernst… es ist albern, aber was soll‘s. Einen Schutz für die Augen gab es auch noch. Man fällt schließlich ziemlich schnell und ich noch etwas schneller und wenn Dir da ein Käfer in die Augen fliegt, dann schießt er Dir wahrscheinlich bis ins Hirn. Keine schöne Vorstellung.

Komisch war, dass ich immer noch, obwohl ich ein bisschen gespielt habe, eigentlich ziemlich ruhig war. Eine latente Angespanntheit war da, aber ehrlich: Wenn ich Blut abgenommen bekomme, dann möchte ich schreiend im Kreis laufen und dieses Gefühl hatte ich hier nicht.

Angst vor dem Skydive

Ob ich Angst vor dem Skydive habe?

 

Faxen machen vor dem Skydive

Come on! Ich habe doch keine Angst!

Vorbereitungen im Flieger

Nun ging es also zum Flieger und in den Flieger. Man sitzt auf kleinen, gepolsterten Bänken. Ein Bein links, eines rechts. So kann man sich später schön nach vorne schieben… bis zum Abgrund. Das Flugzeug fuhr los und die Klappe war noch auf. Hm… Okay… Bleibt die die ganze Zeit auf? Wir starten und das Ding ist immer noch auf… Na gut. Irgendwann machte sie dann mein Kameramann zu.

Dazu sollte ich vielleicht erklären, dass ich eigentlich wollte, dass mein Tandem-Master mich filmt. Das geht, wenn sie sich eine Go-Pro ans Handgelenk schnallen. Bei mir ging es deshalb nicht, weil ich zu schwer war und er mit lenken beschäftigt sein würde, also habe ich mich für Option Nummer zwei entschieden. Einen zweiten Springer, der mit Kamera auf dem Helm filmt. Ausgelöst wird durch einen Auslöser im Mund. So konnte er dann auch Bilder machen.

Während wir so fliegen kommt mein Tandem-Master dann auch endlich auf die Idee, mir mal zu erklären was ich machen soll. Wurde aber auch mal Zeit…

Wenn ich vorne vor dem Absprung bin, oder besser gesagt er, denn das ist ja das Schöne… Ich muss gar nichts machen. Ich hänge einfach nur an dem Typen dran! Jedenfalls soll ich die Beine unter das Flugzeug klappen, wenn wir dort an der offenen Tür sitzen.

Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie einen Satz gehört, der sich unnatürlicher anhörte als der, dass ich meine Beine unter den Bauch vom Flugzeug klappen soll.

Er hat dann meine Haare, die damals schon sehr lang waren, in dem Gummi der Augenmaske verhakt, damit er auch was sieht, während wir fallen.

Meine letzte Bitte war dann noch, dass ich mich bitte nicht überschlagen will und er meinte, dass das kein Problem sei.

Und plötzlich ging die große Klappe wieder auf. Wir waren 12000 Fuß in der Luft und der Kameramann macht einfach die Tür wieder auf. Du merkst schon… Hier überkam mich dann leichte Panik. Eigentlich überkam die mich schon, als der Tandem-Master anfing, mich langsam an sich zu schnallen.

Plötzlich merke ich ein Schubsen hinter mir. Ich werde zur Flugzeugtür geschubst. Zur Offenen! In verfluchten 12000 Fuß Höhe! Das sind umgerechnet 3657,6m.

Du kannst Dir sicher vorstellen was dann passiert ist. Richtig! Ich habe geschrien! „Fuck. Fuck. Fuck. Ich will das nicht machen! Bitte! Ich will nicht springen!“ Seine lockere Antwort: „Es gibt nur noch einen Weg nach unten!“

Fluchen kurz vor Skydive

Kannst Du an meinen Lippen ablesen, was ich gerade sage?

Ja. Man könnte wirklich sagen, dass ich da Panik geschoben habe. Ich glaube ich habe sogar versucht mit meinen Füßen zu bremsen, während er mich nach vorne schob, denn auf einmal hat er mich von hinten leicht angehoben, damit es vorwärtsgeht. Alles während ich immer noch das böse Wort mit F schrie.

Dann saß ich am Abgrund. Ich gucke runter. Oh scheiße, aber okay… Ich spüre noch das Flugzeug! Alles gut. Noch ein Ruck und ich hänge plötzlich in der Luft. Diese Sekunde war die Schlimmste an dem ganzen Skydive. Die Sekunde in der Du noch nicht gesprungen bist und mit Deinem Arsch quasi einfach so in der Luft hängst. In einem Flugzeug, dass (logischer Weise) fliegt.

Der Skydive

Und dann ist es auch schon so weit. Wir fallen!

Skydive Sprung

Kreisch

Ich kann mich noch genau an meine Gedanken erinnern, während den paar Sekunden, in denen wir gefallen sind:

„Hey! Ich wollte mich doch nicht überschlagen! Ach… doch gar nicht so schlimm!“

Skydive

Dabei wollte ich mich doch gar nicht überschlagen

„Boah, ist das hoch!“

„Alter, ist das kalt!“

„Man, ist das windig!“

„Mein Mund trocknet aus!“

„Oh… da ist der Kameramann, er hat gesagt ich soll lachen. Na gut! Einmal Lippen befeuchten und grinsen!“ (Übrigens kann man den Moment sehr genau im Video sehen!)

Und dann ging auch schon der Schirm auf und ich kreische mir die Seele aus dem Leib. Wirklich… Ich glaube der arme Mann auf meinem Rücken hat immer noch einen Tinnitus. Und dann… nach dem ganzen Pfeifen des Windes, den ich beim Fallen hatte… Stille und ein unglaublicher Ausblick.

Schreien Skydive Schirm öffnet sich

Der Moment als der Schirm aufgeht. Noch mehr Kreisch!

Die Ruhe vor dem Kreisch

Na gut… Nicht ganz still! Ich habe erst Mal geschrien: „Fuck I did it! I really did it!“ Als von hinten dann nur kam: „Großartiges Gefühl oder?“ Konnte ich nur bejahen. Denn das war es. Es war berauschend.

Ob Du es glaubst oder nicht. Für mich kam jetzt der zweitschlimmste Teil der Übung. Der Fall war ein Klacks. Ich konnte mich auf die Kamera konzentrieren und mein Hirn hat so schnell überhaupt nicht realisiert was da eigentlich passiert. Erst in den letzten Sekunden des Fallens, hat mein Körper angefangen Adrenalin auszuschütten, weil mein Hirn geschnallt hat, das ich gerade falle und dann war der Schirm auch schon auf. Aber jetzt? Jetzt hing ich da in mehreren Kilometern Höhe und mein Hirn war sich dessen voll bewusst.

Ich will Dich nicht anlügen. Der Ausblick war sagenhaft. Es war wunderschönes Wetter und ich könnte über den Lake Taupo sehen und wie die Sonne darauf glitzert. Über mir und unter mir blau und wie klein der Ort aussah… einfach toll…. Und dann sagte er, ich soll doch mal an der gelben Schlaufe ziehen…

Ausblick Skydive

Was für ein grandiose Ausblick

Zuerst dachte ich. Klaro, mache ich und dann hat mein Hirn mir plötzlich gesagt: „Damit lenkst Du!“ und ich zog die Hand sofort zurück und meinte: „Nein. Das kann ich nicht!“

Von da an, hatte ich Angst. Keine Panik, aber Angst. Ich habe mich die ganze Zeit an meinen Gurten vorne festgeklammert und konnte mich kaum noch bewegen. Als er dann selber lenkte, habe ich geschrien, wie noch nie in meinem Leben und danach gesagt: „Mach das bitte nie wieder!“ Leider musste er das, weil wir schließlich auf dem Sprungplattz landen sollten und nicht in irgendeinem Haus.

Zur Vorbereitung auf die Landung gehörte auch, dass ich ein wenig lockerer an Andrew hängen musste, damit beide genug Bewegungsfreiheit haben und nicht übereinander purzeln. Er hat mich also ein wenig gelöst und ich bin einen halben cm nach unten gesackt. Da kam dann kurz Panik auf, denn ich habe geschrien: „Lass mich nicht fallen!!!“

Meine Freundin hat mir später gesagt, dass sie mich gehört hat, bevor sie mich sah.

Bei der Landung sind wir über das Gras gerutscht und dann war ich tatsächlich unten. Das Ganze hat vielleicht 20 Minuten gedauert – inklusive hochfliegen! Mir kam es vor wie Sekunden. Ich konnte nicht glauben, dass ich es wirklich gemacht hatte und ich musste vor Glück erst Mal jemanden umarmen. Ich war einfach so dankbar, dass er mich mitgenommen hatte, dass dieses Glück natürlich Andrew, meinen Tandem-Master traf.

Umarmung nach Skydive

Erst mal jemanden umarmen!

Der Adenalin-Kick danach

Obwohl ich Blut und Wasser geschwitzt hatte, war ich berauscht. Ich konnte nicht aufhören zu Grinsen und das Adrenalin schoss nur so durch meine Adern. Ich habe mich gefühlt, als könnte mir keiner etwas. Als würde ich alles schaffen. Übrigens hat dieser Rausch dazu geführt, dass ich die Rückfahrt in der Limo auch nicht wirklich wahrgenommen habe. Ich war wirklich, wie unter Drogen.

Skydive Adrenalin

Ein bisschen high, nach dem Sprung

Denn das ist es, was es letztendlich mit Dir macht, wenn Du Dich überwindest und Dein „Niemals“ über Bord wirfst. Du trittst Deiner Komfort-Zone in den Arsch und wenn Du sie überschritten hast, dann wird es beängstigend, aber es wird auch ein wahnsinniger Trip werden, der Dich berauschen und Dich super stolz zurücklassen wird.

Du kannst Dir vorstellen, dass ich dieses Abenteuer wirklich niemals vergessen werde.

Übrigens: Ich sage bis heute immer noch zu einer Sache NIEMALS. Zum Bungee Sprung nämlich. Da muss ich alleine springen und ich muss es Kopfüber tun und zu allem Überfluss, ist es gerade hoch genug, damit mein Hirn es verarbeiten kann. Alles Dinge, die mich bisher davon abhalten, aber wer weiß? Vielleicht irgendwann mal…

Dieser Beitrag ist entstanden, weil die liebe Ariane von Heldenwetter eine Blogparade zum Thema „Sag niemals nie“ gestartet hat. Scheinbar inspiriert durch die Geschichte, die ich Dir in diesem Beitrag erzählt habe. Es haben noch ganz viele andere mitgemacht und alle findet ihr in dem verlinkten Artikel. Schaut mal vorbei!

Was ist Dein Ding, bei dem Du immer wieder sagst: Das mache ich niemals! Oder gibt es das bei Dir nicht? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Meine 5 Lieblingsorte in Neuseeland

10 Monate bin ich, mit meinem Köfferchen, durch Neuseeland gereist und es waren die 10 besten Monate meines Lebens. Bisher!
Neuseeland ist einfach ein wundervolles Land, dass unglaublich viel zu bieten hat. Auf der Nordinsel ist es eher wärmer, auf der Südinsel, je weiter südlich es geht, wird es immer kälter. Im Winter kann man manchmal an der Nordspitze noch im T-Shirt am Strand spazieren gehen, während der Süden schon Knietief im Schnee versinkt.

Die meisten sagen, dass ihnen der Süden besser gefällt. Ich gehöre dazu. Der Regenwald, der direkt an einem Gletscher liegt ist einfach genauso beeindruckend, wie die Seen und die Orte. Die Südinsel ist wilder, als die Nordinsel, das heißt aber nicht, dass ich den Norden nicht (fast) genauso schön finde. Die grasbedeckten Hügel sehen so aus, als würde jeden Moment ein Hobbit dahinter hervorspringen und Dir zuwinken.

Eigentlich ist es unmöglich einen Lieblingsort in Neuseeland zu nennen. Fast alle Ecken sind einfach nur wunderschön und manchmal findet man einen Lieblingsort, bei dem man nicht mal weiß, wo man sich eigentlich befindet. Trotzdem versuche ich Euch nun einmal meine liebsten Orte Neuseelands zu nennen, bei denen ich den Namen auch weiß.

 

Franz Josef

Zugegeben. Die Meisten würden diesen Ort, wohl nicht in die Kategorie Lieblingsorte packen. Bei mir ist es eher eine persönliche Sache, da ich dort 3 Monate meiner Reise verbracht habe, um zu arbeiten.

Franz Josef ist ein eher kleiner Ort. Gerade mal rund 200 Einwohner leben hier. Wenn nicht gerade Saison ist. Innerhalb der Saison wächst die Einwohnerzahl auf mehr als das Doppelte an.

Die meisten Touristen verbringen nur eine Nacht hier. Sie wollen auf den Gletscher hoch. In Franz ist der Gletscher leider dabei sich zurück zu ziehen. Die Globale Erwärmung macht leider auch nicht vor Neuseeland halt und so hat sich eine riese Spalte gebildet, die das Besteigen zu Fuß leider unmöglich macht. Mit dem Heli kommst Du allerdings noch hoch.

Franz Josef Gletscher Haast Bar

Das war der Ausblick aus meiner ersten Unterkunft in Franz

Wer auf Partys steht, kommt auch in Franz Josef auf seine Kosten, denn es gibt gleich zwei Bars. Zum einen gibt es dort die Blue Ice Bar, in der es den coolsten Barmann überhaupt gibt. Zu den Mottopartys, welche in unregelmäßigen Abständen stattfinden, kostümiert er sich immer passend. Die andere Bar hört auf den passenden Namen Monsoon Bar. Passend, weil es in Franz öfter mal regnet. Ohne Regen gibt es eben auch keinen Regenwald! Die Monsoon-Bar gehört zum Rainforest Retreat. Hier kannst Du sowohl mit einem Wohnmobil einen Platz finden, als auch Einzel- und Mehrbettzimmer buchen.

Wem nicht nach Party machen ist, der kann auch den, mit 19.000 Fuß (5,79 km), höchsten Skydive Neuseelands (und angeblich den höchsten der südlichen Hemisphäre) machen, wandern oder auch eine Tour mit Quads machen. Deren Motto ist übrigens: The wetter, the better! Also: Je nasser, desto besser. Keine Sorge! Du hast eine gute Chance Franz Josef im Regen zu erleben… Hatte ich schon erwähnt, dass es hier einen Regenwald gibt?!

Einen eigenen Glow-Worm-Walk hat Franz Josef auch. Nicht verpassen!

Glow-Worm-Walk Franz Josef

Der Glow Worm Walk in Franz Josef

 

Überspringe den Ort nicht, nur weil er Dir klein vorkommt und auf den ersten Blick nichts bietet. Es gibt viel mehr hier, als ich aufzählen könnte und es lohnt sich in jedem Fall, ein paar Tage länger hier zu bleiben.

Mein Special Tipp: Lasst Euch in den Hot Pools eine Massage verpassen (leider gibt es den ursprünglichen Spa nicht mehr, in dem ich gearbeitet habe.) und esst das Curry im Full of Beans! Das Landing ist auch sehr zu empfehlen. Etwas teurer, aber das Essen ist sooo gut!

 

Wellington

Die Hauptstadt Neuseelands ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Eigentlich kommt man nicht wegen der Städte in dieses Land, sondern wegen der abgelegenen Orte, der Natur und Ruhe. Doch diese Stadt ist anders. Sie hat so unglaublich viel zu bieten, dass ich ihr einen eigenen Artikel gewidmet habe. Ich habe mich in diesen Ort verliebt weil er einfach alles zu bieten hat. Kleiner Tipp am Rande: Bring Dir auf jeden Fall eine gute Windbreaker Jacke mit! Der Spitzname der Stadt ist nicht umsonst: Windy Wellington!

Wellington Botanic Gardens

Wellington Botanic Gardens

 

Milford Sound

Es war nur ein Tagesausflug. Dafür aber einer, der es in sich hatte und mich zu einem der schönsten Orte der Welt gebracht hat! Milford Sound hat sich in Windeseile zu einem meiner absoluten Lieblingsorte in Neuseeland gemausert.

Es hat an diesem besagtem Tag wie aus Eimern gegossen. Ich dachte schon, dass mein Ausflug eine Katastrophe werden wird, aber der Regen hat sich einmal mehr als Glücksfall erwiesen!

Wasserfälle Milford Sound Neuseeland

Der Regen hat dazu geführt, das überall am Milford Sound Wasserfälle waren.

Von Queenstown aus, wurde ich morgens vom Reisebus abgeholt. Für den Mirror Lake, an dem wir ebenfalls vorbei kamen, war es tatsächlich zu verregnet. Durch die Regentropfen, kam natürlich keine einzige Spiegelung in dem winzigen See zustande. Das machte aber gar nichts, dafür war ich schließlich nicht unterwegs. Als wir durch den berühmten Homer-Tunnel durch waren, bot sich mir dafür ein Anblick, den ich niemals vergessen werde.

alleine reisen am Milford Sound

Ganz nah dran, am Wasserfall

Hast du den Hobbit gesehen? Wenn ja, dann weißt Du wie Bilbo ausgesehen hat, als er das erste Mal in Bruchtal, der Heimat der Elben, ankam. Er konnte sich nicht satt sehen. Genau so ging es mir, als wir durch den Tunnel durch waren. Es handelt sich um einen einspurigen Tunnel. Durch ein Ampelsystem wird geregelt, welche Seite nun durchfahren darf. Das hieß für uns erst einmal vor dem Tunnel warten. Es war nicht unbedingt der schönste Ort vor dem Tunnel.Grauer Fels, an dem sich, durch den vielen Regen, kleine Wasserfälle gebildet hatten.Nachdem wir dann durch den Tunnel durch waren, bot sich uns ein Anblick, den ich niemals vergessen werde. Die Straße wand sich nach unten durch ein üppiges Grün, welches erst am Fjord endete. Das Wasser dort hatte ebenfalls eine grüne Farbe. Aber nicht ungesund grün, sondern einfach nur wunderschön. Rechts und links stiegen die grünen Felswände wieder an und an ihnen haben sich die frischen Wasserfälle hinunter gestürzt. Ich liebe Wasserfälle einfach! Das Beste von allem war aber, dass der Regen, der schon seit der Nacht hinunter prasselte, genau dann aufhörte, als wir dort ankamen, um unsere 2 stündige Schiffstour zu starten und erst wieder einsetzte, als wir alle wieder im Bus saßen.

Milford Sound Seelenort Neuseeland

Milford Sound – Neuseeland

Wir haben aber nicht nur Wasserfälle gesehen. Nein, auch Seehunde, Delfine und die verschiedensten Vogelarten konnten wir begutachten. Es war ein einmaliges Erlebnis, dass ich niemals vergessen werde.

Übrigens: Am Milford Sound kann man auch wandern! Nimm das unbedingt mit. Du wirst wunderschöne Aussichten haben.

Milford Sound Aussicht Wanderweg

So eine schöne Aussicht hat man dort.

 

Rotorua

Ich weiß nicht warum mich ausgerechnet der stinkigste Ort in Neuseeland so verzaubert hat. Vielleicht lag es an dem tollen Hostel. Es hatte, wie viele Hostels in Rotorua eine eigene heiße Quelle. Vielleicht war es auch das Thermal Wonderland, in der Nähe der Stadt, oder der See, der auf mich so viel Ruhe ausgestrahlt hat.

Nenn mich krank, aber nicht mal der ständige Geruch, nach faulen Eiern hat mich gestört. Er hat mir, im Gegenteil, ständig Hunger auf Eiersalat gemacht. Spricht nicht unbedingt, für meinen Eiersalat, oder?

natürliches Wellness Neuseeland

In Rotorua dampft es an jeder Ecke und das riecht man auch.

Ganz in der Nähe von Rotorua befindet sich auch eine Touristen-Attraktion, für die viele überhaupt erst nach Neuseeland reisen: Hobbiton. Es ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert, denn es versetzt Dich in der Tat in eine andere Welt. Man kann sich hier wunderbar in die Peter Jackson Filme hinein versetzen.

Alles in allem ist Rotorua in jedem Fall einen Besuch wert! Auch hier ein kleiner Tipp: Halte in Deinem Hostel Ausschau nach Gutscheinen für einen lokalen Spa. Ich habe hier für wenig Geld eine 1,5 stündige Behandlung bekommen, die 30 Minuten Whirlpool, 30 Minuten Massage und 30 Minuten Gesichtsbehandlung beinhalteten. Ich bin danach auf Wolken zurück geschwebt.

Übrigens hat Peter von Peters Travel gerade einen tollen Bericht über Rotorua verfasst. Nicht verpassen!

 

Lake Tekapo

Einer der Orte, die mich am meisten fasziniert haben. Der See verändert jeden Tag und manchmal sogar stündlich seine Farbe. Je nach Wetter ist er mal grau, mal blau, mal türkis. Die Kirche des guten Hirten hat übrigens den besten Blick auf den See, die es im ganzen Ort gibt. Auf den üblichen Altar wurde hier verzichtet und es wurde stattdessen ein Panoramafenster eingebaut. Setz Dich einfach auf eine der Bänke und genieße den Ausblick oder gehe ein wenig spazieren. Und wenn Du Nachts mal nicht schlafen kannst, dann gehe raus und schaue Dir die Milchstraße an. Von hier siehst Du sie angeblich mit am Besten. (Ich bin alt… Ich bin immer schon eingeschlafen!)

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Church of the good Shepherd Lake Tekapo

Die „Church of the good Shepherd“

Lake Tekapo

Der Lake Tekapo scheint ständig die Farbe zu wechseln.

 

Akaroa

Als Neuseeland von den Engländern besiedelt wurde, wollten die Franzosen ihnen einen Stich durch die Rechnung machen. Sie fanden, dass ihnen auch ein Teil des Landes zustünde und so haben sie sich auch dort niedergelassen. Da in Neuseeland linksverkehr herrscht und Du an jeder Ecke Fish & Chips bekommst, ist es nicht schwer zu erraten, wer den Kampf um Neuseeland gewonnen hat.

Akaroa

Ganz Neuseeland ist nun eher englisch. Ganz Neuseeland? Nein! Ein kleines Dorf, hört nicht auf Widerstand zu leisten. Akaroa! Alles hier schreit geradezu Frankreich. Selbst die verschnörkelten Straßenschilder, welche z.B. Rue Jolie anzeigen. Es ist einfach zauberhaft.

Straßenschild Akaroa Neuseeland

Die bezaubernden Straßenschilder in Akaroa

Und für jeden Reisenden ein Traum ist das kleine pinke Hostel hier. Das Chez la Mer hat zwar nicht die tollsten Betten, aber dafür einen echt hübschen Hof mit einer tollen Hängematte. Hatte ich schon gesagt, dass es Pink ist? Keine Sorge! Nur von außen!

Chez La Mer Akaroa Pinkes Hostel

Das Chez La Mer ist von außen ziemlich Pink

 

Wanaka

Nicht weit weg von Neuseelands Funcity Queenstown und mir doch um einiges lieber. Ich brauche keine endlosen Partynächte und auch keine überteuerten Funsportarten. Mein Fleck am Lake Wanaka, unter der Weide, war mir weitaus lieber. Muss man in wirklich nach Queenstown um einen guten, aber teuren Burger bei Fergburger zu verspeisen, wenn man auch einen ebenso guten bei Red Star bekommt? Der Laden ist ein kleiner, intimer Fleck, den man gerne mal auf den ersten Blick übersehen kann und doch sind die Burger ein Knaller.

Für Spaß sorgt dann die Puzzling World. Nein es handelt sich hier nicht um ein Museum für Puzzle. In der Puzzling World kannst Du dir alle Möglichen und Unmöglichen optischen Täuschungen und Illusionen anschauen. Es gibt sogar einen Raum in dem nichts so ist, wie es scheint. Das Wasser, welches Abwärts laufen sollte, läuft nach oben und die Billiardkugel, bei der Du vermutest das sie ins untere Loch, des schief stehenden Tisches, rollt, rollt plötzlich in das Obere. Neben den optischen Täuschungen gibt es hier auch ein riesiges Labyrinth. Es lohnt sich also mal vorbei zu schauen.

Puzzling World Wanaka Neuseeland

In der Puzzling World findest Du allerlei optische Illusionen

Ein unbedingtes Must See, auf Deiner Reise durch Neuseeland, ist das Paradiso Kino. Hier kannst Du Dich in alte, gemütliche Sofas und Sessel kuscheln und Dir dabei die aktuellsten Blockbuster anschauen. Für die Pause kannst Du Dir dann eine hausgemachte Pizza bestellen, die Du im Saal futtern kannst. Der besondere Clou ist wohl das Auto, das im Kinosaal steht. Auch hier kannst Du dich rein setzen. Ein regengeschütztes Autokino sozusagen. Übrigens: Die angeblich besten, hausgemachten Cookies gibt es hier auch.

Lake Wanaka

Einer meiner Lieblingsorte in Neuseeland – der Lake Wanaka

Und falls Du kein Geld ausgeben möchtest. Auch kein Problem! Setz Dich einfach an den See. Mein Lieblingsplatz war unter einer Weide. Dort habe ich stundenlang auf das Wasser geschaut. Für mich hat Wasser, egal ob am See oder Meer (wobei Meer bevorzugt ist), eine unheimlich beruhigende Wirkung. Hier kann ich meinen Gedanken nachhängen und meine Probleme vergessen, oder sogar wunderbar Lösungen finden.

Warst Du schon einmal in Neuseeland und hast vielleicht einen ganz anderen Lieblingsort? Erzähle mir davon in den Kommentaren. Ich freue mich darauf.

Warum ich nicht in Australien war und warum mich das immer noch ärgert

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Manchmal beißt man sich in den Allerwertesten, denn ab und zu denkt man zurück und merkt: Da haste aber ne Chance verpasst. War doof, merkste selber, ne?!

Eine dieser verpassten Chancen, die ich ein wenig bereue war, dass ich in Neuseeland war und danach Heim geflogen bin. Dabei war ich Australien nie näher. Ein Flug von Auckland nach Sydney dauert gerade mal etwa 3 Stunden. Das ist nichts. Das sitzt man doch auf einer Arschbacke ab.

Komischerweise hat es mich damals nicht gereizt. Erst im Nachhinein habe ich erkannt, welch schönes Land das doch ist.

Auf meiner To-Do-Liste stehen zumindest ein paar Dinge, die ich unbedingt einmal dort sehen will.  Welche, verrate ich Dir.

Ich möchte den Uluru sehen (auch Ayers Rock genannt). Dieser 3 x 2km große Felsen, der sich so einfach aus dem Nichts erhebt und rot/orange zu schimmern scheint. Für die Aborigines ist es ein heiliger Berg. Er ist quasi DAS Wahrzeichen des Landes. Ein Must See – wenn auch sehr touristisch, aber sowas ist mir ja prinzipiell erstmal Wurst.

Der Uluru steht nahe Alice Springs im Northern Territory in der sogenannten Red Zone. Diese hat ihren Namen von der typischen roten Sandwüste. Was mich damals abgeschreckt hat, finde ich heute irgendwie spannend. So kann es manchmal gehen.

Paddy Palin Shoot 2012

Australien hat wunderschöne Landschaften (Credit: Paddy Palin Shoot 2012, Tourism NT)

Auch auf meiner „Muss ich unbedingt mal hin“-Liste, ist Kangaroo Island in South Australia. Ein Selfie mit einem vielen Beuteltiere wäre Klasse. Ansonsten gibt es dort auch noch Seelöwen, Koalas, Wallabys, Pinguine und und und. Natur pur!

Känguru

Ein Selfie mit so einem niedlichen Gesellen, wäre sicher toll.

Besser als ein Selfie mit einem Känguru, stelle ich mir nur eines mit einem Quokka vor. Mittlerweile sollte wohl jeder diese kleinen, freundlichen Tiere kennen. Sie leben auf Rottnest Island und scheinen sich schon sehr an den Menschen gewöhnt zu haben. Ob das jetzt so gut ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Süß sind die Kleinen aber allemal. Sie scheinen einfach immer zufrieden zu lächeln und schauen des Öfteren neugierig in die Kamera. Die beste Voraussetzung also für ein Selfie!

Rottnest Island liegt übrigens in Westaustralien, nahe Perth. Ein Tagesausflug würde sich also anbieten.

Natürlich würde ich auch gerne mal ans Great Barrier Reef in Queensland, aber um ganz ehrlich zu sein, habe ich gehört, dass die Touren dort sehr teuer sind. Angebot und Nachfrage bestimmen eben auch hier das Geschäft. Ich kann es auch nicht übel nehmen.

Ziemlich genau auf der anderen Seite Australiens, nämlich in Ningaloo in Western Australia, findet man den Marine Park. Hier gibt es ebenfalls zahlreiche Korallen- und hunderte Fischarten. Ich würde sagen, das hört sich doch nach einem tollen Schnorchel- und Taucherlebnis an. Findest Du nicht?

Was mich damals abgehalten hat, nach Australien zu reisen?

Das hatte wohl mehrere Gründe. Zum einen hatte ich einen Tiefpunkt, als ich mein Rückflugticket fix gemacht habe. Es war mein Geburtstag, ich war alleine und ich hatte Heimweh. Ich würde Dir raten, mir das nicht nachzumachen. Das war eine wirklich dumme Idee.

Ebenfalls dumm, war der Gedanke, dass ich doch den Rückflug von meinem Open-Return-Ticket nicht einfach verfallen lassen kann. Heute würde ich das wahrscheinlich anders sehen. Einfach immer weiter reisen, wäre eine gute Sache gewesen. Irgendwas findet sich immer, was man machen kann und dort hätte ich schließlich auch nochmal ein Work & Travel Visum bekommen können. Der Zug ist, aufgrund meines Alters, nun leider abgefahren.

Der letzte Grund, warum ich nicht nach Australien gereist bin war, dass mich die vielen giftigen Tiere irgendwie abgeschreckt haben. Ja ich weiß. Ich war jung und schreckhaft. Heute weiß ich, dass man halt einfach besser aufpasst und dann geht das schon. Haben ja auch schon andere überlebt.

Mandatory credit to Tourism NT

Nicht giftig, aber durchaus nicht ungefährlich – ein Krokodil. Im Northern Territory kann man sie, sicher hinter Glas geschützt, beobachten. (Credit to Tourism NT)

Das waren die Gründe, warum mich Australien nicht gereizt hat. Heute packe ich mir deshalb immer noch ab und an, an den Kopf… so richtig mit ’nem lauten Klatscher.

Doch das könnte sich jetzt schlagartig ändern. Zumindest für einen Teil von Australien – dem Northern Territory nämlich. Australiasoutback.com verlost nämlich eine 10-tägige Reise mit Flug durch eben dieses.

Das Schöne daran ist, dass Du noch bis zum 17.03.2016 mitmachen kannst. Der Gewinner wird dann am 24.03.2016 von Australiasoutback.com ausgelost und bekannt gegeben. (Bitte beachte, dass das Gewinnspiel nicht von Aussteigen Bitte veranstaltet wird!)

Ich habe schon mitgemacht und Du?

Welches ist Dein Geheimtipp für Australien? Vielleicht schaffe ich es ja doch noch hin. (Das ist zumindest der Plan!)

 

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Sponsored Post von Virallab. Solche Artikel helfen mir, die Seite zu finanzieren. Trotzdem nehme ich nur Artikel an, die auch zu mir und meinem Blog passen und bei denen ich etwas zu erzählen habe!

Bilder: Pixabay oder Angabe unter Bild

Weihnachten im Sommer ist blöd

Weihnachten naht und draußen gleichen sich auch endlich mal die Temperaturen an. Jedes Jahr um diese Zeit, denke ich ein wenig zurück.

Zurück in das Jahr, in dem ich Weihnachten im Sommer „gefeiert“ habe und dann denke ich: „Boah ist das schön, dass ich dieses Jahr hier bin!“

Warum? Weil Weihnachten im Sommer doof ist. Ich dachte immer, dass es sicher ganz toll sein muss, wenn man sich mit einem Cocktail an den Strand hauen kann, um sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Irgendwie hatte ich das Ganze nicht richtig durchdacht.

Doch von vorne

Was war überhaupt los? Weihnachten im Sommer? Komische Idee! Wo gibt es denn sowas? Auf der Südhalbkugel dieser Welt. In meinem Fall Neuseeland. (Wie könnte es auch anders sein!)

Ich befand mich gerade in Franz Josef. Einem kleinen Ort an der Westküste der Südinsel. Hier habe ich gearbeitet und ich fand es toll. Es war warm. Ich konnte im T-Shirt vor die Tür und in Flip Flops einkaufen gehen. Dann ist es passiert. Mitten im Hochsommer stehe ich vor der Gemüseauswahl und es schallt „I’m dreaming of a white Christmas“ aus den Lautsprechern. Einfach alles daran war falsch.

Weihnachtsbaum Weihnachten im Sommer

Der Kiwi-Weihnachtsbaum

Ich habe mich gefühlt, als würde man im Juli in Deutschland schon anfangen Weihnachtslieder zu spielen und Adventskalender zu verkaufen. (Nein, das geht noch nicht im Juli los. Erst im September! SPÄTsommer!) Und jetzt mal ehrlich… „I’m dreaming of a white Christmas“?! Geht’s noch? Wenn es in Neuseeland zu Weihnachten schneit, dann würde ich sagen, dass uns mal wieder ein fetter Meteorit getroffen hat und es uns so ergeht, wie den Dinosauriern damals.

Das Kuriose an dieser Situation war ja irgendwie, dass sich keiner darüber gewundert hat. Nur ich stand da und hab wie ein Auto geschaut. Als ich dann, etwas später, zur Arbeit gegangen bin und durch die Hotellobby laufe, schaue ich nach links und da steht ein großer Weihnachtsbaum in der Lobby – inklusive Plüschkiwi auf der Spitze. 30 Grad draußen und hier stehen Weihnachtsbäume rum. What? Na gut… Ein Christbaum gehört halt zu Weihnachten dazu – auch im Sommer. Trotzdem fühlte es sich an, wie ein Fremdkörper!

Überhaupt will bei Weihnachten im Sommer, keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen

Mein persönlicher Höhepunkt der Kuriositäten war dann, als ich noch mal einkaufen war und plötzlich alle Verkäuferinnen Nikolausmützen auf hatten. Ja ne… is klar. Mein Deo versagt gerade, weil es so warm ist und ihr tragt Mützen.

Trotzdem wollten wir uns unsere Weihnachtsstimmung nicht verderben lassen. Meine Freundin und ich hatten uns fest vorgenommen, an Heiligabend zusammen zu kochen und dann eine Bescherung zu machen. Die Kiwis halten es nämlich wie die Amis. Bescherung gibt es am Weihnachtsmorgen. Nicht mit uns!

Gesagt, getan. An Heiligabend (und auch an beiden Weihnachtstagen) habe ich allerdings gearbeitet, so wie auch meine Freundin. Am Abend wollten wir uns dann bei mir treffen, um dann zusammen zu ihr zu gehen und dort zu kochen. Warum erst zu mir? Sie hat gegenüber gearbeitet. Sehr praktisch. Warum wir dann nicht bei mir kochen? Weil ich keinen Herd hatte. Meine Mitbewohnerin und ich waren stolze Besitzer einer Mikrowelle und eines Toasters. Yeah… nicht. Eigentlich gehörte uns die Mikrowelle nicht mal. Wir haben sie geliehen bekommen – aus Mitleid. (Wenigstens weiß ich jetzt, wie man Mikrowellenomlett und Tassenkuchen macht! Das Glas ist immer halb voll!)

Schnee Gletscher Weihnachten im Sommer

Schnee gab es nur auf dem Gletscher – immerhin.

Zurück zur Story.

Abends kam meine Freundin bei mir an. Wir haben uns beide, nach einem harten Tag, auf die Couch geschmissen. Wir haben uns angeschaut und keiner hatte so wirklich Lust irgendwas zu machen. Es war zu warm. Wir waren zu müde und überhaupt… Bei so einem Wetter kommt einfach keine Weihnachtsstimmung auf. Hatte ich ja schon gesagt… Ein frustrierendes Gefühl.

Wir haben Geschenke ausgetauscht und sind beide früh ins Bett gegangen. Am Weihnachtsmorgen gab es dann aber doch ein Geschenk für mich! Ich habe es wie E.T. gemacht und nach Hause telefoniert (oder besser geskyped). Meine Mama, ihr Freund und meine Oma haben sich um einen kleinen Laptop versammelt und mir frohe Weihnachten gewünscht. Im Hintergrund habe ich den Weihnachtsbaum gesehen und das war dann einer der wenigen Momente, in denen ich wirkliches Heimweh hatte.

Das ist es doch was Weihnachten ausmacht

Die Familie. Ohne die, machen die Feiertage nur halb soviel Spaß oder, wie in meinem Fall, gar nicht. Meine Zeit in Neuseeland war definitiv eine der intensivsten und schönsten Zeiten in meinem Leben, aber dieses Weihnachten war ein Trauriges.

Kein Baum wurde von mir geschmückt (meine persönliche Tradition! Wehe es macht jemand auch nur einen Lamettafaden an meinen Baum!). Keine Familie war da, um mit mir zu feiern und das Wetter passte auch nicht.

Diese ganzen Dinge haben mich zu einer Erkenntnis gebracht: Weihnachten werde ich von jetzt an zu Hause verbringen. Egal wie viel ich reise, Weihnachten im Sommer kommt mir nicht mehr in die Tüte!

Hast Du schon Ähnliches erlebt oder siehst Du es vielleicht sogar ganz anders und flüchtest Dich im Winter in den Süden? Erzähle mir davon in den Kommentaren.

Dieser Artikel war mein ganz persönlicher Beitrag zum Reiseblogger-Adventskalender, den Janett von Teilzeitreisender ins Leben gerufen hat. Jeden Tag, bis Heiligabend, erscheint ein Artikel von einem anderen Reiseblogger und da sind mit Sicherheit ein paar Perlen dabei. Schau also jeden Tag mal vorbei!

Deine Neuseeland Route – die Nordinsel

In meinem letzten Artikel ging es um eine Reiseroute für die Südinsel Neuseelands. Heute ist die Nordinsel dran!

Ich muss wohl ehrlicherweise gestehen, dass die Südinsel einen großen Teil meines Herzens geklaut hat, auch wenn es eigentlich total unfair ist, die beiden Inseln zu vergleichen. Der Norden ist so ganz anders als der Süden und definitiv eine Reise wert. Wenn man es nicht besser wüsste, dann würde man meinen, hinter einem der sanften, grünen Hügel erwischt man gleich einen Hobbit, wie er hervorschaut.

Meine Route für die Nordinsel war etwas chaotischer als für die Südinsel, aber im Großen und Ganzen hatte sie denselben Grundplan. Ich wollte eine Runde drehen. Das ist einfach sehr viel praktischer, als kreuz und quer durchs Land zu fahren. Es macht nämlich einfach keinen Spaß, sich stundenlang den Arsch in einem Bus platt zu sitzen. (Ich habe ja keinen Führerschein, also ging es nicht anders). Die logische Konsequenz lautet also: Ab zum nächstgelegenen Ort! Auf der Südinsel heißt das fast automatisch eine Runde drehen, denn dort hast Du die Southern Alps „im Weg“. Auf der Nordinsel habe ich mich dann von unten nach oben durchgearbeitet!
Wie sah sie also aus, meine Route für die Nordinsel Neuseelands? So:

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Von Christchurch zurück in die Hauptstadt

Nachdem ich mit dem Flieger das dritte Mal in Wellington gelandet bin (einmal Fähre hat gereicht!), dachte ich mir: „Hier bleibe ich jetzt erstmal!“

Brillianter Plan, vor allem, nachdem ich mich, trotz dessen das ich keinen Job gefunden habe, immer noch daran festklammern wollte, als würde mein Leben daran hängen. Ich meine… Wellington ist einfach cool! Ich liebe diese Stadt! Ich kann nicht mal so genau sagen, woran es liegt, aber wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass es der einzige Ort Neuseelands ist, der die Weta Cave hat. Mein persönliche „Happiest Place on Earth“ Wer braucht schon Disneyland?

 

Palmerston North

Nachdem ich dann doch ein paar Jobs gefunden hatte (unter anderem den Schlimmsten von allen: Eierkartons bekleben!), habe ich mich dann doch irgendwann von Wellington loseisen können. Da ich nicht so richtig wusste wohin und erst mal einfach nur weiter wollte, ging es nach Palmerston North.

Vollkommen unterschätzt diese Stadt! Ja, es ist nicht so wahnsinnig viel los, aber ich war wirklich überrascht, wie viele Skulpturen hier rumstehen. Außerdem haben sie eine Shopping Mall und ich hatte zu diesem Zeitpunkt knapp 20 kg abgenommen und nur noch schlabbrige Hosen um die Beine flattern. (An dieser Stelle darf ich mal den Jojo-Effekt verfluchen!)

Außerdem ist das Hostel „Grandmas Place“ irgendwie süß! Grandma (Ja, die ältere Dame stellt sich wirklich so vor), hat mir sogar einen Tee gemacht und mir eine Wärmflasche ans Bett gebracht, weil ich mir ne fiese Erkältung eingefangen hatte. (Nachteil an Busreisen und Dorms: Ist einer krank, wird der Rest bald folgen.)

Fazit: Einen Tag einzuplanen, um sich von der hektischen Hauptstadt zu erholen, wird Dir schon nicht schaden!

 

Waipukurau

„Bitte was? Gesundheit!“ Hör ich Dich schon sagen. Hier habe ich meine erste Wwoofing Stelle angetreten. Der eigentlich ganz taktische Grund war, dass der Ort nicht zu weit von „Taumata whakatangi hangakoauau o tamatea turi pukakapiki maunga horo nuku pokai whenua kitanatahu“ entfernt liegt – dem Ort mit dem längsten Namen der Welt. (Übersetzt heißt das so viel wie: Der Ort wo Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinunter rutschte, auf sie draufkletterte und hinunter schluckte, bekannt als der „Landfresser“, seiner Geliebten auf seiner Flöte vorspielte.) Abgekürzt heißt der Ort einfach nur Taumata Hill. Findest Du auch, dass die Übersetzung etwas anzüglich ist, oder ist das nur mein 30-jähriges Teenagerhirn?

Wie dem auch sei… Aus meinem tollen Plan ist leider nichts geworden. Ich habe den Hund der Dame geliebt, aber sie leider nicht und so habe ich mich nach nur einer Woche wieder in den Bus gesetzt.

Für Dich wird es hier nicht so sehr viel geben. Es ist ein winziger aber ruhiger und beschaulicher Ort. Ich wäre hier nicht gelandet, wenn ich nicht die Wwoofing Stelle hier gefunden hätte.

 

Napier

In Napier habe ich etwas gemacht, dass ich eigentlich nicht so gerne mache: Ich bin spazieren gegangen. (Ok… Ich habe mich verlaufen! Passiert mir öfter, dass ich unfreiwillig lange laufe!)

Hier habe ich mich vor allem auf eine Bank gesetzt und habe mir den Sonnenuntergang angeschaut. Abends habe ich mich auf die Couch in meinem Hostel gepackt und habe ein Buch gelesen. Ja ich weiß… zu der Zeit war nicht sonderlich viel mit mir los.

Die „Innenstadt“ fand ich aber tatsächlich ganz nett. Viele kleine Läden und das alles nicht weit weg vom Meer. Mehr brauche ich echt nicht!

 

Taupo

Hier gab es dann endlich wieder etwas mehr Action für mich. Ich bin direkt mal 5 Nächte geblieben. Das war zu der Zeit eher untypisch für mich, denn normalerweise bin ich nirgends länger als 2 Nächte geblieben. In Taupo gab es allerdings zu viel zu erleben.

Über mein Hostel zum Beispiel, habe ich einen günstigen Preis bekommen, um auf einer Segeltour, über den Lake Taupo, zu den Maori Carvings zu kommen. Hier ist dann auch mein Profilbild entstanden, dass ich hier, auf Facebook, Twitter, Instagram und eigentlich überall einsetze. Obwohl ich leicht seekrank werde und es wirklich bitterkalt war mit dem Fahrtwind, war das auf jeden Fall eine Tour, die ich nicht vergessen werde. Großartig!

Ebenfalls in Taupo habe ich meine Angst überwunden. 8 Monate habe ich es vor mir hergeschoben und dann habe ich endlich die Arschbacken zusammengekniffen und bin über meinen Schatten gesprungen – direkt aus der geöffneten Tür eines Flugzeuges in 12000 Fuß Höhe. Ein einmaliges Erlebnis kann ich Dir sagen. In Taupo bekommst Du übrigens mit den günstigsten Sprung und ich gebe zu, dass das durchaus in meine Entscheidung mit einfloss!

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Ebenfalls in Taupo befinden sich die Huka Falls und kostenlose, heiße Thermalquellen. Beides musst Du sehen und auch ausprobieren. Nur bitte nicht verwechseln. Ich übernehme keine Verantwortung, wenn Du am Ende die Thermalquelle nur bewunderst und mit Arschbombe die Huka Falls herunter springst! Nur das ich das mal gesagt habe!

 

National Park Village

Hier war ich nur eine Nacht. Die meisten kommen hierher, weil sie das Tongariro Crossing machen möchten. Wenn Du mich schon ein wenig verfolgst, dann wirst Du Dir jetzt denken können, dass ich mich noch mal umgedreht habe, als alle anderen im Dorm um 5 Uhr aufgestanden sind, um sich für die Tour fertigzumachen.

Ich habe einfach darauf gehofft, dass das Wetter gut genug ist, um sich die drei Schwestern mal aus der Nähe anschauen zu können. Die drei Schwestern das sind der Mount Tongariro , Mount Ngauruhoe und Mount Ruhapehu. Oft wird fälschlicherweise angegeben, dass der Tongariro als der Schicksalsberg in „der Herr der Ringe“ Trilogie hergehalten hat. So dachte ich auch beim ersten Mal, dass es sich bei dem spitzen Kegel um besagten Berg handelt.

Mein erster Gedanke: „Das ist ne Tagestour? Niemals!“ und ich sollte recht behalten. Mount Ngauruhoe ist nämlich der eigentliche Schicksalsberg. Ich hatte sogar wahnsinniger Glück mit dem Wetter. Am Abend bin ich angekommen und der Nebel war so dick, dass ich komplett die Orientierung verloren habe. Ich hätte Dir nicht sagen können, ob sich die 3 Schwestern nun rechts oder links von mir befunden haben.

Wie das aber in Neuseeland so ist, am nächsten Tag war der Nebel weg und ich hatte die schönste Aussicht! Auch ohne Crossing, hat sich dieser Tag für mich absolut gelohnt!

 

Patetonga

Wieder so ein Ort, wo Du Dir denken wirst: „Hä?“ Auch hier war ich zum Wwoofen – auf einer Schweinefarm. Der Farmer war so nett und hat gleich mehrere Touren mit mir und seinem Sohn gemacht.

Einmal nach Hamilton, wo wir die Hamilton Gardens besucht haben. Die kann ich Dir echt empfehlen! Hier wurden Gärten aus verschiedenen Kulturen angelegt. Die asiatischen Gärten fand ich dabei am schönsten. Es gibt auch einen kleinen Bambuswald. Ich habe mich hier, wie viele andere, verewigt. Vielleicht findest Du ja meinen Namen?

Eine andere Tour ging zum Hot Water Beach. Auch wirklich toll und ein Ort, den Du unbedingt besuchen musst. Obwohl es ein Touristenmagnet ist, ist es einfach cool, dieses Naturphänomen selber zu erleben. Sei aber vorsichtig. Das Wasser und auch der Boden können heißer sein, als Du vielleicht erwartest. Ich habe mir nicht nur einmal meinen Hintern verbrannt!

Wenn Du am Hot Water Beach bist, dann plane unbedingt auch einen Besuch an der Cathedral Cove ein. Falls Du es nicht schaffst, bevor die Sonne untergeht, dann nimm unbedingt eine Taschenlampe mit. Wir waren etwas Lost auf dem Weg zurück, weil wirklich nichts ausgeleuchtet war. Zum Glück hatten wir Handys dabei. Falls Du ein Filmfan bist, dann wird Dich vielleicht interessieren, dass hier eine Szene aus Narnia gedreht wurde. Doch selbst wenn Dich das nicht sonderlich interessiert, solltest Du auf jeden Fall mal vorbei schauen. Es ist ein wirklich schönes Fleckchen Erde!

Auch nach Thames sind wir gefahren. Hier gibt es theoretisch nicht viel, aber dafür einen wirklich guten Fish & Chips Laden. Dafür lohnt sich die Fahrt!

 

Rotorua

Dieser Ort ist vor allem dafür bekannt, dass er zum Himmel stinkt und das ist gar nicht böse gemeint. Er riecht halt nach Schwefel. Die vulkanischen Aktivitäten sind hier besonders hoch und deshalb ist es auch kein Wunder, dass Wai O Tapu, das Thermal Wonderland, eine so große Attraktion hier ist. Ich muss sagen, mir hat es wirklich Spaß gemacht hier durch zu spazieren(!). Überall Dampf und so viele Farben, dass man nicht weiß, wo man hinschauen soll.

Neben dem Thermal Wonderland, kann man hier auch zwei Maori Villages besuchen. Natürlich ist es extrem touristisch, aber ich fand es schön, dass man ein wenig von der Kultur erklärt bekommen hat, denn die „richtigen“ Maori Villages sind nicht immer für Touristen zugänglich. Die Maori Kultur ist mittlerweile fest in den Alltag Neuseelands integriert. Obwohl sie lange verfolgt waren und versucht wurde, das Volk auszurotten, wurde am Ende verstanden, dass die Kultur der Maori eine Bereicherung für das Land ist. Eine Erkenntnis, auf die wir in Deutschland wohl noch etwas warten müssen (wenn ich mir die aktuellen Pressemeldungen so anschaue).

Übrigens habe ich von hier aus auch meine Tagestour nach Hobbiton gestartet. Falls Du mit dem Auto unterwegs bist, kann ich Dir nur empfehlen früh loszufahren und zu versuchen, eine der ersten Touren zu bekommen. Unsere war relativ leer und so hatten wir viel Zeit, um an den wunderschönen Häuschen unendlich viele Bilder zu schießen und im Green Dragon durften wir auch 5 Minuten dran hängen.

 

Gisborne

Hier hat es mich vor allem deshalb hingezogen, weil ich den ersten Sonnenaufgang der Welt bewundern wollte. Was soll ich sagen… Ich habe verpennt. Shit happens. Dafür habe ich den ersten Sonnenuntergang des Tages gesehen. Auch nett!

Übrigens hat James Cook hier das erste Mal neuseeländischen Boden betreten. Zwei Statuen erinnern heute noch daran. Eine natürlich von James Cook und eine von dessen Schiffsjungen Nick, der als erstes Land gesehen hatte und natürlich schrie: „Land in Sicht!“

 

Waitomo

Obwohl es nach Gisborne für mich erst mal nach Rotorua und Auckland ging, wollte ich Dir hier nicht schon wieder davon berichten.

Nach Waitomo bin ich natürlich nur wegen einer Sache gefahren: den berühmten Glow Worm Caves! Ich fand, es hat sich total gelohnt, allerdings hätte ich wesentlich mehr Glow-Worms erwartet.

Soll ich Dir etwas verraten? Anders als bei unseren Glühwürmchen glüht der Körper der Glow-Worms nicht! Das was wir da mit romantisch verklärtem Blick bewundern, sind eigentlich ihre Ausscheidungen. Die Fäden leuchten nicht nur, sie kleben auch. Sie sollen nämlich Futter anlocken, für die Larven. Das Futter verfängt sich im Klebefaden, der dann wie eine Spagetti eingesogen wird. Yummy! (Zumindest wurde es mir so auf der Tour erzählt)

 

Whangarei

Nachdem ich mir leuchtende Glühwürmchenscheiße angeschaut habe (und sie auch danach noch toll fand!), ging es für mich über Auckland nach Whangarei und weil ich einfach gnadenlos lauffaul bin, habe ich mich in ein Hostel, direkt neben den Wasserfällen eingemietet! Ich habe es nicht bereut, denn so konnte ich jeden Tag spazieren gehen. Ja genau… Ich… Freiwillig. Der Wasserfall war einfach zu schön und außerdem gibt es in der Nähe Kauri Bäume. Nicht die Größten, aber Kauri ist Kauri. Für mich ist diese Station also ein absolutes Muss.

 

Paihia

In Paihia habe ich meinen zweiten Anlauf gestartet mit Delfinen zu schwimmen und er ist mir geglückt. Mitten im neuseeländischen Winter habe ich mich in einen sexy Wetsuit gepresst und bin in das kalte Wasser gesprungen. Hinterher wurde bewundert angemerkt, dass ja keiner von uns einen Laut von sich gegeben hat, obwohl das Wasser so kalt war. Ganz ehrlich? Ich glaube, wir haben es alle kaum mitbekommen. Wir wollten einfach nur zu der Herde und endlich unseren Traum erfüllen. Einen Kindheitstraum konnte ich somit von der Liste abhaken. Ein wirklich tolles Erlebnis!

Paihia fand ich aber auch ansonsten sehr nett. Gerade der Strand hat es mir wieder angetan. Ich mag es einfach, abends am Wasser zu sitzen, aufs Meer zu schauen und den Tag ausklingen zu lassen, während die Sonne langsam untergeht. Es gibt nichts Besseres!

Übrigens: Wenn Du in Paihia bist, dann mache unbedingt auch einmal einen Tagesausflug nach Russle. Ich fand den Ort wirklich schön und Du setzt mit einer Mini-Fähre über, was auch echt toll ist. Das Ganze dauert vielleicht 30 Minuten – wenn überhaupt. Perfekt also, um einen schönen Tagesausflug hierher zu machen.

 

Auckland

Nachdem ich noch mal einen Abstecher zu Freunden gemacht habe, hat nach 10 Monaten, meine Reise dort geendet, wo sie angefangen hatte. In Auckland.

Ich kann es leider nicht ändern. Mit dieser Stadt werde ich einfach nicht warm. Dabei hat auch sie tolle Orte, die man besuchen kann. Den Zoo zum Beispiel oder Mt. Eden. Der Skytower ist in jedem Fall auch einen Besuch wert. Trotzdem war ich jedes Mal froh, wenn ich diese Stadt wieder hinter mir lassen durfte.

Jedes Mal, außer am Tag meiner endgültigen Abreise. Das war wirklich ein bitterer Tag. Obwohl ich mich auf meine Familie und Freunde gefreut habe, wollte ich eigentlich nicht weg.

 

Tipps für Orte, in denen ich (noch) nicht war:

Egmont National Park – gerade wenn Du ein Wanderer bist, ist das wieder ein Höhepunkt für Dich. Hier steht auch der Mt Taranaki.

Waipoua Forest – hier findest Du den größten Kauri Neuseelands, den Tane Mahuta (Herr des Waldes)

Dieses Land hat sich wirklich tief in mein Herz gegraben und ich hoffe, dass ich Dir mit meinen beiden Routen helfen kann, dass es sich auch in Deinem Herzen verewigt und Du eine einmalige Zeit haben wirst!

Warst Du sogar schon mal auf Neuseelands Nordinsel und bist eine ganz andere Route gefahren? Erzähl mir davon in den Kommentaren!

Asien

6 Wege, wie Du Deinen Stopover in Seoul rockst…

Du bist auf dem Rückflug aus Neuseeland oder Australien und hast einen Zwischenstopp in Seoul? Dann hast Du hier 6 coole Tipps das Beste aus deiner Zeit zu machen! Nur ein paar Stunden Aufenthalt in einer Stadt zu haben, ist noch lange keine Ausrede dafür, nicht das Beste aus der Zeit heraus zu holen.

Als Erstes steht natürlich die Frage an, ob Du auf dem Flughafen bleibst, oder ob du irgendwo ein Zimmer hast. Ich habe z.B. damals eines von Korean Air gestellt bekommen. Das gab mir Zeit, zu duschen (!), etwas zu essen, mich auszuschlafen und am nächsten Morgen eine Zwei stündige Tour durch Seoul zu unternehmen. Danach ging es in den Flieger zurück nach Deutschland. Mit im Gepäck eine Handvoll tolle Erinnerungen, die mir keiner mehr nehmen kann.

1. Relaxe im Spa

Der Flughafen Incheon hat einen Spa, der 24/7 geöffnet hat. Es gibt zwar nicht durchgehend Behandlungen, aber Du hast dort trotzdem tolle Möglichkeiten, deine Zeit rum zu bekommen. Zum einen haben sie, neben den Behandlungen auch Saunen und Whirlpools. Lehn dich also entspannt zurück und komm nach dem langen Flug erst mal runter. Solltest Du zu müde sein und Angst haben einzuschlafen und dabei im Pool zu ertrinken, gibt es auch noch die Möglichkeit des Schlafraumes. Hier solltest du aber früh genug vor Ort sein. Die besten Plätze sind sonst lange weg und du musst dich in einer Ecke zusammenrollen.

2. Buche eine kostenlose Städtetour

Seoul Tempeltour

Tempel in Seoul

Seoul hat einen der Besten Flughäfen der Welt. Warum? Unter anderem, weil sie dafür sorgen, dass deine Wartezeit wie im Flug vergeht. Sie bieten z.B. verschiedene Touren durch Seoul an, wenn du ein Transitgast bist. Das heißt, wenn du ein paar Stunden später weiter fliegst. Melde dich direkt nach der Ankunft für eine Tour an. Du wirst Minimum zwei Stunden Zeit einplanen müssen. Solltest an deinem Ankunftstag keine Tour mehr gehen, schau nach, ob du eine am nächsten Tag schaffst. Es lohnt sich wirklich!

Tempeltour Seoul Buddha

Buddha in einem Tempel

Die Touren finden in klimatisierten Bussen statt. Das ist ein großer Vorteil! Gerade in der Sommerzeit kann es nicht nur unerträglich heiß sein, sondern die Luftfeuchtigkeit liegt auch bei gefühlten 200%. Wenn du die kurze Tour machst, hüpfst du in den Bus und wirst in kürzester Zeit mindestens 3 Attraktionen sehen. Das Ganze ist zwar stressig, aber es ist immer noch besser, als gar nichts von dieser Metropole zu sehen. Seoul hat definitiv viel zu bieten und diese Touren machen Lust auf mehr. Meine Entscheidung irgendwann noch mal wieder zu kommen, hat sich durch diese Tour auf jeden Fall gefestigt.

3. Schaue Dir das Korean Culture Museum an

Ich glaube ich kenne keinen Flughafen auf der Welt, der ein eigenes Museum hat. Seoul schon. Erweitere deinen Horizont und lerne etwas über Koreas Kultur und Traditionen. Sie haben mehr zu bieten, als den Samsung Konzern! ;)

4. Erkunde das Nachtleben

Seoul schläft nicht! Mische dich in die Menge und feiere dein Leben. Die Asiaten sind dafür bekannt, Karaoke zu lieben. Also ab mit Dir in die nächste Karaoke Bar.

Wenn dir nicht danach ist, könntest du auch in einen Freizeitpark gehen. Die haben nämlich auch bis abends geöffnet.

Immer noch nichts für dich dabei? Dann geh doch auf einen Nachtmarkt und shoppe bis zum Umfallen. Ausreden gibt es nicht! Es findet sich für jeden etwas!

5. Tanze den Gangnam Style im Stadtteil Gangnam

Ich gebe zu. Das dieses Lied ein alter Hut. Du wirst mit Sicherheit auch nicht der erste Idiot sein, der diese Aktion bringt. Trotzdem… Es ist ein Spaß! Fahre nach Gangnam und zeig den reichen Großstädtern, was die Europäer tanztechnisch zu bieten haben! Oppa Gangnam Style!

6. Esse Bibimbap

Eine traditionelle, koreanische Speise. Ich gebe zu, ich war zuerst auch skeptisch. Man weiß nicht, was auf einen zukommt, aber glaub mir einfach, wenn ich Dir sage: Es ist saulecker! Probiere es aus und wenn du fertig bist… bestelle dir noch eine Portion!

Hattest Du schon mal einen Stopover in Seoul? Was hast du so gemacht? Schreib es mir in die Kommentare!

Kurztrips

Städte-Hopping mal anders – Eine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

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Eine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau? Hättest Du mir vor zwei Jahren gesagt, dass ich mal freiwillig auf ein Schiff gehen werde, dann hätte ich Dich vermutlich für bescheuert erklärt. Das meine ich überhaupt nicht böse, aber seit meiner Kindheit leide ich unter Seekrankheit. Also… nur wenn ich auf Schiffen bin natürlich.

Da ich aber die 9-stündige Überfahrt mit der Fähre von Athen nach Astypalea überlebt habe, dachte ich mir so bei mir: Corinna… Du führst ohnehin schon ein Leben am Limit. Geh doch mal auf eine Flusskreuzfahrt.

Gesagt getan. Ein Jahr, nachdem ich schon an einer After-Work Kreuzfahrt der A-Rosa in Köln teilgenommen habe, an dem wir die wahnsinnige Strecke Köln-Bonn-Köln zurückgelegt haben, wurde ich für eine Pressereise erneut eingeladen.

Jetzt hieß es also: Kreuzfahrtschiff vs. Corinna. Eine Woche leben an Deck, nur unterbrochen von Sightseeing in coolen Städten und kleinen Orten. Was ich dabei erlebt habe, das kannst Du hier nachlesen, in meinem wahnsinnigen Erlebnisbericht von der A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau.

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Die Route der A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

Die A-Rosa Bella erwartet uns in einem süßen kleinen Ort namens Engelhartszell. Das liegt etwa eine halbe Stunde hinter Passau im beschaulichen Österreich. Früher wurde direkt in Passau gestartet, aber weil das Verkehrsaufkommen hier wohl ziemlich dicht ist und man deshalb ewig an der Schleuse warten muss, spart man sich diese jetzt und bringt die Gäste einfach mit dem Bus vom Bahnhof Passau zum Schiff in Engelhartszell. Das ist für alle entspannter.

A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Engelhartzell

Die A-Rosa Bella hat ihren Start in Engelhartszell

Von Engelhartszell geht es an der Donau-Schlaufe vorbei in Richtung Wien. Hier liegt man dann volle 28 Stunden. Das gibt einem genug Zeit diese schöne Stadt zu erkunden.

Nach Wien geht es nach Esztergom, wo man sagenhafte zwei Stunden ankert. Das gibt einem aber tatsächlich Zeit, um sich die wirklich schöne Basilika anzuschauen. Da selbst unsere Fremdenführerin gesagt hat, dass es in dem Ort nicht mehr zu sehen gibt, war ich beruhigt und ganz ehrlich? Die Basilika ist es wirklich wert, den Ausflug, würde ich mir also nicht entgehen lassen!

Nachdem man so lange in Esztergom war, geht es weiter in das wunderschöne Budapest. Das Schiff liegt sehr zentral und der Ausblick aus meiner Kabine war einfach himmlich. Dazu gleich mehr. Zur Markthalle sind es übrigens auch nur 5 Minuten zu Fuß. In Budapest liegt das A-Rosa Schiff dann etwa 24 Stunden.

Budapest ist auch der höchste Punkt, den man an dieser Reise erreicht. Von hier aus, geht es wieder zurück. In der Nacht, auf dem Weg nach Budapest, sind wir schon daran vorbei gefahren, aber jetzt halten wir auch in Bratislava. Die Altstadt ist wirklich wunderschön. Ich kann den Rundgang wirklich empfehlen. Nach kurzen 7 Stunden geht es allerdings auch schon wieder weiter Richtung Melk.

Melk ist für seinen Stift bekannt, der, vor allem von außen, wirklich unglaublich schön ist. Der Landgang dauert allerdings nur etwa 3,5 Stunden und dann geht es wieder zurück nach Engelhartzell, wo ich wirklich traurig wieder von Bord gegangen bin.

Das war der kurze Überblick über die Reise. Du hast doch nicht geglaubt, dass ich hier Ende? Nein, wirklich nicht. Das war die Kurzfassung. Jetzt folgt der ausführliche Bericht.

 

Vorbereitungen auf die A-Rosa Flusskreuzfahrt

Schon vor der Reise muss man ein paar kleine Dinge vorbereiten.

Bis spätestens zwei Wochen vor der Reise solltest Du online das sogenannte Schiffsmanifest ausgefüllt haben. Hier trägst Du eigentlich nur übliche Daten ein und kannst auch Allergien oder sonstige Krankheiten angeben, die Deine Reise unter Umständen beeinträchtigen könnten. Es ist wichtig hier ehrlich zu sein, damit einer entspannten Reise nichts im Wege steht.

Natürlich ist es egal ob Du eine Hausstaubmilbenallergie hast, aber was zum Beispiel nicht egal ist, ist eine Laktoseintoleranz. So weiß der Koch z.B. schon im Vorhinein Bescheid und kann es im Buffet berücksichtigen.

Spätestens beim Check-In solltest Du es aber sagen, damit dann noch darauf eingegangen werden kann.
Die A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Flotte

Auf der Donau fahren zur Zeit drei A-Rosa Schiffe. Das sind die A-Rosa Mia, die A-Rosa Bella, auf der ich war und zu guter Letzt die A-Rosa Donna.

Alle sind Baugleich und unterscheiden sich eigentlich nur in den Farben der Ausstattung voneinander.

Anders als damals bei der A-Rosa Viva, die nun auf der Seine schippert, haben die drei keinen Whirlpool im Spa-Bereich, aber dafür einen kleinen Pool auf dem Sonnendeck.

Die Flusskreuzfahrtschiffe sind 124,5 Meter lang und können bei stillem Wasser maximal 24 km/h fahren.

Das Wasser an Board hat übrigens Trinkwasserqualität und von diesem Trinkwasser passen etwa 223.000 Liter in den Tank. Etwa 25.000 Liter werden pro Tag verbraucht. Das natürlich nicht nur von den Gästen, sondern auch von der Küche und so weiter. Der Abwassertank fasst übrigens sogar 550.000 Liter.

Es gibt 100 Doppelkabinen, die alle ca 16qm groß sind. In 42 davon findet man noch ein extra Schlafsofa. Damit kann das Schiff insgesamt maximal 242 Passagiere fassen. Für diese 242 Passagiere gab es, während meiner Reise, 51 Crewmitglieder.

Die Kabine auf der A-Rosa Bella

Ich hatte eine Kabine der Kategorie C. Das heißt, dass man eine 16m² große Kabine, mit einem französischen Balkon hat. Falls Du Dich jetzt, genau wie ich, fragst, was ein französischer Balkon ist: Man kann die Türen öffnen, hat aber quasi nur einen kleinen Austritt von etwa 10cm Breite.

Das ist natürlich super, weil man so die Kabine lüften kann und außerdem oft noch tolle Bilder schießen kann. In Budapest zum Beispiel hatte ich einen Mega Ausblick.

A-Rosa Bella Flusskreuzfahrt Donau Budapest Französischer Balkon

Der Französische Balkon ist nicht nur zum Lüften toll, sondern bietet auch tolle Aussichten

Wenn man allerdings mal an einem anderen Schiff andockt, wie es bei uns in Wien war, dann kann es auch passieren, dass man einem anderen genau in seine Kabine schaut.

Das ist aber auch nicht so wahnsinnig tragisch. Dafür gibt es ja Vorhänge. Länger als ein paar Stunden dauert das ohnehin nicht an. Das Schiff an das man angedockt hat, ist einem in der Regel 24 Stunden voraus in der Planung (oder, je nach Schiff, 24h hinter einem). Das heißt, es wird aller Voraussicht nach auch bald wieder ablegen (oder eben Dein Schiff legt ab).

Ausgestattet sind die Kabinen mit einem kleinen Bad, welches, wie meistens auf Schiffen, über eine Unterdrucktoilette verfügt. Im Prinzip sind das die gleichen Toiletten, wie Du sie im Flugzeug oder in der Bahn findest. Du schließt den Deckel, drückst den Knopf und schon ist allen mit einem lauten Wusch weg gesaugt.

Das Bett fand ich sehr bequem. Das ist gar nicht so häufig, dass ich Hotelbetten gut finde, bei meinem Gewicht! Ich hatte ein Doppelbett mit zwei separaten Matratzen. Jede Bettleuchte hatte einen eigenen Schalter.

Der Schreibtisch hatte noch einmal eine Extra-Leuchte und hier befand sich auch eine der zwei Steckdosen. Die zweite befindet sich neben der Eingangstür.

Im Bad ist natürlich auch nochmal eine, für einen elektrischen Rasierer. Die habe ich zeitweise auch genutzt

Ansonsten kommt hier schon mein erster Tipp: Nimm eine Dreifachsteckdose mit und am besten eine mit einem Verlängerungskabel daran. Wenn Du, wie ich und die meisten anderen unserer Generation, Dein Smartphone auch als Wecker verwendest, es aber Nachts auflädst, dann kann es schon mal ein wenig nervig sein, wenn das Handy auf dem Schreibtisch liegt.

Meine Kabine empfand ich nicht als zu laut. Natürlich macht ein Schiff Geräusche, aber keine, die mich zu sehr gestört hätten. Allerdings kann man hier auch Pech haben. Manche Kabinen haben sich als lauter erwiesen als andere. Hier kann ich nur den Tipp geben, für alle Fälle Ohropax mitzunehmen. Die sollten das Gröbste aufhalten und für einen ruhigen Schlaf sorgen.

A-Rosa Bella Kabine Kategorie C

Die A-Rosa Kabine

Neben dem Bett befindet sich nicht nur ein zweiter Lichtschalter, für das Deckenlicht, was ich immer praktisch finde, weil ich mich dann nicht nochmal hochquälen muss. (Vergisst Du auch ständig das Licht auszumachen und merkst es erst, wenn Du Dich schon hingelegt hast?) Hier befinden sich auch die Schalter für das Radio welches über Deckenlautsprecher in der Kabine abgespielt wird.

Ich fand es ab und an ganz nett, den Sessel an die geöffnete Tür zu stellen und während der Fahrt gemütlich rauszuschauen. Besonders schön fand ich auch, dass die Sessel und allgemein die Stühle an Board so breit sind, dass auch Übergewichtige keine Probleme haben sollten.

Übrigens wird auf der A-Rosa, wie auch in vielen Hotels, Dein Zimmer für den Abend vorbereitet. Das heißt, dass die Vorhänge geschlossen werden und Dein Bett schon aufgeschlagen wird. Ich fand, dass hatte etwas sehr einladendes, wenn man den ganzen Tag unterwegs war. Da ist die Freude aufs Bett gleich doppelt so groß.

A-Rosa Bella Bett Kategorie C

Super einladend und gemütlich.

Auch einen Fernseher hast Du auf der Kabine. Das erste Programm ist besonders praktisch. Hier erfährst Du nicht nur, was am Tag noch so passiert, Du siehst hier auch, wo auf der Donau Du Dich gerade befindest. Die Durchsagen, welche Du normalerweise nur auf dem Gang hörst, werden auch über diesen Kanal abgespielt. Der Fernseher braucht aber eine Weile um anzuspringen, also war das immer eine meiner ersten Handlungen am Morgen, damit ich für Durchsagen, nicht die Tür aufmachen muss.

Die Durchsagen sind eigentlich meist Infos über den Verlauf des Tages und wo die Treffpunkte für Ausflüge sich befinden. Ab und zu werden aber auch mal Infos zur Route, Wettervorhersagen und auch anderes Wichtiges durchgesagt.

In der Nähe von Wien muss zum Beispiel das Sonnendeck gesperrt werden, weil die Brücken an einigen Stellen zu niedrig sind. Zwar ist das Sonnendeck dann auch überall abgesperrt, aber durch die Durchsage weiß man auch wieso und vor allen Dingen, weißt Du so, dass Du runter musst, falls Du Dich gerade an Deck befindest. Ansonsten würde das vermutlich eine ganz üble Beule geben…

Das Leben an Board bei einer A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau

Nachdem man an Board mit einer Rose, dem Erkennungszeichen von A-Rosa, begrüßt wurde, kann man es sich erst einmal im Zimmer gemütlich machen. Das aber nicht zu lange, denn die Schiffseinweisung, die für jeden Passagier Pflicht ist, findet bald statt. Dazu bekommt man einen kleinen Einschiffungssnack. So kann es gleich entspannt losgehen.

Das Sonnendeck ist natürlich ein Highlight auf jedem Schiff. Die A-Rosa Flotte der Donau hat hier einen kleinen Pool und man kann sogar Riesen-Schach spielen. Auch Minigolf geht und ein Spiel, bei dem ich nicht ganz verstanden habe, was es ist. Ich vermute, eine Art Boule.

Natürlich befinden sich auch jede Menge Sonnenliegen an Deck. Was ich besonders erfreulich fand war, dass die auch wirklich richtig stabil sind. Ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl, dass mein breiter Hintern sie auch nur zum wackeln bringt. So stabil ist nicht mal die Liege auf meiner Terrasse! Also auch hier braucht man keine Angst haben, mit Übergewicht unterwegs zu sein. Alles sicher!

A-Rosa Bella Sonnendeck Pool

Der Pool der A-Rosa Bella. Die Kapitänskabine im Hintergrund, lässt sich übrigens runterfahren. Besonders praktisch, wenn die Brücken niedrig sind.

Es gibt immer ein Hauptrestaurant, auf den A-Rosa Flusskreuzfahrtschiffen. Bevor Du es betrittst, solltest Du Dir Deine Hände desinfizieren. Das ist eigentlich auf jedem Schiff wichtig. Damit wird verhindert, dass eine Seuche das komplette Schiff lahm legt. Damit meine ich natürlich nicht so etwas wie die Pest, aber ein Magen-Darm-Virus, ist zum Beispiel gar nicht so unwahrscheinlich.

Da die Mahlzeiten überwiegend in Buffet-Form angeboten werden, kannst Du Dir sicher vorstellen, wie schnell sich so etwas verbreiten könnte.

Doch nun zurück zu den schöneren Dingen des Lebens und was könnte schöner sein, als Essen? Und was soll ich sagen? Das ist echt lecker. Es ist für jeden was dabei. Für den Fleischliebhaber genauso, wie für den Vegetarier.

Den Anfang macht natürlich das Frühstück, das es entweder von 7.00 Uhr bis 10 Uhr gibt (in Esztergom und Budapest) oder von 7.30 Uhr bis 10.00 Uhr (in jeder anderen Stadt) gibt. Hier kannst Du Dich perfekt für den Tag stärken! Ich hatte das Gefühl, dass wirklich nichts fehlt. Es gibt sogar ein A-Rosa Brot! Ansonsten natürlich Aufschnitte, Marmeladen, Quark und Joghurt, Früchte, Eier in jeder erdenklichen Form… Ich könnte wohl ewig so weiter machen.

Manchmal habe ich es auch zum Mittagsessen geschafft. Meistens dann, wenn das Schiff Mittags schon wieder abgelegt hat oder wenn ich einfach mal eine kurze Pause brauchte. Die Zeiten des Mittagessens variieren ein wenig. So gibt es am ersten Tag in Wien von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr Mittag und am Tag darauf zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr. Das sind auch die Zeiten in denen es sich die ganze Fahrt über mal mehr, mal weniger verschiebt.

Ich kann Dir sagen, auch das Mittagessen ist toll und es gibt nie das Gleiche, wie beim Abendessen. Es lohnt sich also, ab und an mal vorbei zu schauen.

Wer jetzt noch nicht satt ist, könnte auch nochmal Nachmittags zur Kaffeezeit etwas zu essen bekommen. Die ist immer zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr und es gibt eine kleine Auswahl an Kuchen und frischen Kaffee.

Das Abendessen gibt es dann meist zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Die einzige Ausnahme bildet der Anreiseabend. Hier geht es dann erst eine halbe Stunde später los und geht dementsprechend auch 30 Minuten länger.

Hier gibt es dann wirklich alles, was das Herz begehrt. Wichtig ist nur, dass Du eventuelle Lebensmittelallergien auch wirklich angibst, so dass die Küche Bescheid weiß und sich darauf einrichten kann.

Wirklich schön fand ich, dass jeder Abend sein eigenes Thema hatte.

Das bietet sich natürlich an, da man auf der A-Rosa Donau-Route durch drei Länder fährt. Da wir aber mehr als 3 Abende auf dem Flusskreuzfahrtschiff verbringen durften, gab es auch mal Themen, die nichts mit der Donau-Route zu tun hatten.

Das sind die Themenabende, die wir auf der A-Rosa Bella genießen durften:

  • Österreichisch
  • Asiatisch
  • Ungarisch
  • Südamerikanisch
  • Böhmisch
  • Farewell (Hier gab es noch mal richtig viele, leckere Desserts!!!)

Da kommt garantiert keine Langeweile auf. Übrigens fand ich das Gulasch am Ungarischen Themenabend echt richtig lecker. Unbedingt probieren!

Zusätzlich zu dem üblichen Buffet-Abendessen, das im Preis enthalten ist, kann man auch spezielle Abendmenüs bestellen, wie z.B. das Wine& Dine. Bei dieser Gelegenheit wird der Tisch extra hübsch dekoriert und das Essen ist auf das Thema abgestimmt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass das Essen richtig gut war, hat mir hier besonders die Präsentation gefallen. Die ist bei einem Buffet natürlich sonst nicht so gegeben, wenn man sich selber den Teller füllt. Da es hier nochmal frischer gemacht wird, war zum Beispiel die Haube der Crème Brûlée, die es auch so ab und zu als Nachtisch gibt, richtig knackig. Da sie beim Buffet vorbereitet wird, ist sie es da natürlich nicht. Trotzdem sehr lecker!

A-Rosa Bella Wine & Dine Vorspeise

Die Vorspeise

A-Rosa Bella Wine&Dine Hauptgang

Der Hauptgang

A-Rosa Bella Wine & Dine Dessert

Das Dessert

Neben dem Restaurant gibt es auch eine Lounge, vorne im Schiff. Hier findest Du bequeme Sofas und Sessel und noch eine zweite Bar. Abends finden hier oft Veranstaltungen statt. Ich habe beim Musik-Bingo mitgemacht. Leider habe ich nicht gewonnen, aber es war sehr lustig. Das war vor allen Dingen deshalb so, weil der DJ toll durch den Abend geführt hat, meine Gruppe toll war und wir den ein oder anderen Gin-Tonic gekillt haben.

Zu jedem Essen wird eine Karaffe mit stillem Wasser auf den Tisch gestellt. So braucht meine keine Getränke dazu zu bestellen. Allerdings haben, bis auf wenige Ausnahmen, fast alle einen Premiumtarif. Bei diesem bekommt man eine silberne Keycard für das Zimmer und der Vorteil ist, dass man den ganzen Tag über Getränke trinken kann, ohne extra dafür zu bezahlen.

Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, aber die stehen dann immer auf der Getränkekarte drauf und sind so leicht zu erkennen.

Übrigens sind es nicht nur einfache Getränke, wie Cola oder Wasser, sondern auch leckere Cocktails, Kaffee, Tee und verschiedene Weine. Außerdem bekommst Du jeden Tag zwei Flaschen Wasser auf Dein Zimmer gestellt (sofern Du es ausgetrunken hast). Immer eine mit Sprudel und eine mit stillem Wasser. Da ich nur Stilles trinke, habe ich häufiger mal mit Barbara von Barbaralicious getauscht.

Cocktails A-Rosa

Die leckeren Cocktails kannst Du natürlich mit aufs Zimmer oder das Sonnendeck nehmen. Prost!

Ich fand die 0,5 Liter Flaschen vor allem deshalb praktisch, weil ich sie eingepackt habe und so mit auf Ausflüge nehmen konnte. Sollte Dir das Wasser am Tag ausgehen, dann kannst Du Dir einfach eines an der Bar besorgen. Das kostet ebenfalls nichts extra, wenn man den Premiumtarif hat.

SPA-Rosa – Wellness auf der A-Rosa Bella

Wenn Du meinen Blog schon einige Zeit verfolgst, dann weißt Du, dass ich immer den Wellness-Bereich checke, wenn einer vorhanden ist.

Anders als auf der A-Rosa Viva, auf der ich ja auch schon eine Nacht verbringen durfte, hat der Spa auf der A-Rosa Bella keinen Whirlpool. Dafür dann aber den Pool an Deck. Das ist auch ein schöner Ausgleich.

A-Rosa Flusskreuzfahrt Donau Pool

Der Pool ist ein Highlight

Das Highlight für mich war aber mit Sicherheit die Sauna. Sie hat ein großes Panoramafenster und so kannst Du, während Deinem Saunagang, sehen, wie die Welt an Dir vorüber zieht. Das hat mich, ungelogen, noch mehr entspannt.

A-Rosa Bella Flusskreuzfahrt Sauna

Die Sauna der A-Rosa Bella mit Panoramafenster zum Träumen

Zwischen den Saunagängen, sollst Du ruhen und dafür ist der Ruheraum, mit ein paar Liegen, ebenfalls perfekt geeignet. Auch hier hat man wieder eine riesige Fensterfront und kann dabei zusehen, wie man sanft auf der Donau fährt.

A-Rosa Bella Spa-Rosa Ruhebereich

Der Ruhebereich auf der A-Rosa Bella

In der Sauna gibt es übrigens jeden Tag einen anderen Aufguss. Die Zeiten variieren ein wenig, dadurch, dass das Schiff zu verschiedenen Zeiten ablegt. Sie stehen aber immer im aktuellen A-Rosa Journal, welches Du am Vortag erhälst.

Im Spa gibt es neben der „normalen“ Sauna, auch ein Dampfbad. Wenn Du also keine trockene Sauna magst, dann ist das was für Dich. Leider ohne Panoramablick (das Fenster würde eh nur beschlagen), aber trotzdem schön gemacht!

Wenn Dir eher nach ein bisschen Bewegung ist, dann kann ich Dir den Fitnessraum empfehlen. Genau wie der Spa-Bereich, ist auch dieser nicht sehr groß. Der Platz auf einem Schiff ist natürlich begrenzt. Trotzdem gibt es hier genug für ein gutes Workout.

Ein Laufband ist vorhanden, genauso wie verschiedene andere Geräte und auch ein kleiner Platz auf dem man Dehnungen machen könnte oder andere Übungen. (Merkt man, dass ich kaum Sport mache?)

Ein Spa wäre aber kein Spa, wenn es nicht auch verschiedene Behandlungen geben würde. Mit dem Premium-Tarif bekommst Du hier sogar 15% Ermäßigung!

Im sogennanten SPA-Rosa (clever!), wird mit den Marken Babor und La Mer gearbeitet. Babor ist recht weit verbreitet in Spas und durchaus eine gute Marke, auch wenn ich persönlich kein großer Fan davon bin.

Eine Babor-Gesichtsbehandlung auf der A-Rosa Bella kostet zwischen 69€ und 119€ (je nach Länge der Behandlung). Eine Körperbehandlung bekommst Du schon ab 64€.

Die La Mer Behandlungen bekommst Du schon ab 59€, genau wie die Körperbehandlungen.

Zusätzlich zu den „Marken-Behandlungen“ , gibt es auch noch A-Rosa eigene Spa-Treatments.

Die SPA-Rosa Öffnungszeiten

Fitness: 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Sauna: 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Behandlungen: 8.00 Uhr bis 20.00

Nun aber zum eigentlich wichtigsten Teil: Der Reise selbst! In den sieben Tagen sieht man sieben verschiedene Orte (wenn man Engelhartszell nicht dazu zählt). Also, Los geht‘s!

Wien

Der erste Stop, nach dem Start in Engelhartszell, ist Österreichs Hauptstadt Wien. Hier hast Du etwas über 24 Stunden Zeit, die Stadt zu erkunden. Die A-Rosa Bella legt gegen Mittag an und legt am folgenden Tag, am frühen Abend, wieder ab. Du hast also genug Zeit Wien zu erkunden.

Da ich die Stadt schon von meiner Zeit beim Circus Roncalli kannte (Ich war mit ihm ganze fünf Wochen in der Stadt), hat es mich nicht mehr so sehr gereizt, mir die Stadt anzuschauen. Von allem Stops, hatte ich mich auf diesen am wenigsten gefreut.

Trotzdem war es echt toll dort. Ich war positiv überrascht. Der Liegeplatz ist nicht weit von berühmten Wiener Prater entfernt, also sind wir dort als erstes hin gelaufen. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Franz von Assisi Kirche vorbei. Hier lohnt sich ein kleiner Schlenker. Ich habe ihn auf dem Rückweg gemacht.

Franz von Assisi Kirche Wien

Die Franz von Assisi Kirche

Ich muss wirklich sagen, dass ich den Prater eigentlich ganz cool finde. Das Riesenrad ist zumindest richtig toll und ich hatte damals auch Spaß bei Madame Tussauds. Ich weiß… Das ist nicht Jedermans Sache. ;)

Wiener Prater Riesenrad

Das Riesenrad ist das Highlight im Wiener Prater

Nachmittags habe ich dann noch den Ausflug „Rundfahrt durch das historische Wien“ gemacht. Das fand ich tatsächlich ganz spannend, weil ich nochmal eine andere Seite der Stadt kennenlernen durfte und auch hier nochmal an Orten war, die ich in den fünf Wochen nicht abgeklappert habe. Das Belvedere Museum zum Beispiel ist einfach echt schön anzuschauen und natürlich geht es auch zum Hunderwasser-Haus. Das kannte ich ja schon, fand es aber trotzdem schön.

Belvedere Museum Wien

Das Belvedere Museum in Wien

Belvedere Museum Wien Garten

Am Belvedere Museum vorbei, hat man einen hübschen Garten und diesen schönen Ausblick.

Wenn Du Wien also auf eine wirkliche entspannte Art Kennenlernen willst, ist diese Tour die perfekte Gelegenheit dazu.

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Alle meine Tipps zu Wien, kannst Du in diesem Artikel nachlesen. Ansonsten kann ich Dir wirklich die Stadtrundfahrt durch das historische Wien empfehlen.

Alle Buchbaren Ausflüge

Tag 1

  • Zauberhaftes Wien bei Nacht
  • Konzert im Kursalon

Tag 2

  • Wien individuell entdecken
  • Sisis Schönbrunn
  • Vom Stephansdom zu den Wiener Kaffeehäusern

Esztergom

In Esztergom (auf Deutsch auch Gran genannt) bleibt einem wirklich nicht viel Zeit, zwei Stunden um genau zu sein, aber es lohnt sich trotzdem, von Board zu gehen. Da die Zeit so knapp bemessen ist, ist die beste Idee, hier einen Ausflug zu buchen. So weiß man, dass man auch pünktlich wieder zurück ist und das Beste aus der Zeit gemacht hat.
Ich habe den Ausflug zur Basilika gemacht, weil mir die Radtour (von Esztergom nach Budapest) zu dem Zeitpunkt einfach zu anstrengend war.

Trotzdem war ich nicht enttäuscht. (Das Wetter war an dem Tag auch nicht so schön) Der Minizug, der einen zur Basilika bringt hat mein Kinderherz direkt höher schlagen lassen. Für sowas bin ich echt immer zu haben! Die Basilika selbst ist auch sehr spannend!

Mit dem Minizug zur Basilika A-Rosa Donau Flusskreuzfahrt

Mit dem Minizug geht es zur Basilika in Esztergom

Alleine unter der 100 Meter hohen Kuppel, der größten Kirche Ungarns, zu stehen, fand ich toll! Doch hier ist nicht nur die Kirche groß, sondern auch das Altarbild. Es ist das größte, auf einer Leinwand, gemalte Bild der Welt und wirklich, wirklich schön.

Basilika Eszergom Altarbild

Das größte, auf einer einzigen Leinwand gemalte, Bild der Welt und dazu diese Deckenbilder… Einfach Toll!

 

Estergom Basilika Kuppel

Einmal von unten in die Kuppel fotografiert.

Basilika Esztergom

Noch mehr schöne Wandgemälde mit Mosaiken…

Während der Tour wirst Du auch durch die Schatzkammer der Basilika gehen und Dir wird viel Hintergrundwissen vermittelt. Unter anderem über die Entstehungsgeschichte und das jüngste Ausstellungsstück der Kirche, bekommst Du auch zu sehen. Einen Kelch, den Papst Johannes Paul II der Sankt-Adalbert-Kathedrale, wie sie richtig heißt, geschenkt hat.

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Falls Du Radtouren gut findest, dann solltest Du die Tour von Esztergom nach Budapest buchen. Ansonsten kann ich Dir die Tour der Basilika wirklich empfehlen. Ansonsten gibt es in dem Ort nicht viel zu entdecken.

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Im Minizug zur Basilika
  • Vom Donauknie nach Budapest (Ganztägig)

Budapest

A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau in Budapest

Die A-Rosa Bella liegt in Budapest vor Anker

Nachmittags kommst Du dann im wunderschönen Budapest an. Auf diese Stadt habe ich mich besonders gefreut. Alleine die Einfahrt in die Stadt ist großartig. Alle waren an Deck und haben die ersten Sehenswürdigkeiten bewundert.

In Budapest hatte ich wirklich den schönsten Ausblick aus meiner Kabine! Aber sieh selbst:

A-Rosa Schiffskreuzfahrt Donau-Route Budapest Ausblick Kabine

Mein Ausblick bei Tag

A-Rosa Flusskreuzfahrt Budapest Ausblick Nacht

Mein Ausblick in der Nacht.

In Budapest habe ich zwei Ausflüge gemacht. Einmal eine Stadtrundfahrt und einmal den Gang durch die Markthalle mit dem Chefkoch der A-Rosa Bella. Obwohl ich bei der Stadtrundfahrt einiges gelernt habe und es auch Spaß gemacht hat, fand ich es ein wenig Schade, dass ich keine guten Bilder machen konnte. Zumindest nicht aus dem Bus heraus. Wo es mir bei anderen Bustouren schon gelungen ist, gute Bilder durch ein Fenster zu schließen, war es hier einfach unmöglich. Die Fenster waren getönt und so hatte einfach jedes Bild einen Grünstich.

Bei den Haltestopps aber, habe ich dann wirklich tolle Bilder machen können. Der Stop oben an der Fischerbastei ist wahrscheinlich das Highlight überhaupt in Budapest. Von hier hat man einfach den tollsten Ausblick auf das Parlamentsgebäude. Außerdem hat die Bastei einfach ein tolles, buntes Dach. Dafür alleine solltest Du schon hin gehen.

Fischerbastei Budapest Dach

Das Dach der Fischerbastei. Die Markthalle hat ein Ähnliches.

Barbara von Barbaralicious und Julia von Globusliebe konnten mich dann doch tatsächlich noch Überreden in aller Herrgottsfrühe, am nächsten Tag, aufzustehen, damit wir bei Sonnenaufgang Bilder schießen können. Du weißt schon… Diese typischen Bloggerbilder, in denen man verträumt in die Ferne schaut. Ich finde, es sind wirklich tolle Bilder dabei rausgekommen, oder was meinst Du?

Fischerbastei Budapest Parlament Sonnenaufgang

Pose, Baby! Fotocredits: Julia von Globusliebe

Budapest Sonnenaufgang Fischerbastei Parlamentsgebäude

Der Sonnenaufgang über dem Parlamentsgebäude ist wirklich magisch! Fotocredits: Julia von Globusliebe

Als wir fertig waren, haben wir dann noch ein paar Bilder unten gemacht. Direkt gegenüber des Parlamentsgebäudes und direkt am Fluss. Die Architektur in Budapest ist einfach toll! Ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt.

Parlamentsgebäude Budapest Sonnenaufgang

Julia (Globusliebe), ich und Barbara (Barbaralicious) Danke, fürs überreden! Fotocredits: Barbara von Barbaralicious

Die Markthalle ist auch lohnenswert. Von außen ist sie wunderschön und innen gibt es ein paar tolle Geschäfte, die Leckereien anbieten. Unter anderem kann man hier auch das eingelegte „Deko-Obst“ kaufen, was die A-Rosa Bella im Restaurant ausstellt. Auch gibt es hier super leckere Lángos. Yummy!

Budapester Markthalle

Die Markthalle in Budapest

Budapest Markthalle Gemüse

Hier bekommt man so ziemlich alles.

Budapest Markthalle Lángos

Ein Luxus-Lángos. Super lecker!

Da ich ja leider nicht so viel Zeit in der Stadt hatte, habe ich mir fest vorgenommen, sie zu einem anderen Zeitpunkt genauer zu erkunden, denn es gibt hier einfach zu viel Schönes zu entdecken!

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp
  • Versuche Budapest auf eigene Faust zu entdecken. So schön die Ausflüge waren, lohnt es sich hier wirklich am meisten, wenn man alleine die Dinge erkundet, die einen interessieren! Mit Metro und Bussen kannst Du die Stadt ganz gut erkunden. Beachte aber, dass in Budapest nicht in Euro gezahlt werden kann, sondern Korint die dort geltende Währung ist.
  • Wenn das Schiff Budapest verlässt, wird es Abends an Esztergom vorbei fahren. Lass Dir das auf keinen Fall entgehen. Die Basilika sieht beleuchtet einfach wunderschön aus!
    Basilika Esztergom bei Nacht

    Die Basilika Esztergom bei Nacht – nicht verpassen!

Alle Buchbaren Ausflüge

Tag 1

  • Nachtfahrt durch Budapest
  • Stadtrundfahrt durch Budapest

Tag 2

  • Kutschfahrt durch die Puszta
  • Mit dem Chefkoch in die Markthalle
  • Rundflug über Budapest (Individuell)
  • Budapest individuell entdecken

Bratislava

A-Rosa Bella in Bratislava

Die A-Rosa Bella in Bratislava

Bratislava war das zweite Ziel der Reise, auf das ich mich unheimlich gefreut habe. Auch diese Stadt habe ich vorher noch nicht erkunden können.

Bei schönstem Sonnenschein haben wir dann dort angelegt und ich glaube der Liegeplatz hier, ist wirklich mit der Beste, der ganzen A-Rosa Donau-Route, denn es ist wirklich ein Katzensprung in die süße Altstadt.

Die Tour die ich hier gemacht habe, war wohl eine meiner Liebsten. Es war ein Spaziergang durch die Stadt, in dem natürlich ganz viele Informationen geteilt wurden. Ich mag solche geführten Touren, weil die Tourguides meistens über Wissen verfügen, dass ich mir bei einem normalen Spaziergang natürlich nicht aneignen kann. Ich denke das solche Infos einfach nochmal ein ganz anderes Verständnis für einen Ort geben.

Besonders schön fand ich die kleinen Cafés und die Stadthalle auf dem Platz Hlavné námestie. Witzig fand ich auch, dass in der Stadt verteilt immer wieder Bögen zu finden sind, aus denen Wasser ganz fein gesprüht wird. Die Leute laufen darunter durch, um sich abzukühlen. Durch die Verdunstungskälte ist das quasi eine Art Klimaanlage. Clever.

Bratislava Cafe

Ein kleines Café in Bratislava

Bratislava

Bratislava Stadthalle Platz Hlavné námestie

Hier sieht man den feinen Nebel, der gesprüht wird.

Während der Stadtführung kommt man auch an Čumil vorbei. Der kleine Kerl, schaut aus einem Gullideckel hervor und die Leute streicheln wie wild seinen Kopf. Das soll Glück bringen. Wenn Du allerdings seine Nase reibst, dann wirst Du bald ein Kind erwarten! Also nur die Nase reiben, wenn Du mit den Konsequenzen leben kannst. ;)

Bratislava Čumil

Čumil schaut ganz frech aus dem Gulli hervor.

Ich habe mich ein wenig in diese bezaubernde Stadt verliebt. Sie wird mich mit Sicherheit wiedersehen!

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Schaue unbedingt bei Luculus vorbei. Hier gibt es das beste Eis, dass ich seit langer Zeit gegessen habe und Du bekommst Deine Eiskugeln auch nicht in langweiligen Waffeln, sondern in vielen Verschiedenen. Ich habe mich für eine helle Waffel entschieden, die innen und am oberen Rand mit Schokolade bedeckt und dann in Nüsse getaucht war. Im Ernst. Das Beste Eis! Auf keinen Fall verpassen!!!

Falls Du Veganer oder Laktose-intolerant bist oder auch einfach nur auf Zucker verzichtest, dann kann ich Dich beruhigen. Hier gibt es sowohl veganes (und damit auch Laktosefreies) Eis (man nennt es auch Sorbet), als auch Eis, das mit Stevia gesüßt wird. Es gibt also keine Ausreden. ;)

Luculus Bratislava

Du kannst die alle Möglichen Eiswaffeln aussuchen.

Mangoeis und Zitroneneis Luculus Bratislava

Mango- und Zitroneneis ♥♥♥

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Mit dem City-Express zur Burg und zu Fuß durch die Altstadt
  • Raftig Weltcup Kurs in Čunovo
  • Bratislava individuell entdecken

Melk

A-Rosa Bella in Melk

Die A-Rosa Bella in Melk

Bevor man gegen Mittag in Melk ankommt, hat man erst einmal eine wunderschöne Fahrt durch die Wachau. Der perfekte Zeitpunkt um im SPA-Rosa zu entspannen, da der Ausblick hier einfach toll und entspannend ist.

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Da man in Melk, genau wie in Esztergom kaum Zeit hat, bietet es sich an die Ausflugstour des Stift Melk zu buchen. In dem Benediktiner-Kloster haben zu den besten Zeiten bis zu 100 Mönche gelebt. Heute sind es ca. 30.

Stift Melk Treppe

Die Treppe, welche zum Stift führt.

Obwohl ich den Stift an sich sehr schön finde und auch die Aussicht von hier toll ist, muss ich sagen, dass der Besuch, für mich als Blogger, einigermaßen frustrierend war. Ich durfte innen keine Bilder machen und so fällt es mir auch schwer darüber zu berichten.

Stift Melk Ausblick

Der Stift hat eine tolle Aussicht

Ausblick von Stift Melk

Noch mehr Aussicht

Den Eintritt von 12€ fand ich ein wenig teuer, dafür, dass ich quasi keine Erinnerungsbilder machen durfte, aber ich sehe ein, dass der Stift natürlich erhalten werden muss und so kann ich darüber echt hinwegsehen.

Was ich wirklich beeindruckend fand, war die Bibliothek. Die ist wirklich wunderschön und ich habe mich ein bisschen wie in einem Harry Potter Film gefühlt. (Ja, ich bin ein Nerd. Ich weiß!)

Auch die Kapelle war toll. Alles war golden und hat geglänzt, aber auch hier: Fotoverbot!

Ich möchte dazu sagen, dass ein Journalist, der auch bei der Pressetour dabei war, die zuständige Dame am Telefon breitschlagen konnte, dass wir Bilder machen durften. Jetzt das ABER: Ich habe nichts schriftlich. Nachdem das Ganze auch wirklich ein Kampf war, habe ich auch nicht wirklich Lust, dort anzufragen damit ich dann darum bettele Bilder veröffentlichen zu dürfen. Deshalb ein dickes SORRY! Nur Bilder von außen, nicht von innen! Ich hoffe Du siehst es mir nach.

Stift Melk

Liegezeit in Stunden (ca.)

Buchbare Ausflüge

Extra Tipp

Wenn Du Dir den Stift nicht von innen ansehen möchtest, mach einfach nur einen Spaziergang dorthin. Der Ausblick lohnt sich wirklich! (Und Du hast 12€ gespart)

Alle Buchbaren Ausflüge
  • Stift Melk – Das Wahrzeichen der Wachau

Allgemeine Tipps für Deine A-Rosa Donau Flusskreuzfahrt

Nachdem ich nun ganz ausführlich von allem Berichtet habe, möchte ich Dir hier nochmal gerafft Tipps und Hinweise geben, die Du für Deine A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau und auch auf anderen Routen, gebrauchen kannst.

Ausflüge

Wenn Du schon vor Deiner Reise Ausflüge gebucht hast, dann findest Du Deine Tickets bei Ankunft an der Zimmertür. Wenn Du Zwischendrin noch eine Aktivität dazubuchen möchtest, dann werden Dir die Tickets ebenfalls rechtzeitig an die Tür gehängt.

Musik auf dem Zimmer abstellen

Wenn Du in Dein Zimmer kommst, dann läuft Musik. Die ist schön, läuft aber theoretisch auch Nachts. Ausschalten kannst Du sie am Bett. Ich brauchte etwas um den Schalter zu finden.

Steckdosen

Nimm auf jeden Fall einen Mehrfachstecker mit! Ich hatte es oben schon erwähnt. Steckdosen sind im Zimmer Mangelware und die, die da sind, sind leider nicht nah am Bett. Für jemanden, wie mich, der das Handy als Wecker nutzt, ist das blöd. Mit einem Verlängerungskabel bzw. einer Mehrfachsteckdose, wäre das nicht passiert.

Fernseher
  • Im Urlaub fernsehen? Für manche ein Unding. Es gibt schließlich viel zu erleben. Es ist trotzdem gut, wenn Du morgens den Fernseher anmachst. Hier findest Du nämlich wichtige Infos für den Tag, wie z.B. wann man wieder an Board sein muss. Aber auch während der Fahrt lohnt es sich reinzuschauen. Man kann darauf nämlich wunderbar die Route sehen oder eine der Boardkameras. Als wir einmal etwas länger gefahren sind, bin ich morgens ein wenig verwirrt aufgewacht und wusste nicht recht, wo wir uns jetzt befinden. Der Fernseher hat es mir schnell verraten!
  • Apropos Fernseher. Ich war ganz schön blöd. Ich habe alles daheim vergessen. Inklusive Handyladekabel. Ein Kabel habe ich dann noch gefunden, aber keinen Stecker dazu. Der Trick 17 aus Hotelzimmern hat leider nicht funktioniert. Der TV hat nämlich keinen eigenen USB-Anschluss. Also dran denken und zur Not einen USB-Hub mitnehmen, falls Du mehr als einen Anschluss brauchst
  • Noch ein Hinweis zum Fernseher. Wenn Du gerade eine Sendung schaust, dann kann es sein, dass er während der Fahrt ab und zu aus geht. Das ist vollkommen normal. Es kann einfach sein, dass sich das Schiff gerade im Funkloch befindet und dann geht der Sender schon mal verloren. Genauso übrigens, wie das Handy-Netz.
Geräusche

Lass Dich nicht von Schiffsgeräuschen erschrecken. Für mich als Schiffahrts-Neuling, war das am Anfang ungewohnt, aber auch das ist alles normal.

Internet
  • Wenn Du ein Internetjunkie bist, wie ich, dann kannst Du Dir an der Rezeption einen W-Lan Code kaufen. Meiner war für 7 Tage und 10 Minuten gültig… Damit man bis zum Schluss nicht darauf verzichten muss.
  • Leider funktioniert das W-Lan aber nicht überall. Nur in der Nähe der Rezeption, bzw. auf dem Deck, auf dem auch die Rezeption, Bars und Restaurant sind. Nahe der Treppen gab es bei uns eine bequeme Couch. Da die Rezeption direkt über uns war, hat das Internet auch dort funktioniert.
Auf dem Laufenden bleiben

Du bekommst jeden Tag das sogenannte A-Rosa Journal auf Dein Zimmer gelegt. Darin siehst Du, was für den nächsten Tag alles ansteht. Hier stehen zum Beispiel die buchbaren Ausflüge drin, kleine Infos zum Ort selbst und auch welche Tagesaktion SPA-Rosa heute anbietet.

Besonders wichtig ist aber natürlich wann man in einem Ort ankommt und wann man wieder an Board sein muss.

Das findest Du alles im Journal:

  • Die Ankunft und das Landgangsende
  • Eine kurze Information über den Ort
  • Die Öffnungszeiten des Restaurants und der Bars, sowie die Essenszeiten
  • Eventuelle Anmeldeschlusszeiten
  • Weinempfehlungen und den Cocktail des Tages
  • Eventuelle Schiffsaktivitäten, wie ein Rundgang oder Präsentationen
  • Die Abendveranstaltungen (wie z.B. das Musik-Bingo oder ein Lügenquiz)
  • Die Öffnungszeiten und Angebote des SPAs
Landgang

Apropos an Board sein. Wenn Du das Schiff verlässt, musst Du unbedingt Deine Landgangskarte mitnehmen und sie wieder an der Rezeption abgeben, wenn Du zurück bist. Hieran kann die Crew sehen, ob noch ein Passagier fehlt.

Hafeninformationen

An der Rezeption findest Du übrigens auch Hafenführer. Immer den passenden, je nachdem, wo Du gerade bist. Hierauf findest Du Infos zur Stadt, den Sehenswürdigkeiten vor Ort und eine kleine Stadtkarte auf der Rückseite.

Seekrankheit

Falls Du leicht Seekrank wirst: Keine Angst! Ich bin sogar schon auf Hausbooten seekrank geworden (alles Kopfsache!), aber hier war es wirklich easy. Ich brauchte meine Reisetabletten gar nicht, die ich für den Notfall dabei hatte.

Ich war am Anfang echt skeptisch, ob ich so eine Flusskreuzfahrt gut finde, aber ich wurde bekehrt. Nichts mit „Das ist Alte-Leute Kram“! Die Reise war super und ich habe einen guten Vorgeschmack von verschiedenen Städten bekommen. Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr!

Mehr über die A-Rosa Flusskreuzfahrt auf der Donau-Route kannst Du bei meinen Bloggerkollegen nachlesen, die ebenfalls bei der Tour dabei waren:

City Cruising auf der Donau von Barbaralicious

Donau Kreuzfahrt: Mit A-ROSA Cruises in Wien, Budapest und Bratislava von Globusliebe

Gold am Morgen und Ufo in der Nacht – Flusskreuzfahrt auf der Donau von Meike Meilen

Die A-Rosa fährt natürlich nicht nur auf der Donau. Sie veranstaltet auch Flusskreuzfahrten über die Rhône/Saône, die Seine (beides Frankreich), den Rhein und ab 2019 ganz neu auch in Portugal, über den Douro. Hier erfährst Du mehr über die Flusskreuzfahrten im Allgemeinen und hier geht es zu der Fahrt, die ich gemacht habe.

So. Das war viel. Ich hoffe das Dir der Artikel gefallen hat. Warst Du vielleicht schon mal auf einer Flusskreuzfahrt, vielleicht sogar mit A-Rosa, planst Du eine oder kommt das für Dich alles gar nicht in Frage? Erzähl es mir in den Kommentaren! Ich bin gespannt!

Offenlegung: Ich wurde von A-Rosa zu der Flusskreuzfahrt eingeladen. Ich habe dafür nichts bezahlt. Meine Meinung bleibt hiervon aber unbeeinflusst.

24 Stunden in Luxemburg – Stadt

Luxemburg, das kleine Land, an der Grenze zu Deutschland, das irgendwie kaum einer beachtet. Vollkommen zu Unrecht, wie ich finde. Man kann hierher nämlich wunderbare Wochenendausflüge machen und in 24 Stunden eine Menge sehen. Die Stadt ist ja, genau wie das Land, nicht groß.

Luxemburg-Stadt ist dadurch auch super zu Fuß zu erkunden. Du solltest aber gutes Schuhwerk mitbringen! Ich war im Januar hier und ich fand die Straßen extrem glatt. Selbst wenn man nicht im Winter hierherkommt, würde ich zu rutschfesten Sohlen raten. Ich hatte das Gefühl, dass die meisten Straßen, wenn sie einmal nass werden, zur Rutschbahn werden können. Sicher ist sicher.

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Doch was gibt es in Luxemburg-Stadt eigentlich zu sehen? Eine ganze Menge, wie sich herausgestellt hat. Hier habe ich es mal ganz anders gemacht, als ich es sonst mache. Ich habe nicht viel gelesen und mich auf die Stadt vorbereitet. Ich bin einfach hin und bin rumgelaufen. Ich habe mich treiben lassen, ohne mir vorzunehmen, was ich auf keinen Fall verpassen darf.

Erst am Ende, habe ich mir angeschaut, was ich überhaupt gesehen habe und nur die Sachen, die mir auch im Gedächtnis geblieben sind, möchte ich Dir auch empfehlen.

Luxemburg-Stadt Hauptbahnhof

Viele Reisende kommen hier an. So auch ich und selbst wenn Du vielleicht über den Flughafen kommst, dann solltest Du dem Hauptbahnhof trotzdem einen Besuch abstatten.

Klein aber fein ist hier die Devise und obwohl er nicht gerade groß ist, ist er von außen und auch von innen wirklich wunderschön. Allein der Uhrenturm an der Front ist einfach nur toll.

Innen drin sieht man dann ein tolles Mosaikfenster, das Luxemburg zeigen soll und die Decke ist auch wunderschön bemalt.

Vorbeischauen lohnt sich also.

 

Place de Paris

Eigentlich wäre der Place de Paris überhaupt nicht spannend, wenn er nicht diese seltsamen Bäume da stehen hätte. Eigentlich mehr… „Bäume“. Sie sehen ein bisschen gruselig aus und trotzdem cool. Aber seht selbst…

Irgendwie finde ich die so schräg, dass sie schon wieder cool sind und deshalb empfinde ich sie durchaus als erwähnenswerten Luxemburg-Tipp. ;)

Place de Paris

Verrückter Baum…

Place de la Constitution

Hier findest Du ein Wahrzeichen von Luxemburg. Die goldene Frau. Sie wurde 1923 aufgestellt. Die Säule, auf er sie steht, sollte an die gefallenen Luxemburger des 1. Weltkrieges erinnern und steht heute für die Freiheit und den Wiederstand der Luxemburger.

Der Platz ist aber noch aus einem ganz anderen Grund ein Highlight. Von hier aus hast Du einen tollen Ausblick und kannst definitiv tolle Bilder schießen. Von hier siehst Du die Nationalbank „Spuerkees“ und die Adolph-Brücke. Leider war sie bei meinem Besuch verhüllt, da gerade an ihr gebaut wurde.

Place de la Cinstitution - Goldene Frau Luxemburg Stadt

Die goldene Frau

Die Notre Dame – In Luxemburg Stadt

Wie die Notre Dame in Paris, ist auch die Notre Dame in Luxemburg ein Ort, den man gesehen haben muss. Der Grundriss erinnert allerdings so gar nicht an den Namensvetter in der Hauptstadt Frankreichs. Sie ist deutlich kleiner und soll auch von innen ein Highlight sein.

Notre Dame Luxemburg Stadt

Die Notre Dame in Luxemburg Stadt

Ich bin tatsächlich daran vorbeigelaufen, worüber ich mich heute ein wenig ärgere. Außen sind die Bäume mit Blättern verziert. Ich weiß… Das hört sich merkwürdig an. Bäume mit Blättern verziert?? HÄ?? Normal… Nein! Ich meine große, leuchtende Blätter. Die sehen in der Nacht sicher toll aus.

Hinter Notre Dame Luxemburg

Blätter an Bäumen… shocking.

Place Clairefontaine

Ein kleiner Platz, aber er ist mir sofort wegen der Statue in der Mitte aufgefallen. Ich fand sie einfach total schön.

Place Clairefontaine Luxemburg Stadt

Place Clairefontaine

Sie wurde zu Ehren der Großherzogin Charlotte aufgestellt. Der Name des Platzes leitet sich von einer Abtei ab. Die Abtei Clairefontaine hatte hier ein Refugium, welches aber nicht mehr steht. Unweit von hier steht auch der nächste Ort, den ich Dir unbedingt ans Herz legen möchte!

Place Clairefontaine Luxemburg Stadt

Ebenfalls am Place Clairefontaine findet man diese Skulptur

Chocolate House

Das Einzige, dass ich vorher recherchiert hatte und wo ich dann natürlich auch unbedingt hinmusste. Von außen eher unscheinbar, macht man die Tür auf und dieser unglaublich geile Geruch von Schokolade steigt einem in die Nase.

Der Laden ist gar nicht so groß und bei schönem Wetter, kann man auch draußen sitzen. Da es aber im Januar nass und kalt war, war mir ein Platz im Warmen, mit einer heißen Schokolade gerade recht. Und hier wurde dann auch eine Enttäuschung  meiner Kindheit wieder gut gemacht. Der Tag an dem ich entdeckte, dass heiße Schokolade, gar keine geschmolzene Schokolade, sondern einfach nur Kakao ist, war ein dunkler.

Chocolate House Luxemburg Stadt

Das Chocolate House von außen

Warum wurde die Enttäuschung meiner Kindheit weggewischt? Weil man hier Schokoladenlöffel bestellen kann. Dazu bekommt man eine Tasse heiße Milch serviert und da tunkt man besagten Löffel dann rein, bis er vollkommen geschmolzen ist.

Chocolate House

Yummy!

Chocolate House Hot Chocolate

Noch mehr Yummy!

Gut, keine komplette Tasse voll geschmolzener Schoki, aber es ist gerade genug, damit die ganze Tasse so schmeckt. Wirklich unglaublich lecker!

Das Ganze gibt es dann auch noch in verschiedenen Ausführungen, mit und ohne Sahne und mit und ohne Marshmallow. Ich habe damals Vollmilchschokolade mit Vanille und Karamell, mit Sahne und mit Marshmallow genommen. Wenn schon Kalorienbombe, dann auch richtig!

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass oben wirklich schöne, bunte Bilder von Elvis, Bob Marley und dergleichen hingen. Die Decke ist dazu noch unglaublich schön und dazu die Kronleuchter… Ich habe mich wohl gefühlt, auch wenn es wirklich sehr klein und eng ist.

Chocolate Housse Luxemburg Stadt von innen

Ich fand es im Chocolate Haus gemütlich

Unten kann man dann auch noch mal die Löffel kaufen und sie kosten, wenn ich mich richtig erinnere, unter 3€.

Chocolate House Löffel

Ein Löffel für zuhause gefällig?

Übrigens bekommt man im Chocolate House natürlich nicht nur heiße Schokolade, sondern auch Pralinen und Schokokuchen. Unbedingt vorbeischauen!

 

Torten Chocolate House

Wahnsinns Torten kann man hier auch bestellen

Chocolate House Torten

Und vor Ort welche essen, geht natürlich auch.

 

Pralinen im Chocolate House Luxemburg Stadt

Wem der Sinn eher nach Pralinen steht, der bekommt auch die.

Hier siehst Du ein 360° Bild der Umgebung, damit Du Dich selber umschauen kannst.

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Palais Grand-Ducal

Genau gegenüber des Chocolate House‘ steht der Palais Grand-Ducal. Die Residenz des Luxemburgischen Großherzogs. Wo man in London am Buckingham Palace einen Zaun in gebührendem Abstand gezogen hat, steht hier eine Samtkordel und ein einsamer Soldat, der auf und Ab marschiert. Mit Waffe natürlich.

Palais Grand-Ducal Luxemburg Stadt2

Der Palais Grand-Ducal

Aber da merkt man schon… Ein Großherzog ist nicht die Queen von England. Der Palast ist von außen aber sehr schön und jeden Tag um 16 Uhr gibt es eine Wachablösung. In den Sommermonaten (von Mitte Juli bis Anfang September) kann man den Palast auch von innen sehen. Der Eintritt kostet 12€.

Bei meinem Besuch, war der Wachwechsel wenig spektakulär. Ich habe aber Videos gesehen, wo es eine komplette Parade gibt. Ich nehme an, dass dies dann ebenfalls in den Sommermonaten stattfindet.

Palais Grand-Ducal Luxemburg Stadt

Palais Grand-Ducal

Göthe-Gedenkstein

Göthe Gedenkstein Luxemburg

Der Göthe Gedenkstein

Fast unscheinbar und ich habe ihn nur durch Zufall gesehen. Ich fand den Spruch darauf aber so passend und schön, dass ich ihn glatt fotografiert habe und erst später gelesen habe, dass er tatsächlich auch als Sehenswürdigkeit gilt.

Für mich ist er das aber ohnehin und wegen dem schönen Spruch, ist er auch auf der Liste.

„Hier findet sich soviel Grösse mit Anmut, soviel Ernst mit Lieblichkeit verbunden, dass wohl zu wünschen wäre, Poussin hätte sein herrliches Talent in solchen Räumen betätigt.“

– Göthe über Luxemburg. Campagne in Frankreich, 15. Oktober 1972

Der Stein steht hier übrigens schon seit 1935.

Chemin de la Corniche Spazierweg

Der Chemin de la Corniche ist vor allem deshalb so toll, weil man viele Möglichkeiten hat, die schöne Landschaft zu fotografieren. Man sieht unglaublich viele der Sehenswürdigkeiten Luxemburgs von oben und bei schönem Wetter, kann man sicher auch weit sehen.

Doch auch wenn das Wetter nicht so toll, sondern trüb ist, wie es bei mir war, lohnt sich der Weg. Nicht umsonst wird er „der schönste Balkon der Welt“ genannt. Der Weg endet in der Nähe des Palastes, Du kannst ihn also auch so rumgehen. Ich würde aber die andere Seite bevorzugen. Bergab mag ich lieber!

Johanneskirche Luxemburg Stadt

Johanneskirche Luxemburg Stadt

Solltest Du im Winter nach Luxemburg-Stadt fahren und diesen Weg laufen wollen, dann ziehe Dir bitte Schuhe mit rutschfesten Sohlen an. Obwohl der Großteil des Weges gepflastert ist und somit nicht so eine große Rutschgefahr besteht, solltest Du vorsichtig sein. Ich bin etwas früher vom Weg abgegangen und hatte plötzlich Pflastersteine vor mir und einen steilen Aufgang, der mir, im wahrsten Sinne des Wortes, fast das Genick gebrochen hätte.

St. Johanneskirche

Vor allem vom Chemin de la Corniche kannst Du die Johanneskirche, oder Sankt Johann, begutachten. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Man kann sie natürlich auch besichtigen oder eine Messe besuchen. Leider habe ich das nicht mehr geschafft. Warst Du schon einmal dort? Wie war es?

Auch hier kannst Du Dich noch einmal, mithilfe eines 360° Bildes, umschauen.

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Nicht verpassen!

Was Du bei Deinem Spaziergang durch die Stadt auf keinen Fall verpassen solltest, sind die vielen, kleinen Gässchen und die Architektur. Ich bin ein „Hans Guck in die Luft“. Oft findet man dann die tollsten Sachen. Probiere es doch auch einmal und erzähl mir, was Du dabei gefunden hast. Nur pass dabei auf Dich auf! Nicht, dass ich am Ende schuld bin, dass Du vor ein Auto gelaufen oder in den Fluss gefallen bist.

Gasse Luxemburg Stadt

Luxemburg Stadt hat wirklich wunderschöne, kleine Gässchen.

Noch mehr Luxemburg

Wenn Du noch mehr über Luxemburg lesen möchtest, dann kann ich Dir diese Artikel empfehlen:

Janett von Teilzeitreisender, schreibt über die Schloss-Ruinen von Esch Sauer und hat ganz tolle schwarz/weiß Bilder in Ihrem Beitrag.

Christina von Trip to the Planet war, genau wie ich, nur kurz in Luxemburg-Stadt. Über ihre 5 Highlights, kannst Du in diesem Artikel mehr erfahren und sie hat sogar noch einen extra Tipp für Dich.

Chris hat Luxemburg mal ganz anders erlebt. Statt in einem Hotel zu übernachten, hat er Glamping ausprobiert. Was das ist und was er erlebt hat, kannst Du in seinem Artikel nachlesen.

Dir steht eher der Sinn nach einem Roadtrip? Dann schau doch mal bei Tanja von Vielweib on Tour vorbei. Sie hat über Ihren Roadtrip in Luxemburg geschrieben und einen Bericht mit tollen Bildern verfasst.

Warst Du schon einmal in Luxemburg? Was war Dein Highlight?

 

Attersee – Ein Paradies für Wasserratten

Der Attersee birgt für mich vor allem eines: Erinnerungen an einen unheimlich tollen Urlaub, als ich noch ein Kind war. Jetzt, rund 21 Jahre später, durfte ich noch einmal dort hin. Was sich verändert hat und was Du dort so erleben kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Spulen wir die Zeit ein wenig zurück. Nicht allzu weit. Nur bis zum März 2016, als ich auf dem Blogger-Speed-Dating der ITB, einer Reisemesse, war. Hier treffen sich Blogger mit Ausstellern und haben nur ein paar Minuten Zeit, sich gegenseitig voneinander zu überzeugen. Dieses war mein zweites Mal und es war wieder ein großer Spaß.

Ich habe mich unter anderem mit einem Herrn aus Österreich getroffen. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich am Ende gar nicht mehr wusste, aus welcher Region Österreichs er kam. Alles an das ich mich erinnern konnte war, dass er mir vollkommen begeistern vom „Wandern mit Taucherbrille“ erzählt hat.

Mein erster Gedanke war: Wandern? BÄÄÄÄH!

Wenn Du meinen Blog schon ein wenig verfolgst, dann weißt Du, dass ich Wandern doof finde. Mir war der Grund nie bewusst. Ich wusste nur, dass man mir mit dem Zeug eigentlich nicht kommen darf. Eigentlich! Denn Wandern mit Taucherbrille hörte sich so bekloppt an, dass ich mehr wissen wollte.

Also ging es für mich Richtung Attersee. Von Köln aus dauert das mindestens 7 Stunden.

Meine Route war: Köln-München-Salzburg-Vöcklabruck

Zweimal Umsteigen also. In Vöcklabruck hatte ich dann einen ganz lieben Fahrer, der mich zu meinem Hotel in am Attersee gebracht hat.

Unterkunft am Attersee

Die Pension Viehböck liegt in Attersee am Attersee und zwar direkt am Attersee. Meine Güte war das jetzt oft das Wort Attersee. Einzig eine Straße liegt dazwischen. Leider in einer Kurve, also muss man ein wenig aufpassen, wenn man rübergeht.

Doch der Vorteil der Lage ist eindeutig, dass man seinen eigenen Zugang zum See hat. Man muss also nicht zu einem der öffentlichen Badestellen, sondern kann sich ganz bequem gegenüber ins kühle Nass stürzen.

Pension Viehböck Ausblick Attersee

Mein Ausblick auf den Attersee

Mein Zimmer hatte Seeblick und war, wie man es sich in einer österreichischen Pension halt vorstellt. Gemütlich eben.

Das Bad war sehr modern und das Bett bequem. Was will man mehr?

Wandern mit Taucherbrille am Attersee

Doch ich war natürlich nicht nur hier, um es mir auf meinem Zimmer bequem zu machen. Ich wollte mit Taucherbrille wandern.

Was ist das überhaupt?

Eigentlich ist es ziemlich simpel. Man wandert ein wenig bergauf. So etwa eine Stunde. Ich habe eine Abkürzung genommen. Steiler, kaum Weg, aber dafür wunderschöne Natur und immer mal wieder einen Ausblick auf den Bach, in dem ich gleich Tauchen soll. Dem Gimbach.

Im Wasserfesten Rucksack trägt man derweil einen Taucheranzug, eine Taucherbrille, einen Schnorchel und natürlich die Füßlinge mit sich herum. Die braucht man später noch. Der Einfachheit halber, habe ich meinen Badeanzug schon unter meine Klamotten gezogen.

Doch von Anfang an

Zuerst einmal wurde ich zu einer der Tauchbasen vom Attersee gefahren. Sie alle gehören zu einem Unternehmen, dem Under Pressure Diving Attersee. Geleitet von Gregor Bockmüller, der von allen eigentlich nur Bocki gerufen wird. So stellt er sich auch vor.

„Hast Du Höhenangst?“ Fragt er mich und mir wird schon etwas mulmig. „Geht so!“ Lautet meine Antwort. In was habe ich mich da nur reingeritten, war mein nächster Gedanke.

Während ich in voller Montur, sprich Wanderstiefeln aufkreuze, wandert Bocki in Flip-Flops durchs Unterholz. Das würde er aber niemandem raten, sagt er mir noch.

Und während wir da so durch die Gegend wandern, ich immer mal wieder eine Pause einlegen muss und quasi nach Gimlis Worten in Herr der Ringe laufe: „Weiteratmen! Das ist der Trick! Atmen!“, ist Bocki nicht mal leicht außer Atem. Ich soll mir aber Zeit lassen. Alles nach meinem Tempo. Das beruhigt mich dann doch, trotzdem versucht man natürlich irgendwie mitzukommen.

Unten am Fluss passiert dann das, wovor ich mich heimlich gefürchtet habe. Obwohl alle gesagt haben, das wird schon, passe ich nicht in den Taucheranzug. Er will einfach nicht über meinen breiten Hintern rutschen. Bocki sagt, dass macht überhaupt nichts. Das Wasser sei ohnehin zu niedrig um wirklich zu tauchen.

Das Prinzip ist nämlich dieses: Man wandert ein wenig durch den Fluss und wenn man Stellen hat, die tief genug sind, dann lässt man sich von der Strömung treiben und schnorchelt. Ab und an muss man auch Wasserfälle runterspringen. Die sind wohl bis zu 4 Meter hoch (oder vielleicht auch 5). Das meinte er also mit Höhenangst.

Mein „Glück“ war es also an dem Tag, dass irgendwie nichts so recht wollte. Der Wasserstand war zu niedrig. Es hätte also ohnehin nicht geklappt und weil das natürlich noch nicht als Grund reicht: Ich hatte auch zu wenig Zeit. Da ich nur einen vollen Tag am Attersee hatte und um 12 zum Mittagessen verabredet war, hätten wir es zeitlich ohnehin niemals geschafft. Denn zu allem Übel, bin ich auch nicht trittsicher. Ich bin sehr vorsichtig, wenn ich den Untergrund nicht kenne. Das war mein Aha-Effekt. Deshalb mag ich wandern nicht. Weil ich einfach nicht trittsicher bin. Okay… Laufen an sich finde ich jetzt auch nicht so geil, aber dadurch das ich immer schaue wo ich hinlaufe, kann ich auch die Natur nicht wirklich genießen.

Na ja… Da alles nicht so richtig hinhauen wollte, sind Bocki und ich nur ein wenig den Fluss runtergegangen, zum ersten Wasserfall. Ein Glück, dass ich nicht springen musste. Dafür durfte ich das Wasser probieren. Fließende Gewässer sind ja kein Problem und soll ich Dir was sagen? Es war köstlich! Einfach richtig lecker!

Würde ich es trotz aller Widrigkeiten empfehlen mit Taucherbrille zu wandern? Auf jeden Fall. Die Guides von Bocki sorgen dafür, dass man sich sicher fühlt und sie machen so eine Tour auch nur, wenn alle Bedingungen stimmen. Es kann also nichts passieren. Trotzdem solltest Du Dich gut einschätzen können. Einmal im Fluss und den ersten Wasserfall gesprungen, gibt es nämlich kein Zurück mehr!

Die Abhänge rechts und links vom Fluss lassen ein „entkommen“ nicht zu. Es gibt also nur den Weg durch den Fluss, um da wieder rauszukommen. Den oder die Bergrettung, sprich ein Helikopter. Das wäre aber, denke ich, wirklich ein teures Vergnügen.

Falls Du Dir nicht sicher bist, ob das Wandern mit Taucherbrille am Attersee etwas für Dich ist, dann kannst Du auch noch zahlreiche andere Wasseraktivitäten machen. Vom Tauchen, über Schnorcheln, bis hin zu segeln und Bananaboat-Riding sowie Tretbootfahren, gibt es hier eigentlich alles im Angebot. Sogar ein Wanderweg unter Wasser ist geplant. Verrückt die Leute am Attersee! (Wahrscheinlich mag ich sie deshalb so gerne!)

Leider habe ich tatsächlich nicht ein vernünftiges Bild während der Tour gemacht. Ich war zu beschäftigt mit laufen und atmen, wenn ich ehrlich sein soll. Du musst mir einfach glauben, das die Natur und der Teil der Tour, den ich gesehen habe, wunderschön ist!

Die Burggrabenklamm

Wenn Du am Attersee bist, dann solltest Du Dir auch unbedingt einmal die Burggrabenklamm anschauen. Der 15-Minütige Wanderweg wurde erst vor kurzem wiedereröffnet. Nun ist er sicherer als vorher. Auch hier solltest Du aber schwindelfrei sein.

Obwohl alles natürlich sehr sicher ist, besteht der Weg aus Gittern, das heißt Du kannst schon ein paar Meter in die Tiefe schauen. Ich habe mich also am Geländer entlang gehangelt.

Burggrabenklamm Attersee Weg

Ein Teilstück des Weges zur Burggrabenklamm

Weg Burggrabenklamm Attersee

Solch eine schöne Natur begegnet Dir auf Deinem Weg

Doch am Ende wird man dafür belohnt. Man steht in einer kleinen… Ich würde Grotte sagen… Ein kleiner Wasserfall rauscht an der Seite… Ich fand es wirklich sehr schön.

Burggrabenklamm Attersee

Am Ende des Weges wartet das hier auf Dich

Mit einem Euro bist Du dabei. Wirklich kein großes Geld und es macht Spaß.

Übrigens kann man an der Burggrabenklamm auch Canyoning machen. Es scheint sich um eine Einsteigertour zu handeln. Irgendwie gibt es nichts, was es am Attersee nicht gibt.

Burggrabenklamm Attersee Weg

Wenn Du das Canyoning ausprobierst, springst Du am Ende hier runter.

Meine Zeitreise in Unterach am Attersee

Ja, richtig gelesen. Ich habe eine Zeitreise gemacht. Bevor Du mich jetzt fragst, wie das geht, sage ich Dir besser dazu, dass es nur in meinem Kopf war. Ich habe nur gute Erinnerungen an den Urlaub, den ich mit meiner Oma 1995 in Unterach am Attersee gemacht habe. Ich erinnere mich, wie sie mich aus dem Wasser zitieren musste, weil meine Lippen schon ganz blau waren, aber ich steif und fest behauptet habe, dass mir überhaupt nicht kalt ist! Vermutlich war das sogar so.

Ich erinnere mich an meine Urlaubsfreundin Katharina, mit der ich eigentlich den ganzen Tag gespielt habe und daran, dass ich mit ihr, ihrer Mama und ihrem Bruder Tretboot fahren war. Wir haben versucht auf Luftmatratzen zu surfen und sind dabei kläglich gescheitert. Ich habe mittags Pommes mit Ketchup und Majo gefuttert und habe mir die Kalorien im Wasser direkt wieder „abtrainiert“. Mit meiner Luftmatratze bin ich raus auf die Plattform und habe mich gesonnt, bis ich trocken war und bin dann wieder in den kalten Attersee gesprungen, um zurück zu paddeln.

Unterach am Attersee Seebad 1995

Das Seebad in Unterach am Attersee 1995

Beim Kinderspielprogramm habe ich Windrädchen gebastelt und sie dann in den Blumenkasten unseres Balkons gesteckt. Auf den Trampolinen bin ich gesprungen, bis ich mir beim dritten Mal die Muskeln gezerrt habe und mich kaum noch bewegen konnte – was mich aber nicht davon abgehalten hat, ein viertes Mal drauf zu gehen.

Windrädchen Kinderspielprogramm Attersee 1995

Mein Windrädchen

Damit wir nicht nur am See hocken (was mir vollkommen ausgereicht hätte), sind wir in die Nähe in ein Salzbergwerk gefahren. Macht irgendwie Sinn, wo man doch im Salzkammergut ist. Dort bin ich Rutschen hinuntergerutscht und habe mir ständig meine salzigen, trockenen Lippen geleckt. Weil es so kalt war, bekam man vorher echte Bergwerkskleidung angezogen. Eigentlich ist das nichts anderes als ein Einteiler, der sehr unvorteilhaft aussah (leider habe ich keinen Scanner… Du musst es mir also einfach glauben). Ich weiß noch, dass ich die Bahn toll fand, in der wir in die Tiefe des Berges gefahren wurden und wie wir langsam gemerkt haben, dass es tatsächlich immer kälter wird. Als hätten die uns vorher angelogen…

Soviel zum Rückblick – Zurück in die Gegenwart

In das Salzbergwerk habe ich es zwar nicht mehr geschafft, aber dafür nach Unterach am Attersee. Da stand ich nun also und musste feststellen: Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist hier wohl die Zeit stehen geblieben. Ich finde das einfach toll!

Das Seebad gibt es immer noch. Die Rutsche steht noch an derselben Stelle, wo sie schon vor 21 Jahren stand und ich stehe dort und denke mir: Da gab es doch diese Bilder von mir auf der Rutsche?! Die MUSS ich nachstellen!

Gedacht, getan! Schon war ich auf der Rutsche und habe diese wunderbaren Bilder geschossen. ich finde ich habe mich eigentlich gar nicht verändert, oder?

Das Einzige, dass sich am Seebad verändert hat ist, dass der Sandkasten weg ist, ein stabiler Zaun aufgebaut wurde und irgendwie scheint es kleiner geworden zu sein. Hmmm…

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Nachdem ich im Seebad war, wollte ich auch unbedingt nochmal zum Georgshof. Dort haben wir damals übernachtet. Auch hier ist die Zeit scheinbar stehen geblieben. In der Lobby hängt noch die gleiche Lampe und auch der Speiseraum hat sich überhaupt nicht verändert, laut Aussagen der Besitzerin. Bei genauer Betrachtung hat sich bei der Einrichtung der Zimmer natürlich ein wenig getan.

Der Blick hingegen ist fast der Gleiche, wie vor 21 Jahren. Nur eine Häuserreihe ist dazu gekommen, aber ansonsten? Alles gleich! Wahnsinn.

Blick Georgshof Unterach am Attersee 1995

Der Blick von Georgshof 1995

Blick Georgshof Unterach am Attersee 2016

Der Blick von Georgshof 2016. Kaum verändert.

Für mich war dieser Trip eine Reise in die Vergangenheit. Es sind tolle Erinnerungen wieder hochgekommen und ich werde beide Reisen vermutlich nie vergessen.

Trotz all der Nostalgie muss ich sagen, dass die Region Attersee sich wirklich gemacht hat. Vor allem für Wasserratten wie mich, ist es ein tolles Urlaubsziel, dass ich Dir wirklich wärmstens ans Herz legen möchte. Wenn Du im Süden Deutschlands wohnst, dann hast du quasi den Jackpot geknackt, denn für Dich ist es auch noch ein tolles Naherholungsgebiet. Ein Wochenendtrip lohnt sich auf jeden Fall!

In welchem Ort am Attersee Du wohnst, scheint schon fast egal zu sein, denn irgendwie ist es überall schön und wenn Du ein Auto hast (ich leider nicht – Booo!), dann ist es ohnehin ein Klacks, auch mal in einen anderen Ort zu fahren.

Warst Du schon einmal am Attersee? Ich würde mich freuen, wenn Du mir Deine Geschichte in den Kommentaren erzählst und wenn Du noch nicht dort warst, freue ich mich natürlich trotzdem über Deinen Kommentar, zu diesem Artikel.

 

Ich danke der Region Attersee für die Einladung. Für die Reise habe ich nichts bezahlt, schreibe aber prinzipiell nur über meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke.

Auf der Seite finden sich Affiliate Links. Wenn Du über diesen Link etwas kaufst, verdiene ich mit, aber es kostet Dich keinen Cent mehr. Es sorgt lediglich dafür, die Kosten des Blogs ein wenig zu decken.

Schneehase statt Sonnenanbeter – Abenteuer in den Vogesen

Eigentlich bin ich ja ein Sonnenanbeter. Ich liebe die Sonne, Strand und Meer. Das heißt aber nicht, dass ich nicht gerne mal was Neues ausprobiere. Also hieß es letztes Wochenende: Ab in den Schnee! Auf in die Vogesen!

Ich kann Dir sagen. Da habe ich was erlebt. Bei Frankreich habe ich bisher immer nur an richtig gutes Essen und den Eiffelturm gedacht. Gutes Essen hatte ich auch. Reichlich davon. Um ehrlich zu sein, habe ich an einem Wochenende noch nie so viel gutes Essen auf einmal gehabt. Wer mir auf Instagram folgt, hätte meinen können, ich bin plötzlich unter die Foodblogger gegangen. Keine Sorge! Ich bleibe den Städten, Dörfern, Ländern und Erlebnissen dieser Welt erhalten, aber zu einer richtig guten Reise, gehört halt auch richtig gutes Essen! Findest Du nicht?

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Aber da Essen auch nicht alles ist (obwohl böse Zungen über mich ja anderes sagen würden), habe ich mich auch über die vielen Aktivitäten gefreut. Was man in den Vogesen so alles machen kann, das erzähle ich Dir jetzt.

Laser-Biathlon am Ballon d’Alsace

Ich stand noch nie auf Skiern und dann gleich ein Biathlon. Erster Gedanke: Ich werde mir bestimmt was brechen! Nachdem ich dann erst Mal Probleme hatte, überhaupt den Schuh mit dem Ski zu verbinden, musste ich auch noch einen Hügel runter. Ich dachte ja immer, dass man beim Langlauf auf schönen geraden Strecken fährt. Pustekuchen.

Zum Glück, hat der Skilehrer sich meiner erbarmt und hat mir herunter geholfen. Während ich mich an den Skistock gekrallt habe, hat er dafür gesorgt, dass ich heil unten ankomme. Als es dann den Berg (Hügel… Na gut… Hügelchen) runter ging, habe ich auch einen Freudenjauchzer los gelassen, denn das hat wirklich Spaß gemacht.

Laser Biathlon

das erste Mal auf Skiern – Babysteps sind angesagt! | Fotocredit: Fabienne Fessler

Einmal unten angekommen, kamen die anderen hinterher und während ich da so rumstehe, in ihre Richtung schaue und filmen will… schmeißt es mich. Sprichwörtlich aus dem Stand. Das kam unerwartet.

Hoch zu kommen, war dann auch unerwartet schwer. Ich musste erst mal von meinen Skiern befreit werden, bis ich überhaupt hoch gekommen bin.

Im schießen habe ich dann 2 von 5 Zielen getroffen. Das ist 2x besser, als ich erwartet habe und ich hätte tatsächlich Luftsprünge gemacht, aber das war dann noch ein wenig rutschig.

Alles in allem, kann ich wirklich sagen, dass es eine lustige Erfahrung war und wirklich unerwartet großen Spaß gemacht hat, den ich nur empfehlen kann.

 

Wiidoo Gliss – Winter-Freizeitpark

Der erste Blick über die Anlage war ein wenig ernüchternd. Überall kleine Kinder. Ich hätte mir das wohl nicht als Aktivität ausgesucht, wenn ich den Plan alleine gemacht hätte – und ich hätte es wohl bereut, denn wer mich kennt weiß: Ich bin eigentlich selber nur ein großes Kind. Es machte also nichts, dass ich mich zwischen winzigen und größeren Knirpsen bewegt habe.

Als ich mich in den Reifen geschwungen habe, um den Berg hinunterzurutschen, hat man den Unterschied sowieso nur daran bemerkt, dass ich größer war, als die anderen. Ich habe nämlich genauso vor Freude gequietscht, wie die Kleinen. Neben den Reifen, könnte man sich auf Schlitten oder Skier schwingen.

Im Großen und Ganzen hat es wirklich Spaß gemacht, aber ich würde die Anlage trotzdem eher für Familien, als für Alleinreisende empfehlen. Die Anlage ist ganz klar auf Familien mit Kindern ausgelegt.

 

Fantasticable – Tyrolienne Seilrutsche

Das war wohl die Sache im Programm, auf die ich mich am meisten gefreut und die ich am meisten gefürchtet habe. Du kennst mich da wahrscheinlich schon. Ich bin einfach ein Schisshase. Ich brauchte 8 Monate, bis ich mich dazu entschlossen habe, den Skydive zu machen und jetzt sollte ich mich in 2 Wochen dazu entscheiden, diese wahnsinnig schnelle Seilrutsche, nur an zwei Karabinern befestigt, runterzurutschen.

Mein Entschluss stand aber fest. Ich ziehe das durch.

Und dann ging es mir den ganzen Tag schlecht. Ich hatte zu wenig geschlafen (ganz schlecht bei mir!), ich saß im Bus und bin Serpentinen gefahren (auch nicht toll) und zwischendrin musste ich sogar darum bitten anzuhalten, weil ich kurz davor war, mein nicht verspeistes Frühstück rückwärts zu essen.

Trotzdem schwang ich mich todesmutig in die Vorrichtung, die später am Seil befestigt wird und ich bin sogar hoch gefahren. Ich habe mir angeschaut wie einer nach dem anderen fest gemacht und runter geschubst wurde… und dann war ich an der Reihe.

Obwohl ich es mir so fest vorgenommen habe, schossen mir Tränen in die Augen. Das es immer stärker regnete und der Wind die Bäume bewegt hat, hat die Sache nicht besser gemacht. Also habe ich gesagt, was mein Körper mir schon den ganzen Tag sagen wollte: „Heute ist nicht der Tag der Tage, an denen ich mich hier runterstürzen kann!“

Ein bisschen beschämt über mich selber, habe ich dann das nächste Auto nach unten genommen. Während der Besitzer mir noch sagte, wie mutig er mich findet und ich erst dachte, er wolle mich veräppeln sagte er: „Es gehört schon einiges dazu, Nein zu sagen, wenn die ganze Gruppe es macht.“

Na gut, dachte ich, da hat er ja schon ein bisschen recht. Ich habe es auch nicht wirklich bereut es nicht gemacht zu haben, auch wenn ich im Anschluss sicher super stolz gewesen wäre (und klatschnass). Das einzige, dass mich ein wenig tröstet ist, dass dieser Spaß wirklich kein teurer ist. Für gerade mal 29€ kann man in den Seilen hängen. Deshalb sage ich mir: Ich komme definitiv irgendwann wieder! Bei gutem Wetter und ausgeschlafen!

Übrigens gehört Ziplining zu den Funsportarten, die kein Gewichtslimit haben. Zwar sagt man, dass es ein Limit von 140kg gibt, aber sowohl das Seil, als auch die Karabiner können sehr viel mehr aushalten. Es ist also ein Spaß, den sich jede Gewichtsklasse erlauben kann. Dazu noch so günstig… Was will man mehr?

 

Weinverkostung mit Schokolade

Nicht ganz so viel Action, aber definitiv etwas, dass man in Frankreich wenigstens einmal machen muss. Die Weinverkostung wird normalerweise mit Käse gemacht, aber im Weingut Freyburger bekommt man Schoki dazu. Und was für welche. Auf jeden Wein abgestimmt, bringt sie wirklich nochmal andere Noten des edlen Tropfens zum Vorschein.

 

Museum Unterlinden in Colmar

Museum Unterlinden Colmar

Ein altes Kloster wurde im Museum Unterlinden integriert.

Wer es ruhiger mag, dem kann ich das Museum Unterlinden empfehlen. Erst im Januar wurde es, vom französischen Präsidenten Hollande, wiedereröffnet. Der weltbekannte Isenheimer Altar ist das Highlight des Museums. Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht wusste, was dieser Isenheimer Altar denn nun ist, doch das hatte auch etwas Gutes. So bin ich ohne Erwartungen und vollkommen ohne Vorstellung hinein gegangen und war wirklich überrascht.

Ich hatte einen einfachen Altar erwartet, doch stattdessen sah ich verschiedene Bilder, mit unterschiedlichen Bedeutungen. Alle diese Bilder, waren früher am Grundaltar angebracht und man konnte sie aufklappen. So konnte man für jede beliebige Situation, das richtige Werk für die Gläubigen aufklappen.

Teilstück Isenheimer Altar

Nur ein kleiner Teil des Isenheimer Altars, aber der für mich Schönste.

Hotels

Wir waren in zwei ganz unterschiedlichen Hotels zu Gast.

In Belfort durften wir im Quality Hotel übernachten. Von außen eher Betonschick, dafür von innen wirklich Klasse. Das Bett war bequem und mir hat die Einrichtung auch wirklich gut gefallen.

Dafür das es mit einem Spa wirbt, war ich allerdings ein wenig enttäuscht. Ja, es werden Behandlungen angeboten und Ja, es gibt auch zwei Saunen und einen Ruheraum, aber ich fand es leider nicht wirklich ansprechend. Die Dusche auf meinem Zimmer, fand ich da wesentlich schöner und die habe ich dann auch ausgiebig genutzt und genossen.

In Kaysersberg haben wir hingegen in einem sehr einfachen, aber gemütlichen Hotel übernachtet. Es hatte keinen Schnick oder Schnack, dafür war das Hôtel les Remparts sehr zentral gelegen und hatte auch das wesentlich bessere Frühstück. Die Dusche ist allerdings nichts für Weicheier. Während in anderen Hotels der Wasserdruck quasi nicht vorhanden ist, ist hier richtig Wumms dahinter. Ich fands super. Meine Muskeln hatten eine Massage nötig!

In beiden Hotels habe ich mich wohl gefühlt. Letztenendes brauche ich eigentlich nur ein Bett um glücklich zu sein.

 

Essen

Ich hatte es ja schon angedeutet. Essen ist in Frankreich wahnsinnig wichtig und oft auch wahnsinnig gut. Ich kann jedes Restaurant in dem wir waren nur wärmstens empfehlen.

Unglaublich familiär und gemütlich fand ich es im Pot au feu in Belfort. Hier sitzt man wirklich gemütlich.

Im Chalet Hôtel Le Collet fühlt man sich wie in einer großen Skihütte und sitzt auch hier sehr gemütlich.

Das La Vieille Forge war wohl mein Favorit. Obwohl ich es von der Einrichtung her nicht so super gemütlich fand, da es eher stilvoll denn gemütlich eingerichtet ist (was nicht heißt, das man unbequem sitzt), war ich vom Essen sehr begeistert. Gerade die Vorspeise Weinbergschnecken an Knoblauchschaum, fand ich grandios. (Ja ich finde sie lecker. Nein sie sind nicht schleimig!)

Unser letztes Mahl in Frankreich hatten wir dann im Restaurant Meistermann, in dem ich das Entrecôte nur wärmstens empfehlen kann. Unglaublich lecker.

Obwohl ich an diesem Wochenende nicht einmal ein Hungergefühl verspürt habe, trauere ich ein paar Tage später diesem wahnsinnig guten Essen ein wenig hinterher!

Am Ende kann ich sagen: Das Gebiet, rund um die Vogesen, hat mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Schon alleine weil ich noch eine Rechnung mit der Seilrutsche habe!!!

 

Übrigens

Unterwegs war ich mit einer Gruppe von Bloggern. Ihre Berichte werde ich (sobald sie erscheinen) hierunter verlinken.

Blogger in Colmar

Die Bloggertruppe in Colmar | Fotocredit: Fabienne Fessler

Mit dabei waren:

Snoopsmaus

Reiseblögle, mit dem es wieder sehr viel Spaß gemacht hat – genau wie im Europa Park!

Hoomygumb, der wahnsinnig coole Bilder mit seiner 360° Kamera geschossen und gefilmt hat und

Ausreißerin, die heldenhaft Schnecken probiert hat.

Warst Du schon mal in der Gegend? Was hast Du für Tipps, um Dir die Zeit zu vertreiben?

Diese Reise hat mich nichts gekostet, denn ich bin einer Einladung von atout france gefolgt. Ich schreibe trotzdem immer meine ehrliche Sichtweise.

Eine Auszeit im Center Parcs – nicht nur für Familien

Ich muss so 11 Jahre alt gewesen sein, da habe ich mit meiner Oma eine Woche in einem Center Parcs in den Niederlanden verbracht. Ich habe es wirklich geliebt. Wir waren im Park Het Heijderbos und alleine schon der Jungle Dome war für mich ein Paradies. Hier konnte ich rumtoben und Dinge entdecken. Es war toll!

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich mit meiner Mutter den Park Bispinger Heide besuchen durfte. Natürlich bin ich jetzt um einiges älter und ich tobe nur, wenn mal wieder nichts so läuft, wie ich mir das vorstelle. (Auch wenn ich sagen muss, dass ich nur schwer aus der Ruhe zu bringen bin. Nur an bestimmten Tagen des Monats. Mädels, Ihr versteht mich!)

Nun ist das ganze Konzept der Parks auf Familien mit Kindern ausgelegt. Ich habe mich also gefragt, ob es überhaupt etwas für mich ist, kinderlos, wie ich nun mal bin. Was ich so erlebt habe und ob es sich auch für ein Mädelswochenende lohnt, erzähle ich Dir jetzt.

Die Ankunft

Wir sind, obwohl wir gar nicht so spät losgefahren sind, im Dunkeln angekommen. Der Winter ist halt ‘ne Bitch! Brav sind wir auf den Parkplatz gefahren und sind dann das Stück zur Rezeption gelaufen. Eine lange Schlange erwartete uns. Das war eigentlich weniger überraschend, da es in den Parks bestimmte An- und Abreisetage gibt.

Endlich an der Reihe, wurde mir gesagt, dass ich ja schon online eingecheckt habe und so die Schlüssel nicht vorliegen. Das hieß für uns wieder zurück zur Schranke zu latschen und alles einsammeln. Selbst schuld. Also ich, nicht meine Mama. Die musste nur meine Schusseligkeit ausbaden. Aber jeder Gank macht ja bekanntlich schlank.

Obwohl alle paar Meter eine Straßenlaterne leuchtet, sind wir ziemlich langsam die Straße lang gefahren. Ziemlich praktisch fand ich hierbei die Schilder. Wir hatten ein Haus im 400er Bereich und mussten dementsprechend in Bereich 4 fahren. Logisch. Schön, dass jedes Mal ein Schild kam, wenn man in eine neue Zone gefahren ist. So haben wir dann auch, den Umständen entsprechend, schnell unser Ferienhäuschen gefunden.

Das Auto darf übrigens nur am An- und Abreisetag in den Park gefahren werden. Ansonsten muss es draußen bleiben. Center Parcs ist Autofrei!

Das Ferienhaus

Beim Check-In haben wir erfahren, dass wir ein anderes Haus, als ursprünglich vorgesehen, bekommen haben. Als wir dann rein gekommen sind, waren wir ein wenig erstaunt. Im Essbereich stand eine Matratze rum, auf einem Stuhl die dazugehörige Bettwäsche und auf ein paar Betten lagen Decken und frische Lacken. Darunter waren die Betten bezogen.

Die Verwunderung hat sich schnell aufgelöst, als ein netter Herr anklopfte und meinte, dass er fast einen Herzanfall bekommen hat, als er Licht im Haus gesehen hat. Das Haus sei nämlich normalerweise nicht besetzt. Aha.
Er hat dann eine neue Matratze für das Bett gebracht, es bezogen und uns einen schönen Aufenthalt gewünscht. Der Mann war so nett, dass ich diese kleine (winzige) Unannehmlichkeit eigentlich direkt wieder vergessen hatte.

Jetzt hatten wir endlich Zeit unser Haus anzuschauen. Gebucht war ein Premiumhaus für 6 Personen. Angereist sind zwei. Genug Platz also, um sich auszubreiten. Im Gegensatz zum Comforthaus hatten wir noch eine Dolce Gusto Kaffeemaschine (inklusive erster Kapseln gratis), sowie einen zweiten Fernseher in einem der Schlafzimmer. Außerdem waren unsere Betten schon gemacht und wir hatten Handtücher in der Küche.

Center Parcs Premium Haus außen

Unser kleines Haus von außen

Center Parcs Premium Haus

Center Parcs Premium Haus Essbereich

Center Parcs Premium Haus Küche

Abends haben wir es uns auf der gemütlichen, breiten Couch bequem gemacht und haben uns am offenen Kamin entspannt. Dieser Kamin war mein persönliches Highlight des Hauses! Ich liebe es, in die Flammen zu starren und das Knistern entspannt mich total. Es anzubekommen, war dagegen etwas schwerer. Irgendwie wollte es nicht so recht anbleiben und so bin ich noch mal los und habe eine Bild-Zeitung als Zunder gekauft. Dafür ist die echt gut. Das Feuer ging jedenfalls nicht mehr aus, bevor das Holz abgebrannt war. Brennholz bekommt man übrigen auch zu kaufen (unter 4€), genauso wie Anzünder. Streichhölzer hatten wir in unserem Starterpaket inklusive einem Schwamm, 3 Tabs für die Spülmaschine und 2 Wischtüchern dabei.

 

Center Parcs Premium Haus Kamin

Der Kamin

Center Parcs Premium Haus Wohnzimmer

Die Betten waren echt bequem – sogar für mich. Da ich wirklich schwer bin, sind zu weiche Matratzen der tot für meinen Rücken. Hier habe ich die Nacht wirklich gut geschlafen. Die Matratzen waren aus Schaumstoff und ich denke, dass sie auch für leichtere Personen, nicht zu hart sind.

Center Parcs Premium Haus Schlafzimmer

Das Bad war ausgestattet mit 2 Waschbecken, einer Toilette und einer Badewanne. Einziges Manko hier: Bis heißes Wasser lief, dauerte es etwas und am ersten Morgen ist es mir auch gleich mal ausgegangen. Es heißt also schnell sein. Eine ausgiebige, lange Dusche ist hier nicht drin.

Immer wieder habe ich auch kleine Spinnen gesehen. Für mich persönlich überhaupt nicht schlimm, sondern eher normal. Das Haus steht nun mal mitten im Wald und sobald man auch nur ein Fenster aufmacht, ist es kein Wunder, dass die kleinen Krabbler ins Warme wollen.

Das Aqua Mundo

Aqua Mundo Bispinger Heide Eingang

Typisch für jeden Center Parcs ist das Aqua Mundo. Das Schwimmbad habe ich mir tatsächlich größer vorgestellt. Doch von vorne. Leider musste ich feststellen, dass die Umkleidekabinen nicht so wirklich sauber waren. Obwohl es oberflächlich gesehen durchaus ok war, habe ich z.B. beim Umziehen einmal nach oben geschaut und da hatte doch tatsächlich jemand einen Tampon an die Tür gehangen. Nicht benutzt zwar (glaube ich), aber schön ist halt anders.

Bevor man von dem Umkleidebereich in das Schwimmbad kommt, muss man durch ein kleines, knöchelhoch gefülltes Becken. Auch hier muss ich leider sagen: Sauber ist anders. Ich kann den Sinn und Zweck durchaus nachvollziehen, aber irgendwie würde ich mir da eine bessere Filterung, oder aber ein häufigeres Säubern wünschen!

Im Spaßbad selber gibt es zwei verschiedene Rutschen und die jeweils in zweifacher Ausführung. Einmal Röhrenrutschen, die ich nicht ausprobiert habe und einmal, wirklich spaßige Speedrutschen. Ich weiß nicht, wie ich sie anders nennen soll. Es sind einfach nur steile Rutschen. Am besten hältst Du Dir die Nase zu, wenn Du sie benutzt. Mir hat es bei der Landung Wasser bis ins Großhirn gedrückt. Zumindest fühlte es sich so an. Das hat mich allerdings nicht von einer zweiten Runde abgehalten!

Aqua Mundo Bispinger Heide Rutsche

Nase zuhalten! Bei dieser Rutsche kommst du mit Karacho unten an!

Ansonsten hat das Bad noch Sonnenliegen zu bieten. Diese liegen in einer Grotte und über den Liegen wurden Heizstrahler angebracht. Ein Wellenbad gibt es auch (inklusive Wasserfall) und natürlich darf das obligatorische Restaurant nicht fehlen.

Aqua Mundo Bispinger Heide Wellenbad

Das Wellenbad

Aqua Mundo Bispinger Heide

Alles in allem war ich ein wenig enttäuscht, dass das Bad so klein war, aber die Kinder hatten hörbar ihren Spaß und das ist ja die Hauptsache. Denn wenn wir mal ehrlich sein sollen: Das Bad ist nicht für die Erwachsenen konzipiert! Es ist eindeutig ein Spaß- und kein Schwimmbad.

Der Wellnessbereich

Natürlich durfte ich den nicht auslassen! Nicht jeder Center Parks hat einen. Das dieser hier einen hatte, war mit ein Grund, warum ich ihn ausgewählt habe.

Der Haupteingang liegt im Spiel- und Sportbereich. Eine Halle in der Kinder Minikart fahren können und nebenan eine Kletterwand, Trampoline und Plätze für Ballspiele sind. Auch Tennis oder Federball kann man hier gut spielen. Da der Indoorspielplatz nur barfuß betreten werden darf, liegt ein minimaler Geruch von Schweißfuß in der Luft. Einmal durch die Tür des Spas ist das aber vergessen.

Center Parcs Bispinger Heide Spa Eingang

Der Eingang des Spas

Im Spa selber gibt es die Möglichkeit Behandlungen oder auch den Saunazugang zu buchen. Die Sauna ist auch vom Aqua Mundo aus zu erreichen und kann auch am Infodesk gebucht werden. Der Eintritt kostet für einen Tag 16,50€. Bucht man mehr Tage, wird es pro Tag etwas günstiger.

Außerdem kann man hier verschiedene Massagen, Körper- und Gesichtsbehandlungen buchen. Wir haben uns für das Floating entschieden. Eine 30-Minütige Behandlung, in der man, alleine oder auch zu zweit, in einem Salzschwebebad liegt. Der Salzgehalt ist so hoch, das man schön auf dem Wasser treibt.

Meine Empfehlung: Buche es alleine! Zu zweit stößt man schon mal aneinander und das kann die Entspannung wirklich behindern.

Damit der Kopf nicht untertaucht, bekommt man ein aufblasbares Nackenkissen. Man startet durch einen Knopf an der Wand selber. Das Licht wird gedimmt und geht, nach der Behandlung, von alleine wieder an. Durch leichte Düsen wird man immer leicht im Wasser in Bewegung gehalten. Ich habe die Düsen als sehr entspannend empfunden. Wenn sie auf die Haut treffen, fühlt es sich an, wie ein sanftes Streicheln über die Haut. Alles in allem eine wirklich tolle Behandlung, die ich nur weiterempfehlen kann. Wenn Du die Chance hast, dann mache es. 30 Minuten kosten hier 19,95€

Center Parcs Bispinger Heide Floating Salzschwebebad

Das Salzschwebebad

Die Saunalandschaft war mein kleines Highlight hier. Es gibt 6 verschiedene Saunen und Dampfbäder, einen kleinen Pool, Regenduschen und einen absolut tollen Meditationsraum. Hier kann man auf bequemen Sesseln und bei angenehmer Entspannungsmusik wirklich abschalten. Im Sommer kann man auch im kleinen Außenbereich liegen.

 

Der Market Dome

Center Parcs Bispinger Heide Market Dome Papageien

Die Papageie des Market Domes

Das Herz eines jeden Center Parcs ist der Market Dome. Hier befinden sich alle Restaurants, Bars und viele kleine Geschäfte. Im Falle der Bispinger Heide, findet man hier außerdem den Infodesk und den Eingang zum Aqua Mundo. Damit den Kleinsten nicht langweilig wird, befinden sich hier ebenfalls Indoorspielplätze.

Besonders schön fand ich die vielen Palmen, das Wasser und die kleinen Brücken. Die Aufmachung ist wirklich schön. In der Mitte leben zwei Papageien und Flamingos.

Wenn man mal etwas vergessen hat, kann man im Supermarkt noch etwas nachkaufen. Zu meiner großen Überraschung sind die Preise hier überhaupt nicht abgehoben. Im Gegenteil, sie waren teilweise niedriger, als in meinem Supermarkt um die Ecke. Ich hätte erwartet, dass sie super überteuert sind.

Leider haben mich die Restaurants nicht so ganz überzeugt. Das Essen schien überwiegend aus Fertigprodukten zu bestehen. Nun kann man argumentieren, dass recht viele Menschen in möglichst kurzer Zeit bedient werden möchten. Trotzdem denke ich, dass man sich hier eine bessere Lösung einfallen lassen kann. Auch im Vorbeigehen, hatte es leider ein wenig die Atmosphäre einer Kantine oder eines Schwimmbadrestaurants. Nun muss ich dazu sagen, dass wir nur den Italiener ausprobiert haben. Es gab noch ein zweites Restaurant, in dem es jeden Abend verschiedene Themenbuffets gab sowie ein deutsches Restaurant. Der Geruch hier war wirklich toll. Zum Geschmack des Essens kann ich leider nichts sagen.

Center Parcs Bispinger Heide Market Dome

Damit Du den richtigen Weg findest, ist alles ausgeschildert.

Auch im Market Dome findet man einen Bäcker. Wer morgens frische Brötchen haben möchte, kann hier vorbestellen. Sie werden einem dann frisch an die Tür geliefert. Jedes Haus verfügt über einen kleinen Einkaufstrolley (die Hausboote über kleine Bollerwagen). Diesen stellt man am Abend vor die Tür und am Morgen findet man hier seine Brötchen, die man am Vortag bestellt hat. Kleines Manko hier: Sie werden in Plastiktüten geliefert. Wer spät aufsteht, hat so weiche Brötchen. Allerdings war es ziemlich regnerisch während unserem Aufenthalt. Es kann gut sein, dass deshalb Plastiktüten verwendet wurden. Ich bin allerdings der Meinung, dass in dem Trolley nichts nass werden kann. Von daher würde ich mir hier eine elegantere Lösung wünschen.

Wer abends einmal Lust auf ein Fondue, Raclette, BBQ oder sogar ein Schokoladenfondue hat, der kann auch das im Market Dome, beim Bäcker, bestellen. Man bekommt alle Zutaten und Utensilien ins Haus geliefert und kann sich so einen schönen Abend machen. Auch hier finde ich die Preise recht human. Pro Person zahlt man 18,95€. Für das Schockofondue 9,95€. (Kinder zahlen weniger)

Du siehst, für jeden ist etwas dabei. Sogar einen Lieferservice gibt es. Dieser hat ebenfalls recht humane Preise, die Portionen sind ordentlich groß und es schmeckt, wie es halt so oft beim Lieferservice schmeckt.

Der Park

Ich muss sagen, hier war ich kein bisschen enttäuscht. Fast jedes Haus liegt unmittelbar am See. Wir konnten unsere Terrassentür öffnen und saßen im Wald. Keine 5 Meter weiter fing dahinter schon der See an. Schöner hätte ein Haus nicht liegen können!

Center Parcs Bispinger Heide Park

Der Park

Wenn man nicht am See spazieren gehen will, findet man auch kleine Spazierwege durch den Wald. So kann man ihn, auch abseits der betonierten Straße, erkunden. Das Erste was mir aufgefallen ist, als ich aus dem Auto gestiegen bin, war der Geruch. Dieser würzige Waldgeruch. Alleine das brachte meine Seele schon zum Durchatmen.

Obwohl der See künstlich angelegt ist, beheimatet er einiges an Tieren. Ich habe einen Schwan und eine ganze Schar an Gänsen gesehen. Zudem wohnen hier noch Enten, die es sich neben den Hausbooten bequem machen. Die sind auch ein wirkliches Highlight. Am Ende des Tages, war ich ein wenig traurig, dass ich nicht doch hiernach gefragt habe. Da ich nicht wirklich seetauglich bin, hatte ich Schiss das ganze Wochenende seekrank zu sein. Beim Vorbeigehen habe ich aber gesehen, dass die Hausboote durchaus auf einem festen Fundament stehen – nur eben von Wasser umgeben und mit einem Steg, der zum Eingang führt.

Center Parcs Bispinger Heide Hausboote

Die Hausboote

Überall rund um den See, finden sich auch immer wieder Spielplätze. An die Kleinsten wird hier wirklich gedacht.

Wenn Du den Park nicht zu Fuß erkunden willst, hast Du auch hier jede Menge Möglichkeiten. Man kann sich kleine Golfcars leihen. Diese gibt es für 4-6 Personen. (ab 75€/24 Stunden)
Wenn Dir das zu teuer ist, dann kannst Du Dir auch ein Fahrrad (oder auch ein E-Bike, wenn Du nicht so viel treten möchtest), ein Tandem und vieles mehr ausleihen. Fahrradhelme gibt es übrigens gratis dazu.

Center Parcs Bispinger Heide Schwan

 

Die Aktivitäten

Ich muss wirklich sagen. Wem hier langweilig wird, dem ist nicht mehr zu helfen! Es gibt jede Menge Aktivitäten, die man dazubuchen kann.

Man kann zum Beispiel eine Runde Tretboot fahren. Zu anstrengend? Dann nimm doch das E-Boot. Wasser ist nicht so Deins? Dann spiel doch Minigolf oder schieb ne ruhige Kugel beim Bowling. Nicht spannend genug? Dann mach einen Tauchschnupperkurs, geh klettern, oder zum Ziplining, schaukel auf der Riesenschaukel oder liefere Dir eine Battle beim Lasertag.

Das waren noch nicht mal alle Dinge, die man machen kann, aber Du siehst: Keinem muss hier langweilig sein.

Wir haben uns für die ruhige Variante entschieden. Wir haben uns am Infodesk Spiele ausgeliehen. Man bezahlt dafür nichts und muss bloß 10€ Pfand pro Spiel hinterlegen. Ich kann Dir sagen… Meine Mutter und ich haben uns bis aufs Blut in Trivial Pursuit gebattelt. Das war ein riesen Spaß.

Das Fazit

Obwohl ich an manchen Stellen etwas zu meckern hatte, muss ich ganz ehrlich sagen, dass es ein tolles Wochenende war. Wir haben uns in dem Häuschen pudelwohl gefühlt und wollten eigentlich gar nicht mehr weg. Die Lage war ideal. Obwohl direkt nebenan die nächsten Häuser standen, hatte man das Gefühl alleine zu sein. Es war super ruhig und wirklich toll. Zudem sind die wichtigsten Orte, für Aktivitäten, nie weit weg und man kann alles fußläufig gut erreichen.

Die Zielgruppe von Center Parcs sind ganz klar Familien und trotzdem muss ich sagen, dass es sich auch für ein Freundinnenwochenende, oder einen Mutter-Tochter Trip super gut eignet. Auch wenn man mit ein paar Freunden zusammen ein Haus mietet, wird man eine tolle Zeit haben. Ich habe es jedenfalls nicht bereut, hier gewesen zu sein und ich denke, es wird auch nicht mein letztes Mal gewesen sein. Beim nächsten Mal gehe ich aber wieder nach Het Heijderbos. Ich will schließlich wissen, ob der Park so toll ist, wie in meiner Erinnerung!

Warst Du schon einmal in einem Center Parcs? Wie waren Deine Erfahrungen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Center Parcs entstanden. Ich habe für meinen Aufenthalt nichts bezahlt. Meine Meinung bleibt hiervon aber unangetastet. Alles was Du hier lesen konntest, ist meine ehrliche Sichtweise. Für alle Extras habe ich natürlich selber gezahlt.

Welche Versicherung brauchst Du auf Reisen wirklich?

Letztens habe ich einen Bericht gesehen, in dem ein Begriff genannt wurde, den ich so noch nicht auf dem Schirm hatte, der aber passt. Da war von der “German Angst” die Rede. Als ich dann gestern auf einer Veranstaltung war, kam mir dieser Begriff wieder in den Sinn, als eine Frau, von ihrer 8-monatigen Weltreise erzählte.

Versicherungen spielen teilweise mit den Ängsten der Menschen. Sie wollen uns Sachen andrehen, die wir vielleicht niemals brauchen, aber für den Fall der Fälle doch abschließen. Welche Versicherungen brauchst Du also wirklich auf Reisen?

1. Reiserücktrittsversicherung

Diese Versicherung greift nur, wenn Du aus bestimmten Gründen die Reise nicht antreten kannst. Wenn Du einfach nur die Hosen voll hast und deshalb nicht los möchtest, dann muss ich Dich leider enttäuschen. Du wirst keinen Cent sehen. Anders, als viele meinen, bekommst Du auch nicht das schon eingesetzte Geld zurück. Es werden lediglich die Stornokosten übernommen, die im Falle eines Falles auf Dich zukommen würden.

Je nach Art der Versicherung greift sie in unterschiedlichen Fällen. Wenn Du etwa krank wirst, oder wenn ein enges Familienmitglied verunglückt oder verstorben ist. Manchmal sogar bei Schwangerschaft.

Nun könnte man lange darüber debattieren, ob das Ganze sinnvoll ist oder nicht. Ich für meinen Teil kann Dir nur sagen, dass ich nie so eine Versicherung abschließe.

Zum einen buche ich meine Reisen nicht so lange im Voraus, dass ich denken würde, das mir in der Zwischenzeit etwas passiert. Zum Anderen würde ich keine buchen, wenn ich denken würde, dass einem Familienmitglied etwas passieren könnte (weil dieser zum Beispiel sehr krank ist). Natürlich kann man jetzt sagen: “…aber was ist, wenn doch etwas passiert?” Tja… was dann? Ich denke, dann habe ich wohl Pech gehabt. Wenn ich aber ganz ehrlich sein soll… Wenn ich oder ein Familienmitglied, so krank werden, dass ich meine Reise nicht mehr antreten kann, dann ist es mir ohnehin egal. Dann habe ich auch nicht mehr den Nerv, mich um den ganzen Papierkram zu kümmern, um mein Geld zu bekommen.

Fazit: Für mich ein Klares unnötig!

2. Reisegepäckversicherung

Eigentlich macht mich diese Art der Versicherung schon fast ein wenig sauer. Tatsache ist nämlich, dass man es sehr schwer haben wird, tatsächlich sein Geld zu bekommen, wenn das Gepäck verschwindet. Solange Du nämlich nicht beweisen kannst, dass Deine Hände permanent am Koffer waren, bis Du ihn tatsächlich aufgegeben hast, wirst Du wahrscheinlich extrem schlechte Karten haben. Die Versicherung wird dann vermutlich auf Fahrlässigkeit plädieren. Dumm gelaufen – für Dich!

Fazit: Mega unnötig! 

3. Reiseabbruchversicherung

Auch so eine Versicherung, die mit der Angst der Leute spielt und nur etwas für Überängstliche ist, die für wirklich jede kleine Eventualität gerüstet sein wollen.

Sollte der Fall eintreten, dass etwas daheim passiert oder auch Dir unterwegs, dann tritt diese Versicherung in Kraft. Auch hier sind die Bedingungen wieder sehr unterschiedlich. Im Normalfall erstattet sie Dir die Mehrkosten, die anfallen, wenn Du Deine Reise abbrechen musst. Wie schlimm die Krankheit sein muss (bei Dir oder jemand anderem), muss man sich vorher genau durchlesen. Hier variieren die Policen wirklich sehr.

Übrigens. Je nach Unfallversicherung wird die Krankenkasse Deinen Rücktransport übernehmen.

Fazit: Super unnötig!

4. Reiseunfallversicherung und Reisekrankenversicherung

Jetzt wird es interessant. Nachdem ich Dir jetzt schon einige unnötige Reiseversicherungen aufgezeigt habe, kommt jetzt endlich mal etwas Sinnvolles. Denn obwohl ich der Meinung bin, dass viele Versicherungen mit den Ängsten der Leute spielen, sollte man dennoch nicht alles abschlagen.

Denn passieren kann tatsächlich immer mal etwas. Auch wenn Du super vorsichtig bist, heißt das nicht, dass andere auch so sind. Im schlimmsten Fall kommst Du unter die Räder, weil irgendein Idiot nicht schaut, wo er hinfährt.

Oder Du wirst tatsächlich mal krank und damit meine ich mehr als eine blöde Erkältung. Wie sagt man so schön? Eine Erkältung dauert mit Behandlung sieben Tage und ohne dauert sie eine Woche. Soll heißen… Da hilft nur auskurieren.

Was aber, wenn es Dich mal wirklich krass erwischt? Wollen wir hoffen, dass es nicht passiert. Ich selber bin auf Reisen auch schon krank geworden. Zum Glück waren es immer nur besagte Erkältungen. Die machen zwar keinen Spaß, sind aber nicht so tragisch.

Trotzdem hatte ich immer eine Krankenversicherung. Obwohl ich selten krank werde, doch meine Gesundheit ist das Wichtigste. Ich kann wirklich gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, sich da zu abzusichern. Es gibt einem einfach ein beruhigendes Gefühl. Zumal es Gegenden der Welt gibt, in denen es Dich viel schneller schlimmer treffen kann, als nur von “Montezumas Rache” getroffen zu werden. (Falls Du jetzt nicht weißt, wovon ich rede – guckst Du hier)

Meiner Meinung nach ist eine gescheite Reisekrankenversicherung in Kombination mit einer -unfallversicherung das Einzige, was Du wirklich für eine längere Reise benötigst.

Wie gesagt: Sollte etwas Schlimmeres passieren und es wirklich nötig sein, dass Du nach Hause geflogen werden musst (wegen Deiner Gesundheit, nicht der von anderen), dann greift diese Police auch.

Ich habe mich auf meiner langen Reise für die HanseMerkur* entschieden! Hier habe ich für mich einfach das beste Preis/Leistungsverhältnis gesehen.

Fazit: Ein absolutes Muss!

5. Reisehaftpflichtversicherung

Wenn Du schon eine in Deutschland abgeschlossen hast, dann schau mal rein, ob diese nicht weltweit gilt. Ist das der Fall, brauchst Du natürlich keine mehr für unterwegs.

Eine Reisehaftpflichtversicherung würde zum Beispiel dann in Kraft treten, wenn Du in Deinem Hotelzimmer oder der Ferienwohnung einen Schaden verursacht hast. Wenn Du ein eigenes Surfboard hast und beim Umdrehen eine Scheibe zerdepperst, dann könnte sie auch greifen. Wichtig ist, dass Du Dir vorher genau durchliest, für welche Schäden aufgekommen wird und für welche nicht. Auch hier ist wieder vergleichen angesagt – auch weil die Preise hier sehr schwanken.

Für mich ist es keine sinnlose Versicherung, aber eine sehr Individuelle. Hier würde ich nicht generell sagen, dass man sie nicht braucht. Es kommt darauf an, wie lange Du unterwegs bist, was Du vorhast und ob Du schon eine Haftpflichtversicherung daheim hast, die evtl. weltweit greift.

Fazit: Abwägungssache

Du siehst, vieles ist einfach unnötig und Geldmacherei. Das Wichtigste unterwegs ist wirklich, dass Du Deinen Kopf nicht ausschaltest. Wenn Du das nicht tust, dann sollten die paar Versicherungen absolut ausreichend für Dich sein.

Wie viele Versicherungen schließt Du ab, wenn Du unterwegs bist?

An dieser Stelle möchte ich noch mal betonen, dass ich aus meiner Sichtweise schreibe. Wenn Du Dich dafür entscheidest, eine Versicherung abzuschließen, die ich nicht abschließen würde, weil Du Dich dann sicherer fühlst, dann ist das absolut OK und richtig! Am Ende des Tages muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihn unterwegs besser schlafen lässt! Ich bin nicht hier, um zu verurteilen, sondern um Möglichkeiten aufzuzeigen.

 

In diesem Text verwende ich Affiliate Links, welche ich mit einem * gekennzeichnet habe. Wenn Du darüber etwas einkaufst, bekomme ich eine Provision. Das ändert allerdings nichts an dem Preis für Dich. Ich empfehle auch nur, was ich selber gut finde!

Interview-Reihe zum Thema Aussteigen

4 spannende Fragen, 28 persönliche Antworten | Teil 4

Wie die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat. Heute ist es schon so weit. Der letzte Teil der 4-wöchigen Interview-Reihe ist da und die letzte Frage ist wahrscheinlich die wahrscheinlich interessanteste für Dich: 

Was würdest Du dem Leser raten, wie er am besten Aussteigen kann?

 

Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber mein Rat an Dich ist, dass Du das finden solltest, was Du wirklich liebst. Finde heraus, was Du willst und was nicht. Nur dann kannst Du Dir ein Leben aufbauen, in dem Du glücklich bist. Nicht jeder ist damit zufrieden, sein Hobby zum Beruf zu machen, denn es ist dann nun mal ein Beruf und kein Hobby mehr. Nichts hält Dich davon ab, Dein Leben zu ändern, außer Dir selbst.

Im Buch „Die 4-Stunden-Woche“* von Tim Ferris steht sinngemäß: Stell Dir das Schlimmste vor, das passieren kann, wenn Du Deinen Traum lebst und dann versuche eine Lösung für dieses Problem zu finden. Du wirst sehen, dass es für alles eine Lösung gibt und nichts so schlimm ist, wie es scheint.

Finde heraus, was Du liebst. Du musst ja nicht gleich Deinen Job kündigen und auf Weltreise gehen! Vielleicht macht es Dich auch einfach nur glücklich, wenn Du Dir ein neues Hobby suchst oder Dir wieder mehr Zeit für eines nimmst, das Du lange nicht ausgeübt hast.

Doch was sagen die anderen 7 dazu?

 

FlashpackcitygirlMarieke von Flashpackcitygirl

Ausprobieren ist die Devise. Es gibt glaube ich kein Allheilmittel. Die einen lieben Yoga zum Abschalten, die anderen lesen ein Buch und wieder einer kocht. Du musst es austesten. Mach einen Kochkurs, probier eine neue Sportart aus oder verreise. Nimm Dir einfach mal Zeit für Dich, denke nicht an andere, nicht an Deinen Job. Jeder braucht mal diese paar Minuten nur für sich. Und sei mutig! Wenn Du merkst, dass es Dich woanders hinzieht oder Du mit Deiner Situation unzufrieden bist, dann sei so mutig es zu ändern.

 


Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronic Wanderlust

Raus in die Natur, Smartphone zu Hause liegen lassen und unsere schöne Welt genießen. Leg Dich in die Sonne und höre zu. Hör auf Dich und was Dir Dein Körper sagt.

 

 

 


Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt, aussteigen aber wie

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Einen pauschalen Rat kann ich gar nicht geben, denn dafür sind wir alle viel zu unterschiedlich.

Aussteigen hilft jedenfalls nicht, persönliche Probleme zu lösen, denn die nimmt man im Gepäck mit. Deshalb würde ich erst einmal hinterfragen, was genau das Ziel ist. Was soll anders werden und warum ist es wichtig, dass es anders wird?

Manchmal reichen schon kleine Veränderungen im Leben, um zufriedener zu sein und es muss kein komplettes Aussteigen sein. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, sich langsam ans Aussteigen heranzutasten, durch längere oder kürzere Auszeiten oder indem man einfach mal eine komplett neue Lebensform ausprobiert.

Als Coach unterstütze ich übrigens Menschen, die etwas an ihrem Leben ändern möchten und nicht so richtig wissen, wohin es gehen soll. Ich bin also eine kurzfristige Begleiterin auf dem Weg zum Aus- oder Umstieg.

 


Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Die richtige Art für den Alltagsausstieg muss jeder für sich selbst finden. Einfach Verschiedenes ausprobieren, wie zum Beispiel Sport, Kochen, Meditation, Sauna, Massage, Lesen, Schreiben,usw.

Wie ich das mit dem Aussteigen mache, konntest Du ja schon im letzten Beitrag lesen.

Und für einen Ausstieg auf Zeit, um Träume zu verwirklichen, kann ich nur sagen: Tu es! Trau Dich!

Genau so habe ich es mit meiner Weltreise gemacht. Ich wollte lieber nach vier Wochen gescheitert zurückkommen, als es gar nicht erst ausprobiert zu haben und mich immer fragen zu müssen: „Was wäre gewesen wenn….“

Hier zu passend mein Lieblingszitat, das mich stets begleitet:

„In zwanzig Jahren wirst Du mehr enttäuscht sein von den Dingen, die Du nicht getan hast, als von den Dingen, die Du getan hast. Also wirf die Leinen los. Verlasse den sicheren Hafen. Lass den Passatwind in Deine Segel wehen. Erforsche! Träume! Entdecke!“ – Mark Twain

 


Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt

Ich würde nie jemandem zum Aussteigen raten. Schließlich muss jeder selbst wissen und spüren, ob das für ihn infrage kommt. Allerdings würde ich jedem raten, sich mal ganz bewusst ein, zwei Tage Zeit zu nehmen und nichts anderes zu tun, als durch die Natur zu streifen oder am See zu sitzen oder aus dem Fenster zu schauen und den Gedanken einfach mal freien Lauf zu lassen. Ohne die üblichen täglichen Ablenkungen fallen einem richtig viele Dinge auf, die sich im Leben gar nicht so stimmig anfühlen. Und das wiederum kann der Auftakt zum Aussteigen sein – wie auch immer sich das dann darstellt.

 


Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Mein Rat ist: „Mach dir nicht zu viele Gedanken, du lebst nur einmal. Trau dich.“
Man muss sich nur trauen, den ersten Schritt zu machen. Man muss ja auch nicht gleich aussteigen, starte doch erst mal mit einer Auszeit von 2-3 Monaten und dann wirst du schnell feststellen, ob diese Lebensart etwas für dich ist. Ich glaube auch durch Auszeiten kann man ein Stück aus seinem gewohnten Alltag aussteigen.

 


Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Einen Ausstieg aus dem Job solltest du schon ein bisschen planen. Immerhin brauchst du Geld zum Leben und Nichtstun ist auf Dauer eben auch nicht erfüllend. Was wirst du mit deiner freien Zeit anfangen? Wie verdienst du dein Geld?​ Hast Du Geld gespart?

Oftmals ist auch gar kein radikaler Ausstieg ratsam. Vielleicht kannst du dir erst mal eine Auszeit nehmen mit unbezahltem Urlaub oder einem Sabbatical Modell. Oder du versuchst dir etwas Zeit freizuschaufeln zwischen einem Jobwechsel, der eh mal nötig ist.

Es kann sehr gut sein, dass du von einer langen Reise und Weltreise zurückkommst und wieder viel mehr zu Hause zu schätzen weißt und auch wieder richtig Lust hast was zu tun.

An diesen Punkt zu kommen, wo du von alleine wieder Motivation verspürst, ist Gold wert. Spätestens da merkst du eben auch, ob du noch motiviert bist, für, dass was du vor der Auszeit getan hast, oder lieber neue Wege einschlägst. Das heißt dann aber auch: Nicht nur träumen, sondern auch tun.

Viele Menschen wünschen sich mehr Freiheit merken dann aber welche Herausforderungen es mit sich bringt, völlig frei zu sein. Strukturen sind gut. Für manche Menschen ist es genau richtig, die Struktur von außen vorgegeben zu bekommen. Andere schaffen sich ihre Struktur und Routinen lieber selbst. ​Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Struktur von außen vorgegeben zu bekommen. Andere schaffen sich ihre Struktur und Routinen lieber selbst. Hört sich erst mal super an, ist aber auch anstrengend.

 


 

Ich hoffe das wir Dir ein wenig helfen konnten. Wenn Du weitere Fragen hast, dann zögere bitte nicht, sie uns zu stellen. Entweder in den Kommentaren, oder in einer Email. Ich kann auch gerne den Kontakt zu den anderen herstellen, wenn Du möchtest.

Mir ist es ein Anliegen, dass ich Dich bei Deinen Träumen unterstützen kann und Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Leider war es das jetzt schon. Auch der letzte Teil der Reihe, ist hiermit beendet. Ich bedanke mich bei den 7 Bloggern, für Eure tollen Antworten und dafür, dass ihr mitgemacht habt.

Wie fandest Du den Artikel und die Interview-Reihe?

 

*Anzeige: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn Du darüber etwas kaufst, unterstützt Du den Blog ohne Mehrkosten für Dich.

4 spannende Fragen, 28 persönliche Antworten | Teil 3

 

Woche Drei der Aussteigen-Interview-Reihe ist angebrochen und diese Woche stellt sich die Frage:

Welches ist die effektivste Methode für Dich, um auch mal im Alltag auszusteigen?

 

Für mich ist die beste Methode um im Alltag auszuspannen so vielfältig, wie die Antworten auf die erste Frage dieser Reihe. Was ich vor Kurzem erst für mich entdeckt habe, ist die Sauna. Das ist eine hervorragende Methode, um auch mal auszuspannen und das Beste daran ist, das der Effekt bis zu einer Woche anhält.

Natürlich sind Massagen und Wellness generell für mich immer eine ideale Auszeit. Wenn ich eine Massage oder eine Gesichtsbehandlung hatte, dann bin ich oft so entspannt, dass ich nach Hause schwebe.

Und wenn es die Zeit zulässt, dann gönne ich mir eine längere Auszeit vom Alltag. Mit einem Wochenendtrip zum Beispiel. Selbst wenn es Dich nicht reizt, Dir Deutschland anzuschauen, dass schöne an diesem Land ist, das wir in der Mitte Europas liegen. Der Weg zur nächsten Grenze ist oft nicht weit!

Und wenn das alles mal wieder nicht geht, dann hilft mir immer noch ein gutes Buch! Dann mummel ich mich abends in meiner Decke ein und lese, bis ich müde werde. Wenn das Buch dann noch richtig spannend ist, dann lese ich sogar dann weiter. Mit Büchern kann ich mich in fremde Welten träumen und das ist dann fast wie reisen, oder?

Doch genug von mir! Was sagen die anderen 7 zu dieser Frage? Wie könnt ihr im Alltag zum Aussteiger werden?

 

FlashpackcitygirlMarieke von Flashpackcitygirl

Das kommt ganz darauf an, ob ich mich nur entspannen will, um einschlafen zu können oder ob ich wirklich mal kurz aussteigen will. Für mich war es immer eine gute Sache, zu verreisen. Nichts Langes, nur mal ein Wochenende in eine andere Stadt. Städtereisen sind zwar super anstrengend, doch sie befreien dich von deinem ganzen psychischen Stress. Es tut so gut eine andere Luft mal zu schnupper, neue Menschen kennenlernen und neue Mentalitäten. So hab ich das eine ganze Zeit lang gemacht, nur reicht es mir nicht mehr und darum muss ich nun länger
aussteigen.

Und um so mal am Tag den Kopf frei zu kriegen benutze ich die App Headspace, danach kann ich besser schlafen und denke nicht mehr so viel nach.

 


Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronic Wanderlust

Ich denke es gibt keine Zauberformel, sondern es kommt einfach auf die Situation an. Entweder Zeit in der Natur verbringen oder mit meinem Freund einen Spaziergang machen, Schokolade essen oder auch verreisen.

 

 

 


Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Für mich ist der Sport die ideale Auszeit, besonders das Klettern oder Bouldern. Dabei vergesse ich komplett die Welt um mich herum und bin nur noch im Hier und Jetzt.

Wenn ich in der Natur bin, kann ich grundsätzlich gut entspannen, deshalb klettere ich auch lieber draußen als in einer Halle.

 

 


Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Besonders gerne bin ich dazu in der Natur unterwegs und das am liebsten zu Fuß. Beim Laufen bekomme ich den Kopf frei, kann meinen Gedanken nachgehen und bekomme neue Ideen. Die frische Luft tut gut und Bewegung ist sowieso prima.

Oder aber ich mache es mir mit einem Tee auf der Couch gemütlich und vertiefe mich in ein gutes Buch. Das kann Reiselektüre sein, der Reiseführer für mein nächstes Reiseziel oder ein Psychothriller (am liebsten von Sebastian Fitzek).

Besonders in der kalten Jahreszeit ist eine super Methode zum Entspannen eine heiße Badewanne. Das Ganze schön zelebriert, mit passender Musik und ein bisschen Kerzenlicht und und ich kann wunderbar abschalten und mich entspannen.

Und der ultimative Ausstieg, den gönne ich mir alle zwei Wochen da gibt es eine Anderthalb-Stunden-Öl-Massage + Fußmassage. Sobald ich auf der Liege angekommen bin, beginnt die totale Entspannung.

 


Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt! , Aussteiger werden

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt

Da gibt es für mich drei wichtige Dinge, die allesamt nichts kosten – im Gegensatz zu einem Wellness-Wochenende oder Ähnlichem -, aber dafür super wirksam sind: Jeden Morgen Yoga, jeden Mittag Meditation und anschließender kurzer Mittagsschlaf und jeden Tag raus in die Natur zum Durchschnaufen und den Kopf freibekommen.

 


Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Einfach mal alle Dinge links liegen lassen, das ist aber auch eine Kunst. Ich liebe es mir einfach ein Buch zu schnappen und mich gemütlich auf das Sofa zu legen oder im Sommer in den Park oder auf den Balkon. Ich genieße es mich einfach zurückzulehnen und in der Bücherwelt zu versinken oder auch einfach nur Musik zu hören – das ist für mich Entspannung pur. Nur leider mache ich das viel zu selten. Muss ich mir mal wieder häufiger vornehmen.

 


Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Was auf jeden Fall den Kopf freimacht, ist Sport. Ich liebe Tauchen, Kitesurfing, Zumba, Fahrrad fahren und probiere auch immer wieder gerne neue Sportarten aus. Entspannen kann ich mich am besten bei einem Wellnesstag mit Sauna.

Gerade in der jetzigen Zeit bedeutet Entspannung auch einfach mal offline zu sein und raus in die Natur zu gehen. Du musst nicht jeden Facebook Post und alle Nachrichten dieser Welt lesen. Weniger Gegenstände und weniger Informationen verhelfen dir zu einem freien Kopf. Umgib dich außerdem nur noch mit Menschen, die dir gut tun.

Sehr gut ist auch sich Meditation als tägliche Routine anzueignen. Sie hilft enorm alles was den ganzen Tag um dich herum passiert bewusster wahrzunehmen. Dafür gibt es eine tolle App: Headspace.

10 Minuten am Tag helfen schon.

 


Du siehst, jeder hat seine ganz eigenen Methoden, um dem Alltag zu entfliehen. Es braucht oft gar nicht viel, um ein Aussteiger zu werden!Selbst wenn es nur ein Ausstieg aus dem Alltag ist. Wichtig ist, dass Du Dir diese Zeit für Dich nimmst.

Nächste Woche gibt es schon die letzte Frage dieser Interview-Reihe. Die Zeit ist so schnell rum gegangen und der letzte Teil der Reihe, ist der für Dich vielleicht interessanteste, denn dann geben wir Dir unsere ultimativen Tipps. Die Frage der nächsten Woche lautet: Was würdest Du dem Leser raten, wie er am besten aussteigen kann?

Was sind eigentlich Deine Methoden, um auch mal im Alltag auszusteigen?

 

 

4 spannende Fragen, 28 persönliche Antworten|Teil 2

 

Nachdem wir letzte Woche in die Aussteigen Reihe gestartet sind, geht es heute weiter mit Teil 2 und der Frage:

Würdest Du Dich selber als Aussteiger bezeichnen?

Meine Antwort dazu lautet: Teils. Da ich aussteigen für mich ein wenig anders definiere, kann ich teilweise sagen, das ich Aussteiger bin. Ich versuche alles, um mich vom Alltag nicht zu sehr in die Mangel nehmen zu lassen und „mein Ding“ zu machen. Ich versuche auch im Alltag Auszeiten für mich zu schaffen und langfristig gesehen, möchte ich mehr und weiter reisen. Von daher würde ich sagen… Ich bin zurzeit ein Teilzeit-Aussteiger und arbeite darauf hin, daraus Vollzeit zu machen!

Doch da es sich hier um eine Interview-Reihe handelt und ich Dich nicht länger auf die Folter spannen will, sind hier jetzt die Antworten der 7 Blogger!

 

Flashpackcitygirl, Ich will Aussteiger werdenMarieke von Flashpackcitygirl

Ja. Wobei ich denke, dass ich mehr ein Aussteiger auf Zeit sein werde. Ich habe jetzt zwar meinen sehr gut bezahlten Job gekündigt und reise los. Allerdings denke ich, dass ich früher oder später zurückkomme und wieder
normal dem Arbeitsleben nachgehen werde. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich natürlich digitale Nomadin werden und von überall auf der Welt arbeiten können, aber in der Realität gelingt das glaube ich nicht jedem.
Aber man soll ja niemals nie sagen. Und vielleicht finde ich ja auch im Ausland einen Job in meinem Bereich als Biologielaborantin. Allerdings bin ich dann auch wieder eine Einsteigerin, nur in einem anderen Land.

 


Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronic Wanderlust

Definitiv! Ich brauche das Abenteuer, aber auch die Ruhe, die Abwechslung und ab und zu auch die Routine. Auszeiten zum Akkus aufladen und Kraft tanken sind unsagbar wichtig und haben bei mir einen sehr, sehr hohen Stellenwert! Wir sind doch keine Maschinen, die 24/7 laufen – wir sind Human Beings nicht Human Doings. Wir sind. Das muss einigen von uns erst bewusst werden. Ich habe das zum Glück recht früh gemerkt wie wichtig es ist auf mich selbst zu schauen und mir auch wirklich die Zeit zu nehmen das zu tun.

 


Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Ja, in vielen Aspekten auf jeden Fall! Der Norm entspreche ich mit meinem Werdegang und meiner zukünftigen Lebensform jedenfalls nicht.

Ich habe schon einmal alle Zelte in Deutschland abgebrochen – auch die beruflichen – und bin nach Spanien gezogen. Das war für viele Sicherheitsfanatiker überhaupt nicht nachvollziehbar und teilweise auch bedrohlich. Stellt euch mal vor, das würde jeder machen? ;-)

 


Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Das kommt natürlich immer darauf an, wie man „Aussteiger“ definiert. Ich denke im Sinne der „klassischen“ Definition bin ich kein Aussteiger.

Ich bin eher Individualist und liebe es, immer mal wieder dem Alltag zu entfliehen. Oft nur für ein paar Stunden, aber hin und wieder auch für mehrerer Monate.

Wie ich das mache, kannst Du im nächsten Artikel dieser Serie lesen. Da verrate ich Dir meine kleinen Alltagsfluchten. Vielleicht ist ja auch für Dich etwas dabei.

 


Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt

Ja, ich bin ein Aussteiger, auch wenn ich nicht in einer Aussteiger-Kommune auf Gomera oder Goa lebe. Ich bin nach elf Jahren als angestellter Redakteur aus dem beruflichen Hamsterrad ausgestiegen. Danach folgte das physische Teilaussteigen durch meine halbjährige VW-Bus-Tour durch Europa. Und die bewusste Entscheidung, nicht mehr nach den ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten unserer Konsumgesellschaft leben zu wollen. Ich gebe viel weniger aus als früher und habe dadurch nicht den Zwang, Unmengen von Geld verdienen zu müssen, um über die Runden zu kommen. In der Zeit, in der andere shoppen gehen, radle ich durchs wunderschöne Allgäu oder sitze in der Sonne auf dem Balkon und lese ein Buch. Ich kann als Selbstständiger über meine Zeit frei entscheiden. Das ist für mich Freiheit pur und der wahre Ausstieg aus dem von einem Chef/einer Firma bestimmten Leben.

 


Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour

Nein, eher als „Auszeitler“. Ich werde 4 Monate durch die Welt reisen, behalte in der Zeit aber meinen Job, meine Wohnung und mache sozusagen „nur“ eine Pause von meinem Alltag. Und das ist gar nicht mal so schwer, man muss sich nur trauen. Ich glaube zum Aussteiger werde ich niemals.

 


Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Jein. Ich führe zwar kein klassisches 9-5 Leben, allerdings auch kein Hippie-Leben. Meinen Lebensstil würde ich eher als „Lifestyle Designer“ beschreiben. Dabei versuche ich, mein Potenzial zu leben und Mehrwert für die Welt zu schaffen.

Es geht mir nicht darum nur das Minimum zum Überleben zu verdienen und möglichst wenig zu arbeiten. Ich konsumiere auch, nur bewusster. Den Hauptteil meines Geldes gebe ich für Erlebnisse und nicht Gegenstände aus.

Ich würde mich auch als „Life Hacker“ bezeichnen. Mit den gegebenen Möglichkeiten, das Beste rausholen! Ist das jetzt das Minimal- oder Maximalprinzip? :) Die beiden habe ich schon immer durcheinander gebracht.

 


Damit ist die zweite Woche der Interview-Reihe schon beendet. Ich fand es sich wieder tolle Antworten dabei gewesen. Nächste Woche geht es mit dieser Frage weiter: Welches ist die effektivste Methode für Dich, um auch mal im Alltag auszusteigen bzw. zu entspannen?
Wie sieht es bei Dir aus? Möchtest Du auch ein Aussteiger werden, oder bist Du es schon längst? Schreibe es uns doch in die Kommentare rein. Wir freuen uns!

4 spannende Fragen, 28 persönliche Antworten | Die große „Aussteigen“ Interview-Reihe

 

Heute ist es so weit! Wir starten in eine 4-wöchigen Interview-Reihe zum Thema Aussteigen!

Pünktlich zum Wochenende, möchte ich Dich zum nachdenken darüber inspirieren.

 

7 Blogger. 4 Fragen. Jede Woche eine. Los geht’s!

 

Heute stellt sich erst mal die Frage:

Was bedeutet „Aussteigen“ eigentlich für Dich?

 

Meine Antwort dazu, hatte ich ja schon einmal in einem separaten Artikel gegeben. Für mich ist „Aussteigen“ nicht zwangsweise, dass man auswandert. Aussteigen kann für mich auch mit Auszeiten gleichgesetzt werden. Einfach mal aus dem Alltag aussteigen und die Seele baumeln lassen und den Alltagsstress vergessen.

Doch wie sehen das die Anderen? Hier ihre Antworten der 7 Blogger:

 

Flashpackcitygirl Interview zum Thema Aussteigen mit Bloggern

Marieke von Flashpackcitygirl

Marieke von Flashpackcitygirl

Aussteigen, hat für mich immer noch eher die klassische Bedeutung. Also wirklich aus dem gesellschaftlichen System auszubrechen. Kündigen und auf Reisen gehen oder im Wald nur von Pilzen leben. Einfach mal frei sein, nur nach seinen eigenen Regeln leben.

 

 

 


Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronik Wanderlust

Viktoria von Chronic Wanderlust

Aussteigen für mich persönlich bedeutet nicht so zu leben, wie es die Gesellschaft von einem erwartet. Ich hab vor Kurzem erst wieder gelesen, dass es wichtiger ist, zu wissen was man nicht möchte und das auch leben kann. Klar weiß ich, was ich möchte und habe auch Ziele, aber auch diese Nicht-Ziele haben einen hohen Stellenwert.

Aussteigen heißt so zu leben, wie ich es mir vorstelle – outside the boxIch brauche keinen 9 to 5 Job, sondern einen, der mich erfüllt und mir Spaß macht. Zum Glück habe ich so einen Job gefunden, der es mir auch ermöglicht viel zu reisen. Diese Reisen sind auch meine Auszeiten – mein Aussteigen aus der „wirklichen“ Welt, wie ich es oft gerne scherzhaft nenne.

Aussteigen heißt leben!

 


Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Nima von Abenteuer Spanien und Voll Korrekt

Für mich bedeutet auszusteigen, ein anderes Leben zu führen, als es der Norm entspricht.

Das kann innerhalb Deutschlands, aber auch sonst wo auf der Welt sein. Manche entscheiden sich dafür, nicht mehr in einer Wohnung leben zu wollen und ziehen zum Beispiel auf einen Campingplatz. Andere möchten lieber in einem anderen Land wohnen – alles ist möglich. Dazu kommt natürlich auch noch der berufliche Aspekt. Man kann ja auch in ein anderes Land ziehen, dort aber ebenfalls acht Stunden im Angestellten-Hamsterrad verbringen. Das hat für mich dann nichts mit Aussteigen zu tun, sondern lediglich mit einem Umzug in ein anderes Land.

 


Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Steffi von Steffistraumzeit

Aussteigen hat für mich zwei Bedeutungen.

Zum einen, das Aussteigen aus dem Alltag.

Einfach mal raus, den Kopf freibekommen, an nichts (schon gar nicht an die Arbeit) denken und den Moment genießen. Hierzu habe ich meine Strategien gefunden und der Ausstieg aus dem Alltag funktioniert wunderbar und gibt neue Kraft und Energie. Dazu mehr in Teil drei dieser Serie.

Zum Anderen, der Ausstieg aus dem Arbeitsalltag, aus dem „normalen“ Leben um sich Träume zu erfüllen oder sein Leben komplett neu zu sortieren und zu verändern.

Ich habe 2012/13 meinen Rucksack gepackt und bin zu einer Weltreise aufgebrochen. Vorher habe ich meine Wohnung und meinen Job gekündigt, die meisten meiner Sachen verkauft oder verschenkt und bin mit meinem Rucksack um die Welt gereist. Dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit lässt mich seit dem nicht mehr los. Und so ist es nicht zu vermeiden, dass ich schon den nächsten Ausstieg plane.

 


Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt!

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt

Mischa von Adios Angst und Voll Korrekt

Aussteigen bedeutet für mich persönlich, nicht mehr nach den vorgegeben Mustern unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft zu leben. Dieses Standardleben, wie es die breite Masse führt und wie es von unseren wirtschaftlichen und politischen Eliten gewünscht ist, hat mich krank gemacht. Viel in Büros arbeiten (und sich dabei ausbeuten zu lassen), um dann viel konsumieren zu können (und dann zu glauben, dass es einen glücklich macht), ist doch bei genauem Hinsehen wirklich krank. Deshalb ist Aussteigen nach meiner Definition erst einmal ein mentaler Ausstieg aus dem Leben nach Schema F. Das kann letztlich in einer Mietwohnung genauso stattfinden wie auf einem Bauernhof, in einer Kommune, durch das Leben in einem Reisemobil oder als Eisverkäufer auf Ibiza. Es ist eine Frage der Einstellung, dass du dir dein Leben nicht mehr diktieren lässt, sondern bewusst die Dinge tust, nach denen dein Herz dürstet.

 

Tanja von Takly on Tour

Tanja von Takly on Tour


Tanja von Takly on Tour

Für mich ist das Wort „Aussteiger“ mit Personen verknüpft, die ihren Job gekündigt haben und für unbestimmte Zeit auf Reisen gehen. Personen, die von unterwegs arbeiten und ihren Traum leben. Ich finde, dass ist durchaus ein absoluter Traum für viele, einfach frei sein. Ich bin dafür leider zu sehr ein Sicherheitsmensch. Ich brauche die Sicherheit meines festen Jobs, die Sicherheit Rückhalt von Familie und Freunden zu haben.

 


Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Feli von Travelicia

Ich denke bei „Aussteigen“ immer an diejenigen, die seit Jahren in Indien oder Guatemala hängen geblieben sind und dort Armbändchen verkaufen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und jeglichen Konsum vermeiden.

Bei Aussteiger denke ich aber auch an den Topmanager, dem das Hamsterrad zu schnell geworden ist und der merkt, dass die Arbeit doch nicht alles im Leben ist und sich nun den Traum seiner Weltumseglung erfüllt.

Generell ist ein Aussteiger für mich auch jemand der „STOP“ sagt und sich bewusst für einen anderen Weg entscheidet. Wie immer der auch aussieht.

 


Das war es tatsächlich schon, mit der ersten Runde. Nächste Woche Freitag geht es dann um die spannende Frage: Würdest Du Dich selber als Aussteiger bezeichnen?

 

Und was bedeutet „Aussteigen“ für Dich? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

Meine Zeit im Zirkus

Die wirklich wahre Wahrheit über ein Leben im Zirkus

Ich bin seit über 4 Monaten wieder zu Hause. Das ist länger als ich überhaupt im Zirkus gearbeitet habe. Allerhöchste Zeit also, für einen Rückblick auf mein Leben dort.

Wie ich ja schon mal angedeutet habe, ist ein Leben im Zirkus nicht ganz so romantisch, wie man es sich vielleicht vorstellt. Es gibt viele Kleinigkeiten, an die man sich erst gewöhnen muss, auch wenn man reiseerprobt ist. Dennoch will ich heute mal das Für und Wieder aufführen.

 

Wenig Platz

Das ist eine Sache, die mich recht wenig gestört hat. Ich hatte das Glück, das ich ein Abteil hatte, in dem es viel Stauraum für meine Sachen, auf dem maximal 4-5 m², gab. Ich hatte einen eingebauten Schrank und über sowie unter meinem Bett jede Menge Stauraum. Das hat mehr als ausgereicht. Allerdings hatten die Abteile einen ganz anderen Nachteil.

 

Keine Privatsphäre

Wirklich. Keine. Privatsphäre. Du musst Dir das so Vorstellen. Die Abteile sind jeweils in einem großen Wagen. Das heißt, es sind 5-6 Abteile in so einem Teil. Da dieser Wagen von A nach B transportiert werden muss, hat er Räder. Logisch. Wenn dieser Wagen, wenn er steht, allerdings nicht aufgebockt wird (was er nie wird), dann bekommt man jede Bewegung der anderen mit. Das heißt, selbst wenn man alleine in seinem Abteil liegt, hat man nicht das Gefühl alleine zu sein. Doch das ist nicht alles. Die Wände sind so dünn, dass man sich dadurch unterhalten kann. Meine Nachbarin ist Lettin und würde ich die Sprache sprechen, dann hätte ich bei jedem ihrer Skype-Gespräche meinen Senf dazugeben können. Was mich am Anfang noch nicht so gestört hat, hat mich nach 3 Monaten regelrecht aggressiv gemacht. Ich tendiere eher dazu ein Einsiedler zu sein. Wenn ich also so lange nicht das Gefühl habe, wenigstens ab und an mal meine Ruhe zu haben, dann wird es sehr anstrengend.

Auch ein Problem war, das mein freier Tag nie der freie Tag der Anderen war. Da Montag und Dienstag spielfrei ist, haben die Artisten dann gefeiert. Lautstark. Draußen. Juhuuu. Nicht! Ich bin nicht stolz drauf, aber ich muss zugeben, dass ich gegen Ende Gewaltfantasien entwickelt habe, wenn ich mal wieder mitten in der Nacht von lauter Musik geweckt wurde, obwohl ich am nächsten Tag arbeiten musste. Die Kasse hatte schließlich jeden Tag geöffnet. Ohrenstöpsel wurden in dieser Zeit zu meinem besten Freund.

Fairerweise sollte ich sagen, dass es in Deutschland wohl ein wenig anders gelaufen währe. Während wir in Österreich nicht nach Hause konnten, ist es bei einer Deutschlandtour wesentlich einfacher, zwischen den Städten mal ein Wochenende nach Hause zu fahren. Je nachdem wie weit man weg ist, könnte man theoretisch auch an seinem freien Tag mal schnell nach Hause. Also ist der Fall klar… Österreich ist schuld! Einer muss es ja sein.

 

Die Toilettensituation

Toiletten Zirkus Roncalli

Der Toilettenwagen von Zirkus Roncalli.

Ich hatte es in meinem Tagesablauf ja schon einmal angedeutet. Jeder Gang zum Klo wird eingeplant, denn es ist nicht mal eben um die Ecke. Da der Toilettenwagen der Gäste auch unser Toilettenwagen ist, steht dieser in der Nähe des Zeltes und nicht in der Nähe der Abteile. Das kann dann schon mal dazu führen, dass der Weg ein wenig weiter ist. In Linz musste ich mindestens 15 Minuten einplanen, wenn ich in meinem Abteil saß und auf Toilette musste. Ich musste von ganz hinten hinlaufen, dann natürlich mein Geschäft verrichten und wieder zurück laufen. Da wird man nach einiger Zeit etwas strategischer und geht, selbst wenn man nicht muss, jedes Mal auf Toilette, wenn man dran vorbei kommt. Andere machen es noch anders. Sie besorgen sich ein Campingklo. Das ist im Winter wirklich nicht die blödeste Idee.

 

Du lebst auf der Arbeit

Das ist auch so eine Sache. In einem Bürojob tauchst Du morgens im Büro auf, machst Deine Arbeit und kannst abends wieder gehen. Hier ist Dein Job auch der Ort, wo Du lebst. Es ist praktisch ein kleines Dorf. Jeder kennt jeden. Jeder weiß, was der andere gemacht hat. Doch dieser vermeintliche Nachteil hat tatsächlich auch schöne Seiten. Es ist, wie man es sich vorstellt. Der Zirkus ist eine große Familie. Natürlich gibt es ab und zu Streit. Natürlich kommt nicht immer jeder mit jedem aus, doch selbst in meiner kurzen Anwesenheit habe ich gemerkt: Wenn es wirklich hart auf hart kommen sollte, dann halten alle zusammen.

 

Ein Leben in einer Soap

Tatsache ist: Hart auf Hart kommt es höchst selten und so ist es schon mal so, dass Du im Zirkus das Gefühl hast, Du lebst in einer Soap. Ich werde keine Geschichten erzählen, weil ich finde, dass sich das nicht gehört.Selbst wenn ich keine Namen nenne, sind das teilweise einfach sehr private Dinge und die gehören nicht nach außen. Trotzdem kann ich Dir sagen, dass das Leben im Zirkus mir häufig vorkam wie ein bizarrer Mikrokosmos. Die Dinge, die ich dort in nicht mal 3 Monaten mitbekommen habe, sehe ich sonst tatsächlich nur in Soap Operas.

 

Die Vorteile

Roncalli Vorstellung, Ein Leben im Zirkus

In die Vorstellung konnte ich zu jeder Zeit.

Ein großer Vorteil und der Hauptgrund, warum ich diese kurze Zeit miterleben wollte, war, dass man in kurzer Zeit, viele Städte sieht. Man bekommt quasi Geld dafür zu reisen. Was gibt es Besseres? Natürlich hat man eine Vollzeitstelle, aber an seinen freien Tagen, kann man dann den neuen Ort erkunden.

Als Kassenpersonal hatte ich außerdem den Vorteil, dass ich nur die Kasse Auf- und Abbauen musste. Das gab mir zwischen den Städten auch noch mal ein paar freie Tage, die ich genießen oder verschlafen konnte. Beides kam vor.

Außerdem konnte ich, wann ich wollte ins Zelt um mir die Vorstellung anzuschauen. Nach einer Weile hat man da nicht mehr so viel Lust drauf, aber ich hatte ein paar Lieblingsnummern, bei denen ich immer mal wieder kurz ins Zelt rein gegangen bin. Ab und an habe ich dort auch nur gestanden, um mir die Reaktionen der Leute anzuschauen.

Ab und zu, zu besonderen Anlässen, sind auch alle zusammen gekommen und haben gefeiert. An Halloween zum Beispiel, fand eine Party im Zelt statt. Das sind tolle Erinnerungen, die ich nie vergessen werde.

 

Das Fazit

Momentan bin ich auf dem Standpunkt: Es war eine kurze, intensive und gute Zeit. Ich war gerne ein Teil dieser Welt und ich habe es geliebt, hinter die Kulissen zu schauen und ein Teil des Zaubers zu sein. Außerdem bekommt man nicht jeden Tag die Möglichkeit, auf Plätzen, wie dem Wiener Rathausplatz zu übernachten. Trotzdem muss ich sagen, dass ich wohl zu sehr Einzelgänger bin, als das ich diesen Lebensstil führen könnte, denn er ist wirklich anders. Ich habe mit einigen dort darüber gesprochen und die Meinungen waren sehr unterschiedlich. Von: „Nach dieser Saison ist für mich Schluss!“ bis hin zu: „Ich weiß nicht, ob ich draußen überhaupt noch klar kommen würde.“, war so ziemlich alles dabei.

Ich will die Zeit nicht missen, aber ich glaube noch mal möchte ich es nicht machen. Aber ich sage niemals nie, also wer weiß?!

 

Wusstest Du eigentlich, das man mich auch auf Instagram findet? Nicht nur während meiner Zeit im Zirkus habe ich dort viele Bilder geteilt. Schau mal rein!

Mein Tagesablauf im Zirkus

Nachdem ich ja vor einiger Zeit schon eine Woche in Innsbruck zum Einarbeiten war, bin ich nun in Wien wieder zum Zirkus dazugestoßen. Die Premierenwoche war ganz schön heftig und es verspricht nicht unbedingt ruhiger zu werden!

 

Morgen ist mein erster freier Tag! Und ich kann ihn echt gebrauchen! Ich habe gerade meinen Arbeitstag an der Zirkuskasse hinter mich gebracht und sitze hier, mit Blick auf das Wiener Rathaus und schreibe diesen Text.

Der Ausblick entschädigt echt für einiges sag ich Dir! Vor allem am Abend! Es ist einfach einmalig schön, das Rathaus so beleuchtet zu sehen!

Da jetzt jemand den Wunsch geäußert hat, ob ich mal einen Tagesablauf beschreiben könnte und ich die Idee super fand, komme ich dieser Bitte doch auch gleich mal nach.

Vorneweg: Kein Tag ist wie der andere! Deshalb ist dies mein, nicht immer ganz Ernst zu nehmender Tagesablauf im Zirkus:

 

8.00 Uhr

Der Wecker klingelt! Nur noch 5 Minuten Mami! Mal kurz mit einem Fuß unter der Bettdecke vorgefühlt… Bäh! Kalt! Ich will nicht!!!

8.05 Uhr

Aufstehen! JETZT! Ein Blick in meinen kleinen Spiegel… Ach du Sch…reck! Wer ist das? Mit Schrecken stelle ich fest, dass ich mich da aus verschlafenen Augen selber anschaue! Na dann schleppe ich das Paar Augenringe mal unter die Dusche!

8.10 Uhr

Ab in den Bademantel und in die Flip Flops und auf zum Duschwagen. Gott sei Dank ist er in Wien nur ein paar Meter weiter. So ganz anders als die Toiletten! Da überlegt man sich zweimal ob man wirklich mal muss, oder auch ob man Abends noch durstig ist. Einen Schritt hinaus getreten… Verdammt. Es regnet! Ich wollte doch erst im Duschwagen duschen! Menno! Also einen Schritt schneller gegangen!

8.13 Uhr

Hallo heißes Wasser! Die andere Dusche ist auch besetzt. Bevor ich also das heiße Wasser aufdrehe, schreie ich erst mal laut “ACHTUNG!” Warum? Weil erstens der Druck in der zweiten Dusche nachlässt und weil das Wasser etwas kälter wird wenn ich das warme Wasser aufdrehe. Um dem anderen keinen Schock zu verpassen, gehört es sich also vorzuwarnen.

08.15 Uhr

Keiner mehr in der anderen Dusche… Ich bin alleine mit meinem heißen Wasser das mit ordentlichem Druck aus der Leitung schießt! Endlich kann ich singen! “I’m singing in the rain….”

8.30 Uhr

Schweren Herzens verlasse ich das warme Wasser um es wieder gegen kaltes einzutauschen. Es regnet immer noch! Also im Laufschritt zurück zum Abteil und aufhübschen für den Arbeitstag!

9.00 Uhr

Ich habe wieder ein Gesicht! Nach dem schminken und natürlich anziehen (nicht unbedingt in der Reihenfolge) setzte ich mich noch mal hin und lese ein wenig – Emails oder auch ein Buch! Eher zweiteres! Man will ja nicht verdummen! (An dieser Stelle verschweige ich besser, dass es sich um die “Liebe geht durch alle Zeiten” Bücher handelt, die ich jetzt schon zum zweiten Mal lese!)

9.30 Uhr

Zeit sich aufzuraffen! Ich packe meinen Kindle in meine Tasche. (Man gibt die Hoffnung schließlich nicht auf, dass mal 5 Minuten keine Menschen anstehen um Karten zu kaufen! In Wien eher ein utopischer Gedanke.) Mein Teller und das Besteck noch dazu und eine Flasche Wasser! Den Teller sowie das Besteck brauche ich später beim Mittagessen. Damit ich mir einen Weg spare, nehme ich die Sachen schonmal mit in die Kasse.

9.33 Uhr

Bevor ich zur Kasse gehe, gehe ich erstmal noch zum Klo! Es liegt ja auf dem Weg! Wer hätte gedacht, das ich mal taktisch meine Toilettengänge plane?!

9.40 Uhr

Auf zur Arbeit! PC hoch fahren, Programm starten, Kasse aufschließen und nochmal schnell die Zeitung im Internet lesen, bevor ich die Kasse auf mache!

Zirkuskasse Roncalli

Die Zirkuskasse

10.00 Uhr

Rollos hoch und Kassenfenster aufgemacht! Die Kasse ist geöffnet.
„Grüß Gott! Was kann ich für sie tun? Karten in der besten Kategorie?? Tut mir leid! Ist schon für die ganze Zeit ausverkauft! Ich kann Ihnen noch etwas hier oben anbieten! Nein das ist nicht zu weit weg! Das sind nur 10 Meter!“

11.00 Uhr

„5 Plätze in der ersten Kategorie? Tut mir Leid! Da haben wir leider keine mehr. Nein, auch nicht am Samstag wir sind da die ganze Spielzeit ausverkauft. Nein Sonntag geht da auch nicht!“

12.00 Uhr

PAUSE! Mittagessen! YUMMY! Teller aus der Tasche gefischt und ab zum Café des Artisten! Mir wurde schon am Anfang gesagt, dass es ein wenig wie im Knast ist. Nur das Essen ist besser!!!! Man gibt halt seinen Teller durchs Fenster und bekommt ihn voll Essen zurück! Aber wir sitzen viel schöner als im Gefängniss! Das Café ist echt nett unter seinen drei Zelthöckern! Im Regen müssen wir also nicht sitzen! Mitlerweile hat es aber auch aufgehört!

12.15 Uhr

Schnell den Teller abwaschen, ins Abteil geschmissen und zurück laufen. Vorher nochmal aufs Klo! Es liegt ja auf dem Weg! Planung ist alles!

12.30 Uhr

Ich mache die Kasse wieder auf, damit die Kollegen auch etwas zu essen bekommen!

13.10 Uhr

Gerade mal nichts los. Das gibt mir Zeit eine Asiatin zu beobachten, die ihr übergroßes Smartphone (Nein, es ist kein Tablett!) in eine Vorrichtung gesteckt hat, mit der es sich leichter Selfies machen lässt! Ich wusste das es das für Kameras und Go Pros gibt, aber für Smartphones?! Selfie Level: Asian!

14.00 Uhr

„Nein diese Kategorie ist für die ganze Spielzeit ausverkauft. Ja auch am Abend! Ich kann ihnen noch den Rang anbieten! Da haben sie aber freie Platzwahl.“

Die Artisten machen sich langsam fertig für die erste Show.

15.00 Uhr

Nochmal Pause! Auf dem Weg zum Abteil mache ich noch schnell einen Abstecher zum Klo! Es liegt ja auf dem Weg! Die ersten Menschen stehen schon für die erste Vorstellung des Tages um 16.00 Uhr an. In den Rängen ist freie Platzwahl und jeder will den besten Platz. Da heißt es früh anstellen! Die Orgel spielt auch schon Musik. Das Zeichen, das in einer halben Stunde der Einlass beginnt.

15.30 Uhr

Wieder in der Kasse! Karten verkaufen! Karten auf andere Tage umbuchen. Programmhefte verkaufen. Kunden beraten, wo sie am besten noch sitzen können. Kunden sagen, das die erste Kategorie für die komplette Spielzeit leider schon ausverkauft ist.

Der Einlass für die Vorstellung beginnt pünktlich. Die Karten werden kontrolliert und die Gäste im Vorzelt von den Artisten und der Band begrüßt.

16.00 Uhr

Die Vorstellung beginnt und es kommen noch Gäste angerannt, die für die Vorstellung Karten kaufen möchten. Ein paar wenige habe ich noch! Glück für sie.

17.30 Uhr

Letzte Pause! Auf dem Weg zurück nochmal schnell zum Klo! Man hat in der Kasse ja was getrunken, weil der Hals vom vielen reden trocken wird. Außerdem liegt es auf dem Weg!

17.40 Uhr

Ich lege mal für 10 Minuten die Füße hoch. Nicht das ich nicht den ganzen Tag ohnehin sitzen würde, aber ich muss mal für 10 Minuten verschnaufen und die Augen zu machen.

18.00 Uhr

Abendessen! Es liegen, wie jeden Abend, Brötchen und Aufschnitt bereit. Ich schmiere mir zwei, esse eines und hebe mir eines für nach der Arbeit auf.

18.30 Uhr

Die Letzten 1,5 Stunden meiner Schicht brechen an! Bevor ich zur Kasse gegangen bin, war ich noch schnell auf Toilette. Liegt halt auf dem Weg!

19.00 Uhr

Es dämmert schon leicht. Der beleuchtete Zirkus vor dem beleuchteten Rathaus ist einfach einmalig schön. Schöner hätte man denPlatz wirklich nicht auswählen können. Obwohl wir ja ein deutscher Zirkus sind, ist der Herr Direktor Wiener. Ein Heimspiel also!

Ein paar Asiaten machen Bilder vom beleuchteten Zirkus. Dann kommen sie zu mir uns bitten mich um ein Bild! Uhm… Ich bin doch gar nicht kamerafein gemacht! Aber gut! The Show must go on! Ein nettes Lächeln aufgesetzt und durch das Kassenfenster in die Kamera gelächelt! Schön wenn man Menschen auch mal so einfach glücklich machen kann!!! Die ersten Menschen stellen sich schon wieder für die zweite Vorstellung in die Schlange und die Orgel legt wieder los. So langsam bekomme ich mit, das die anderen genervt sind. Ich schunkel noch zur Musik mit. Noch!

20.30 Uhr

Kassenfenster zu! Rollo runter! Lichter draußen aus! Große Rollos runter! FEIERABEND! Fast…

20.45 Uhr

Mist! Die Newsletterbox muss noch verstaut werden. Fast vergessen! Eine monströse, aber hübsche Box, die leider recht sperrig ist und in das Vorzelt verstaut werden muss! Nachdem mir, während dem Transport, mehrfach das Schild gegen den Kopf geknallt ist, habe ich für heute genug! Ab ins Bett! Aber bevor ich in mein Abteil verschwinde, gehe ich noch schnell aufs Klo! Es liegt ja auf dem Weg!

21.00 Uhr

Ich fange an diesen Bericht zu schreiben! Als ich am Ende ankomme, denke ich mir: Schön das die Kunden in Wirklichkeit oft viel unkomplizierter und netter sind! Bevor ich gleich schlafen gehe, gehe ich nochmal schnell zur Toilette! Sie liegt zwar nicht auf dem Weg, aber Nachts möchte ich den nicht unbedingt gehen!

22.00 Uhr

Bevor ich entgültig in meiner Koje verschwinde, blicke ich nochmal aus meiner Tür auf das beleuchtete Rathaus! So schön!

Tagesablauf im Zirkus - Der Blick aus meinem Abteil bei Nacht

Der Blick aus meinem Abteil bei Nacht. Folge mir auf Instagram um mehr Bilderzu sehen!

— THE END —

So in etwa sieht mein Tag aus. Ich muss dazu sagen, dass es wirklich jeden Tag anders aussieht und mein Tagesablauf wesentlich chilliger ist, als der von den Requisiteuren! Die arbeiten sich wirklich den Hintern ab und ich habe den größten Respekt vor deren Leistung! Und wenn Du die wirklich wahr Wahrheit, über ein Leben im Zirkus, wissen willst, dann schau mal hier rein.

Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen. Wenn Du noch Fragen zu meinem Leben beim Zirkus, oder etwas anderem hast, dann immer her damit! Ich freue mich über jeden Kommentar!

 

 

Wie ist das Zirkusleben so? – die ersten Tage

Nachdem ich diesen Artikel, zugunsten eines anderen, etwas zurück geschoben hatte, will ich ich Dich nun nicht weiter auf die Folter spannen.

 

Hier ist er endlich. Mein Bericht über meine Einarbeitungswoche beim Circus Roncalli in Innsbruck. Wie ist das Zirkusleben so?

Vielleicht sollte ich erst mal erzählen, was ich überhaupt tue, denn irgendwie habe ich das immer vergessen zu erwähnen. Ich bin an der Kasse. Nicht der spannenste Job, aber darum geht es mir ja auch überhaupt nicht. Beworben hatte ich mich eigentlich fürs Büro, aber das wurde intern geregelt. Um ehrlich zu sein: Mir kommt das total entgegen. Hier hatte ich mehr Chancen, weil ich mehr Kassenerfahrung, als Büroerfahrung habe. Alles gut also!

Nachdem ich in Innsbruck angekommen bin, nach einer mehr oder weniger nervenaufreibenden Fahrt, (Die DB kann auch einfach nie pünktlich sein!) fing mein Herz ein wenig an zu puckern. Jetzt bin ich langsam nervös geworden. Schließlich bin ich während dem Aufbau angekommen. Nicht unbedingt das beste Timing um jemand zu stören und zu fragen, wo ich denn hin muss und wer meinen Schlüssel hat! Da musste ich jetzt durch. Ich habe mich dann einfach mal getraut und jemanden angesprochen und habe dann auch recht schnell meinen Schlüssel bekommen. Schade das mein Wagen dazu noch nicht stand. Machte aber auch nichts. Ich habe recht schnell ein paar wirklich nette Mädels vom Zirkus getroffen, mit denen ich dann erst mal die Stadt erkunden konnte. Meine Sachen konnte ich auch bei Ihnen unterstellen, da dieser Wagen schon stand.

Ja. Die Wagen. Hübsche, alte Zirkuswagen. Besser gesagt… auf alt getrimmt! Einige (Nicht alle! Manche sind tatsächlich 100 Jahre alte, restaurierte Zirkuswagen) sind natürlich neuerer Generation. Trotzdem sind sie hübsch anzusehen. Jetzt muss ich Dir aber gleich eine Illusion rauben. Zirkus ist weniger romantisch, als man sich das so vorstellt! Das Abteil ist klein. Eine eigene Toilette oder gar Dusche hat man natürlich auch nicht. Es ist mehr wie Camping. Und ich finde es überhaupt nicht schlimm! Eigentlich finde ich es sogar ganz schön. Nicht unbedingt den Teil, in dem ich nachts über das dunkle Gelände stolpere, um zur Toilette zu gehen, aber ich mag mein Abteil. Es macht einem Mal wieder bewusst, wie wenig man zum Leben tatsächlich braucht. Minimalismus ist angesagt!!

Das Abteil an sich kann nicht größer als 2×2 oder 2×3 Meter sein. Also irgendwas zwischen 4 und 6m². Trotzdem reicht es mir vollkommen aus. Ich habe ein Bett, darüber zwei Schränke, einen Kleiderschrank und eine Art Nachttisch. In diesem kleinen Raum habe ich außerdem 4 Steckdosen und eine Mehrfachsteckdose. Der Strom sollte mir also so schnell nicht ausgehen!

Zwar merkt man jede Bewegung, in den anderen Abteilen des Wagens, aber irgendwann merkt man das wirklich nicht mehr. In der ersten Nacht lag ich noch in meinem Bett und dachte: Super! Ich werde seekrank. In der zweiten Nacht hat mich das mehr oder weniger sanfte Schaukeln, wenn sich jemand umgedreht hat, in den Schlaf gewogen.

Mein Bett im Abteil

Mein Bett im Abteil.
Schaut auf Instagram für mehr Bilder.

Eine andere Sache hat mich auch ziemlich überrascht. Ich dachte, wenn es anfängt zu regnen, dann wird es unheimlich laut werden. Nun, es ist zwar nicht leise, aber nervig ist es auch nicht. Im Gegenteil. Das Trommeln des Regens auf dem Dach hat mich müde gemacht! Ich habe selten ein so beruhigendes Geräusch gehört. Wenn ich nur nicht raus gemusst hätte, um auf die Toilette zu gehen…

Im Gegensatz dazu ist die Sonne das eigentlich größere Problem. Das Zimmer heizt sich unheimlich auf. Vergleichbar mit einem Auto, das den ganzen Tag in der Sonne steht. Im Großen und Ganzen war ich also sehr glücklich über den Regen. Teilweise habe ich ihn mir schon herbeigesehnt! Er hat die erhoffte Abkühlung gebracht. Ein wenig mehr, als nötig war, aber wettertechnisch, kann es Petrus wohl selten richtig machen!

Eine andere wichtige Erkenntnis für mich ist. Ich brauche auf jeden Fall dickere Klamotten! Wenn ich als Backpacker eher minimalistisch unterwegs bin, wird es hier das genaue Gegenteil sein! Da ich hier auch im Kundenkontakt bin und mir ständig einen Waschsalon suchen muss (oder einen Kollegen bitte, dass er mich seine Maschine benutzen lässt), habe ich keine Lust mit nur zwei Pullovern durch die Gegend zu rennen, die ich dann ständig auf der Hand waschen müsste. Also nehme ich mir genug, für Minimum eine Woche mit. Am liebsten aber zwei. Mal schauen, was mein Koffer so hergibt! Auf jeden Fall ist das mal wieder eine hervorragende Ausrede, um shoppen zu gehen! Als ob ich dafür eine bräuchte!

Ich wurde schon vorgewarnt. Die Heizung im Kassenwagen hat ihre Leitungen in Fußhöhe. Das heißt im Klartext: Während ich vor dem geöffneten Kassenfenster sitze und Eiszapfen an der Nase bekomme, habe ich subtropische Temperaturen an meinen Füßen. Das setzt ein starkes Immunsystem voraus. Vitamine müssen also auch ganz dringend mit! Und eine warme Weste. Überhaupt wird meine Liste immer länger. Ich werde das altbewährte „Ich packe erst mal alle Sachen aufs Bett und lasse dann um die 50% doch zurück“ System anwenden. Ich hoffe es hilft.

Ich hoffe Dir hat mein kleiner Bericht über das Zirkusleben gefallen. Das war natürlich noch nicht alles. Aber wie langweilig wäre es, wenn ich jetzt schon alles erzählen würde??

Im nächsten Artikel erzähle ich dann von meinem, Speed-Sightseeing durch Innsbruck.

 

Was interessiert dich noch am Zirkusleben? Stell mir Fragen! Ich werde versuchen sie zu beantworten! Ich freue mich drauf!

 

Mein Leben im Zirkus- Teil 1

Die ersten zwei Nächte und die ersten drei Tage im Zirkus sind nun vorüber. Zeit für ein Erstes Zwischenfazit!

Es gibt Gutes und weniger Gutes zu berichten, aber eigentlich nichts Schlechtes.

Ich habe mich eigentlich recht schnell eingelebt und an das Leben im Zirkus gewöhnt. Bei einem reisenden Dorf und recht vielen Menschen bleibt es nicht aus, dass man auch schnell Leute kennenlernt. Das ist natürlich supergut.

Am Anfang bin ich recht zögerlich, fast schüchtern, auf den Platz gegangen. Alle waren am Arbeiten und ich wollte eigentlich keinen stören. Man will ja nicht von der Arbeit abhalten. Auf- und Abbau müssen natürlich zügig vonstattengehen, da der Zeitplan recht eng ist. Wenn es dann aber, wie momentan in Österreich, wirklich heiß ist, dann zehrt das an den Kräften von allen. Da wollte ich nicht noch eine zusätzliche Belastung sein.Trotz allem habe ich recht schnell jemanden gefunden, der mir weiterhelfen konnte. So hatte ich dann den Schlüssel zu meinem Abteil. Nur stand es noch nicht an seinem Platz, also konnte ich nicht hinein.

Machte auch nichts! Ich habe recht schnell ein paar Leute gefunden, mit denen ich ins Gespräch gekommen bin und wir sind auch gleich die nähere Umgebung erkunden gegangen. Abends dann noch eine Tour durch Innsbruck.Wirklich eine wunderschöne Stadt. Ich kann sie Dir wirklich empfehlen. Sie ist einen Besuch auf jeden Fall wert, auch wenn ich noch nicht die Zeit und Kraft gefunden habe, sie ausgiebiger zu erkunden. Ich bin ja nicht für Sightseeing hier. ;)

Mein Abteil ist klein, aber mein. Durch Hostels sind Entbehrungen ja nichts Ungewöhnliches für mich. Viel benötige ich eh nicht! Es gibt ein Bett, zwei kleine Oberschränke darüber, eine Art Ablage und einen Schrank. Ein Oberlicht und in der Tür ein kleines Fenster. Bei diesem Wetter staut sich die Hitze trotzdem fürchterlich. Man ist fast lieber draußen, weil da auch mal ein Lüftchen weht. Einen Sonnenbrand habe ich mir auch schon eingefangen. Macht aber nichts. Lieber so, als den ganzen Tag Regen.

In der ersten Nacht, bin ich noch alle paar Minuten wach geworden. Es hat mich nicht gestört. Ich bin sofort wieder eingeschlafen. Das lag daran, das man merkt, wenn sich jemand in einem anderen Abteil, des Wagens umdreht, die Tür öffnet, oder umher geht. Es schaukelt ein wenig. Das ist aber etwas, an das man sich gewöhnt. Am Anfang lag ich noch im Bett und dachte: Oh Gott, ich werde seekrank! Das hat sich aber schnell gegeben.

Die Toiletten sind etwas außerhalb und zum Duschwagen muss man auch ein kurzes Stück laufen. Alles in allem ist es ein wenig Campingatmosphäre. Genau, wie es mir schon prophezeit wurde. Ich liebe es. Wichtig ist, dass jeder sein eigenes Abteil hat, in das er sich zurückziehen kann. Wenn man jeden Tag mit denselben Menschen unterwegs ist, dann ist es wichtig, sich auch mal zurückziehen zu können.

Nachdem das Internet dann auch endlich angeschlossen war, konnten wir loslegen. Gestern war die Premiere. Dem Jubel nach zu urteilen, war sie ein voller Erfolg.

Die Hitze der letzten Tage war wirklich schon fast unerträglich. Man wusste nicht wohin mit sich. Im Abteil war es zu warm und draußen war es zu warm. Bis zu 3 Duschen am Tag waren normal. Manche hier haben sich eine Klimaanlage gekauft. Wirklich eine der Besten Anschaffungen bei so einem Wetter. Gerade hat der, für heute angekündigte, Regen eingesetzt. Ich hoffe er bringt tatsächlich Abkühlung und keine Sauna! ;)


Wie es weiter geht, werde ich berichten. Entschuldige die schlechte Qualität der Bilder. Ich konnte sie leider nicht nachbearbeiten. Wenn Du mir auf Instagram folgst, kannst du auch die ersten Bilder schon sehen.

Wenn Du noch Fragen hast… immer her damit!!! Ich freue mich darauf, sie zu beantworten!

 

 

Meine Zirkus-Packliste

Hier sitze ich nun. Keine Woche mehr, bis der Zirkus los geht.

 

Das ist durchaus wörtlich zu sehen. Ich hatte ja schon, von meinem neuen Job berichtet. Am Mittwoch reise ich nun endlich nach Innsbruck zum Circus. Es braucht nur noch ein paar Kleinigkeiten, dann kann ich packen. Ich weiß… Ich sollte als Reisende eigentlich keine solche Planerin sein. Alle anderen leben schließlich auch meistens so in den Tag hinein und packen auf die letzte Minute ein paar Dinge zusammen. So war ich nie. Ich mag es zu planen und zu wissen, was ich dabei haben sollte. Also mache ich Listen. Dazu muss ich sagen: Mein Hirn ist ein Sieb. Wenn ich keine Liste mache, kann ich sicher sein 90% der Dinge zu Hause liegen zu lassen.

Da ich Dich an allem teilhaben lassen will, dachte ich mir, dass ich meine Liste mit dir Teile… Nur für den Fall, das Du auch mal zum Circus willst! Die Packliste hierfür sieht, wie schon angekündigt, ein wenig anders aus, als eine, die ich für Backpacking nehmen würde.

Ich versuche mein Gepäck zwar so leicht und simpel wie möglich zu halten, trotzdem muss ich Dinge mitnehmen, die im Normalfall eigentlich zu Hause bleiben würden.

Mir wurde im vorhinein eine Packliste geschickt, auf der stand, was ich unbedingt mitnehmen muss.

– Decke und Kissen

– Bettlacken

Melamin Geschirr

– Plastikglas und normale Tasse

– Besteck

 

Kleidung

Kompressionsbeutel von Eagle Creek

– Socken

– Unterhosen

– BH’s

Flip Flops für die Dusche

– Ballerinas

meine geliebten Wanderschuhe (statt Regenstiefeln, weil ich keine Lust hatte, mir neue zu kaufen! Die sind auch wasserfest. Zwar ein wenig schwerer, aber ich versuche ja Geld zu sparen!)

– schwarze Hosen

– Jeans

– Pullis

– T-Shirts

– Schlafhose und Schlafshirt

– Blazer

– Regenjacke

– Strickjacke

Meine Schuhe packe ich immer in Plastiktaschen vom Einkaufen. Auf diese Weise kann ich sie in den Koffer packen, ohne dass sie alles dreckig machen und ich kann sie evtl. noch für andere Dinge verwenden.

 

Hygiene- und Kosmetikartikel

– Tampons

– Ohrstäbchen

– Wattepads

– Rasierer

– Parfum

– Deo

– Lippenpflege

– Handcreme

– Zahnbürste

– Zahnpasta

– Duschgel

– Shampoo

– kleine Haarbürste

– Haargummis

– flüssiges Waschmittel kleine Packung

– Mascara

– Abdeckstift

– Eyeliner

– Lidschatten

– Lipgloss und Lippenstift

– getönte Tagescreme

– Gesichtspeeling

– Gesichtsseife

– Abschminke

– Nagelknipser

– Pinzette

– Haaröl

Die Kosmetikerin in mir bekommt man nicht raus. Ich nehme immer mehr an Kosmetik- und Hygieneartikeln mit, als andere Reisende und jetzt sowieso, weil ich ja überwiegend wegen der Arbeit unterwegs bin.

 

Medikamente

– Paracetamol

– Ibuprofen

– Vomex A gegen Reiseübelkeit. Super bei Schiffstouren, aber auch bei ’normaler‘ Übelkeit

– Pflaster

– Imodium Akut

– Schlaftabletten

– Mehrwasser-Nasenspray

 

Elektroartikel

– USB-Stick

Kindle Paperwhite (weil Bücher mitschleppen, mit einfach zu schwer geworden ist.)

– Digitalkamera, Aufladegerät und SD Karten

– Netbook inkl. Aufladegerät, Kopfhörer

– Smartphone & Aufladegerät

3-fach Steckdose

 

Sonstiges

Ohropax (die Originalen aus Wachs. Mit diesen Schaumstoffteilen kann ich nichts anfangen! Diese dichten wirklich allen Lärm ab!)
– Vorhängeschloss

TravelSafe von Pacsafe (super praktisch und meiner ist sogar noch die Vorgängerversion, ohne Henkel und extra Schlaufe für das Schloss!)

– Notizbuch und Kuli

– Schlafmaske

Eagle Creek Reisehandtuch

– Wäschebeutel für Schmutzwäsche

– Handtasche klein für Stadtausflüge

– Sonnenbrille und Etui

– Brille und Etui

– Visitenkarten

– Pass

– EC-Karte

– VISA-Kreditkarte

– Personalausweis

– Geldbeutel

Jetzt wo ich das Ganze aufgelistet sehe, denke ich mir: Meine Güte ist das viel! Tatsache ist aber… Ich reise zwar durch die Gegend, bin aber eigentlich wie in einem kleinen, reisenden Dorf. Ich habe sozusagen meine feste Basis, die mit mir mitreist. Da richtet man sich anders ein, als wenn man immer nur mit dem Rucksack unterwegs ist, oder wie in meinem Fall: mit dem Koffer.

Ein paar Dinge werde ich schon dort lassen, wenn ich zurück nach Köln fahre. Danach weiß ich dann auch, was ich unbedingt noch benötige.

 

Habt Ihr noch Ideen oder Tipps, was ich mitnehmen sollte und was besser nicht?

 

In diesem Beitrag sind Affiliate Links. Wenn Du über den Link etwas kaufst, dann bekomme ich ein wenig Geld dafür und kann die Seite damit finanzieren.

 

Manege frei für meine neue Stelle

Ich weiß, es war etwas ruhig um mich in der letzten Woche. Ich hatte einfach nicht den Kopf frei, um zu schreiben.

 

Warum?

Vielleicht erst mal von vorne. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ohne einen Job, das Sparen recht schwerfällt. Nun… Das Problem hat sich gelöst. Ich habe eine Stelle gefunden. Und was für eine! Ich werde ab September für 3 Monate den Zirkus Roncalli durch Österreich begleiten.

Da ich das Vorstellungsgespräch Anfang der Woche hatte und erst gegen Ende erst erfahren sollte, ob es nun klappt oder nicht, war ich recht angespannt. Das hat dann dazu geführt, das mein Kopf zu voll war, um zu schreiben. Irgendwie ging es mir nicht von der Hand. Passiert schon mal.

Dafür bin ich jetzt um so glücklicher und schon voll in der Planung, weil es schon so bald losgeht. Für eine Woche erst mal zum Einarbeiten.

Am 17.07.2014 geht es in Innsbruck für mich mit dem Zirkus los.


Nach dieser Station steht eine fast einmonatige Pause an, also werde ich in Wien richtig starten und dann bis Mitte Dezember dabei sein.
Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit die nächste Saison mitzumachen. Das wäre auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit, bei der ich Deutschland besser kennenlernen würde.

Ich habe eine kurze Packliste zugeschickt bekommen, von Dingen, die ich auf jeden Fall mitnehmen muss und Dingen, die praktisch wären, aber ohne die man auch nicht umkommt. Das ist mal eine Packliste, die ich als Backpacker so nie schreiben würde

Dinge, die ich unbedingt mitnehmen muss, sind zum Beispiel eine Decke, Kissen und Bettbezüge. Also ist auf meiner Liste ganz oben: Vakuumbeutel! Anders bekommt man das ja nicht transportiert. Als Zweites auf der Liste steht Geschirr und Besteck. Hm… Da muss ich mir was einfallen lassen. Es wird wohl auf Plastikteller und Gläser hinauslaufen, weil das erstens leicht ist und zweitens nicht so schnell kaputt geht. Ich kenne mich! So was bekomme ich niemals heil über die Grenze!

Wichtig ist mir auch, dass mein Gepäck leicht bleibt, obwohl ich so viel mitnehmen muss, was ich eigentlich nicht mitnehmen würde. Wer nimmt schon sein eigenes Bettzeug mit, wenn er auf eine normale Reise geht? Klar. Wenn man campen geht, nimmt man einen Schlafsack etc. mit, aber wenn ich über Monate unterwegs bin, möchte ich eine richtige Decke haben. Ich schlafe ja auch in einem richtigen Bett. Außerdem noch die Bezüge.

Nach langem Hin und Her habe ich mir jetzt auch einen Kindle gekauft. Ich habe ja wirklich lange mit mir gekämpft, aber da ich dort mit Sicherheit keinen Fernseher haben werde, es sei denn, ich würde einen mitnehmen, werde ich mehr lesen. Keine schlechte Alternative! Ich lese eh viel zu selten. Da ich aber schon in Neuseeland von dem hohen Gewicht genervt war, das Bücher nun mal mit sich bringen, habe ich mich nun dazu entschlossen, mir endlich einen E-Book Reader zuzulegen. Ich werde es auch nicht bereuen. Wenn ich so lange darüber nachdenke, etwas Bestimmtes zu kaufen und es dann endlich tue, bin ich in der Regel eher ziemlich happy!

Bevor ich fahre, werde ich aber noch eine detaillierte Liste zusammenstellen. Ich werde sicher wieder zu viel mitnehmen. Du kennst das! ;)

Ich freue mich wirklich sehr, dass es mit der Stelle geklappt hat. Das wird sicher eine spannende Zeit. Natürlich werde ich regelmäßig über meine Reise berichten. Vielleicht auch per Video. Das ist zumindest der Plan. Das sind Sachen, die ich ohnehin in den Blog einfließen lassen wollte. Sich selber zu filmen und das in der Öffentlichkeit, ist aber gar nicht so einfach, wie es in Vlogs oft ausschaut.

Übrigens: Wen es interessiert wie ein Zimmer von innen ausschaut, der kann sich ja mal diesen Bericht durchlesen. Er handelt von der Weiterreise des Zirkus. Es ist nicht groß, aber es scheint mehr platz zu sein, als ich in so manchem Hostel hatte! Außerdem muss ich das Zimmer nicht teilen. Ich bin superzufrieden.

Und aufgeregt! Ich bin wirklich nervös, aber es wird sich wohl alles fügen. Das tut es immer.

Wie findest Du meinen neuen Job? Hast Du Tipps für mich, was ich auf keinen Fall zu Hause lassen sollte?? Über was soll ich auf jeden Fall berichten?
Teile es mir in den Kommentaren mit!

 

Gastbeitäge

Sabbatical planen – 3 Fehler, die Du unbedingt vermeiden solltest!

Kennst Du das Gefühl, dass Du einfach genug hast von Deinem Job und mal raus willst? Du willst die Welt entdecken, aber Deine Sicherheit daheim eigentlich nicht aufgeben. Du bist nicht allein!

Lydia von On a Journey bricht bald in ihr Sabbatical auf. Die perfekte Möglichkeit, die Sicherheiten daheim nicht zu verlieren und trotzdem etwas von der Welt zu sehen. Viel Spaß mit ihrem Gastbeitrag!

Lydia von On a Journey


Nervig. Es ist einfach nervig. Das ewig suchen im Internet nach Informationen.

Du willst eine Auszeit vom Job nehmen: eine Weltreise, eine Tour durch Neuseeland, einen Roadtrip Durch die USA oder Backpacking in Thailand?

Aber: Du bleibst bei der Vorbereitung hängen.

Tage, Wochen und sogar Monate gehen drauf und Du schlägst mit der Planung Deiner Auszeit rum. Und dann passiert es, Du machst einen der 3 Fehler.

Das Ergebnis? Du schmeißt alles genervt hin und lässt Deine Auszeit bleiben.

Du vermasselst das Gespräch mit Deinem Chef

Deine Auszeit steht und fällt mit der Zustimmung Deines Chefs. Ist er nicht mit Deinem Sabbatical einverstanden kannst Du die Planung direkt sein lassen. Um so wichtiger ist es das Du gut vorbereitet in das Gespräch mit Deinem Chef gehst!

Tipp 1: Wähle den perfekten Ort

Du solltest für euere Gespräch einen ruhigen Ort auswählen, am besten sein Büro. Dort fühlt sich Dein Chef wohl und sicher. Du besuchst ihn so zusagen in seinem Revier und er fühlt sich nicht direkt angegriffen durch Deine Frage nach einer Auszeit.

Wichtig ist auch, dass ihr beide ungestört seid und keine weiteren Personen mithören. Sollte Dein Chef kein eigenes Büro haben, dann trefft euch in einen Konferenzraum und beredet alles in Ruhe. Genügend Zeit sollte für euer Gespräch vorab geplant sein – mach einen Termin mit Deinem Chef aus, aber lass Dich nicht festnageln, um was es genau geht. Sage ihm, dass Du ein wichtiges Thema zu besprechen hast, aber nichts Genaueres.

Tipp 2: Wann ist der ideale Zeitpunkt um nach einer Auszeit zu fragen?

Mach nicht den Fehler Deinen Chef kurz vor knapp nach einer Auszeit zu fragen. Lass ihm genügend Zeit um Deine Anfrage zu verdauen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und einen passenden Ersatz für dich zu suchen. Am besten Du fragst Deinen Chef 1-2 Jahre vor Deiner geplanten Auszeit.

Außerdem sollte es ruhig bei dir auf Arbeit zu gehen. Ist Dein Chef schlecht gelaunt, weil die Produktion mies läuft, ein Großkunde abgesprungen ist oder es stressig ist auf Arbeit – frag ihn ja nicht nach Deiner Auszeit. Wenn er gestresst ist und schlechte Laune hat, wird die Antwort mit großer Wahrscheinlichkeit Nein sein. Vertage die Frage lieber, auf einem Tag wo Dein Chef gut drauf ist und das Arbeitspensum normal ist.

Versuche vorab ein gutes Verhältnis zu Deinem Chef aufzubauen. Das gilt für alle Kollegen die viel mit Deinem Chef zu tun haben: Chefsekretärin, Vorarbeiter, Teamleiter die ihm nahestehen. Werde zu einem Arbeiter der viel leistet, freundlich ist und gute Laune auf der Arbeit verbreitet – sei einfach ein Geschenk für das Unternehmen und schaffe Dir vorab einen guten Ruf.

Tipp 3: Wie steigst Du super in das Gespräch ein?

Wenn Dein Chef ein paar Minuten für Dich Zeit hat, kannst Du mit etwas Smalltalk ins Gespräch einsteigen. Achte bitte darauf, dass Du über etwas Positives redest. Steuererhöhungen, schlechtes Wetter, Krieg und momentane Konflikte auf der Arbeit schaffen eine negative Grundstimmung und sind kein guter Einstieg ins Gespräch. Rede lieber über Dinge die Deinen Chef begeistern: Hobbys, Reisen, Familie oder Auszeichnungen die er in seinem Büro hängen hat.

Tipp 4: Schaffe vorab ein gutes Verhältnis zu Deinem Boss

Versuche, lange bevor Du fragst, eine tolle Beziehung zu Deinen Chef aufzubauen. Interessiere Dich für Ihn, seine Familie und seine Interessen. Finde Gemeinsamkeiten – vielleicht habt ihr das gleiche Hobby oder liebt es beide zu vereisen, Ski zu fahren oder zu Malen? Vielleicht mögt ihr auch die gleiche Musik und hört die gleichen Bands? Einem sympathischen Menschen erfüllt Dein Chef lieber den Wunsch nach der Auszeit als einem Kotzbrocken, der immer meckert.

Denke an das Prinzip von Geben und Nehmen. Du möchtest etwas von Deinem Chef, also gibt ihm vorab etwas. Gib gute Arbeitsleistung, schlage Verbesserungen vor, arbeite schneller, besser und zuverlässiger.

Und vergiss nicht: Du musst nicht betteln. Deine Arbeitsleitungen sind prima und Du bist ein wahrer Schatz in der Firma. Sei dir dessen ruhig bewusst und frage entschlossen nach Deiner Auszeit. Selbstbewusstsein wirkt wahre Wunder! Vermittle das auch Durch Deine Körpersprache: Spiele nicht nervös mit Deinen Haaren, Schmuck oder anderen Gegenständen. Lehne Dich nicht an, stehe gerade und sicher und rede mit fester Stimme.

Tipp 5: Übe das Gespräch vorab

Mein Herz raste vor meinem Gespräch, Du hättest es drei Etagen unter mir hören können.  In so einer Stresssituation verhaspelt Du dich schnell und wirkst unsicher. Übe DDein Gespräch vorab mit Freunden. Überlege Dir welche Vorteile es bringt, welche Gegenargumente Dein Chef bringen könnte – wie Du diese entschärfen kannst und wie Du Deine Bitte formulierst.

Tipp 6: Was hat Dein Chef von Deiner Auszeit?

Schön, dass Du die Auszeit willst, das Du glaubst sie verdient zu haben und das Du Dich schon riesig auf die Weltreise freust. Dein Chef muss ein Jahr auf Dich verzichten, Dich ersetzen und hat viele Nachteile von Deiner Auszeit, aber Deine Auszeit hat auch viele Vorteile für Deinen Chef. Du lernst so viel auf Deinen Reisen, was dem Unternehmen, nach Deiner Rückkehr, gut tut.

Der Ruf des Unternehmens steigt, denn wer Sabbaticals ermöglicht sichert sich die besten Nachwuchskräfte. Ich bin mit meinen 22 Jahren eine junge Nachwuchskraft und würde in keinen stocksteifen Unternehmen arbeiten wollen, welches nicht flexibel auf die Wünsche seiner Arbeitnehmer eingeht. Nicht nur außerhalb verbessert sich das Ansehen der Firma, auch Deine Kollegen werden begeistert sein. Selbst wenn sie selbst gar kein Sabbatical machen wollen, wissen sie, dass sie es könnten und das schafft eine gute Stimmung.

Schlage Deinem Chef vor, Deine Auszeit in einer Zeit zu nehmen, wo wenig los ist. In einer Zeit, in der kaum Aufträge da sind und es nicht so schlimm ist, wenn Du fehlst. In diesem Zug kannst Du alle Deine Überstunden in einem Ruck abbauen. Ich kann nicht in Deinen Arbeitsalltag schauen, aber es gibt viele Branchen in denen ist im Winter Hochbetrieb und purer Stress und im Sommer entspannt sich die Lage und alles wird ruhig. In Saunen und Hallenbäder ist das zum Beispiel so.

Reisen hat nicht nur schöne Seiten, sondern Situationen wo alles schiefgeht. Flug verpasst, das TukTuk fährt Dich schon wieder zum Juwelier oder all Dein Geld wurde gestohlen. Purer Stress – am Anfang. Du lernst mit der Zeit gelassen an Probleme heranzugehen und merkst schnell, dass alles, wirklich alles schon irgendwie gut geht. Dieses Wissen nimmst Du mit in Deine Firma zurück und behältst bei Herausforderungen einen klaren Kopf, denn Du weißt: Es gibt immer eine Lösung. Davon abgesehen verbesserst Du Dein Englisch. Vielleicht lernst Du sogar eine neue Sprache, wie Thai, Chinesisch oder Spanisch? Bei zukünftigen Gesprächen mit ausländischen Partnern ein riesiger Vorteil für Deinen Chef.

Wandern am schwarzen See in Montenegro Sabbatical planen

Rede mit Deinem Chef und habe keine Angst davor!

2. Du bist nach kurzer Zeit Pleite

Ohne Moos nix los…. Du brauchst Geld für Deine Auszeit. Wenn Du ein Jahr verreisen willst, musst Du einiges zur Seite legen. Reisen ist nicht so teuer wie die Meisten denken, aber eine gewisse Summe brauchst Du trotzdem für Deine Reise.

Ich selbst habe das letzte Jahr, die Hälfte meines Lohnes beiseitegelegt. Das ist mit einigen Einschränkungen verbunden, aber alles halb so wild.

Tipp 1: Mit Welchem Modell willst Du Deine Auszeit finanzieren

Für ein Sabbatical gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die Beliebtesten sind das Teilzeit-Modell und der unbezahlte Urlaub. Sie unterschieden sich in einigen sehr wichtigen Punkten voneinander.

Beim Teilzeit-Modell kannst Du (z.B.) zwei Jahre Vollzeit arbeiten, aber bekommst nur 2/3 Deines Gehaltes bezahlt. Dafür nimmst Du Dir das dritte Jahr komplett frei und erhältst weiterhin 2/3 Deines Gehaltes, da Du die Leistung dafür, vorab schon erbracht hast. Der Vorteil: Du bleibst weiterhin angestellt und bekommst ein Gehalt – Deine Sozialversicherungen wie Rente, gesetzliche Krankenversicherung, Unfall- und Pflegeversicherung werden normal weiterbezahlt. Du musst Dich also nicht selbst, innerhalb Deutschlands, versichern. Willst Du eine längere Reise ins Ausland machen, brauchst Du eine Auslandskrankenversicherung für längere Reisen. Die gibt es schon ab 1,15€ am Tag.

Das komplette Gegenteil ist der unbezahlte Urlaub. Hierbei wirst Du freigestellt, aber bekommst kein Gehalt. Du bist nicht mehr über Deinen Arbeitgeber angestellt und somit nicht über ihn sozialversichert. Das beutet Du kannst Dich selbst versichern. Die Sozialversicherungen (Rente und Co.) sind freiwillig. Angenommen Du bist während Deiner Auszeit nicht in Deutschland, dann brauchst Du auch nicht unbedingt eine Krankenversicherung.

Die Mindestbeträge in den verschieden Versicherungen sind sehr hoch – die gesetzliche Krankenversicherung liegt bei ca. 150€ pro Monat und der Beitrag für die Rente bei ca. 120€ pro Monat. Eine großer Batzen Geld, da solltest Du dir genau überlegen, ob Du Dich selbst versichern willst oder es bleiben lässt.

Achtung: Denk daran eine Anwartschaft bei Deiner Krankenkasse abzuschließen. Mit dieser kannst Du Problemlos, nach Deinem Austritt aus dem System, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung kommen. Einfach bei Deinem Ansprechpartner vor Ort nachfragen und anlegen lassen. Das brauchst Du aber nur bei dem Modell, bei dem Du kein Geld mehr vom Arbeitgeber bekommst!

Tipp 2: Sparen, Sparen, Sparen!

Welches Modell Du wählst ist Deine Entscheidung. Aber klar ist: Du brauchst Geld! Ob Du auf 1/3 Deines Gehaltes verzichtest oder ob Du ein Jahr ohne Gehalt vorab sparen musst – eins ist klar: Du wirst Dein bisheriges Leben einschränken müssen.

Verzichte jeden Monat auf einen Teil Deines Gehaltes und überweiße es auf ein separates Konto, bevor Du es ausgeben kannst.

Nimm einen Zweitjob an und gib das verdiente auf keinen Fall aus. Es ist nur für Deine Auszeit bestimmt!

Kündige alle laufende Abos, wie Zeitungen/ Magazine – ließ lieber Blogs wie diesen hier. Geh nicht mehr ins Fitnessstudio, nutze kostenlose YouTube Chanel für Yoga, geh im See schwimmen oder joggen.

Checke Deine Verträge: Strom, Handy oder Internet. Angenommen Du sparst bei Deinem Handvertrag jeden Monat 10€, sind das in einem Jahr bereits 120€. Ganz nach der Logik: Kleinvieh macht auch Mist.

Verkaufe Dein Auto. Fahre lieber mit dem Bus oder dem Zug zur Arbeit. Fahre mit dem Fahrrad einkaufen und nutze ein Teilauto für Ausflüge.

Verkaufe Deine alten Klamotten und Möbel. Verdiene an Dingen die Du schon ewig nicht mehr benutzt.

Tipp 3: Reise günstig

Reisen ist nicht so teuer wie Du denkst – zumindest, wenn Du nicht im schicken All Inclusive Hotel schläfst, per Taxi von A nach B reist und in den überteuerten Restaurants in der Nähe von Sehenswürdigkeiten essen gehst.

Reisen ist günstig, wenn Du…

… Land und Leute authentisch kennen lernen willst (Iss wo die Locals essen gehen oder hole Dir Dein Mittagessen am Straßenimbiss)

… spontan bist (reise dahin wohin es einen günstigen Flug gibt)

… Deine Reisen selbstständig organisierst (geführte Touren sind teuer und Du bist meistens mit einer großen Gruppe unterwegs – da ist kein Platz für Deine individuellen Wünsche.)

… neues Probierst (Reise kostenlos von A nach B – probier’s doch mal per Anhalter)

… auf überflüssigen Luxus verzichtest (Schlafe in Hostel, Airbnb oder bei Fremden auf dem Sofa via Couchsurfing)

… arbeitest (Work & Travel in Neuseeland oder auch Arbeiten gegen Essen und Unterkunft mit Woofing)

Schöne Aussicht in Montenegro Sabbatical planen

Schöne Aussicht in Montenegro

3. Du unterschätzt den Planungsaufwand für Deine Auszeit

So ein Sabbatical vorzubereiten ist eine Menge Arbeit. Du hast einiges zu beachten: Was ist mit der Rente? Muss ich mich Versichern und wann sollte ich verreisen und wie lang?

Die schwierigsten Punkte bei der Vorbereitung sind Deine Versicherungen (auch die soziale wie Renten- und Pflegeversicherung) und die Dauer Deiner Auszeit. Aber es gibt noch viele weitere Punkte die Du vorab festlegen musst.

Tipp 1: Krankenversicherung

Verreist Du für längere Zeit ins Ausland brauchst Du eine extra Krankenversicherung. Hierbei gibt es zwei Unterschiede: Weltweite Versicherung mit und ohne die USA & Kanada. Da das Krankensystem in der USA und in Kanada sehr kompliziert ist, wird für die beiden Länder meist knapp 2€ mehr am Tag berechnet.

Der übliche Tagessatz ohne liegt bei 1,15€ – 1,50€. Soll dich Deine Reise in die USA führen werden um die 3,10 – 3,50€ pro Tag berechnet.

Überlege dir vorab gut ob Du während Deiner Auszeit in eines der beiden Länder reisen willst. Es ist sehr schwer während Deiner Reise, vom Ausland aus, eine deutsche Versicherung zu finden die Dich zusätzlich für die beiden Länder versichert. Vor Beginn ist das kein Problem, aber steckst Du mitten in der Reise, wird es knifflig eine zu normalen Preisen zu finden.

Tipp 2: Wie lange sollte meine Auszeit Dauern?

Willst Du ein bestimmtes Ziel erreichen mit Deiner Auszeit? Für die Umrundung Australiens mit einem Campervan werden drei Monate kaum reichen. Plane lieber ein ganzes Jahr ein. Möchtest Du jedoch einfach nur die Seele baumeln lassen und am Strand chillen, schnorcheln und surfen, reichen Dir drei Monate vielleicht.

Dein Chef hat bei der Dauer auch ein Wörtchen mitzureden. Wie lange kann er dich entbehren? Drei Monate, Sechs Monate oder ein ganzes Jahr?

Tipp 3: Schritt für Schritt zu Deiner Auszeit

Damit Dir die Vorbereitung für Dein Sabbatical nicht zu viel wird und Du nicht genervt alles hinschmeißt, möchte ich Dir helfen. Mit meinem kostenlosen Kurs zeige ich dir Schritt für Schritt wie Du Deine Auszeit planst. Entdecke welche Versicherung die Beste ist, ob Du alleine, mit Partner oder Freunden verreisen solltest und wann der ideale Zeitpunkt für Deine Auszeit ist.

Hast Du schon mal ein Sabbatical gemacht oder planst Du eins? Teile Deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren! Auch Fragen sind natürlich herzlich Willkommen und werden gerne beantwortet.

Alle Bilder wurden mir von Lydia Kraus von On a Journey zur Verfügung gestellt.

Lydia

Lydia

Lydia tritt ihr Sabbatical im Juni 2017 an. Auf dem Plan: Afrika, Australien und ???.

Begleite Lydia auf ihrer Reise und lass Dich selbst zu einer Auszeit vom Job motivieren. Tipps zur Planung Deines Sabbaticals findest Du auf ihrem Blog und in ihrem kostenlosen Kurs.

Die Auszeit nach dem Neuanfang

Mit größeren Auszeiten, wie z.B. Reisen, verbinden viele Menschen einen neuen Lebensabschnitt. Den Beginn von etwas Neuem. Das muss aber nicht immer so sein.

Linda von „Jäger und Sammler“ ist ein super Beispiel hierfür. Sie hat einen Neuanfang gewagt und die Auszeit danach genommen – als krönenden Abschluss. Doch was das genau heißt und was damit gemeint ist, dass erzählt sie Dir am Besten selber.

Der Neuanfang

Häufig berichten die Artikel, die mit Auszeit oder Aussteigen betitelt sind, von dem langersehnten Wechsel im Leben, nachdem man lange Zeit im gleichen Trott festgesteckt hat. Man langweilt sich und will unbedingt etwas Neues erleben, es kann ja nicht so eintönig weitergehen im Leben.

Als ich begonnen habe über den Artikel für „Aussteigen Bitte“ nachzudenken und zu überlegen, was der Grund für meine dreimonatige Reise durch Südostasien war, ist mir klar geworden, dass es nicht der Anfang von einem Lebenswechsel war, sondern der krönende Abschluss. Klingt etwas verwirrend? Ich erkläre es dir.

Vor ca. zwei Jahren, kurz nachdem ich 30 geworden bin, habe ich mein Leben endlich mal generalüberholt. Ich war zwar irgendwie zufrieden mit meinem Leben, aber ich wollte schon seit langer Zeit etwas ändern, denn „ irgendwie zufrieden“ war mir nicht genug.

Zu der Zeit lebte ich noch in einer WG, arbeitete als Deutschlehrerin an einer Sprachschule für Erwachsene und war Single. Frei, ohne Verantwortung für andere Personen und ohne richtige berufliche Perspektive. Klingt ganz gut, aber für mich reichte das nicht. Ich begann also nach längerem Hadern ein zweites Masterstudium, um mich beruflich weiterzuentwickeln, suchte mir eine eigene Wohnung und befreite mich von einigen Lastern. Auch wenn der Anfang ziemlich schwer für mich war, habe ich gemerkt, dass es mir von Woche zu Woche besser ging, ich fing an zu strahlen und war endlich wieder motiviert neues zu wagen, sodass ich auch bald wieder einen Partner an meiner Seite hatte. Dieser ganze Frühjahrsputz dauerte bis Ende letzten Jahres und auf einmal war ich mit all dem Verändern fertig. Aber etwas fehlte dann doch noch und ich merkte schnell, was das war. Ich wollte eine längere Reise machen, um einmal durchzuschnaufen und Zeit zu haben, das Ganze zu verarbeiten und zu erkennen, ob ich wirklich fertig war, ob es wirklich das war, was ich wollte. Und jetzt nach den drei Monaten bin ich mehr als sicher, ich habe alles richtig gemacht und bin genau dort, wo ich sein möchte.

Drei Monate – Fünf Länder

In diesen drei Monaten habe ich es, zusammen mit meinem Freund, tatsächlich geschafft, fünf Länder zu bereisen. Angefangen in Kambodscha, ging es über Laos und Vietnam auf die Philippinen und danach noch für 3 Wochen nach Indonesien. Da es ein wenig den Rahmen sprengen würde, über alle fünf Länder zu schreiben, habe ich überlegt, in welchem Land ich denn am meisten zu Ruhe gekommen bin und Zeit hatte die letzten zwei Jahre zu reflektieren – und das waren definitiv die Philippinen. Zum einen, weil wir dort einen ganzen Monat verbracht haben, es dort viele Strände zum Entspannen gab und man auf den langen Bootsfahrten von einer Insel zur nächsten viel Zeit zum Nachdenken hatte. Zum anderen, weil es dort im Gegensatz zu Kambodscha, Laos und Vietnam sehr wenig Wifi-Verbindungen gab und man sich nicht ständig mit seinem Telefon ablenken konnte. Zudem bestehen die Philippinen aus über 7000 Inseln, sodass es nicht schwierig ist, fernab vom Massen- und Partytourismus zu reisen und sein eigenes Stück Paradies zu erkunden.

Jäger und Sammler Gastbeitrag Treppe

Nach der Ankunft in Manila startet für uns die Reise auf den Philippinen erst einen Tag später auf der Insel Mindoro, nur 3 Stunden Fahrt von der Hauptstadt entfernt. Der kleine Ort Puerto Galera ist zwar ziemlich touristisch, aber wenn Du mit dem Tricycle ca. 20 Minuten weiter in den Osten fährst, kommst Du an den „Talipanan Beach“. Dort gibt es nur 3 kleine Hotels mit einem eigenen kleinen Sandstrand vor der Tür, total idyllisch und entspannend.

In dem neu renovierten Hotel mit dem leider wenig inspirierenden Namen „Puerto Galera Beach Club“ sind wir ganz allein und lauschen abends dem Meeresrauschen im hoteleigenen Restaurant. Keine laute Musik, keine anderen Personen. Nur Raum und Luft den Gedanken freien Lauf zu lassen. Der perfekte Start – und genauso geht es auch weiter.

Jäger und Sammler Gastbeitrag Palme

Da mein Freund und ich die Leidenschaft für das Tauchen teilen, sind die Philippinen natürlich ideal für uns, aber auch hier musst Du aufpassen, dass Du nicht mit 10 anderen Tauchgruppen an der gleichen Stelle bist. Das müssen wir leider in Malapascua, Moalboal, Coron oder Puerto Galera erleben. Nicht so beim Tauchspot ‚Apo Reef‘ – ein Riff zwischen Palawan, Coron und Mindoro. Von Mindoro aus gibt es nur zwei Tauchresorts, die dorthin fahren. Wir entscheiden uns für den „Apo Reef Club“ und werden nicht enttäuscht. Mit dem Boot geht es morgens früh um 5 Uhr vom Hotel los. Wir sind eine kleine Gruppe von sechs Leuten, die alle, wie wir, einfach nur tauchen und entspannen wollen. Nach fast vier Stunden kommen wir am Apo Reef an und nutzen den ganzen Tag zum Tauchen. Korallen, Fische, Schildkröten, Riffhaie und einiges mehr. Bei einem Tauchgang haben wir sogar das Glück Hammerhaie zu erhaschen, unglaublich. Der Service an Board ist genial, vom Tauchpersonal bis hin zur Schiffscrew, professionell und herzlich. Zwischen den Tauchgängen legen wir uns in die Netze, die links und rechts am Boot befestigt sind, und lassen uns treiben. Die Nacht verbringen wir unterm Sternenhimmel auf dem Boot, mit leisem Plätschern werden wir so in den Schlaf gewogen.

Jäger und Sammler Gastbeitrag aporeefnetz

Vollkommen zur Ruhe kommen

Ein letzter heißer Tipp für Aussteiger und Auszeitler sind die beiden Inseln Samar und Leyte, im Südosten der Philippinen. Interessanter- und glücklicherweise werden diese Inseln sehr wenig von Touristen aufgesucht. Hier gibt es ein paar schöne Mini-Inseln im Robinson Cruso-Style, die perfekt sind, wenn man die Einsamkeit sucht. Wir verbringen hier drei Nächte auf der Insel Dalipuri, in der Mitte von Nirgendwo und genießen die Stille. Der einzige Gesprächspartner ist der schwedische Eigentümer des Hotels „Crystal Beach“, der seines Zeichens selbst Aussteiger ist. Danach geht es für uns weiter über Tacloban in den Norden von Leyte, wo wir ein paar Nächte auf der Insel Biliran verbringen. Neben den Stränden und weiteren kleinen Inseln wie Maripipi oder Higatangan, gibt es ein Dutzend Wasserfälle, die man besuchen kann. Aber Achtung: Da es hier fast keine Touristen gibt und viele Einheimische ihre Freizeit dort verbringen, solltest Du nicht im Bikini in den Pool springen, außer Du magst es, wenn ca. 50 Augenpaare an Dir haften bleiben.

Natürlich haben wir auf den Philippinen noch viel mehr gesehen und erlebt, aber diese vier Tipps würde ich jedem empfehlen, der seine Reise als Auszeit sieht und die Ruhe braucht, um seine Gedanken zu ordnen. Danach fällt der Neuanfang, oder wie in meinem Fall, das Weitermachen sehr viel leichter.

Mehr von Linda findest Du auf Jäger und Sammler.

Wie fandest Du ihre Geschichte? Könntest Du Dir auch vorstellen, Deine Auszeit als krönenden Abschluss zu machen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

 

 

Alle Bilder wurden mir von Linda von Jäger und Sammler zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Aussteigen – aber bitte für immer!

Viele von uns fühlen sich gefangen im eigenen Leben. Wie es ist auszubrechen und sein Leben an sich anzupassen, statt umgekehrt, davon erzählt Steffi. Auf Ihrem Blog Keine Eile, schreibt Sie über ihr Leben auf Rädern und Reifen auf Reisen, aber am besten erzählt sie Euch ihre Geschichte selbst!

Steffi Mania Keine Eile

Mein Name ist Steffi. Zusammen mit meinem Mann Olaf und unserer Hündin Lucy wohne ich in einem ausgebauten LKW mal hier mal da – meistens dort. Bevor ich zum „Leben auf Rädern“ kam, bin ich mit dem Fahrrad gereist. Davor lebte ich in einem Haus, hatte einen ganz normalen Job bei einer Bank – der ganz normale Wahnsinn… Schnell habe ich festgestellt, dass das nicht alles sein kann. 2002 nahm ich ein Jahr Auszeit und bin so auf den Geschmack gekommen. Seit 2007 bin ich wieder unterwegs und mein Leben hat sich komplett geändert.

Wie ich dazu kam, mir eine Auszeit zu nehmen und warum ich nicht mehr zurückfinde

Die meisten machen ihre erste große Reise direkt nach dem Abitur oder nachdem sie ihr Studium abgeschlossen haben. Zu der Zeit habe ich an so etwas noch gar nicht gedacht – das kam später.

Ich machte meinen Bürojob schon ein paar Jahre, als mir irgendwann bewusst wurde, dass das jetzt immer so weiter gehen würden. Morgens viel zu früh aufstehen, den Tag im Büro verbringen, dann Feierabend, noch 2 oder 3 Stunden Zeit für die Dinge, die ich mag und ab ins Bett. Gefülltes Wochenende, selten mehr als 2 Wochen Urlaub am Stück. Für die nächsten 40 Jahre. Wenn ich nichts unternehmen würde.

Also unternahm ich etwas

Der Gedanke ist in mir gereift. Ich weiß nicht mehr, wie lange es gedauert hat, vom ersten Gedanken an eine Auszeit, bis zur Umsetzung. Aber ich glaube, es ging schnell.

Es ist doch krass, dass ich schon mit Ende 20 eine Auszeit vom Leben brauchte, oder? Und noch krasser, dass es den meisten so geht. Das waren damals meine Gedanken. Dass das Leben einfach so passiert, dass der Alltag uns überrollt und wir irgendwann tatsächlich glauben, wir hätten unser Leben gar nicht selbst in der Hand.

Für mich war es an der Zeit anzuhalten. Und inne zuhalten. Um mir darüber klar zu werden, dass das da mein Leben ist, dass gerade an mir vorbei rauscht. Um es mir zurück zu holen. Um eine Entscheidung zu treffen, wie mein Leben eigentlich sein soll. Wie ich sein will. Und wer ich sein will.

Ich ging also zu meinen Chef und legte meine Kündigung auf den Tisch. Der war fast schon schockiert darüber. Kaum einer meiner Kollegen konnte glauben, dass ich wirklich meinen angeblich so guten Job bei einer Bank aufgeben will. Um eine Radreise zu machen. Ich glaube, sie hielten mich für total bekloppt.

Und dann ging alles ganz schnell. Ich musste zwar noch 6 Monate lang jeden Tag arbeiten gehen, doch die restliche Zeit verbrachte ich mit Reiseplanung. Alleine das und die Vorfreude auf die bevorstehende Auszeit veränderte meinen Alltag und meine Sicht auf die Welt. Ich schnupperte Freiheit.

Wie sehr dann die eigentliche Reise meinen Alltag und meine Sicht auf die Welt veränderte ist kaum in Worte zu fassen. Die Reise hat mich nachhaltig geprägt – was ich allerdings so richtig erst ein paar Jahre später feststellen sollte.

Thailand Radreise Keine Eile

Steffi auf dem Fahrrad unterwegs durch Thailand.

 

Meine Auszeit dauerte ungefähr ein Jahr. 6 Monate davon radelte ich durch Thailand und 2 Monate verbrachte ich auf dem Radweg von Istanbul zurück in meine Heimatstadt.

Kaum zurück bot mir mein alter Chef einen neuen Job an. Eine bessere Position in der gleichen Bank. Es war so leicht. Ich nahm an.

Eine Zeit lang sah es so aus, als würde ich mein altes Leben einfach weiterführen. Die Auszeit war eine kurze Phase meines Lebens, nach der ich “wieder zur Besinnung kam”. Aber so war es nicht.

Immer öfter regte sich in mir Widerstand. Gegen alles. Aber vor allem gegen den geregelten Alltag. Ich wehrte mich dagegen, dass er mich wieder verschluckt. Immer öfter fand ich meine Arbeit, meine Kollegen, das ganz “normale” Leben einfach nur bescheuert. Ich fühlte mich eingeengt. Als würde ich in einer Schublade leben, in die ich nicht rein passe. Ich hatte mich verändert. Ich passte nicht mehr in mein Leben. Und ich zog erneut einen Schlussstrich.

Nur 4 Jahre nach meiner ersten Kündigung fand ich mich erneut im Büro meines ungläubigen Chefs wieder. Dieses Mal war er nicht nur schockiert. Er war auch sauer. Ich schreibe hier so viel von meinem Chef, weil er für mich ein Stellvertreter ist – für all die Leute, für die mein Handeln völlig unverständlich war und ist.

Auch dieses Mal sollte es “nur” eine Auszeit werden. 2 Jahre waren geplant. Wieder eine Radreise nach Thailand. Vor allem, weil mir der „Thai Way Of Life“ so viel gegeben hatte. Aber auch, weil es für mich gar nicht so wichtig war wohin. Ich wollte nicht die Welt entdecken und möglichst weit herum kommen. Ich wollte zu mir selbst reisen.

Leben im Wohnmobil Keine Eile

Im Wohnmobil- auf der Reise zu sich selbst.

Von dieser Reise bin ich bis jetzt nicht zurück gekehrt. Mein Leben hat sich grundlegend verändert. Weil ich es an mich angepasst habe. Seit 6 Jahren lebe ich in und reise mit einem Oldtimer-LKW durch die Lande. Es gibt keinen Alltag mehr, der mich verschluckt. Ich fühle endlich, dass ich mein Leben selbst in der Hand habe. Ich bestimme – mit allen Konsequenzen. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Mit diesem Duft der Freiheit in der Nase, mit der Erfahrung im Herzen, dass es nie die Umstände sind, sondern immer meine Entscheidungen, die mein Leben gestalten – fühle ich mich endlich angekommen.

In meinen Leben.

Geht es Dir vielleicht ähnlich, wie Steffi damals oder gehörst Du eher zu denen, die das alles nicht nachvollziehen können? Wir würden uns über Deine Gedanken zu dem Thema freuen.

 

Ein Fauxpas in Paris – und 3 Tipps, was Du auf jeden Fall machen solltest

Barbara lebte gut 2 Jahre in Toulouse und Cannes. 2006 hat sie sich in Palma niedergelassen und schreibt in ihrem Blog Mallorca-Talks über die besonderen Dinge und die kleinen Schätze von Mallorca, die es in keinen Reiseführer schaffen. Ihre Leidenschaft sind die Geschichten der Menschen – die sind schließlich die Seele der Insel.

Barbara von Mallorca Talks

Barbara von Mallorca Talks

Doch natürlich hat sie auch andere Geschichten zu erzählen. Weißt Du noch, als ich mich so sehr darüber aufgeregt habe, dass Wellness-Massagen nichts mit Erotik zu tun haben und das so mancher Gast, das leider falsch versteht. Nun… sagen wir mal so… das geht wohl auch andersherum. Doch lassen wir Barbara ihre Geschichte lieber selber erzählen:


 

Paris… die Stadt der Liebe.

Ich war grundsätzlich immer dann dort, wenn ich gerade schlimmen Liebeskummer hatte. Großartig. Gleich zweimal war eigentlich ein romantischer Liebesurlaub zu zweit geplant und kurz vor der Abreise ging alles in die Brüche. Beide Male bin ich trotzdem nach Paris gereist – denn kein Kerl dieser Welt hält mich davon ab diese wunderbare, bezaubernde Stadt an der Seine zu besuchen.

Just auf meiner letzten Reise ist es mir dann passiert – der größter Fauxpas überhaupt.

 

Mein Thai-Massagen-Fauxpas

Ich hatte Rückenschmerzen. Ich war total verspannt, weil meine Handtasche mal wieder viel zu schwer stundenlang auf meiner Schulter hing. Spontan entschloss ich mich in einen sehr kleinen, gemütlich aussehenden Thai-Massage-Salon zu marschieren.

Gut – ich hätte einfach direkt wieder rausgehen sollen, als ich im Augenwinkel den panischen Blick der Empfangsdame und den eleganten blitzschnellen Wechsel der Preistafel wahrgenommen habe. Aber – mir tat ja der Rücken so weh und als Fan von guten Thai-Massagen, erhoffte ich mir hier Erleichterung.

Die zweite Chance zum Kehrtwende machen und rausstiefeln wäre der Moment gewesen als ich das rot erleuchtete Zimmer mit der eingebauten Duschkabine sah. In Kombination mit dem ebenfalls irritiert bis erschrockenen Blick der Masseurin hätte es mir spätestens JETZT dämmern müssen, dass diese Massage nicht das war, was ich eigentlich suchte.

Aber – jetzt war ich schon mal da und die Damen würden ja sicher TROTZDEM gut massieren können und außerdem tat mir ja auch der Rücken so weh. Also ließ ich mich auf die Matratze sinken.

Als ich dann vor der leicht bekleideten thailändischen Damen lag und sie mich etwas fragte, was klang wie die zaghafte Frage nach einem „Happy Ending“ war ich dann doch sehr angespannt und es dämmerte mir langsam, dass ich HIER nicht richtig war.

Absolute Sicherheit und den damit verbundenen Drang dieses Etablissement schleunigst zu verlassen hatte ich, als die Dame anfing ihre hüftlangen Haare immer wieder sanft über meinen Rücken gleiten zu lassen.

„Ich möchte eine Thaimassage! Mein Rücken tut weh.“ sagte ich noch einmal klar, deutlich und vorsichtshalber sogar in Englisch und Französisch zu meiner Masseurin.

„Oui, oui“ hauchte sie zurück, während sie sich nach vorne beugte und nun meinen Rücken mit Körperteilen berührte, die sicher nicht zu einer traditionellen Thaimassage gehören. Das war zu viel. Ich sprang auf, zog mich an, packte meine viel zu schwere Handtasche und verließ den Laden schneller als jemals ein Gast zuvor. Und die Krönung: die Empfangsdame kam hinter mir her gelaufen und wollte für die 5 Minuten, die ich die Massage „genossen“ hatte, Geld haben!

 

Jetzt aber die Must-see Tipps für Paris

Paris

Parc des Buttes Chaumonts

Insgesamt war dieser Aufenthalt in Paris ein Knaller – gemeinsam mit meiner Freundin Lucile, die in Paris lebt und arbeitet, habe ich die Dinge gemacht, die normalerweise kein Tourist auf dem Plan hat. Wie zum Beispiel den wunderschönen, bei Joggern sehr beliebten Park „Buttes Chaumont“ im 19. Arrondissement. Dieser knapp 25 Hektar große Park hat einen kleinen See und durch seine leicht erhöhte Position einen tollen Blick über die Stadt. Der Biergarten hat für Pariser Verhältnisse günstige Preise und Reisebusladungen voller asiatischer Klick-Klick-Touristen kommen hier auch nie vorbei.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt

Marché des Enfants-Rouges, Paris die Stadt der Liebe

Marché des Enfants-Rouges

Zum Essen finde ich immer noch den „Marché des Enfants Rouges“ (Markt der roten Kinder – also der Weisenkinder) in der Rue de Bretagne im 3. Arrondissement am spannendsten. Dort gibt es wirklich ALLES zum Probieren von japanisch bis afrikanisch über hausgemachte Biokost bis hinzu veganen Speisen. Die urige Atmosphäre, die Gerüche und Stimmen aus aller Welt machen ein Mittagessen dort zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Der Kuss von Rodin

Paris Rosin Museum

Der Kuss von Rodin

Und weil Paris ohne den Besuch von mindestens einem Museum gar nicht geht, habe mir das „Musée Rodin“ angeschaut. Rodin ist vor allem für seine Marmorskulpturen bekannt und sein Werk „Der Kuss“ ist so echt und gefühlvoll gestaltet, dass ich minutenlang daneben stehen geblieben bin, um darauf zu warten, dass die beiden Schauspieler sich erheben und APRIL, APRIL rufen.

Im Gegensatz zum Gedrängel und Ansturm im Louvre ist dieses „kleine Museum“ im 7. Arrondissement geradezu niedlich. Das im 17. Jahrhundert erbaute Gebäude selbst ist 2015 frisch renoviert ein Traum und der 3 Hektar große Garten mit den Skulpturen, den duftenden Rosen und schattigen Wegen ist nicht nur atemberaubend, sondern auch total ruhig. Bei dem sonstigen Pariser Trubel als Abwechslung immer mal ganz nett und vor allem entspannend! Kleiner witziger Fakt nebenbei: Eines der berühmtesten Werke von Rodin ist das „Tor zur Hölle“ – ausgerechnet vor diesem Werk lassen sich immer wieder frisch vermählte Hochzeitspaare fotografieren. Wie passend!

So – und jetzt wünsche ich euch, dass ihr Liebeskummer-frei durch diese traumhafte, vielseitige Stadt laufen werdet, denn das war für mich immer er einzige echte Minuspunkt.


 

Hat Dir der Artikel gefallen? Dann besuche Barbara doch auf Ihrer Seite Mallorca-Talks. Wir beide würden uns auch darüber freuen, wenn Du uns auf unseren Social Media Kanälen besuchst, oder einen lieben Kommentar hier hinterlässt.

 

Bildquellen:
Park des Buttes Chaumonts by Traktorminze vida Wikipedia.org
Der Kuss von Rodin By Yair Haklai (Own work) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons
Das Tor zur Hölle von Rodin By Britchi Mirela (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Marché des Enfants Rouges By Connie Ma from Chicago, USA (Return to Marché des Enfants Rouges!) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

 

Hamburg von innen (und von außen)

Verena, oder Vreni liebt es zu wohnen. In ihrem Blog Hamburg von innen, gibt sie Dir nicht nur gestalterische Tipps, sondern gibt auch Ihre Lieblingsecken rund um Hamburg preis.

Verena Hamburg von innen

Im Rahmen eines Blogwichtelns stellt sie Dir nun Hamburg vor – von innen und von außen!

 

Da die Reisebloggerdichte im Blogcamp recht hoch ist, war mir klar worauf ich mich einlasse, als ich mich zum Adventswichteln anmeldete. Eigentlich fand ich gerade das spannend.

Als Blogger ist man ja doch häufig in seiner eigenen “Nische” unterwegs und so bin ich recht belesen, was Einrichtung und Lifestyle angeht. Immerhin schreibe ich auf Hamburg von Innen seit 3 Jahren über Interior Design und wohnen in Hamburg.

Wie also passe ich in Corinnas Blog?

Glücklicherweise wohne ich ja in Hamburg, einer Stadt, die eigentlich für alle Nischen genug Themen bietet und in der ich mich mittlerweile, nach 6 Jahren ganz gut auskenne. Und deshalb nehme ich Dich heute mit zu meinem perfekten Wochenende in Hamburg, für Deine nächste Reise in die schönste Stadt Deutschlands.

Neben den Klassikern wie dem Michel, einem Besuch im Musical oder im MiniaturWunderland kann man in Hamburg auch ganz gemütlich und ein wenig abseits des Touristenstroms einiges entdecken.

Wenn ich Besuch habe, schleppe ich jeden erstmal zum Hafen, das muss einfach sein. Am liebsten mag ich da den Blick vom Altonaer Balkon, einem Park in der Nähe des Altonaer Rathauses. Von dort kann man gemütlich zur Elbe runter schlendern und dann gleich wieder auf das Dockland (Bürogebäude) hinauf, für einen weiteren super Blick über Hafen und Fluss.

Danach muss ein kleiner Zwischenstopp bei Hummer Pedersen zwingend sein, dort gibt es hervorragenden Fisch und leckere Weißweinschorle in schnörkellosem Hafen-Ambiente.

Bei schlechtem Wetter – das Klischee, dass es in Hamburg immer regnet, kann ich überhaupt nicht bestätigen! – bietet sich ein Spaziergang durch den alten Elbtunnel an, für mich jedes Mal ein Erlebnis und irgendwann traue ich mich bestimmt mal die Treppen zu nehmen und nicht den Aufzug… es geht ganz schön tief runter, sag ich Dir!
Von der anderen Elbseite aus hat man dann einen super Blick auf die Stadt und die (außen schon fertige) Elbphilharmonie.

Treppenviertel HamburgBei gutem Wetter wiederum muss man eigentlich unbedingt eine Runde um die Außenalster laufen. Gut 7km sind das und man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht von all den Joggern über den Haufen gerannt wird, aber es ist schon etwas ganz besonderes, dieser große “See” mitten in der Stadt. Tret- oder Ruderboote kann man im Sommer auch mieten, was mit einem Picknick im Gepäck gleich doppelt so viel Spaß macht. Wer lieber an Land picknickt kann dazu im Eichenpark einen guten Platz finden.

Und noch ein Tipp für Frischluftfans: das Treppenviertel in Blankenese ist nicht nur wunderhübsch, sondern auch faszinierend und eine kleine Herausforderung für die Kondition.

Natürlich gibt es auch jede Menge, ich meine, richtig richtig viele tolle Cafés und Restaurants in Hamburg.

Mikels kleine Schwester

Meine liebsten im Moment sind das Kleine Schwester in Altona, die Erste Liebe Bar in der Neustadt und das Mikkels in Ottensen. Überall gibt es ausgezeichneten Kaffee und besondere Einrichtung. Da kommt sie durch, die Interior-Bloggerin.

 

Für mehr Hamburg Tipps und Impressionen besuche mich doch auf meinem Blog Hamburg von innen und auf Facebook.

Und was sind Deine Highlights in Hamburg? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

 

Alle Bilder wurden mir von Verena von „Hamburg von innen“ zur Verfügung gestellt.

 

 

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